Neuartiges Meeres-Pump-Speicher-System für die Offshore-Windenergie Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 9. November 20168. November 2016 Energiespeicher von morgen wird erstmals im Bodensee getestet (WK-intern) - Erfindung von Horst Schmidt-Böcking (Goethe-Universität) und seines Kollegen Dr. Gerhard Luther (Universität Saarbrücken) bildet Basis für neuartiges Meeres-Pump-Speicher-System, das vom Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) entwickelt wurde. Frankfurt / Kassel / Saarbrücken - Wie kann man die enormen Mengen durch Offshore-Windkraft erzeugten Stroms bereits vor Ort zwischenspeichern? Bisher gab es auf diese Frage keine Antwort. Nun geht nach mehrjähriger Forschungsarbeit das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte Projekt StEnSea (Stored Energy in the Sea) in die Erprobungsphase. Darin entwickelt das auf Energiesystemtechnik spezialisierte Fraunhofer-Institut IWES in Kassel zusammen mit Partnern
Effiziente Fahrzeuge, CO2-freie Kraftstoffe und nachhaltige Mobilität E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 9. November 20168. November 2016 Dreiklang für Klimaschutz im Verkehr (WK-intern) - Effizienz und erneuerbare Energien sind die Hauptstrategien für einen vollständig treibhausgasfreien Verkehr - eine der Voraussetzungen, um die Klimaschutzziele zu erreichen, die sich Deutschland mit der Unterzeichnung des Pariser Klimaabkommens gegeben hat. Diese können kostengünstig realisiert werden, wenn vor allem in den Städten alternative Verkehrsmittel zum Einsatz kommen und weniger Verkehr vom Verbrennungsmotor abhängt. So kann der Verkehrssektor in Deutschland bis zum Jahr 2050 CO2-frei werden und die Lebensqualität in Städten steigen. Dass das bei gleichzeitig positiven Auswirkungen für die Volkswirtschaft machbar ist, zeigt das Projekt Renewbility, in dem das Öko-Institut in Zusammenarbeit mit dem Institut
Erneuerbare Energien können bis 2050 Atomstrom vollständig ersetzen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 8. November 2016 Klimaschutz in Europa ist ohne Atomkraft möglich (WK-intern) - Simulationen des DIW Berlin: Erneuerbare Energien können bis 2050 Atomstrom vollständig ersetzen, ohne die Klimaschutzziele oder die Versorgungssicherheit zu gefährden – Atomkraft ist nicht wettbewerbsfähig und wäre auch künftig die teuerste Variante der Stromproduktion Europa ist auf die Stromproduktion durch Atomkraftwerke nicht angewiesen: Die Klimaschutzziele lassen sich bis 2050 gänzlich ohne Atomstrom realisieren – bei einer gleichzeitig sicheren Energieversorgung. Hinzu kommt, dass Atomkraft auch künftig die mit Abstand teuerste Variante wäre, Strom zu erzeugen. Das ergeben aktuelle Simulationen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), die auf früheren Szenarioberechnungen aufbauen und um aktuelle Daten
Globale Energiewende braucht deutlich günstigere Kredite für Erneuerbare Forschungs-Mitteilungen Ökologie 7. November 2016 Für eine globale Energiewende sollten in den Schwellen- und Entwicklungsländern neben der Einführung eines CO2-Preises zusätzlich die Kapitalkosten für Wind- und Solaranlagen von oft über 10 Prozent auf unter 5 Prozent gesenkt werden. (WK-intern) - Exportgarantien, der Zugang zu internationalen Finanzmärkten und ein stabiler politischer und rechtlicher Rahmen für Investoren in den Ländern könnten dabei zum Ziel führen. Dies sind Ergebnisse der neuen Studie „The role of capital costs in decarbonizing the electricity sector“. Lion Hirth und Jan Steckel vom Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) haben sie jetzt im Fachmagazin Environmental Research Letters veröffentlicht. Die Erkenntnisse sind vor der
ISFH CalTeC bietet ab sofort kalibrierte Messungen von Solarzellen an Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 7. November 2016 Das Institut für Solarenergieforschung (ISFH), ein An-Institut der Leibniz Universität Hannover, betreibt ein Kalibrier- und Testzentrum (ISFH CalTeC), das durch den DAkkS nun auch für kalibrierte Messungen von Solarzellen akkreditiert ist. (WK-intern) - Die Akkreditierung durch den DAkkS (Deutsche Akkreditierungsstelle) bestätigt die Umsetzung der Anforderung aus der ISO 17025 für die Kalibrierung von Solarzellen gemäß den Anforderungen der IEC 60904 Standards. "Die Akkreditierung war harte Arbeit, zu deren Erfolg die Jahrzehnte lange Erfahrung am ISFH bei der Messung von Solarzellenwirkungsgraden von innovativen Zellkonzepten entscheidend beigetragen hat", sagt Dr. Karsten Bothe, Leiter des Labors "Solarzellen und Sensoren" am ISFH CalTeC. "Durch die Akkreditierung wird
Gesellschaft Deutscher Chemiker veröffentlicht Lithiumionen-Extraktion aus Salzlaugen Forschungs-Mitteilungen 5. November 2016 Effektive Abtrennung von Lithium aus Salzlaugen an einer Polymer-Komposit-Funktionsmembran (WK-intern) - Die zunehmende Nutzung von Lithium in Akkus und Hochleistungslegierungen erfordert verbesserte Extraktionsmethoden für Lithium aus Primärquellen wie Salzseen. Chinesische Wissenschaftler haben jetzt eine Festmembran entwickelt, die die Ionenselektion von biologischen Ionenkanälen mit der Molekularsiebtechnik kombiniert. In der Zeitschrift Angewandte Chemie beschreiben sie die effiziente Abtrennung von Lithiumionen aus ionenhaltiger Lauge mit ihrer innovativen Festmembran aus einem polymerfunktionalisierten metallorganischen Gerüst. Lithium ist kein seltenes Element, aber die chemische Nähe der Lithiumionen mit Natrium-, Magnesium- oder Kaliumionen machen eine selektive Abtrennung schwierig. Trotz vieler verfügbaren Techniken ist eine ökonomische, umweltfreundliche und effiziente Extraktionstechnologie noch nicht
An diesem Freitag tritt das Pariser Klima-Abkommen in Kraft. Forschungs-Mitteilungen 5. November 20165. November 2016 Dazu Ottmar Edenhofer, Chef-Ökonom des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und zugleich Professor an der TU Berlin und Direktor des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC): (WK-intern) - "Das Inkrafttreten des Pariser Abkommens sendet eine starke Botschaft: Die Welt ist einig, dass wir in diesem Jahrhundert aus den fossilen Brennstoffen aussteigen. Allerdings beginnt jetzt die echte Arbeit. Länder weltweit müssen erheblich stärkere Pläne zur Emissionsreduktion entwerfen. Wenn sie es ernst meinen mit der Begrenzung der globalen Erwärmung auf deutlich weniger als zwei Grad Celsius, dann können sie zum Beispiel den Bau keines einzigen weiteren Kohlekraftwerks mehr zulassen. Die Bepreisung von
Angela Merkel wird sich nicht ewig gegen mehr Demokratie und Volksabstimmungen sperren können Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 4. November 2016 Mehr Demokratie: CDU soll ihre Blockadehaltung aufgeben (WK-intern) - Wahlkampf-Thema gesetzt: CSU-Mitglieder wollen bundesweite Volksabstimmungen In einer Mitgliederbefragung haben sich nach dpa-Informationen rund zwei Drittel der abstimmenden CSU-Mitglieder für die Einführung von deutschlandweiten Volksabstimmungen ausgesprochen. „Damit hat die CSU ein Thema für den Wahlkampf und die Koalitionsverhandlungen gesetzt“, sagt Ralf-Uwe Beck, Bundesvorstandssprecher des Vereins Mehr Demokratie. „Alle im Bundestag vertretenen Parteien haben eigene Vorschläge zur Einführung der direkten Demokratie auf Bundesebene gemacht, nur die CDU nicht. Angela Merkel wird sich nicht ewig sperren können.“ Die neuste repräsentative Umfrage zum Thema bundesweite Volksabstimmung (infratest dimap für „Hart aber fair“ vom 31.11.16) zeigt, dass sich 71
Deutliches Plus bei Erdgas und bei den Erneuerbaren Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 3. November 2016 Energieverbrauch bleibt 2016 stabil Erdgas und Erneuerbare legen zu/Plus durch Schalttag, Konjunktur und Zuwanderung (WK-intern) - Der Energieverbrauch in Deutschland wird 2016 etwa auf dem Niveau des Vorjahres liegen und eine Höhe von rund 13.350 Petajoule (PJ) oder 455 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) erreichen. Das geht aus ersten Schätzungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) auf Grundlage der Zahlen für den Energieverbrauch der ersten neun Monate hervor. Nach den Berechnungen der AG Energiebilanzen lag der Energieverbrauch im Zeitraum Januar bis September 2016 mit 9.815 PJ oder 334,8 Mio. t SKE um 0,3 Prozent höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der geringfügige Zuwachs geht
Fraunhofer-Institut gründet Großprüfstand für Rotorlager in Hamburg Bergedorf Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 3. November 20162. November 2016 IWES gründet neu Abteilung für Windkraftanlagen in Hamburg (WK-intern) - Die Windenergieanlagen der neuen Generation haben bis zu 80 Meter lange Rotorblätter. Wenn der Wind auf die Blätter trifft, dann wirken gewaltige Kräfte auf das Material. Blattlager sind die Verbindung zwischen Nabe und Rotorblättern, sie müssen extrem viel aushalten und zählen zu den wichtigsten Bauteilen bei einer Anlage. Schäden an dieser zentralen Stelle verursachen lange Ausfallzeiten und hohe Kosten. Mit dem Aufbau eines Prüfstandes soll mehr Planungssicherheit für die Herstellung der Blattlager erreicht und der Einsatz neuer Technologien ermöglicht werden. Fraunhofer IWES und das CC4E planen eine engere Zusammenarbeit im Bereich der Zuverlässigkeit von
bne zum Impulspapier „Strom 2030“ Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 2. November 20161. November 2016 Entgelt- und Umlagesystem umbauen (WK-intern) - Flexibilisierung ermöglichen, Netzanschlussentgelt einführen, Sektorkopplung anreizen: Dies sind Empfehlungen des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne) zum Impulspapier „Strom 2030“ des Bundeswirtschaftsministeriums. „Mit der Ausweitung der Energiewende auf die Bereiche Wärme- und Mobilität stehen wir vor einer großen Herausforderung, für die nun die Rahmenbedingungen gesetzt werden müssen“, betont bne-Geschäftsführer Robert Busch. Ein entscheidender Hebel besteht dabei in der Umgestaltung des Umlagesystems, dass aktuell Strom künstlich verteuert und die Sektorkopplung erschwert. Aus Sicht des bne finden sich im Impulspapier „Strom 2030“ viele richtige Annahmen zur Weiterentwicklung des Energiesystems. Allerdings sind in einigen Punkten Unterschiede zwischen dem Impulspapier, dem Klimaschutzplan 2050 und
CUBITY: Nachhaltiges Plusenergie-Wohnheim für Studierende in Frankfurt feierlich eröffnet Forschungs-Mitteilungen Technik 1. November 20161. November 2016 Praxistest für Gebäudekonzept von TU Darmstadt und DFH startet (WK-intern) - Nach der vielbeachteten Premiere beim „Solar Decathlon Europe 2014“ haben TU Darmstadt und DFH Deutsche Fertighaus Holding AG ihr gemeinsam entwickeltes Wohnheim „CUBITY“ in Frankfurt-Niederrad wieder aufgebaut. Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt stellte das Grundstück, das Studentenwerk Frankfurt am Main übernahm die Vermietung an zwölf Studierende, die das Gebäude in den nächsten Wochen beziehen. „Sie als Partner dieses gemeinsamen Projekts und die künftigen Bewohner testen hier ein revolutionäres Wohnkonzept“, meinte Tarek Al-Wazir, hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, bei der Eröffnungsfeier. „CUBITY“ bietet modularen und transportierbaren, nachhaltig gebauten Wohnraum für zwölf Studierende