Oliver Wyman-Studie zur Energiewende in Deutschland Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 20. Januar 2015 Energieversorger müssen Kundenverständnis stärken (WK-intern) - Die Energiewende stößt in Deutschland auf breite Zustimmung. Mehr als drei Viertel der von Oliver Wyman befragten Privathaushalte, Energieversorger und Industrieunternehmen bewerten die Neuausrichtung des Energiesektors und die Vorreiterrolle Deutschlands positiv. Mehr als 75 Prozent der Befragten befürworten die deutsche Energiewende Investitionsbereitschaft von Privathaushalten und Industrieunternehmen bleibt abhängig von Förderhöhe Um erfolgreich partizipieren zu können, müssen Energieversorger die Kundenbedürfnisse besser verstehen Einfache, maßgeschneiderte Lösungen sind unverzichtbar Bei der Umsetzung aber sind noch einige Hürden zu nehmen. So wollen Haushalte und Industrieunternehmen ohne entsprechende Förderung nur bedingt in eigene, aber notwendige Kapazitäten zur Energieerzeugung investieren. Die Energieversorger wiederum sprechen sich insbesondere für stabilere
Erneuerbare Energien: Gabriels Absage an Kapazitätsmärkte greift zu kurz Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 20. Januar 2015 Wolfgang Steiger: Erneuerbare Energien müssen zuvor Verantwortung für Versorgungssicherheit übernehmen (WK-intern) - Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. fordert Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel auf, erneuerbare ebenso wie fossile Energien bei der Versorgungssicherheit in die Pflicht zu nehmen. "Die Ablehnung von Kapazitätsmärkten greift zu kurz. Damit erneuerbare Energien künftig das Rückgrat der Energieversorgung in Deutschland und Europa darstellen können, müssen diese zügig in den Markt integriert werden. Solange Erneuerbare nicht in die Verantwortung genommen werden, muss auch weiterhin über europäische, technologieoffene Kapazitätsmechanismen und ähnliche Instrumente zur Sicherung der Energieversorgung nachgedacht werden", mahnt Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU e.V. Die Ankündigung des Bundeswirtschaftsministers muss ein Startschuss
8. World Future Energy Summit: Ausbau der Erneuerbaren schreitet voran Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Veranstaltungen 20. Januar 201520. Januar 2015 Staatssekretär Baake: Auch in Zeiten des niedrigen Ölpreises schreitet Ausbau der Erneuerbaren voran (WK-intern) - Energieminister und Delegationen von über 150 Staaten unterstrichen bei der 5. Vollversammlung der Internationalen Organisation für Erneuerbare Energien (IRENA) und dem 8. World Future Energy Summit in Abu Dhabi, dass der niedrige Ölpreis weder in den ölproduzierenden arabischen Staaten des Golf Kooperationsrates, noch weltweit den Ausbau der erneuerbaren Energien behindern wird. Das große Interesse der Golfstaaten, die Investitionen in Erneuerbare voranzutreiben, setzt ein deutliches Signal im arabischen Raum. Besonders geschätzt wird dabei die Zusammenarbeit mit Deutschland. Staatssekretär Baake, der die deutsche Delegation bei den Treffen vom 17.-19. Januar
Mehr saubere Energie durch eine steigende Anzahl an Offshore-Windanlagen Forschungs-Mitteilungen Offshore Ökologie Windparks 20. Januar 2015 Forschung im Sinne der Meerestiere an Offshore-Windanlagen (WK-intern) - Was dies jedoch für die Meeresbewohner bedeutet, erforscht eine Wissenschaftlerin in Zusammenarbeit mit Statkraft. Es scheint offensichtlich, dass große, auf dem Meeresboden verankerte Installationen das Meeresleben beeinflussen“, sagt Olivia Langhammer, Postdoc-Stipendiatin an der Norwegischen Universität für Wissenschaft und Technologie (NTNU). „Wir wissen allerdings wenig darüber, wie das passiert.“ Eine Zusammenarbeit zwischen Statkraft und der NTNU konnte allerdings schon einige Antworten geben. Langhamer hat untersucht, welche Auswirkungen der Windpark Lillgrund auf das marine Ökosystem in der Umgebung hat. „Ich habe mich dazu entschieden, meine Untersuchungen auf zwei Arten zu konzentrieren: die Strandkrabbe und die Fischart Aalmutter“, so Langhamer. Bereits
Verkehrswende: Mobilität kann bis 2030 weitgehend auf Basis Erneuerbaren Energien funktionieren E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 20. Januar 2015 BEE und InnoZ zeigen den Weg in die neue Mobilitätswelt (WK-intern) - Die Studie wurde durch den InnoZ-Gesellschafter Deutsche Bahn beim BEE-Neujahrsempfang von Bahnchef Rüdiger Grube an Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben. „Wir haben in Deutschland alle Trümpfe für eine Verkehrswende in der Hand, jetzt müssen wir sie nutzen!“ fordert InnoZ-Geschäftsführer Prof. Dr. Andreas Knie anlässlich der Vorstellung der Studie „Die neue Verkehrswelt“, die er gemeinsam mit Dr. Weert Canzler für den Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) erstellte. Berlin - „Der Aufbruch in die postfossile, CO2-arme Mobilitätsgesellschaft kann gelingen, wenn die richtigen Rahmenbedingungen gesetzt werden“, sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des BEE. Die Deutsche Bahn
Warnung vor politischen Tricksereien nach Brunsbüttel-Urteil Mitteilungen Ökologie 20. Januar 2015 Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) hat die Bundesregierung sowie die Landesregierung in Kiel vor "Tricksereien" nach dem Aus für das Atommüll-Zwischenlager beim Atomkraftwerk Brunsbüttel gewarnt. Udo Buchholz vom Vorstand des BBU vermutet, dass Industrie und Politik "mit den Hufen scharren, um Wege zum Weiterbetrieb des Atommüll-Lagers zu finden". Nach dem Brunsbüttel-Urteil hat der BBU seine Forderung nach der sofortigen Stilllegung aller Atomkraftwerke und Uranfabriken bekräftigt. Der Verband ruft zur Unterstützung der Forderung zur Durchführung und Teilnahme an weiteren Protestaktionen rund um den vierten Fukushima-Jahrestag auf. Am Freitag (16. Januar) hat das Bundesverwaltungsgericht die Betriebsgenehmigung für das Atommüll-Zwischenlager in Brunsbüttel dauerhaft aufgehoben. Der BBU gratuliert
Verbesserter Vogelschutz beim Stromnetzausbau Mitteilungen Ökologie 20. Januar 201520. Januar 2015 Verbände veröffentlichen Hinweise zur Markierung von Freileitungen (WK-intern) - Einige Vogelarten, darunter Störche, Kraniche und Wasservögel, können mit Stromleitungen kollidieren, weil sie die relativ dünnen Erdseile auf der obersten Ebene der Freileitungen schlecht wahrnehmen können. Um die Vögel in Zukunft besser vor einer Kollision zu schützen, hat das Forum Netztechnik/Netzbetrieb (FNN) des Verbands der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) mit Unterstützung des NABU und der Deutschen Umwelthilfe (DUH) sowie Vertretern von Netzbetreibern, Herstellern und Behörden einen Vorschlag zu besseren Vogelschutzmaßnahmen an Freileitungen erarbeitet. Er sieht vor, die Stromleitungen mit sichtbaren Markierungen auszustatten, damit die Vögel sie frühzeitig erkennen und sicher überfliegen können. „Die gemeinsame Veröffentlichung
Grüne fordern Einlagerungs-Stopp für bayerische Zwischenlager Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 20. Januar 2015 Martin Stümpfig: Aktiv Gefahren minimieren statt Gerichtsurteil abwarten (WK-intern) - Die Aufhebung der Genehmigung für das atomare Zwischenlager in Brunsbüttel durch das Bundesverwaltungsgericht müsse Folgen für die bayerischen Zwischenlager haben, so die Landtags-Grünen. Mit dem Urteil stehe fest, dass die Sicherheit des atomaren Zwischenlagers nicht nachweisbar sei. „Ich bin mir sicher, dass diese Erkenntnis auch für die anderen elf deutschen Zwischenlager, die vor rund zehn Jahren gebaut wurde, gültig ist“, erklärt der Sprecher für Energie und Klima, Martin Stümpfig. „Die bayerischen Zwischenlager in Ohu, Grafenrheinfeld und Gundremmingen weisen sogar einen noch schlechteren Sicherheitsstandard auf als das in Brunsbüttel.“ Denn in Bayern habe man im
Einigkeit der fünf norddeutschen Länder beim Ausbau der Offshore-Windkraft Mitteilungen Offshore 20. Januar 2015 Jochen Schulte: NABU-Kritik an angeblichen Alleingängen entbehrt jeder Grundlage (WK-intern) - Die Äußerungen des Umweltverbandes NABU in Berlin zum Ausbau der Offshore-Windkraft stoßen auf heftige Kritik des wirtschaftspolitischen Sprechers der SPD-Landtagsfraktion M-V, Jochen Schulte: „Die Energiewende kann ohne den massiven Ausbau der Windenergie auf dem Meer nicht gelingen. Deshalb haben sich alle fünf norddeutschen Länder zusammengeschlossen und in zähen Verhandlungen mit der Bundesregierung gemeinsam dafür gesorgt, dass der Bund nach Jahren des Stillstands endlich wieder vernünftige Rahmenbedingungen herstellt. Dazu gehört, dass nunmehr den langen Planungszeiten bei Wind auf See Rechnung getragen wird und bisherige Förderzusagen Bestandsschutz genießen. Das ist für die Investoren, neue
Schweizer Kantone müssen jetzt Korrekturen vornehmen Mitteilungen 20. Januar 2015 Der Verband der Schweizerischen Gasindustrie VSG bedauert, dass die von der Plenarversammlung der Konferenz Kantonaler Energiedirektoren (EnDK) verabschiedeten MuKEn innovative Energienutzungen mit Erdgas und Biogas behindern statt erleichtern. (WK-intern) - Dank Erdgas- statt Ölheizungen werden in der Schweiz jährlich rund 2,5 Millionen Tonnen CO2 eingespart. Mit den Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn) werden auf kantonaler Ebene die Weichen gestellt für den Energieeinsatz im Gebäudebereich. Das Paket enthält aus Sicht des VSG bedeutende Konstruktionsfehler, die bei der Umsetzung anzugehen sind. Den kantonalen Verwaltungen und Parlamenten bleibt die Chance, diese zu beheben. Denn nur so lassen sich die Ziele – Reduktion der CO2-Emissionen,
TU Wien nutzt DC-optimierte SolarEdge Wechselrichter für gebäudeintegrierte Solaranlage Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 20. Januar 2015 Die gebäudeintegrierte 332 kWp Photovoltaikanlage des ehemaligen Chemiegebäudes der Technischen Universität Wien nutzt ein gleichstromoptimiertes SolarEdge-Wechselrichtersystem. (WK-intern) - Gefördert durch das Programm „Haus der Zukunft“ des österreichischen Innovations- und Technologieministeriums, wurde das Gebäude in Zusammenarbeit mit dem Gebäudeeigentümer BIG Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H. und dem österreichischen Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft modernisiert. München - Es gilt als das erste gewerbliche Plus-Energie-Hochhaus und dient der Universität als Forschungsprojekt. Die SolarEdge-Technologie wird aufgrund ihrer Vorteile für eine hohe und langfristige Wirtschaftlichkeit der Anlage eingesetzt. Darüber hinaus ermöglicht SolarEdge ein flexibles Anlagendesign. Dies trägt entscheidend dazu bei, die Leistung und den Ertrag der Anlage zu erhöhen. “Da wir
Einfachere IIoT-Konnektivitäts-Strukturen für Smart Cities Mitteilungen Technik 20. Januar 2015 Moxas Lösungen vereinfachen die Gerätekonnektivität und die Netzwerkinstallation und schaffen Zeit fürs Wesentliche im IIoT: Infrastruktur-Design und Software-Entwicklung. (WK-intern) - Als einer der Vorreiter in der industriellen Netzwerkkommunikation bietet Moxa Lösungen an, mit denen Endanwender die Vorteile des Industrial Internet of Things, kurz IIoT, in ihren Industrieanwendungen voll ausnutzen können. Einer der Bereiche, in denen das IIoT maßgeblich dazu beitragen kann, Daten zielführend auszuwerten und entsprechend zu nutzen ist das so genannte „Smart City“-Konzept, und in dessen Rahmen beispielsweise der Energiesektor. Egal ob erneuerbare Energien, Erdgas, Hydro-Fracturing oder Öl - unsere Energiesysteme sind sehr komplex und involvieren zahlreiche Interaktionen zwischen Infrastrukturen, Prozessen, und