Spitzenkombination für Solarzellen: Perowskit und Silizium Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 16. Oktober 2016 Das BMBF hatte am 4. und 5. Oktober 2016 Spitzenforscher aus ganz Deutschland zu einem Informationsaustausch zur Perowskit-Photovoltaik in das ZAE Bayern in Würzburg geladen. (WK-intern) - Rund 60 Teilnehmer stellten Ihren Wissensstand zu diesem Top-Thema der PV-Forschung vor und diskutierten über Möglichkeiten diese Technologie weiter zu verbessern. Organisiert wurde der Workshop von Prof. Dr. V. Dyakonov (wissenschaftlicher Leiter des ZAE / Lehrstuhlinhaber EP VI an der Uni Würzburg). Es wurde ein breites Themenspektrum von der Materialwissenschaft bis hin zu effizienten Bauteilen und Anwendungen in Kombination von Perowskit-Solarzellen mit konventionellen Silizium- oder CIGS-Solarzellen behandelt. Besonders im Fokus der Diskussion standen sogenannte Tandem Konzepte. Der Tandem
Studie zur Effizienz von Solartechnologien vorgestellt Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 14. Oktober 2016 Die Mischung macht’s schreibt das DLR. (WK-news) - Eine Studie unter Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat die zukünftige Entwicklung von photovoltaischen und solarthermischen Kraftwerken bis zum Jahr 2030 untersucht. Die Ergebnisse wurden vom 11. bis 14. Oktober 2016 auf der SolarPACES Konferenz in Abu Dhabi vorgestellt. Lesen Sie hier mehr. Foto: HB
Versteckte Kosten: Neue Studie errechnet „Konventionelle-Energien-Umlage“ Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 14. Oktober 201613. Oktober 2016 Kohle, Atom und Gas kommen Verbraucher anderthalb mal teurer als EEG-Umlage (WK-intern) - Stromkunden müssten 2017 auf jede verbrauchte Kilowattstunde eine „Konventionelle-Energien-Umlage“ von bis zu 10,8 Cent zahlen, wenn die versteckten Kosten für Kohle, Atom und Gas in den Strompreis eingerechnet würden. Das hat das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy berechnet. Laut der Kurzanalyse des FÖS summieren sich staatliche Fördergelder und gesellschaftliche Folgekosten für konventionelle Energieträger wie Kohle und Atom im kommenden Jahr voraussichtlich auf bis zu 38 Milliarden Euro. Diese Mehrkosten konventioneller Energiequellen liegen damit etwa anderthalb mal so hoch wie die Förderung für erneuerbare Energien, die
Kopernikus-Großprojekt: Die Zukunft ist elektrisch und erneuerbar Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 13. Oktober 201614. Oktober 2016 (WK-intern) - „Als Industriepartner der Erneuerbaren-Branche freuen wir uns, mit diesem Projekt einen zentralen Beitrag zur Dekarbonisierung und zum Klimaschutz leisten zu können“, betont Dr. Grundmann anlässlich der heutigen Auftaktveranstaltung des Kopernikus-Großprojektes „Power-To-X“ unter Beteiligung von Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka im Forschungszentrum Jülich. „Nach dem Pariser Klimaabkommen macht die Welt ernst bei der Dekarbonisierung. Deutschland muss seine bisherige Vorreiterrolle beim Klimaschutz jetzt deutlich ausbauen und zeigen, wie mit erneuerbarem Strom industrielle Leitmärkte bedient werden können. Energiewende-Technologie aus Deutschland wird so zur Chance für die deutsche Wirtschaft als auch für den Klimaschutz. Das Power-to-X-Projekt (P2X) kann hierzu einen zentralen Beitrag leisten“,
Neues Bildungsportal zu Klimafolgen für Deutschland Forschungs-Mitteilungen Ökologie Videos 13. Oktober 2016 Von der Ostsee bis zu den Alpen, vom Rheinland bis zum Märkischen Sand – der weltweite Klimawandel wirkt sich auch auf Deutschland aus. (WK-intern) - Ein neues Bildungsportal des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) bietet jetzt Lehrenden und Lernenden gebündelt Informationen und Szenarien zum Klimawandel und seinen Folgen für Sektoren von der Landwirtschaft bis zum Tourismus, und das bis auf die Landkreisebene. Neben interaktiven Klimaprojektionen und Tutorials bietet www.KlimafolgenOnline-Bildung.de auch ein umfassendes Glossar zu Grundlagen-Begriffen rund um den Klimawandel sowie Unterrichtseinheiten, Handreichungen und Arbeitsblätter. „Der Klimawandel findet nicht nur weit weg von uns statt, er ist auch in Deutschland Realität“, sagt Ines Blumenthal, die
Neue Berechnungsgrundlagen für Krane (EN 13001 Teil 1 bis 3-8) Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft 13. Oktober 2016 Fachtagung am 05.-06.12.2016 im Haus der Technik in Essen (WK-intern) - Bei dem 7. Erfahrungsaustausch zum Thema: „Neue Berechnungsgrundlagen für Krane“ stehen praktische Erfahrungen mit der EN 13001 Krane-Konstruktion im Vordergrund. In dieser Veranstaltung werden die Bestimmungen der EN 13001 Teil 1 bis 3-8 sowie weiterer mitgeltender Produktnormen (z. B. EN 14439, EN 14492-2, EN 15011) für die Konstruktion von Kranen anhand von Beispielen vorgestellt. Des Weiteren werden Hersteller mit Berichten über die Anwendung der neuen Norm in Abgrenzung zu den bisher gültigen DIN-Normen (DIN 15018, 15020 und 15019) zum Erfolg dieser Fachtagung beitragen. Die Veranstaltung dient dem Austausch der in der Praxis gemachten
Solarstrom vom eigenen Dach: Attraktivität groß, Potenzial beschränkt Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 12. Oktober 2016 Neue Studie: Eigenversorgung mit Solarstrom rechnet sich – hat aber keine so großen Auswirkungen auf das deutsche Stromsystem, wie oft befürchtet (WK-intern) - Hauseigentümer, die ihr Geld in eine Solarstromanlage auf dem eigenen Dach investieren und den dort produzierten Strom selbst verbrauchen, machen ein gutes Geschäft: Die mit der Eigenversorgung durch Solarstrom erzielbaren Projektrenditen werden in den nächsten Jahren durchweg bei mehr als vier Prozent liegen. Sie können sich sogar auf bis zu 24 Prozent belaufen – abhängig davon, ob zusätzlich Wärme- und Stromspeicher eingesetzt werden oder nicht. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Beratungsinstituts Prognos im Auftrag von Agora Energiewende. Aufgrund dieser Renditemöglichkeiten
Forschungsprojekt „Digital e-drive“ zur Automatisierung und Vernetzung von E-Fahrzeugen gestartet E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 12. Oktober 2016 Elektrifizierung, Automatisierung und Vernetzung sind zentrale Eigenschaften des Autos der Zukunft. (WK-intern) - Keine dieser Eigenschaften kann unabhängig von den anderen betrachtet werden. Die Daimler AG, die Robert Bosch GmbH und das Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart (FKFS) werden hierzu das gemeinsame Projekt „Digital e-drive“ am FKFS starten. Betrachtet werden elektrische Antriebsstränge, die zukünftig in automatisierten und vernetzten Fahrzeugen eingesetzt werden. Ziel der Forschung ist die Entwicklung digitaler Methoden zur Untersuchung von intelligenten Betriebsstrategien. Am 11. Oktober 2016 unterzeichneten die Partner einen entsprechenden Letter of Intent. Das FKFS richtet eine Gruppe mit Nachwuchsforschern ein, die sich auf Basis des bereits vorhandenen Know-hows in
bne-Studie zeigt wie man die EEG-Umlage sinnvoll und „Verbraucherfreundlich“ senken kann Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 11. Oktober 2016 bne-Studie: Änderung der EEG-Umlagebasis bringt Sektorkopplung voran (WK-intern) - Die hohe Belastung allein des Strompreises mit Abgaben und Umlagen ist ein wesentliches Hemmnis für die Ausweitung der Energiewende auf den Wärme- und Verkehrssektor. Ein Gutachten des Instituts für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) im Auftrag des bne zeigt, dass die EEG-Umlage auf dem Strompreis deutlich sinken könnte, wenn der Ausbau der Erneuerbaren auch über den Verbrauch fossiler Energieträger mitfinanziert wird. „Wenn wir die Basis der EEG-Umlage verbreitern, könnten wir einen deutlichen Impuls für die Sektorkopplung und damit für das Gelingen der Energiewende geben“, sagt bne-Geschäftsführer Robert Busch. Im kommenden Jahr ist erneut mit einem deutlichen Anstieg
Aus Abfällen der Papierproduktion lassen sich hochwertige Kunststoffe herstellen. Forschungs-Mitteilungen Ökologie 8. Oktober 2016 Polyamide aus Holzabfällen (WK-intern) - Wie das geht, haben Fraunhofer-Forscher herausgefunden. Die Funktionsweise ihres umweltfreundlichen Produktionsverfahrens demonstrieren sie vom 19. bis 26. Oktober auf der Messe K in Düsseldorf am Fraunhofer-Gemeinschaftsstand in Halle 7, Stand SC01. Auch wenn sich die Ölpreise im Sinkflug befinden, sind fossile Grundstoffe in der Kunststoffherstellung kein zukunftsweisender Weg. Zumal es in Zeiten des Klimawandels darum gehen muss, so wenig Kohlendioxid wie möglich freizusetzen und das Wirtschaften nachhaltiger zu gestalten – etwa, indem vermehrt nachwachsende Rohstoffe genutzt werden. Dabei lassen sich aus pflanzlicher Biomasse aufgrund der Vielfalt an chemischen Strukturen auch neue Chemikalien und Polymere mit herausragenden Eigenschaften gewinnen,
Sächsisch-Thüringisches Konsortium liefert die weltweit sichersten Leichtbau-Batterien für die Elektromobilität E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 7. Oktober 2016 Spitzenplatz in Spezifischer Energie (kWh pro kg) Entwicklung und Produktion in Deutschland Skalierbarer Aufbau und Produktion Erste Anwendungen laufen bereits erfolgreich Großaufträge stehen vor der Tür (WK-intern) - Das weltweit leichteste Batteriesystem in Li-Ionen-Technologie, etwa für die Elektromobilität, kommt derzeit aus Ostdeutschland. Die 2015 gegründete SCABA GmbH Dresden – Ausgründung des Instituts für Leichtbau und Kunststofftechnik der TU Dresden – sowie die Envites Energy GmbH aus Nordhausen bündeln seit Beginn 2016 Ihre Kompetenzen und produzieren bereits für Pilotanwendungen neuartige Leichtbau-Batterien. „Wir bringen im gleichen Bauraum ca. 30 Prozent mehr Zellen unter als etwa Tesla und haben nachweislich eine sichere, effiziente und dauerhafte
Herbstlaub wird zu Aktivkohle – Forschungsprojekt entwickelt clevere Biomassen-Verwertung Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 7. Oktober 2016 Eine Forschergruppe der Universität Kassel entwickelt ein Verfahren, um aus Biomasse aus Parks oder von Straßenrändern wertvolle Aktivkohle herzustellen. (WK-intern) - Die Ergebnisse könnten den deutschen Städten immense Kosten sparen. Herbstlaub verursacht den deutschen Stadtkämmerern jedes Jahr hohe Kosten, zu denen die Biomasse auf Kompostanlagen entsorgt wird. Gleiches gilt für Grünschnitt, wie er etwa regelmäßig an Straßenrändern oder in Parks anfällt. Schätzungen besagen, dass jedes Jahr in Nordwesteuropa rund 34 Mio. Tonnen Restbiomasse aus Landschafts- und Stadtpflege ungenutzt bleiben. Dabei steckt in dieser Biomasse viel mehr als ein Entsorgungsproblem: Eine Projektgruppe um den Kasseler Universitäts-Professor Dr. Michael Wachendorf hat sich zum Ziel gesetzt,