Thünen-Atlas um Karten zur Meeresnutzung erweitert Forschungs-Mitteilungen Ökologie 8. März 2019 Daten zu den Anlandungen wichtiger Fischarten zeigen, wie veränderlich die Fänge in verschiedenen Gebieten und im Jahresverlauf sind (WK-intern) - Die deutschen Meeresfischer landen jährlich Fisch und andere Meerestiere in der Größenordnung von 250.000 Tonnen an, das ist etwa ein Viertel des deutschen Verbrauchs. Wo genau Rotbarsch, Hering und andere beliebte Speisefische gefischt werden, zeigt das Thünen-Institut jetzt auf der Webseite www.thuenen-atlas.de in einem digitalen Kartensatz zur Meeresnutzung. Dargestellt ist das Lebendgewicht in Tonnen aus Fängen der deutschen Fischerei in Nord- und Ostsee und Nordatlantik als Durchschnitt über die Jahre 2012 bis 2016. Die Fänge von Nordseegarnelen („Krabben“) und der zehn wichtigen Fischarten Kabeljau/Dorsch,
Siemens eröffnet Thermodynamik-Technologiezentrum für Kohle- und Dampfkraftwerke in Indien Aktuelles Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Technik 7. März 20197. März 2019 Deutsche Hochtechnologie für Dampfturbinen, die speziell auf digitale Lösungen für Kohle- und Dampfkraftwerke ausgerichtet ist, wandert ab ... Siemens opens MindSphere Application Center in India Designed to optimize customers' asset value and performance for coal and steam-based power plants Siemens experts will work alongside customers to co-create solutions that help deliver higher efficiency, reliability and flexibility in operations (WK-intern) - Siemens has officially opened its new MindSphere Application Center in India. The facility is a state-of-the-art digitalized technology center, supported by Siemens’ MindSphere, an open, cloud-based IoT operating system that lets customers connect machines and physical infrastructure to the digital world and their thermodynamic digital twins. The
Großlagerprüfstand für 10 MW – Offshore-Windenergieanlagen startet Testreihe Dauerbetrieb Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie 6. März 2019 Der Prüfstand für Rotorblattlager mit bis zu 6,5 Metern Durchmesser ist erfolgreich am Institutsstandort Hamburg in Betrieb genommen worden. (WK-intern) - Damit ist der Weg für den autarken Dauerbetrieb frei. Profitieren sollen davon Hersteller und Betreiber: mithilfe der beschleunigten Prüfungen – 20 Jahre Betriebsdauer werden in sechs Monaten Testdauer nachgebildet – kann die Zuverlässigkeit von Großwälzlagern gesteigert und neuen Berechnungsmethoden und Designs der Weg geebnet werden. Auf dem Prüfstand kann darüber hinaus die Validierung eines Lagers lange vor seinem ersten Einsatz an einer Windenergieanlage erfolgen – das war bisher in dieser Weise nicht möglich. Ziel ist es, Entwicklungskosten zu mindern und Ertragsausfälle zu
Überschüssiger Solar- & Windstrom sollte in Power-to-X-Projekte fließen Forschungs-Mitteilungen Produkte Solarenergie Technik Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 6. März 2019 Nutzen statt Abregeln – IKEM-Vorschlag einer Experimentierklausel kann Innovationspotenziale heben und Sektorenkopplung beschleunigen (WK-intern) - In einem Gutachten im Auftrag des Landeministeriums für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern erarbeitete das IKEM (Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität) sogenannte Experimentierklauseln, die die Rahmenbedingungen für Sektorenkopplungsvorhaben verbessern sollen. Unter dem Begriff „Anlagenkopplung“ schlägt das IKEM regulatorische Änderungen vor, um Power-to-X-Projekte (P2X) wirtschaftlich und kurzfristig umsetzbar zu machen. "Unter dem Schlagwort „Nutzen statt Abregeln“ werben die Erneuerbaren seit Jahren dafür, das klimapolitische Potenzial und die industriepolitischen Chancen einer über alle Sektoren getragenen modernen Energiewirtschaft zu heben. Einer erfolgreichen Sektorenkopplung stehen allerdings weiterhin die Probleme durch die
Deutsch-Japanischer Kooperationsrat zur Energiewende – Delegation zu Gast in Heidelberg Forschungs-Mitteilungen Technik Veranstaltungen 5. März 20195. März 2019 Die Metropolregion Rhein-Neckar strebt eine Führungsrolle im Bereich Wasserstoff und Brennstoffzellentechnologie an. (WK-intern) - Im Rahmen eines Austausches des Deutsch-Japanischen Kooperationsrat zur Energiewende (Berlin, 6. bis 8.3.) wird sich auf Einladung der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH eine Delegation auch in Heidelberg zu den Plänen der Region im Bereich Wasserstoff informieren. Wir laden Sie herzlich ein zur Berichterstattung Deutsch-Japanischer Kooperationsrat zur Energiewende zu Gast in Heidelberg am Freitag, 8. März, 14 bis 16 Uhr, im Rathaus Heidelberg, Neuer Sitzungssaal (EG) Marktplatz 10, 69117 Heidelberg Die Delegation wird angeführt vom ehemaligen stellvertretenden japanischen Wirtschaftsminister, Masakazu Toyoda, der seit 2010 Präsident des Insitute of Energy Economics (IEEJ) in Japan ist. Mit dabei
Weltneuheit in der additive Fertigung: Highspeed-3D-Drucker für Hochleistungskunststoffe Forschungs-Mitteilungen Technik 2. März 20192. März 2019 Die additive Fertigung großvolumiger Kunststoffbauteile ist zeitaufwändig. Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU haben nun mit SEAM (Screw Extrusion Additive Manufacturing) ein System und Verfahren entwickelt, das im Vergleich zum herkömmlichem 3D-Druck acht Mal schneller ist. (WK-intern) - Den ultraschnellen 3D-Drucker können Besucher vom 1. bis 5. April 2019 auf der Hannover Messe am Fraunhofer-Gemeinschaftsstand in Halle 2, Stand C 22 in Aktion erleben. Auf Messen werden sie gerne genutzt: 3D-Drucker, die kleine Souvenirs schichtweise aus geschmolzenem Kunststoff aufbauen. Bis zu einer Stunde kann es dauern, so ein Mitbringsel im Hosentaschenformat herzustellen. Dieses Verfahren ist viel zu langsam, um
Überproduktionen aus Windkraft- und Photovoltaikanlagen lassen sich in Chemikalien speichern Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik Techniken-Windkraft Veranstaltungen Windenergie 27. Februar 2019 Erneuerbare Energien chemisch speichern KIT koordiniert deutschlandweites DFG-Schwerpunktprogramm – Erforschung von katalytischen Systemen unter schwankenden Betriebsbedingungen bei Nutzung von Wind- und Sonnenenergie (WK-intern) - 2050 sollen 80 Prozent des Stroms in Deutschland aus erneuerbaren Energiequellen stammen. Um dies zu erreichen, ist es notwendig, elektrische Energie in chemischen Energieträgern zu speichern. Im Schwerpunktprogramm „Katalysatoren und Reaktoren unter dynamischen Betriebsbedingungen für die Energiespeicherung und -wandlung“ (SPP 2080, DynaKat) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) untersuchen zwölf große Forschungskonsortien, wie sich katalytische Reaktionssysteme unter solchen Bedingungen verhalten. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordiniert das Schwerpunktprogramm. Sonne und Wind sind neben Biomasse die wichtigsten erneuerbaren Energieträger, aber sie stehen nicht
TUM zeigt wie „Power-to-Gas“ umweltfreundlich und rentabel aus Windstrom gewonnen wird Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 26. Februar 2019 Ökonomen zeigen profitablen Weg für Wasserstoffproduktion mit erneuerbaren Energien (WK-intern) - Wasserstoff könnte schon heute mit Strom aus Windkraft profitabel produziert werden. Bislang galt diese umweltfreundliche „Power-to-Gas“-Methode als unrentabel. Ökonomen der Technischen Universität München (TUM) und der Universität Mannheim zeigen nun, wie die Technologie mit flexiblen Produktionsanlagen und einer Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes zu einem wichtigen Baustein der Energiewende werden kann. Ob bei der Herstellung von Dünger, als Kühlmittel in Kraftwerken oder in Brennstoffzellen für Autos: Wasserstoff ist ein vielseitig einsetzbares Gas. Für die Industrie wird es heute überwiegend aus fossilen Rohstoffen hergestellt, vor allem aus Erdgas und Kohle. In einem umweltfreundlichen Energiesystem könnte
Klimaschutzgesetz: „Ziel der Treibhausgas-Neutralität sehr guter Schritt nach vorn“ Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 24. Februar 2019 Der jetzt bekannt gewordene Entwurf für ein Klimaschutzgesetz enthält nach Einschätzung des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC ein paar wichtige Elemente. (WK-intern) - „Es ist ein sehr guter Schritt nach vorn, dass für das Jahr 2050 jetzt die Treibhausgas-Neutralität angestrebt wird“, erklärt Professorin Sabine Fuss, die am MCC die Arbeitsgruppe Nachhaltiges Ressourcenmanagement und globaler Wandel leitet. „Damit rückt das Thema der CO₂-Entnahme aus der Atmosphäre auf die politische Tagesordnung in Deutschland.“ Zugleich stelle der Entwurf die Weichen dafür, dass dies nicht zu Lasten der Bemühungen gehe, die Emissionen zu verringern. „Angestrebt wird jetzt ein Rückgang von 1990 bis 2050 um mindestens 95 Prozent, bisher war
Festkörperbatterien für die Elektroautos von morgen E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Technik 24. Februar 2019 Strategische Partnerschaft zwischen Empa und Fraunhofer-Gesellschaft (WK-intern) - Im Rahmen eines strategischen, internationalen Kooperationsprogramms der Fraunhofer-Gesellschaft starteten die Empa in Dübendorf (CH) und das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC in Würzburg (D) Anfang Januar ein dreijähriges gemeinsames Forschungsprojekt, um die Basis für eine produktionstaugliche nächste Generation von Antriebsbatterien für Elektroautos zu schaffen. Anders als heute gebräuchliche Lithium-Ionen-Zellen sollen diese nur noch aus Feststoffen bestehen und keine brennbaren flüssigen Elektrolyte mehr enthalten. In diesem Projekt erarbeitet die Empa die chemisch-physikalischen Grundlagen für diese neue Batterietechnologie; das Fraunhofer ISC steuert sein Knowhow in der Verfahrensentwicklung und Batteriezellproduktion bei und fertigt erste Prototypen. Die weltweite Produktion hochmoderner Lithium-Ionen-Batteriezellen
Ökologische Hybridkonstruktionen aus Holz und Calciumsulfat Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Technik 23. Februar 2019 Ökologische Holz-Hybridbauweisen für den Geschossbau (WK-intern) - Projektidee wird ab Mitte 2019 vom Bayerischen Umweltministerium finanziert: Die Themen „Nachhaltigkeit“ und „Ressourceneffizienz“ sind in aller Munde und rücken auch an der Hochschule Augsburg verstärkt in den Fokus oder sind schon längst ein Forschungsschwerpunkt. Aus diesem Anlass ist am Institut für Holzbau der Hochschule Augsburg (HSA_ifh) in Zusammenarbeit mit zwei Industriepartnern eine Projektidee entstanden, welche klassische Deckenbauweisen mit dem klimaschädlichen Baustoffen Zement und Stahl durch leistungsfähige und ökologische Hybridkonstruktionen aus Holz und Calciumsulfat ersetzen soll. Dieses Projekt wird ab Juli 2019 vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) im Rahmen des Projektverbunds „ForCYCLE II“
Erstes im 3D-Druck hergestelltes europäisches Raketentriebwerk erfolgreich getestet Forschungs-Mitteilungen Technik 20. Februar 2019 Raketenmotor BERTA im DLR-Prüfstand gezündet Das BERTA-Triebwerk hat am Prüfstand P8 in Lampoldshausen erfolgreich seinen ersten Heißlauftest absolviert. Das Triebwerk wurde vollständig im 3D-Druckverfahren gefertigt. Die Testergebnisse werden in andere Triebwerksprogramme der ESA einfließen. 3D-Druckverfahren sollen für Weiterentwicklungen der Ariane-6-Triebwerke Vinci und Vulcain eingesetzt werden. Schwerpunkte: Raumfahrt, Technologieentwicklung (WK-intern) - Am 18. Februar 2018 erreichte die Europäische Weltraumorganisation ESA einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu neuen wirtschaftlicheren Raketen: Am Prüfstand P8 in Lampoldshausen absolvierte das BERTA-Triebwerk erfolgreich seine ersten Testlauf. BERTA (Biergoler Raumtransportantrieb) weist eine Besonderheit auf: Das Triebwerk wurde Ende 2018 vollständig im 3D-Druckverfahren gefertigt. Der P8 ist ein Forschungs- und Entwicklungsprüfstand beim DLR in