Agora Energiewende prognostiziert die Höhe der Ökostrom-Förderung im Jahr 2019 auf 6,7 bis 6,9 Cent pro Kilowattstunde. Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 7. August 2018 Damit bleibt die EEG-Umlage das dritte Jahr in Folge stabil (WK-intern) - Die Umlage für Strom aus Erneuerbaren Energien (EEG-Umlage) wird im Jahr 2019 voraussichtlich zwischen 6,7 und 6,9 Cent pro Kilowattstunde liegen und damit das dritte Jahr in Folge weitgehend konstant bleiben. Das hat Agora Energiewende auf Basis ihres aktualisierten EEG-Rechners ermittelt. Der öffentlich verfügbare EEG-Rechner liefert für 2019 einen Wert von 6,78 Cent pro Kilowattstunde. Dieser ist jedoch mit kleinen Prognoseunsicherheiten behaftet, weshalb Agora Energiewende stets eine Bandbreite für die künftige Umlage prognostiziert. Im Jahr 2017 bezahlen die meisten Stromverbraucher 6,79 Cent pro Kilowattstunde für die Förderung von Ökostrom. Offiziell wird
Auf dem Weg in die „Heißzeit“? Planet könnte kritische Schwelle überschreiten Forschungs-Mitteilungen Ökologie 7. August 20187. August 2018 Die globale Erwärmung auf lange Sicht bei 1,5°C bis 2°C zu stoppen, könnte schwieriger sein als bisher angenommen. (WK-intern) - Selbst bei Umsetzung der im Pariser Abkommen festgelegten Pläne zur Minderung von Treibhausgasemissionen bleibt ein Risiko, dass der Planet durch verschiedene Rückkopplungsprozesse in einen Zustand gerät, den die Forscher als „Hothouse Earth“ bezeichnen. Dies diskutiert ein internationales Team von Wissenschaftlern in einer neuen Studie im Fachjournal Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS). Eine solche Heißzeit wäre langfristig durch etwa 4°C bis 5°C höhere Temperaturen charakterisiert sowie durch einen Meeresspiegelanstieg um 10m bis 60m, so die Veröffentlichung. Der Übergang zu einer emissionsfreien
Die Hitze ist kein Problem für Gaskraftwerke Aktuelles Mitteilungen Technik 7. August 2018 In den vergangenen Tagen wurde die Sorge nach einer sicheren Stromversorgung in Deutschland groß, nachdem einige Kraftwerke aufgrund der beständig hohen Temperaturen die Leistung drosseln mussten. (WK-intern) - Gaskraftwerke benötigen kein Kühlwasser. Anders als Kohle- oder Atomkraftwerke sind sie damit in der Lage, die Stromversorgung auch bei der aktuellen Hitzewelle uneingeschränkt aufrecht zu erhalten. Menschen, Tiere und Pflanzen leiden unter der andauernden Hitzewelle in Europa. In vielen Regionen hat es seit Monaten kaum geregnet. Die Folge: Die Pegel der wichtigsten Flüsse wie etwa des Rheins sind dramatisch gesunken, die Wassertemperaturen dafür auf ein umweltschädliches Maß gestiegen. Weil viele thermische Kraftwerke Flusswasser als Kühlwasser
EU-Kommission genehmigt Beihilfen für vier hocheffiziente KWK-Anlagen in Deutschland Behörden-Mitteilungen Dezentrale Energien Technik 6. August 2018 Die EU-Kommission hat die geplanten Beihilfen des Bundes für vier hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen in Deutschland genehmigt, die an die Fernwärmenetze in Berlin, Köln, Düsseldorf bzw. München angeschlossen sind. (WK-intern) - Die Kommission gelangte zu dem Schluss, dass die Maßnahmen die energie- und klimapolitischen Ziele der EU fördern, ohne den Wettbewerb im Binnenmarkt über Gebühr zu beeinträchtigen. Im November 2016 meldeten die deutschen Behörden ihr Vorhaben bei der Kommission an, vier hocheffiziente KWK-Anlagen zu fördern. Rechtsgrundlage für diese Einzelmaßnahmen ist die 2016 verabschiedete Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG), die die Kommission im Oktober 2016 für mit dem EU‑Beihilferecht vereinbar erklärt hatte. Einzelmaßnahmen auf der Grundlage dieses
Deutsche Energieberater-Netzwerk fordert: Bundesregierung muss endlich ernst machen beim Klimaschutz Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen News allgemein Ökologie 6. August 2018 DEN: "Sommerlichen und winterlichen Wärmeschutz als Einheit begreifen!" (WK-intern) - Das Deutsche Energieberater-Netzwerk DEN e.V. verfolgt vor dem Hintergrund der außerordentlichen Hitzewelle und der Dürre mit Spannung die Reaktionen von Seiten der Bundesregierung. „Eigentlich müssten in Berlin die Alarmglocken schrillen“, sagt der Vorsitzende des Netzwerks, Dipl.-Ing. Hermann Dannecker. „Wochenlang erleben wir in ganz Deutschland Temperaturen und eine beispiellose Trockenheit von deutlich über 30 Grad Celsius und nur wenigen Litern Niederschlag seit April. Ernteausfälle in Milliardenhöhe sind die Folge, aber auch Schäden auf Straßen, Wald- und Flächenbrände, gesundheitliche Beeinträchtigungen vieler Menschen. Was muss eigentlich noch geschehen, damit die Regierung konsequent ernst macht mit einer
2 Jahre Förderprogramm Heizungsoptimierung: BAFA zieht positive Bilanz Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Technik 6. August 2018 Seit genau zwei Jahren fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) die Optimierung bestehender Heizungsanlagen mit attraktiven Zuschüssen. (WK-intern) - In dieser Zeit ist es gelungen, das Förderprogramm erfolgreich am Markt zu etablieren: So wurden seit dem Programmstart im August 2016 ca. 170.000 hocheffiziente Pumpen und 90.000 Maßnahmen rund um den hydraulischen Abgleich mit einem Volumen von ca. 50 Mio. Euro gefördert. Für Andreas Obersteller, Präsident des BAFA, ist dies ein gelungener Start. „Die Zahlen belegen, dass das Thema Heizungsoptimierung zunehmend in den Fokus von Heizungsfachunternehmen und Hausbesitzern rückt. Neue Heizungspumpen benötigen bis zu 80 Prozent weniger Strom. Der Austausch lohnt sich
Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe Berichtsmonat Juni 2018 Behörden-Mitteilungen 6. August 2018 Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im Juni gegenüber dem Vormonat um 4,0 Prozent gesunken. [2] (WK-intern) - Die Bestellungen aus dem Inland und dem Euroraum verringerten sich um 2,8 Prozent beziehungsweise 2,7 Prozent. Bei den Aufträgen aus dem Nicht-Euroraum kam es zu einem Rückgang um 5,9 Prozent. Der Anteil an Großaufträgen war für einen Juni unterdurchschnittlich. Für das zweite Quartal insgesamt ergab sich ein Orderminus von 1,6 Prozent. Ausschlaggebend hierfür war ein Minus bei den Investitionsgütern von 3,5 Prozent. Während die Bestelltätigkeit beim gesamten Verarbeitenden Gewerbe aus dem Inland und dem Euroraum um 2,0 Prozent beziehungsweise
EEG-Ausgleichsregelung, Aufgrund ISO 50003: Neue Schärfe bei ISO-50001-Zertifizierungsaudits Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 6. August 2018 Spätestens Anfang 2019 soll die revidierte Fassung der DIN EN ISO 50001 „Energiemanagementsysteme – Anforderungen mit Anleitung zur Anwendung“ in Kraft treten. (WK-intern) - Dass es die ISO-50001-Zertifizierung schon jetzt nicht mehr ohne Blick auf die verschärften Anforderungen der ISO 50003 gibt, stellen die Energiemanagement-Experten der Rhein S.Q.M. GmbH klar. Und sie erklären, warum die ISO 50001 trotzdem eine Norm ist, die für alle Organisationen einen genaueren Blick wert ist, selbst wenn sie keine formelle Zertifizierung anstreben. Immer dann, wenn die Revision einer Norm ansteht, gerät sie automatisch stärker in den Fokus der Organisationen. Das erklärt das verstärkte Interesse deutscher Unternehmen an der
Energiewende: Landschaftswandel gemeinsam gestalten Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen 6. August 2018 Forschungsergebnisse zu Landschaftsbild und Energiewende publiziert (WK-intern) - Landschaftsästhetik ist bei Ausbau erneuerbarer Energien stärker zu berücksichtigen Der Ausbau der erneuerbaren Energien verändert rasch und zunehmend unsere Landschaften. Aspekte der Landschaftsästhetik finden jedoch in den einschlägigen Planungs- und Zulassungsverfahren kaum Beachtung. Dabei ist deren Berücksichtigung nach Auffassung eines Großteils der Bevölkerung sehr wichtig. Das Landschaftsbild sollte deshalb bei der Planung und Zulassung von Windenergie-, Photovoltaik- und Biomasseanlagen sowie von Pumpspeicherkraftwerken künftig eine größere Rolle spielen. Zugleich sollten die Bürgerinnen und Bürger stärker in Planungs- und Entscheidungsprozesse eingebunden werden. Zu diesem Ergebnis kommt das vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesumweltministeriums geförderte
3S Solar Plus AG ist wieder eigenständig – Das Original Schweizer Solardach MegaSlate wird weiter in Thun produziert Mitteilungen Solarenergie Technik 5. August 2018 Der angekündigte Verkauf des Bereichs Energy Systems von Meyer Burger an ein Aktionärsteam um Patrick Hofer-Noser wurde per 30. Juni 2018 vollzogen. (WK-intern) - Die neu gegründete 3S Solar Plus AG führt das erfolgreiche Solardach-und Fassadensystem MegaSlate weiter. „Die aktuelle Hitzewelle führt uns einmal mehr vor Augen, dass der Klimawandel Realität ist“, stellt Patrick Hofer-Noser, Vorsitzender der Geschäftsleitung der 3S Solar Plus AG, fest. An Produkten, die fossile Energien ersetzen, fehlt es indes nicht. „Mit unserem in der Schweiz entwickelten und hergestellten Solardach- und Fassadensystem MegaSlate kann jedes Dach mit einer aktiven Dachhaut und fast jede Fassade mit Fassadenelementen ausgerüstet werden und CO2-freien
Sicherheit in Solarkraftwerken – Siliconöl besteht abschließenden Qualifikationstest Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 4. August 2018 Bei der Zulassung und Markteinführung neuartiger Wärmeträgermedien für den Betrieb in solarthermischen Parabolrinnenkraftwerken gibt es bislang keine einheitlich anwendbaren Normen oder Regelwerke. (WK-news) - Grundsätzlich gilt, dass das Medium hinsichtlich seiner chemischen und thermodynamischen Eigenschaften unabhängig qualifiziert sein muss. Die ebenfalls erforderliche Demonstration eines Wärmeträgeröls unter realistischen Kraftwerksbedingungen erfordert darüber hinaus einen erheblichen großtechnischen Aufwand. In der süd-spanischen Provinz Almería haben Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ... Lesen Sie hier mehr.
Offener Brief: Belgische Rissereaktoren bleiben brandgefährlich Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 4. August 2018 Aus Sicht zahlreicher Initiativen und Verbände gibt es bezüglich der belgischen Rissereaktoren Tihange 2 und Doel 3 keinerlei Grund zur Entwarnung. (WK-intern) - In einem Offenen Brief an Bundesumweltministerin Svenja Schulze und die MinisterpräsidentInnen von Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz stellen sie fest, dass es sich bei der zuletzt von der Reaktor-Sicherheitskommission (RSK) vorgelegten Stellungnahme um keinen Sicherheitsnachweis handelt. Die aktuelle Stellungnahme der RSK, so heben die UnterzeichnerInnen hervor, trifft keine Aussage über die Unbedenklichkeit der Risse in den Druckbehältern der Reaktoren. Weiterhin bleiben diesbezüglich zahlreiche Fragen offen. In einer Pressekonferenz am 9. Juli erklärte ein Sprecher des Bundesumweltministeriums (BMU), dass „die Risse die