Neue Perspektiven für die Photovoltaik: Fraunhofer CSP lädt ein zu den PV Days 2016 Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 27. August 2016 Die Trends der globalen Märkte in der Photovoltaikindustrie sowie neuste Forschungsergebnisse werden internationale Experten am 27./28. September bei den PV Days 2016 am Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP in Halle diskutieren. (WK-intern) - Ein Schwerpunkt der Fachtagung liegt in diesem Jahr auf Einsatzmöglichkeiten von Photovoltaik in extremen Klimaten. Die PV Days des Fraunhofer CSP finden zum dritten Mal statt und bringen führende Fachleute aus Forschungseinrichtungen und der Industrie zusammen. Das Programm der zweitägigen Konferenz umfasst insgesamt 13 Sessions, zu den Themen zählen unter anderen Wafertechnologie, Plasmatexturierung, gebäudeintegrierte Photovoltaik, neue Konzepte für Schaltverbindungen oder Passivierung und lichtinduzierte Degradation. Gleich zwei Sessions widmen sich den Einsatz-
Geothermieforschung: Bund fördert Projekt am Drilling Simulator Celle mit 3,8 Millionen Euro Forschungs-Mitteilungen Geothermie 27. August 2016 Großer Erfolg für den Drilling Simulator Celle (DSC): (WK-intern) - Das Forschungszentrum für Tiefbohrforschung, das von der Technischen Universität Clausthal mit dem Energie-Forschungszentrum Niedersachsen betrieben wird, erhält für ein Projekt zur Optimierung tiefer Geothermie-Bohrungen vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) insgesamt 3,8 Millionen Euro. Celle/Clausthal-Zellerfeld - Das Vorhaben, das durch das Programm „Forschung für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung“ gefördert wird, ist ein gemeinsames Projekt der TU Clausthal (DSC) und der TU Braunschweig (Institut für Dynamik und Schwingungen). Von der Gesamtförderung entfallen drei Millionen Euro direkt auf die Technische Universität Clausthal bzw. den Drilling Simulator. „Diese beträchtliche Förderung zeigt einerseits die
Neues Konzept für Gleichstromtransport von Offshore-Windparks Forschungs-Mitteilungen Offshore Techniken-Windkraft Windenergie Windparks 26. August 2016 Nicht nur für Teilchenbeschleuniger interessant - Neues Konzept für effiziente Stromversorgung für Jülichs COSY (WK-intern) - Experten des Jülicher Instituts für Kernphysik haben ein neues Netzgeräte-Konzept für den Teilchenbeschleuniger COSY entwickelt. Der von ihnen entwickelte aktive Filter macht die Stromversorgung der Dipolmagnete effizienter, präziser und weniger fehleranfällig. Die neue Technologie ist nicht nur für die Jülicher Beschleunigerphysik von Bedeutung, sondern für alle Bereiche, in denen große Energiemengen als Gleichstrom transportiert werden, zum Beispiel von Off-Shore Windparks. Teilchenbeschleuniger sind hochkomplexe Maschinen. Sie zu konzipieren und bauen dauert Jahre, manchmal sogar Jahrzehnte. Das Jülicher COSY (COoler SYnchrotron) wurde nach jahrelanger Bauzeit 1993 in Betrieb genommen und
Hochschule Fulda untersucht bundesweit erstmalig wirtschaftlichen Einsatz von E-LKW E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Ökologie 26. August 2016 Bessere Luftqualität in den Innenstädten (WK-intern) - Forschungsprojekt der Hochschule Fulda untersucht bundesweit erstmalig wirtschaftlichen Einsatz von E-LKW Die Luft in unseren Innenstädten könnte schon bald sauberer werden, obwohl der LKW-Verkehr zunimmt. Wissenschaftler der Hochschule Fulda untersuchen in einem Forschungsprojekt mit vier Praxispartnern bundesweit erstmalig, unter welchen Rahmenbedingungen der Einsatz von E-LKW mit einem Gesamtgewicht bis zu 18 Tonnen für Speditionen wirtschaftlich ist. Denn Transportunternehmen werden vor allem dann einen Beitrag zur Luftreinhaltung leisten, wenn sich der Einsatz von E-LKW im Vergleich zu den konventionellen Fahrzeugen finanziell rentiert. Ein effizienter Einsatz von E-LKW ist umso dringlicher, als der Internethandel stetig wächst und mit ihm
Landwirtschaft im Klimawandel: Freier Handel könnte ökonomische Verluste ausgleichen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 25. August 2016 Rund um den Globus stellt der Klimawandel ein Risiko für die landwirtschaftliche Produktivität dar und könnte Nahrungsmittelpreise hochtreiben – das zeigt eine neue Studie von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. (WK-intern) - Finanzielle Gewinne und Verluste fallen für Produzenten wie Konsumenten zwar je nach Region unterschiedlich aus, unterm Strich müssen die Konsumenten künftig jedoch wohl mehr für den gleichen Einkaufskorb bezahlen. Da die zusätzlichen Kosten der Konsumenten die Gewinne der Produzenten übersteigen, ist bis zum Ende des Jahrhunderts mit steigenden Nettoverlusten im Landwirtschafts- und Nahrungsmittelsektor zu rechnen. Je nach Handelspolitik könnten ökonomische Verluste jedoch auf 0,3 Prozent des globalen BIP begrenzt werden. „Die Landwirtschaft
Schutz & Sicherheit für Offshore Windparks Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 24. August 201624. August 2016 OWiSS Partner DOC und Fraunhofer IFAM präsentieren am 13.-14. September auf der Future Security in Berlin zum Thema Sensorik (WK-intern) - Gemeinsam mit dem Fraunhofer IFAM nimmt die Deutsche Offshore Consult GmbH (DOC) an der Future Security am 13. – 14. September in Berlin teil. Bremen/Bremerhaven – Unter dem Titel „Offshore Wind Energy – Safety and Security with Sensor Systems“ beleuchten DOC und IFAM das Thema Sensorsysteme für den Schutz und die Sicherheit in Offshore Windparks. Es werden unterschiedliche Sensorsysteme vorgestellt, die in der Offshore Windenergie zum Einsatz kommen. Weiterhin wird vermittelt, wie die überwiegend zum Zwecke der Arbeits- und Betriebssicherheit konzipierten Sensoren
Neue Studie belegt: EEG 2016 konterkariert Klimaabkommen von Paris Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 24. August 201624. August 2016 Deutschland braucht 100 Prozent erneuerbare Energien bis 2040, den Kohleausstieg bis 2030 und raschen Ausbau von Langzeitspeichern (WK-intern) - Um die Vorgaben des Pariser Klimaabkommens einzuhalten, muss Deutschland erheblich mehr Ökostrom produzieren als bislang geplant. Berlin – Das zeigt eine neue Studie der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Berlin), die erstmals neben dem Stromsektor auch den Energiebedarf von Verkehr, Wärmeversorgung und Industrie einrechnete. Demnach braucht Deutschland spätestens im Jahr 2040 jährlich 1.320 Terawattstunden an erneuerbarem Strom. Das ist mehr als doppelt so viel wie heute. Der deutlich höhere Strombedarf entsteht nach der „Sektorkopplungsstudie“, weil auch Verkehr, Wärme und Industrie zum Erreichen der
An der Universität Aachen prüft ein Forscherteam Windkraftanlagen Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie 24. August 2016 Schwer in Sicherheit: Smarter Smarton mit 120 Tonnen Tragkraft für das Center for Wind Power Drives (WK-intern) - Konecranes konzipiert für die Universität Aachen den Prozesskran Smarton samt Smart Features und Truconnect Hier gehört frischer Wind zum Arbeitsalltag: Am Center for Wind Power Drives (CWD) der Universität Aachen prüft ein Forscherteam Windkraftanlagen und entwickelt effizientere Antriebsstränge. Die Bauteile sind enorm schwer und die Windkraftexperten benötigen deshalb eine leistungsfähige Transportlösung. Konecranes konzipiert für das CWD einen maßgeschneiderten Smarton mit sehr hoher Tragkraft und besonderen Smart Features – die beim Transport eigenständig für mehr Sicherheit sorgen. Die Zukunft der Erneuerbaren Energien beginnt in Aachen jeden Tag
Deutsche Forschung erzeugt mit Kristallen und Niedertemperaturabwärme regenerativ Wasserstoff Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! 24. August 201623. August 2016 Mit Kristallen regenerativ Wasserstoff erzeugen - Preisgekrönte Idee für die Nutzung von Niedertemperaturabwärme (WK-intern) - Auf der E-MRS-Tagung 2016 in Lille wurde Herr Rico Belitz vom Fraunhofer THM in Freiberg mit dem „Best Poster Award“ im Symposium W – „Materials and Systems for Microenergy Harvesting and Storage“ – ausgezeichnet. Der Fraunhofer-Wissenschaftler konnte zeigen, dass sich mithilfe von speziellen Kristallen Wasserstoff gewinnen lässt. Bei diesen so genannten pyroelektrischen Kristallen führen von außen aufgeprägte Temperaturänderungen zu einer elektrischen Aufladung der Kristalloberflächen. Dabei kann die Aufnahme von Ladungsträgern aus der Umgebung zur Kompensation der Oberflächenladungen ausgenutzt werden, um Wasserstoff aus Wasser zu erzeugen. Nach diesem
MBA-Studium sorgt für Nachhaltigkeit in Unternehmen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 23. August 2016 Die Welt verbessern und Geld verdienen: (WK-intern) - Der MBA-Studiengang Sustainability Management verbindet Nachhaltigkeit und wirtschaftliches Handeln. Jetzt startet die Bewerbungsphase. Lüneburg - Noch immer nutzen viele Unternehmen die mit dem Nachhaltigkeitswandel verbundenen Chancen nicht. Das will die Leuphana Universität Lüneburg mit ihrem MBA-Studiengang Sustainability Management ändern und Nachhaltigkeitslösungen im Top-Management von Unternehmen fest verankern. Ob Social Entrepreneurship, nachhaltige Geschäftsmodelle oder verantwortungsvolle Unternehmensführung – die künftigen Nachhaltigkeitsmanager werden dafür qualifiziert, Führungspositionen einzunehmen und wirtschaftlichen Erfolg durch nachhaltiges Unternehmertum zu sichern. Führungskräfte sollen aus Überzeugung handeln Den Studiengangsverantwortlichen ist die Motivation der Studierenden wichtig: „Wir suchen aufgeschlossene Persönlichkeiten, die einen Karrieresprung anstreben und diesen mit Nachhaltigkeitsthemen
Evolution einer Zukunftstechnologie – die Geschichte der Photovoltaik Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 23. August 2016 Ein Blick auf Deutschlands Dächer zeigt es: Vorbei sind die Zeiten, als die Stromerzeugung mittels Photovoltaik (PV) allenfalls bei millionenteuren Satelliten und Kleinstelektronik wie Taschenrechnern zum Einsatz kam. (WK-intern) - Dank jahrzehntelanger Forschung ist nicht nur der Wirkungsgrad der PV-Zellen kontinuierlich gestiegen; auch die Preise sanken in den vergangenen fünf Jahren auf ein Niveau, das den Erwerb von Photovoltaik-Anlagen auch für Unternehmen und Eigenheimbesitzer attraktiv macht. Dabei war der Siegeszug dieser Technologie anfangs kaum absehbar – führen ihre Anfänge doch weit zurück ins 19. Jahrhundert. Der Elektronik- und Solarspezialist LG Electronics lässt die Geschichte der Photovoltaik Revue passieren und gibt einen Ausblick
Wasserknappheit kann Kulturen zerstören Forschungs-Mitteilungen Ökologie 23. August 2016 Das Ende der Maya: Wasserknappheit kann Kulturen zerstören (WK-intern) - An der TU Wien entwickelt man Rechenmodelle, in denen gesellschaftliche und hydrologische Effekte analysiert werden. Das bringt Einblicke in alte Kulturen – und unsere eigene Zukunft. Irgendetwas Dramatisches muss passiert sein, im neunten Jahrhundert, als die klassische Periode der Maya zu Ende ging. Innerhalb kurzer Zeit erlebte die blühende Hochkultur in Mittelamerika einen Einbruch, die Bevölkerungszahl ging stark zurück, monumentale Steinbauten, wie man sie vorher auf Yucatán errichtet hatte, wurden danach keine mehr gebaut. Der Grund für diesen Niedergang ist bis heute umstritten. Eine mögliche Erklärung liefern nun Modellrechnungen der TU Wien: Gerade