Neue Laborkapazitäten im Bereich der Energieforschung Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen 6. August 2015 Volle Leistung für die Energieforschung in Braunschweig (WK-intern) - Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert „elenia-energy-labs“ als Teil des Energieforschungsknotens (EFK) an der TU Braunschweig mit knapp 1 Mio. € Das Institut für Hochspannungstechnik und Elektrische Energieanlagen – elenia der Technischen Universität Braunschweig wird im Rahmen des Projektes „elenia-energy-labs“ neue Laborkapazitäten im Bereich der Energieforschung errichten. Im Fokus stehen dabei die Themen dynamisches Verhalten des Verteilungsnetzes und Energiemanagement im Smart Building. Dafür werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie über zwei Jahre insgesamt knapp 1 Mio. € bereitgestellt. Mit der neuen Laborumgebung werden wissenschaftliche Untersuchungen zum Zusammenwirken von verschiedenen dezentralen Erzeugungseinheiten, elektrischen Speichern und
Neuartige Magnete für unterschiedlichste technische Anwendungen Forschungs-Mitteilungen 6. August 2015 Magnete aus unmagnetischen Metallen (WK-intern) - Ein international zusammengesetztes Forschungsteam unter Leitung der Universität Leeds hat zum ersten Mal gezeigt, wie man von Natur aus unmagnetische Metalle wie etwa Kupfer magnetisch machen kann. Die Entdeckung könnte helfen, neuartige Magnete für unterschiedlichste technische Anwendungen wie Stromgeneratoren oder Festplatten zu entwickeln. Messungen, die für das Verständnis des Phänomens entscheidend waren, wurden am Paul Scherrer Institut PSI durchgeführt. Nur hier lassen sich magnetische Vorgänge im Inneren von Materialien hinreichend detailgenau untersuchen. Die Ergebnisse erscheinen am 6. August im Fachjournal Nature. Magnete kommen in vielen technischen Anwendungen zum Einsatz: in Stromgeneratoren, bei der Datenspeicherung auf Festplatten oder
Heliatek zum Technologie-Pionier 2015 ausgezeichnet Forschungs-Mitteilungen Technik 5. August 2015 Heliatek erhält als einziges deutsches Unternehmen Auszeichnung vom Weltwirtschaftsforum (WK-intern) - Heliatek, ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Dresden, das ultraleichte, flexible und weniger als 1mm dünne Solarfolien herstellt, wurde heute als einer der „Technologie-Pioniere“ des Weltwirtschaftsforums benannt. Genf, Schweiz - Die Technologie-Pioniere sind eine Auswahl der weltweit innovativsten Unternehmen. Heliatek ist eine gemeinsame Ausgründung der Technischen Universität Dresden und der Universität Ulm. Das Unternehmen ist weltweiter Technologieführer im Bereich der OEE (Organic Electronics Energy) und hält den Weltrekord in der Zelleffizienz mit 12%. Im Juli 2014 begann es mit der Kommerzialisierung seiner Solarfolien. Heliatek wurde von einer unabhängigen Jury als eines von 49
Teilstipendium für Masterstudiengang in Nachhaltigkeits- und Qualitätsmanagement Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 5. August 20154. August 2015 Klimaschutz, nachhaltige Entwicklung, Energie- und Ressourcenmanagement, gesellschaftliches Engagement – diese Themen stehen nicht nur wegen des Weltklimagipfels im Dezember in Paris zunehmend im Blickfeld von Wirtschaft und Gesellschaft. (WK-intern) - Für den Masterstudiengang „Nachhaltigkeits- und Qualitätsmanagement“, der diese Themen vertieft behandelt, lobt die Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin nun zum zweiten Mal ein Teilstipendium aus, das von mehreren Beiratsmitgliedern gesponsert wird. Vor zwei Jahren hatte die Studentin Ellin Eberhard das Glück, ausgewählt zu werden. „Das Teilstipendium ermöglichte mir, meine Position auf 30 Stunden zu reduzieren. Dies führte zu einer besseren Vereinbarkeit von Familie, Freizeit, Studium und Beruf“, sagt sie heute
Merck und Nano-C präsentieren optimierte Materialien für die organische Photovoltaik Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 4. August 2015 Merck, ein führendes Unternehmen für innovative und hochwertige Hightech-Produkte in den Bereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials, hat heute bekannt gegeben, dass es gemeinsam mit dem US-Unternehmen Nano-C vielversprechende neue Fullerenderivate für das Einsatzfeld der organischen Photovoltaik (OPV) entwickelt hat. (WK-intern) - Merck verfolgt zahlreiche Projekte, um an dem neuen Wachstumsmarkt der organischen Photovoltaik zu partizipieren. Neuartige Derivate: hoch stabil, leicht zu verarbeiten und kostengünstig Die neuen Chemikalien weisen eine deutliche Verbesserung der Lebensdauer und der thermischen Beständigkeit auf, während gleichzeitig die Leerlaufspannung durch umweltfreundliche halogenfreie Lösemittelsysteme gesteigert wird. Mit diesen neuen auf dem C60-Molekül basierten Fullerenderivaten lassen sich wichtige Probleme im
ZSW sucht Standort und Betreiber für Power-to-Gas-Anlage Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 4. August 2015 Ausschreibung für Leuchtturmprojekt gestartet (WK-intern) - Die Vorbereitung für das Power-to-Gas-Projekt des ZSW und seiner Partner geht in die nächste Runde: Potenzielle Betreiber einer Power-to-Gas-Anlage mit einer Anschlussleistung von mindestens einem Megawatt können sich im Rahmen eines öffentlichen Wettbewerbs bewerben. Die Ausschreibung ist nun veröffentlicht worden. Seit Jahren erproben und verbessern die Forscher am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) ihr Konzept Power-to-Gas P2G®. Nun sollen die letzten wissenschaftlichen Weichen für den wirtschaftlichen Betrieb der Technologie gestellt werden. Geplant ist der Betrieb einer P2G®-Anlage mit einer elektrischen Anschlussleistung von mindestens einem Megawatt (MW). Dort soll per Elektrolyse Wasserstoff aus erneuerbarem Strom, sogenannter eH2,
Herstellprozesse der ZSW Pilotfertigung für Lithium-Ionen-Zellen qualifiziert Forschungs-Mitteilungen Technik 4. August 2015 Die Herstellung von einer PHEV-1-Zelle pro Minute mit serientauglichen Prozessen war eines der Ziele des Projektes „Forschungsplattform für die industrielle Produktion von Lithium-Ionen-Zellen (FPL)“ am ZSW in Ulm. (WK-intern) - Seit Januar dieses Jahres werden im Rahmen eines Industrieprojektes mit neun Industriepartnern alle Prozessschritte zur Herstellung von prismatischen Zellen qualifiziert, um diese reproduzierbar herzustellen und den Referenzprozess zu definieren. Mittlerweile wurden bereits mehrere hundert Kilogramm Aktivmaterial verarbeitet, viele Kilometer Elektrodenband produziert und mehr als tausend Jelly Rolls hergestellt - die Prozesse laufen inzwischen sehr stabil. Die vollautomatische Assemblierung und Formierung stehen kurz vor dem Abschluss. Derzeit werden die letzten „Bugs“ aus der Steuerungs-Software
Energiebilanz: Steigerung der Windstromerzeugung an Land und auf See um 40 Prozent Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Windenergie Wirtschaft 4. August 2015 Die gegenüber dem außergewöhnlich milden Vorjahr deutlich kühlere Witterung sorgt für einen spürbaren Anstieg beim Energieverbrauch in Deutschland. Zuwachs beim Energieverbrauch Kohleverbrauch erneut gesunken Erneuerbare und Erdgas legen zu (WK-intern) - In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres lag der Verbrauch nach ersten Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) knapp 3 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Die AG Energiebilanzen geht davon aus, dass der konjunkturelle Einfluss auf den Energieverbrauch insgesamt niedrig war, da sich der Verbrauch nach rechnerischer Bereinigung des Temperatureinflusses kaum verändert hat. Insgesamt erreichte der Energieverbrauch in der ersten Jahreshälfte 2015 eine Höhe von 6.720 Petajoule (PJ) beziehungsweise 229,3 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t
Kraftstoff und Chemikalien aus Stahlwerksabgasen Forschungs-Mitteilungen Technik 3. August 2015 Kohlenmonoxidreiche Abgase aus Stahlwerken werden nur zu einem kleinen Teil als Strom oder Wärme zurückgewonnen. (WK-intern) - Fraunhofer-Forscher haben einen neuen Verwertungsweg für diese stofflich ungenutzte Kohlenstoffquelle aufgetan: Sie konnten im Labormaßstab aus den Abgasen Kraftstoffe und Spezialchemikalien herstellen. Die Abgasmengen, die in Stahlwerken entstehen, sind gigantisch: Mehrere Millionen Tonnen Kohlendioxid treten beispielsweise allein aus den Schloten der Duisburger Stahlwerke aus. Fraunhofer hat ein Verfahren entwickelt, mit dem aus diesen Abgasen Kraftstoffe und Spezialchemikalien gewonnen werden können. Die Forscher fermentieren die Gase mit Hilfe genetisch veränderten Bakterienstämmen zu Alkoholen und Aceton, setzen beide Stoffe katalytisch zu einem dieselartigen Zwischenprodukt um und stellen daraus
SolarAktivHaus: Heizen mit der Sonne Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik 3. August 2015 SolarAktivHäuser »befeuern« ihre Heizungen über Wärmekollektoren und Wasserspeicher selbst. (WK-intern) - Bislang fehlte jedoch eine neutrale Bewertung der Effizienz. Fraunhofer-Forscher untersuchten nun die Sonnenhäuser, spürten Optimierungspotenziale auf und legten ein wissenschaftliches Fundament für das Hauskonzept. Nachzahlungen für Heizkosten – die meisten Menschen kennen dieses Ärgernis. Nicht so die Bewohner von 1700 Sonnenhäusern, die es in Deutschland, der Schweiz und Österreich gibt. Denn diese heizen hauptsächlich mit Sonnenwärme. Das Prinzip: Solarwärmekollektoren auf dem Dach erwärmen Wasser, das in einem größeren Wassertank gespeichert und später zum Heizen oder Duschen verwendet wird. 60 Prozent des Wärmebedarfs können typischerweise auf diese Weise gedeckt werden, da die Häuser
Solarstromforschung veröffentlicht Filme zu Solarstromspeichern und zur Solarwärmenutzung Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Videos 3. August 2015 Film über Solarstromforschung kommt im Herbst Dreharbeiten in Freiberg (Sachsen) und Isle of Eigg (Schottland) bereits beendet Innovationskraft der deutschen Solarbranche wird anhand von drei Forschungsprojekten beispielhaft dokumentiert Professioneller Film wird ab Herbst auf Videoplattform Youtube sowie auf www.solarstromforschung.de gezeigt (WK-intern) - „Kamera läuft, Ton läuft – Film ab!“ Mit Hightech-Equipment und modernsten Quadrocoptern produziert ein professionelles Fernsehteam derzeit einen Film über die Photovoltaik-Forschung in Deutschland. Berlin – Die Aufnahmen bei SolarWorld am Standort Freiberg (Sachsen) sowie auf der schottischen Hebrideninsel Isle of Eigg sind bereits im Kasten. Jetzt folgen Schnitt, Vertonung und die Produktion von 3D-Grafiken. „Forschung im Film darzustellen,
Ferroelektrische Materialien finden Anwendung in der nächsten Generation von Elektronikgeräten Forschungs-Mitteilungen 3. August 2015 Die auf Hafnium-Oxid basierenden Dünnfilmen haben ferroelektrische Eigenschaften. (WK-intern) - Tokyo Institute of Technology research: Thin films offer promise for ferroelectric devices Researchers at Tokyo Institute of Technology demystify the ferroelectric properties observed in hafnium-oxide-based thin films, revealing a potentially useful device material. Ferroelectric materials have applications in next-generation electronics devices from optoelectronic modulators and random access memory to piezoelectric transducers and tunnel junctions. Now researchers at Tokyo Institute of Technology report insights into the properties of epitaxial hafnium-oxide-based (Dünnfilme thin films, confirming a stable ferroelectric phase up to 450 °C. As they point out, “This temperature is sufficiently high for HfO2-based ferroelectric