Elektrisches Rennsportmotorrad: 136 PS, 250 Stundenkilometer, 240 Newtonmeter E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 28. August 201528. August 2015 Studierende entwickeln elektrisches Rennmotorrad (WK-intern) - "T0RR": Rennmaschine mit rückwärts laufendem Motor Studierende der Technischen Universität München und der Tsinghua University haben gemeinsam das Rennmotorrad "T0RR" entwickelt. Beim Qualifying der "Pro Thunder Race Series" in Oschersleben wollen sie alle Motorräder mit Verbrennungsmotoren hinter sich lassen. Die rückwärts laufende Elektromaschine soll das Bike noch besser machen. Das schwarze Motorrad mit der pfeilförmige Schnauze scheint nur darauf zu warten, endlich auf die Rennstrecke kommen. Ein Dreivierteljahr Tüftelei und harte Arbeit steckt in dem Elektrobike "T0RR". Auf der Abschlussveranstaltung des Programms "globalDrive" am Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik stellte das Team den Prototypen vor. Aus einer BMW S1000RR hatten
Der neue Renault Truck soll den Verbrauch deutlich senken Forschungs-Mitteilungen Technik 28. August 2015 Renault Trucks will den Verbrauch bei Verteilerverkehrsfahrzeugen um 13 % senken (WK-intern) - Renault Trucks hat kürzlich mit sechs Partnern das Kooperationsprojekt EDIT (Efficient Distribution Truck) gestartet, mit dem Ziel, den Verbrauch seiner Verteilerverkehrsmodelle durch den Einsatz innovativer Technologien um 13 % gegenüber einem heutigen Serienfahrzeug zu reduzieren. Als Prototyp wird ein Renault Trucks D Wide Euro 6 mit Kühlkofferaufbau verwendet. Das Projekt EDIT wird vom Wettbewerbs-Cluster LUTB für Verkehr und Mobilität zertifiziert und wurde im Rahmen der 19. Projektausschreibung des FUI Régions ausgewählt. Nach Optifuel Lab 2, einem Laborfahrzeug mit technologischen Innovationen zur Senkung des Verbrauchs von Fernverkehrsfahrzeugen, setzt Renault Trucks seine Forschungen nun bei
Fraunhofer-IPA: Land bewilligt 2,4 Mio Euro für Solarzellenentwicklung und -fertigung Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 27. August 2015 Am 25.8.2015 hat Minister Dr. Nils Schmid im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg die Bewilligung für das Projekt »InES« in Höhe von 2,4 Mio Euro übergeben. (WK-intern) - »Industrie 4.0 im Einsatz für zukünftige Solarzellenentwicklung und -fertigung (InES)« wurde von den vier Verbundforschungspartnern, den beiden Fraunhofer-Instituten IPA und ISE, dem Institut für Photovoltaik der Universität Stuttgart und dem International Solar Research Center Konstanz (ISC) konzipiert. »Der baden-württembergische Photovoltaik-Maschinenbau gehört zu den Weltmarktführern. Das Forschungsvorhaben soll dazu beitragen, diese Position zu stärken und die damit verbundenen Arbeitsplätze nachhaltig zu sichern«, begründete Minister Schmid die Vergabe. Die einzigartige Ausrichtung des Projekts und seine
SRU fordert Fahrplan für Kohleausstieg bis 2040 Forschungs-Mitteilungen Ökologie 27. August 2015 Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) fordert die Bundesregierung in seinen veröffentlichten „10 Thesen zur Zukunft der Kohle bis 2040“ auf, einen Kohlekonsens auf den Weg zu bringen. (WK-intern) - „Wir müssen jetzt einen Fahrplan für den schrittweisen Ausstieg aus der Kohleverstromung bis 2040 entwickeln“, so Prof. Dr. Martin Faulstich, Vorsitzender des Sachverständigenrates für Umweltfragen der Bundesregierung. Das würde auch zeigen, dass die Bundesregierung die Beschlüsse des G7-Gipfels und die neue Enzyklika des Papstes ernst nimmt. In der zweiten Jahreshälfte werden auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene wichtige energie- und klimapolitische Entscheidungen gefällt. Die internationale Klimakonferenz in Paris im Dezember 2015 kann nur erfolgreich
ELISE: Echtzeit-Daten für die intelligente Elektromobilität E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 26. August 2015 Informationen sind die Grundlage einer intelligenten Mobilität. (WK-intern) - Denn Informationstechnologie kann im Auto den Fahrer beim sicheren, günstigen und nachhaltigen Fahren unterstützen oder etwa in der Elektromobilität den reibungslosen Informationsaustausch zwischen Nutzern, Autos, Ladesäulen, Flottenbetreibern, Werkstätten und Dienstanbietern organisieren. Das vom BMBF geförderte Projekt ELISE am KIT stellt nun ein Elektroniksystem vor, welches Daten in Echtzeit erfasst und standardisiert über Systemgrenzen hinweg austauscht. „Wir haben nun einen Baustein geliefert, um Elektrofahrzeuge zuverlässiger und wirtschaftlicher zu machen und Elektromobilität am Markt zu etablieren“, erklärt Albert Albers, der am KIT das Institut für Produktentwicklung (IPEK) leitet. „Auf dieser Basis können innovative Anwendungen für
Rekord in der Hochdruckforschung erzeugt bisher unbekannte Materiezustände Forschungs-Mitteilungen News allgemein 26. August 201526. August 2015 Bei einem Kompressionsdruck von mehr als 770 Gigapascal – dem höchsten Druck, der bisher im Labor erzeugt wurde – ändert sich das Elektronenverhalten in Osmium, dem Element mit der höchsten bekannten Massendichte, auf eine äußerst ungewöhnliche Weise. (WK-intern) - Kernelektronen, die normalerweise passiv sind, treten miteinander in Wechselwirkung. Darüber berichtet eine internationale Forschungsgruppe unter der Leitung von Prof. Dr. Natalia Dubrovinskaia und Prof. Dr. Leonid Dubrovinsky an der Universität Bayreuth im Forschungsmagazin „Nature“. Der jetzt erstmals beobachtete Effekt lässt vermuten, dass unter extremen Drücken weitere, bisher unbekannte Materiezustände entstehen könnten. Die neuen Erkenntnisse, an denen in Deutschland auch Wissenschaftler am Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY)
Berufsbegleitendes Windstudium hat noch Plätze frei Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 26. August 2015 Neues Gutachten: Dank Weiterbildung ein Semester schneller zum späteren Master (WK-intern) - Im bevorstehenden Durchgang des berufsbegleitenden „Windstudiums“ am Zentrum für Windenergieforschung „ForWind“ der Universitäten Oldenburg, Hannover und Bremen sind noch Plätze frei. Das elfmonatige weiterbildende Studium „Windenergietechnik und -management“ vermittelt Fachwissen und Projekt-Kompetenz für eine Tätigkeit in der Windenergiebranche. Zugleich lässt es sich bei einem späteren Masterstudium mit bis zu 30 Kreditpunkten anrechnen und kann dieses somit um ein Vollzeitsemester verkürzen, wie der „Kompetenzbereich Anrechnung“ der Universität Oldenburg nun in einem unabhängigen Gutachten ermittelt hat. Seit 2010 sind niedersächsische Hochschulen gehalten, berufliche Kompetenzen aus Weiterbildungen auf Studiengänge anzurechnen. In welchem Umfang, das ermittelt
Midsummer erhält ein Darlehen für die weitere Entwicklung von Dünnschicht-Solarzellen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 25. August 2015 Midsummer granted a loan of 10 MSEK from Almi for continued development of thin film solar cell production equipment (WK-intern) - The Swedish solar energy company Midsummer, a leading provider of equipment for cost-effective production of flexible thin film solar cells, receives a loan of 10 million SEK from the regional development agency Almi Företagspartner Stockholm Sörmland AB. The loan is meant to support Midsummer's focus on production and sales of the DUO machines used for the production of flexible thin film solar cells. Stockholm - Midsummer is a leading supplier of equipment for cost-effective production of flexible CIGS thin film solar cells. Midsummer’s turnkey production lines
Studie: Große Windparks bremsen den Wind und erzeugen weniger Energie Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 25. August 201526. August 2015 Die Erzeugung von Windenergie ist auf dem Vormarsch, mit einer wachsenden Zahl von Windturbinen in der Landschaft. (WK-intern) - Aber was passiert mit dem Wind, wenn immer mehr Turbinen der Luftbewegung immer mehr Energie entziehen? Eine neue Studie, die am 24. August 2015 im Fachjournal der amerikanischen Akademie der Wissenschaften veröffentlicht wurde, gibt hierzu erste Antworten. Die internationale Forschergruppe, geführt von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena, fand in Simulationen mit einem Wettervorhersagemodell einen starken Bremseffekt, der die Energieerzeugung von großen Windparks erheblich reduzierte. Bei den Planungen zum Ausbau der Windenergie sollte dieser Bremseffekt von großen Windparks berücksichtigt werden. Die Forscher arbeiteten mit
Wind2Hydrogen-Anlage mit Beteiligung des Energieinstituts eröffnet Forschungs-Mitteilungen Produkte Technik Techniken-Windkraft Windenergie 25. August 201525. August 2015 Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie und der Klima- und Energiefonds haben am 19.08.2015 gemeinsam mit dem Konsortium des Forschungs-projekts – Energieinstitut an der JKU Linz, OMV, EVN, Fronius und HyCentA – die Wind2Hydrogen Anlage in Auersthal (Niederösterreich) eröffnet. (WK-intern) - Die Pilotanlage Wind2Hydrogen hat zum Ziel, die Voraussetzungen für die Produktion von „grünem Wasserstoff“ zur Speicherung und zum Transport von fluktuierend anfallendem, erneuerbarem Strom in Österreich zu schaffen. Dieses Power-to-Gas Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen seines Energieforschungsprogrammes durchgeführt. Das Energieinstitut an der JKU führt in diesem innovativen F&E-Projekt die ökonomischen und rechtlichen Analysen
Windgas senkt die Kosten der Energiewende um Milliarden Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 24. August 2015 Studie „Bedeutung und Notwendigkeit von Windgas für die Energiewende in Deutschland“ (WK-intern) - Windgas senkt die Kosten der Energiewende um Milliarden und ermöglicht 100 Prozent Erneuerbare Erst die Windgas-Technologie zur Speicherung von Strom aus Wind und Sonne ermöglicht in Deutschland bis 2050 eine vollständige Stromversorgung mit 100 Prozent erneuerbaren Energien und senkt zugleich die Kosten für die Energiewende um hohe Milliardenbeträge. Dies sind zentrale Ergebnisse der Studie „Bedeutung und Notwendigkeit von Windgas für die Energiewende in Deutschland“ der Forschungsstelle für Energienetze und Energiespeicher (FENES) an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH) und des Berliner Analyseinstituts Energy Brainpool, die im Auftrag von Greenpeace Energy
Starker Zubaurückgang: Zwischenbericht zur Stromerzeugung aus Biomasse Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 24. August 2015 Monitoring: Novellierung des EEG hat deutliche Auswirkungen auf den Anlagenbestand (WK-intern) - Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat das Deutsche Biomasse-forschungszentrum mit der wissenschaftlichen Untersuchung der Wirkung des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) beauftragt. In diesem Kontext wird seit Jahr 2007 ein Monitoring der Biomasseanlagen hinsichtlich des Anlagenbetriebes und -bestandes durchgeführt. Grundlage für die Untersuchungen und Empfehlungen ist eine jährliche Betreiberbefragung. Ergebnisse sind im jetzt veröffentlichten Monitoring-Zwischenbericht zur "Stromerzeugung aus Biomasse (Vorhaben IIa Biomasse)" nachzulesen. Die bereits im Jahr 2012 geänderte Fördersystematik für Strom aus Biomasse im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zeigte die von der Politik gewünschte Lenkungswirkung einer Verlangsamung des Ausbaus. Die erneute