Europäische Städte wollen ein Fünftel ihrer Emissionen durch CO₂-Entnahme ausgleichen, Umsetzung oft unklar Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 14. August 2026 Eine Analyse der Klimaneutralitätspläne für 2030 von 103 europäischen Städten, darunter 22 Hauptstädte, zeigt: Sie planen etwa ein Fünftel ihrer Emissionen durch CO₂-Entnahme auszugleichen. (WK-intern) - Dafür müssten die Städte rund 61 Millionen Tonnen CO₂ aus der Atmosphäre entfernen – fast so viel, wie Österreich jährlich ausstößt. Die heute in Nature Climate Change veröffentlichte Studie unter Leitung der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission und mit Beteiligung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, verdeutlicht: Der Großteil der verbleibenden städtischen Emissionen entfällt auf Energie und Verkehr – im Median 50 beziehungsweise 31 Prozent –, obwohl Emissionen in beiden Sektoren als vergleichsweise gut vermeidbar gelten. Dies weckt laut
CO₂-Entnahme muss womöglich schneller wachsen als Solarenergie, um Klimaziele erreichbar zu machen Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik 2. Juni 2026 Die dritte Ausgabe des Berichts „State of Carbon Dioxide Removal“ zeigt: Die bisherigen nationalen Zusagen zur CO₂-Entnahme aus der Atmosphäre bleiben bis 2050 um mehr als 5 Milliarden Tonnen pro Jahr hinter den Mengen zurück, die in Szenarien zur Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5°C benötigt werden. (WK-intern) - Um diese Lücke zu schließen, müsste die CO₂-Entnahme laut dem Bericht ähnlich schnell wachsen wie derzeit stark expandierende Technologien wie Solarenergie und Elektroautos oder sogar noch schneller. An dem Bericht waren auch Forschende des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) beteiligt. „Bis 2035 haben Länder rund 2,7 Milliarden Tonnen CO₂-Entnahme zugesagt, bis 2050 etwa 3,6 Milliarden Tonnen.
Auswirkungen mariner CO₂-Entnahmeverfahren auf den globalen Sauerstoffgehalt der Ozeane Forschungs-Mitteilungen Ökologie 14. Juni 2025 Was gut für das Klima ist, ist nicht automatisch gut für den Ozean (WK-intern) - GEOMAR-Studie analysiert Auswirkungen mariner CO₂-Entnahmeverfahren auf den globalen Sauerstoffhaushalt des Ozeans Methoden zur Erhöhung der CO2-Aufnahme des Ozeans sollen dabei helfen, die Klimakrise zu bewältigen. Doch insbesondere biologische Methoden, bei denen Biomasse im Meer zersetzt wird, würden gleichzeitig den Sauerstoffgehalt im Ozean erheblich verringern. Die Auswirkungen auf den Meeressauerstoff müssen daher bei der Bewertung dieser Methoden berücksichtigt werden. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Oschlies vom GEOMAR. Die Studie ist jetzt im Fachjournal Environmental Research Letters erschienen. Die globale Erderwärmung ist
Klimaschutzgesetz: „Ziel der Treibhausgas-Neutralität sehr guter Schritt nach vorn“ Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 24. Februar 2019 Der jetzt bekannt gewordene Entwurf für ein Klimaschutzgesetz enthält nach Einschätzung des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC ein paar wichtige Elemente. (WK-intern) - „Es ist ein sehr guter Schritt nach vorn, dass für das Jahr 2050 jetzt die Treibhausgas-Neutralität angestrebt wird“, erklärt Professorin Sabine Fuss, die am MCC die Arbeitsgruppe Nachhaltiges Ressourcenmanagement und globaler Wandel leitet. „Damit rückt das Thema der CO₂-Entnahme aus der Atmosphäre auf die politische Tagesordnung in Deutschland.“ Zugleich stelle der Entwurf die Weichen dafür, dass dies nicht zu Lasten der Bemühungen gehe, die Emissionen zu verringern. „Angestrebt wird jetzt ein Rückgang von 1990 bis 2050 um mindestens 95 Prozent, bisher war