Leckage im Kernkraftwerk Brunsbüttel: Erneute Korrosionsbefunde in Rohrleitungen der Aufbereitungssysteme Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 30. November 2016 Im abgeschalteten Kernkraftwerk Brunsbüttel sind am 23. November anlässlich eines Sonderprüfprogramms Wanddickenschwächungen bis hin zu vollständiger Durchrostung in einer Rohrleitung festgestellt worden. (WK-intern) - Die betroffene Leitung befindet sich im Reaktorgebäude und dient der Ableitung radioaktiver Abwässer in den sog. Reaktorgebäudesumpf. Das teilte die schleswig-holsteinische Reaktorsicherheitsbehörde (Energiewendeministerium) heute (30. November 2016) in Kiel mit. Als Schadensursache vermutet die Behörde wiederum Korrosion. Der betroffene Rohrleitungsabschnitt muss von der Betreibergesellschaft ausgetauscht werden. Die Betreibergesellschaft hat die Leckage dem Energiewendeministerium gestern (29. November 2016) als Meldepflichtiges Ereignis der Kategorie N gemeldet. In Anbetracht der Vielzahl der in jüngster Zeit gemeldeten Schäden und Korrosionsbefunde in drucklosen Stahlleitungen ohne
Anbietervielfalt auf Strommärkten: Anteil der Erneuerbaren Stromerzeugung steigt weiter an Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 30. November 2016 Mundt: "Liquide Stromgroßhandelsmärkte fördern Anbietervielfalt auf Endkundenmärkten" (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur und das Bundeskartellamt haben heute ihren gemeinsamen Monitoringbericht über die Entwicklungen auf den deutschen Elektrizitäts- und Gasmärkten im Jahr 2015 veröffentlicht. „Deutsche Stromverbraucher profitieren weiterhin von der großen Angebotsvielfalt. Etwa vier Millionen Haushaltskunden haben 2015 ihren Stromlieferanten gewechselt. Das sind rund 231.000 mehr als im Vorjahr“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Bei den Gewerbe- und Industriekunden wechselten im Jahr 2015 knapp 13 Prozent ihren Stromversorger. Dies ist der höchste Wert seit Beginn des Monitorings im Jahr 2006. Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: „Die Stromgroßhandelsmärkte sind auch im Jahr 2015 von hoher Liquidität
rückwirkend: BAFA weist Unternehmen auf Änderung der EEG-Umlage hin Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 30. November 2016 Unternehmen, die keine rechtsfähige Personenvereinigung und keine juristische Person sind (Einzelkaufleute). (WK-intern) - Ihnen wird mit dem zum 01. Januar 2017 in Kraft tretenden Erneuerbare-Energien-Gesetz – EEG 2017 (BGBl, Teil I Nr. 49 vom 18.10.2016) die Möglichkeit eröffnet, rückwirkend für die Begrenzungsjahre 2015 und2016 sowie das Begrenzungsjahr 2017 einen Antrag auf Begrenzung der EEG-Umlage zu stellen. Durch die Änderungen der Begriffsbestimmungen im EEG 2017 wird u.a. auch der Kreis der antragsberechtigten Unternehmen erweitert. Lesen Sie mehr im Hinweisblatt für Einzelkaufleute. PM: BAFA
600.000 Stromsperren, 10 bis 15 % kämpfen damit, die stetig steigenden Energiekosten zu finanzieren Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 29. November 201629. November 2016 Bundeswirtschaftsministerium legt Studie zu Stromsperren vor (WK-intern) - Das Bundeswirtschaftsministerium hat heute eine Studie zum Thema Stromsperren veröffentlicht. Die Studie mit dem Titel "Analyse der Unterbrechungen der Stromversorgung nach 19 Abs. 2 StromGVV" (PDF: 730 KB) wurde im Auftrag des Bundeswirtschaftsministerium vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) durchgeführt. Sie untersucht Ursachen für Stromsperren und die Wirksamkeit des gegenwärtigen Instrumentariums. Staatssekretär Baake hierzu: "Wir haben uns im Bundeswirtschaftsministerium mit der Studie das Problem der Stromsperren genau angeschaut. Die Zahl der Stromsperren ist in den letzten Jahren stabil geblieben. Aber: Stromsperren bedeuten für die Betroffenen einen gravierenden Eingriff. Heute gibt es bereits viele Maßnahmen und Beratungsprogramme,
Steuern und Abgaben beim Strompreis erreichen 2017 Rekordhoch Mitteilungen Verbraucherberatung 29. November 2016 Aktuelle Strompreisanalyse des BDEW: (WK-intern) - Stromkunden zahlen 35 Milliarden Euro für staatliche Belastungen Vertriebe können Strompreise kaum beeinflussen Berlin - "Die staatlichen Belastungen beim Strompreis werden 2017 ein Rekordhoch erreichen: Die Haushalte werden mit ihrer Stromrechnung über 35 Milliarden Euro für Steuern, Abgaben und Umlagen zahlen. Das ist fast dreimal so viel wie der Bund 2017 für Investitionen in Straßen, Schienenwege und Wasserstraßen einplant", sagte Stefan Kapferer, Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Steuern, Abgaben und Umlagen machen im kommenden Jahr mehr als die Hälfte (54 Prozent) des Strompreises aus. Das ist mit Abstand der größte Kostenblock beim Strompreis
Deutscher Nachhaltigkeitspreis: NATURSTROM AG gehört zu den fünf „nachhaltigsten Marken Deutschlands“ Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 29. November 2016 Die NATURSTROM AG wurde im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitspreises unter die fünf „nachhaltigsten Marken Deutschlands“ gewählt. (WK-intern) - „Nachhaltigkeit ist seit Gründung der glaubwürdige und zentrale Markenkern“, lobte die Jury NATURSTROM in ihrer Nominierungsbegründung. Der Öko-Energieversorger steht mit seiner Unternehmensmarke NATURSTROM somit in einer Reihe mit namhaften Mitbewerbern wie Andechser Natur und Lavera. Den ersten Platz belegte die Naturkosmetik-Marke Weleda. In der Kategorie „Deutschlands nachhaltigste Marke“ werden Unternehmen ausgezeichnet, die Nachhaltigkeitsaspekte in der Markenführung in vorbildlicher Art und Weise berücksichtigen. „Ein Platz unter den fünf nachhaltigsten Marken Deutschlands ist eine großartige Bestätigung unserer Arbeit“, freut sich Dr. Thomas E. Banning, Vorstandsvorsitzender der NATURSTROM AG.
TUHH lädt zur „Conference on Maritime Energy 2017“ Forschungs-Mitteilungen Ökologie 28. November 2016 Durch den Boom des Offshore-Energiesektors ist die Anzahl der Industrieanlagen auf dem Meer stark gestiegen. (WK-intern) - Im Mittelpunkt steht dabei der Aufbau dieser Plattformen. Doch welche Möglichkeiten gibt es, die Anlagen nach Gebrauch umweltfreundlich abzubauen? Können sie in den natürlichen Lebenszyklus integriert werden? Wie lassen sich ökologische und ökonomische Interessen vereinbaren? An der Technischen Universität Hamburg (TUHH) widmen sich auf der „Conference on Maritime Energy 2017" (COME) mehr als 150 Expertinnen und Experten aus Industrie und Wissenschaft weltweit diesen Fragen. Die COME findet am 28. und 29. März 2017 das zweite Mal an der TUHH statt und richtet sich neben
Forschungsreaktor Geesthacht: Öffentlichkeitsbeteiligung zu Stilllegung und Abbau beginnt Behörden-Mitteilungen 28. November 2016 Stilllegung und Abbau der Forschungsreaktoranlage Geesthacht kommen weiter voran. (WK-intern) - Am heutigen Montag (28. November 2016) wird das Vorhaben des Helmholtz-Zentrums Geesthacht von der schleswig-holsteinischen Reaktorsicherheitsbehörde (Energiewendeministerium) öffentlich bekanntgemacht. Das teilte die Behörde heute in Kiel mit. Die Bekanntmachung erfolgt in Tageszeitungen aus dem Raum Geesthacht und im Amtsblatt für Schleswig-Holstein. Das Vorhaben umfasst die Stilllegung des Forschungsreaktors FRG-1, den Abbau der Forschungsreaktoranlage und des Heißen Labors, die Zerlegung des Reaktordruckbehälters des Nuklearschiffes "Otto Hahn" sowie den Umgang mit sonstigen radioaktiven Stoffen in einer Transportbereitstellungshalle. In der Bekanntmachung wird darauf hingewiesen, dass jeder Interessierte die Antragsunterlagen einsehen kann. Sie werden ab dem 5.
Bundesnetzagentur erteilt Zuschläge in PV-Ausschreibung mit Dänemark Behörden-Mitteilungen Solarenergie 28. November 2016 Die Bundesnetzagentur hat in der ersten für dänische Bieter geöffneten Ausschreibung für Photovoltaik-Freiflächenanlagen heute fünf Gebote mit einem Umfang von 50 Megawatt mit einem Zuschlagspreis von 5,38 Cent/Kilowattstunde bezuschlagt. (WK-intern) - Zuschläge gehen nach Dänemark Der Zuschlagspreis liegt im Ergebnis fast 2 Cent/kWh unter dem durchschnittlichen Zuschlagspreis der letzten nationalen Ausschreibung für Freiflächenanlagen in Höhe von 7,25 Cent/kWh. Alle Zuschläge wurden an Gesellschaften mit Sitz in Dänemark erteilt und bezogen sich auf landwirtschaftlich genutzte Flächen. Diese Flächenkategorie ist für Freiflächenanlagen in Deutschland derzeit nicht zulässig. In einer geöffneten Ausschreibung können nicht alle Standortbedingungen angeglichen werden. Die Standorte mit den günstigsten Rahmenbedingungen setzen sich
Hessischer Beamtenbund sieht Forderung nach „Blaue Plakette“ als rein populistisch Mitteilungen Ökologie 28. November 2016 "Wir halten die Forderung von Umweltministerin Hinz nach Einführung der "Blauen Plakette", für eine populistische Position", erklärte Heini Schmitt, Landesvorsitzender des dbb Hessen in Frankfurt. (WK-intern) - "Hier geht es darum, Fahrzeuge, die nicht der sogenannten "EURO-6-Norm" entsprechen, aus Innenstädten verbannen zu können." Der dbb Hessen befürchte, dass die überhastete Einführung der Plakette die Arbeitsfähigkeit der hessischen Verwaltung gefährdet. Schmitt begründet dies anschaulich: "Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landes Hessen, werden ihre privaten "alten" Diesel-Pkw nicht mehr für Dienstreisen einsetzen können, wenn sie Innenstädte ansteuern müssen. Angesichts der bestehenden Umweltzonen ist das für kleinere Dienststellen, die keine Dienstfahrzeuge haben, ein massives Problem." Schmitt
ENTEGA beteiligt Bürger an Energieprojekten Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 28. November 2016 Nachhaltige Rendite von 2,25 Prozent (WK-intern) - Der Energieversorger ENTEGA investiert seit vielen Jahren in die Energiewende. Jetzt schafft ENTEGA mit einer neuen Plattform die Möglichkeit, dass sich auch Bürgerinnen und Bürger an erneuerbaren Energieprojekten finanziell beteiligen können. "Gerade in der aktuellen Niedrigzinsphase gibt es eine große Nachfrage nach attraktiven Anlagemöglichkeiten. Viele Menschen wollen dabei ihr Geld nicht nur gut verzinst anlegen, sondern auch etwas für die Umwelt tun. Mit unserer neuen Beteiligungsplattform gehen wir genau auf diese Bedürfnisse ein", sagte Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig, Vorstandsvorsitzende der ENTEGA AG. An den Start geht das Unternehmen mit einem Nachrangdarlehen für die ENTEGA NATURpur AG. Das
Planungssicherheit für Windenergie auf See: Bundesnetzagentur hat den Offshore-Netzentwicklungsplan 2025 bestätigt Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 28. November 201628. November 2016 Die Bundesnetzagentur hat den Offshore-Netzentwicklungsplan 2025 bestätigt, der die Anbindungen von Winderzeugung auf der Nord- und Ostsee an das deutsche Übertragungsnetz regelt. (WK-intern) - „Die Stromerzeugung aus Wind auf der Nord- und der Ostsee ist ein zentraler Baustein der Energiewende. Der Offshore-Netzentwicklungsplan 2025 bildet eine verlässliche Grundlage für den weiteren Ausbau der Windenergie auf See und einen reibungslosen Übergang hin zur wettbewerblichen Ausschreibung neuer Projekte“, erklärt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Der bestätigte Offshore-Netzentwicklungsplan umfasst vier Netzanbindungen für Offshore-Winderzeugung in der Nordsee und drei Netzanbindungen in der Ostsee. Diese dienen der Erschließung räumlich zusammenhängender Windparkgebiete auf See (sog. Cluster), die durch den Bundesfachplan