Schwimmende Windenergieanlagen: Rostocker Forscher testen neue Generation von Offshore-Windenergieanlagen Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 17. Juli 2018 Windenergieanlagen, die von der Küste aus am Horizont zu sehen sind, könnten bald Geschichte sein. (WK-intern) - Rostocker Forscher arbeiten an einer Lösung, wie man Offshore-Windenergieanlagen auch in tieferen, küstenferneren Gewässern installieren kann. Die Idee ist simpel: Anstatt die Windräder mithilfe eines massiven Fundaments mit dem Meeresboden zu verankern, will die Arbeitsgruppe von Dr.-Ing. Frank Adam vom Stiftungslehrstuhl für Windenergietechnik (LWET) der Universität Rostock auf schwimmenden Unterstrukturen mit Ankerseilen in Kombination mit einem Schwergewichtsanker setzen. Im Unterschied zu fest mit dem Meeresboden verbundenen Anlagentypen benötigt diese entwickelte schwimmende Lösung keine extrem teuren Errichterschiffe, da die Windenergieanlage bereits an der Kai-Kante auf die
Mit Biogasanlagen Strom bedarfsgerecht erzeugen Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Technik 17. Juli 2018 Speicherkapazitäten optimal ausnutzen (WK-intern) - Der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromproduktion soll ausgebaut werden. Allerdings schwankt das Angebot an Wind- und Sonnenenergie. Die Verstromung von Biogas bietet eine Möglichkeit, durch eine angepasste Produktion solche Schwankungen auszugleichen. Voraussetzung dafür ist, dass in den Anlagen immer genügend freie Speicherkapazität verfügbar ist. Das neue BINE-Projektinfo „Betrieb von Biogasanlagen an Strombedarf anpassen“ (07/2018) stellt verbesserte Systeme für Füllstandsmessungen und -prognosen vor und fasst Empfehlungen für den Anlagenbetrieb zusammen. Die Witterung beeinflusst die Speicherkapazität von Biogasanlagen stark. Ist der Speicher zu voll, muss das überschüssige Methan abgefackelt werden. Deshalb ist es wichtig, mit ausreichend Puffer zu planen. Forscher
Zukunftsmodell Kreislaufwirtschaft: EU-Projekt MOVECO veröffentlicht neue Onlineplattform Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 17. Juli 2018 Unternehmen und Forschungseinrichtungen in den Ländern des Donauraums¹ haben ab sofort die Möglichkeit, Produkte und Rohstoffe zur Wiederverwendung online auszutauschen und sich im Bereich Kreislaufwirtschaft zu vernetzen sowie Kooperationen zu schließen. (WK-intern) - Das europäische Interreg-Projekt MOVECO schafft im Rahmen seiner neuen Onlineplattform (danube-goes-circular.eu/) den nötigen virtuellen Marktplatz. Das internationale Konsortium mit Beteiligung von zehn Staaten des Donauraums hat es sich zum Ziel gesetzt, interessierten Akteuren eine „Toolbox“ zur Implementierung von Kreislaufwirtschafts-Konzepten in Unternehmen und Organisationen zur Verfügung zu stellen und sie über wichtige geschäftsrelevante Themen wie die erweiterte Herstellerverantwortung in ihren Ländern zu informieren. Die insgesamt vier Module auf der neuen Plattform
Mehr Reichweite: AKASOL entwickelt zweite Generation der Li-Ionen-Batteriesysteme E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Videos 16. Juli 2018 Mehr Reichweite, identischer Bauraum: AKASOL entwickelt zweite Generation der Li-Ionen-Batteriesysteme für Mercedes-Benz eCitaro Serienfertigung der Batteriesysteme der ersten Generation startet im Herbst Zehn Batteriepacks mit 243 Kilowattstunden pro Fahrzeug Zweite Generation ab 2020 trägt zur Verlängerung der Reichweite des Elektrobusses bei 330 Kilowattstunden in identischem Bauraum AKASOL-Vorstand Sven Schulz: „Langfristige Partnerschaft“ (WK-intern) - Die langfristige Zusammenarbeit zwischen Daimler Buses und der AKASOL AG bei Entwicklung und Serienfertigung von Batteriesystemen für den Elektrobus eCitaro wird ausgebaut. Im hessischen Langen startet im Herbst die Serienfertigung der ersten Generation vom Typ AKASYSTEM OEM plangemäß. Bereits jetzt entwickelt AKASOL in enger Partnerschaft mit dem Bushersteller die zweite Generation der Li-Ionen-Batteriesysteme. Diese werden
Transparenz für Kunden: BayWa r.e. und PowerHub geben Kunden Ansicht der verwalteten EE-Anlagen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 16. Juli 2018 BayWa r.e. und PowerHub schließen eine Partnerschaft, um Kunden eine 360°-Ansicht der verwalteten Anlagen für Erneuerbare Energien zu ermöglichen (WK-intern) - BayWa r.e., globaler Entwickler, Dienstleister und Großhändler im Bereich der Erneuerbaren Energien, hat sich mit PowerHub, einem Unternehmen für Asset Intelligence, zusammengeschlossen, um eine neue intelligente cloudbasierte Plattform zu entwickeln. Diese soll Kunden eine 360°-Ansicht in nahezu Echtzeit der verwalteten Erneuerbare Energien Anlagen ermöglichen. Das neue maßgeschneiderte zentralisierte System wird den Kunden leichten Zugang und vollständige Transparenz der wichtigsten Abläufe und Finanzinformationen ermöglichen sowie Leistungsdaten liefern. Die intelligente Plattform sorgt zudem durch die Automatisierung von Arbeitsabläufen, Berichtswesen, Dokumenten- und Aufgabenmanagement sowie Ticketing
Bundesumweltministerin informiert sich über neue Recyclingtechnologie für Lithium-Ionen-Akkus in Krefeld Behörden-Mitteilungen E-Mobilität 15. Juli 2018 Schulze: Recycling ist beste Ressourcenquelle für Elektromobilität (WK-intern) - Ein umweltfreundliches Recycling von Lithium-Ionen-Batterien ist möglich und die so gewonnenen Rohstoffe helfen dabei, den Ressourcenbedarf für die Elektromobilität zu decken. Das sind Ergebnisse des vom BMU geförderten Projekts "EcoBatRec", über die sich Bundesumweltministerin Svenja Schulze im Rahmen ihrer Sommerreise in Krefeld informierte. Dort hat der Mittelständler Accurec mit Unterstützung des BMU und der RWTH Aachen ein innovatives Verfahren zum Recycling von Antriebsbatterien entwickelt. Bundesumweltministerin Schulze: "Das Recycling von Wertstoffen aus den Batterien von Elektroautos ist für uns von großer Bedeutung, nicht nur in ökologischer Hinsicht. Zum einen schont es die Umwelt, denn hochwertiges Recycling
BDW: Kleine Wasserkraft spart eine Milliarde Netzausbau und stabilisiert Netzbetrieb Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 15. Juli 2018 „Die Kleine Wasserkraft verringert die Kosten für den Netzausbau und stabilisiert die Netze“, sagte Hans-Peter Lang, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Wasserkraftwerke (BDW), bei der Veröffentlichung eines Gutachtens der Bergischen Universität Wuppertal unter der Leitung von Prof. Dr. Zdrallek, die am heutigen Donnerstag veröffentlicht wurde. (WK-intern) - Durch einen geringeren Netzausbau und einen stabilen Netzbetrieb reduziert der Bestand der kleinen Wasserkraftanlagen die Kosten um rund eine Milliarde Euro gegenüber einem Szenario ohne diese Anlagen, das ist das zentrale Ergebnis der Kurzstudie. „Damit die kleine Wasserkraft diese Vorteile ausspielen kann, sollte die Bundesregierung in dieser Legislaturperiode Rahmenbedingungen schaffen, die den Erhalt und den Ausbau
Landesbiologentag 2018: Fünf-Punkte-Plan gegen das Artensterben Forschungs-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 15. Juli 201815. Juli 2018 Rückgang der Insektenzahlen kann weiteres Artensterben nach sich ziehen (WK-intern) - Fachtagung an der Universität Hohenheim stellt Lösungsansätze vor. Um das Insektensterben und den Artenschwund zu stoppen, bedarf es großer Anstrengungen – und einer Strategie. Wie diese aussehen müsste, diskutierten Biologen und Naturschutzpraktiker aus ganz Baden-Württemberg nun am Landesbiologentag an der Universität Hohenheim in Stuttgart und stellten ihre Ansätze vor. Vor allem fünf Punkte kristallisierten sich in der Diskussion als zielführend heraus: eine verbesserte Umweltbildung, eine Agrarwende, mehr Strukturvielfalt in der Landschaft, ein Langzeit-Monitoring sowie insbesondere eine stärker auf die Biodiversität ausgerichtete Agrarförderung. Den landesweiten Biologentag und dritten Biodiversitätsgipfel mit dem Motto „Schmetterlinge
Korrosionvermeidung und eine optimalere Umweltverträglichkeit Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 15. Juli 2018 Fachhochschule Südwestfalen entwickelt innovative Zinklamellenbeschichtung (WK-intern) - Schrauben und andere metallische Kleinteile werden heute mit einer Zinklamellenbeschichtung überzogen, um Korrosion zu vermeiden. Gemeinsam mit Unternehmen aus Balve, Wickede und Kierspe und der Universität Potsdam erforscht die Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn zurzeit eine neue Art der Zinklamellenbeschichtung mit eingebetteten Mikro- und Nanoteilchen. Davon versprechen sich die Projektpartner eine Verbesserung der Schichteigenschaften und eine optimalere Umweltverträglichkeit. "Eine Zinklamellenbeschichtung kann man sich vorstellen wie kleine Plättchen, die aus einem flachgeklopften Zinkpulver bestehen. Diese lamellenartigen und mit einem Bindemittel vernetzten Partikel werden lackähnlich auf den Stahl aufgetragen und sorgen für einen entsprechenden Oberflächenschutz", erklärt Prof. Dr. Ralf Feser,
Zirkuläre Wirtschaft: Projektträger Jülich veröffentlicht Geschäftsbericht 2017 Forschungs-Mitteilungen Technik 15. Juli 2018 Der Projektträger Jülich (PtJ) hat seinen Geschäftsbericht 2017 veröffentlicht. (WK-intern) - In einem Dossier stellt der Projektträger ausgewählte Projekte vor, die einen entscheidenden Beitrag zur Etablierung einer zirkulären Wirtschaft leisten können. Im Rechenschaftsteil gibt er darüber hinaus einen detaillierten Überblick über die von ihm im Jahr 2017 bewirtschafteten Fördermittel sowie neu bewilligte und laufende Vorhaben für alle von ihm betreuten Förderprogramme und -initiativen. In Summe hat PtJ im vergangenen Jahr mit 1.092 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern insgesamt 20.595 laufende Vorhaben mit einem Mittelabfluss von rund 1,61 Milliarden Euro betreut. Die Europäische Kommission gibt mit ihrem Kreislaufwirtschaftspaket die Richtung vor und die Bundesregierung hat es bereits
Tonnenweise CO2 einsparen – Klimaschutzprojekt ‚InSekt‘ startet Forschungs-Mitteilungen Ökologie 15. Juli 2018 Immer noch stößt Deutschland zu viele Treibhausgase aus. (WK-intern) - Ein Projekt der Universität Duisburg Essen (UDE), der Bergischen Universität Wuppertal sowie der Stadtwerke Lemgo könnte den Klimaschutz voranbringen. Ihre Idee: Eine umweltfreundliche Abwasser-Wärmepumpe wird durch eine neuartige Automatisierung so gesteuert, dass jährlich etwa 3.200 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. ‚InSekt‘, so der Name des vielversprechenden Vorhabens, wird aus EU- und Landesmitteln gefördert.* Aus Abwasser lässt sich sehr gut Wärme gewinnen – genau das möchten die Stadtwerke Lemgo tun: Sie beginnen demnächst mit dem Aufbau einer großen Wärmepumpe an ihrer zentralen Kläranlage. Dort soll mithilfe von Wind- und Solarenergie Wärme aus dem Abwasser gewonnen
Neue Studie: Erderwärmung doppelt so hoch wie vorhergesagt Forschungs-Mitteilungen Ökologie 15. Juli 2018 Die neue Studie eines internationalen Forscherteams, unter anderen der University of New South Wales in Sydney, kommt anhand der Untersuchung vergangener Wärmeperioden zu dem Ergebnis, dass die Erderwärmung unter Umständen doppelt so hoch sein wird, wie bisher vorhergesagt. (WK-intern) - Die Wissenschaftler kritisieren, dass in aktuellen Klimamodellen die Langzeitfolgen für unseren Planeten nicht ausreichend betrachtet werden. Sofortiges Handeln ist unerläßlich, um tiefgreifende Veränderungen unserer Welt zu verhindern. Die bisherigen Klimamodelle haben die Erderwärmung nicht korrekt vorhergesagt. Die Klimaerwärmung könnte laut einem Forscherteam aus siebzehn Ländern, darunter aus Australien, doppelt so hoch ausfallen, und der Anstieg des Meeresspiegels könnte sechs Meter oder sogar noch mehr