Sweco unterstützt Wasserstoff-Pipeline HYBOR in Mitteldeutschland Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik Wasserstofftechnik 20. August 2026 Für die geplante Wasserstoffleitung HYBOR in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen übernimmt Sweco zentrale Leistungen im Grundstücksmanagement und Wegerecht. (WK-intern) - Die rund 120 Kilometer lange Pipeline von Bobbau in Sachsen-Anhalt bis Rückersdorf in Thüringen ist Teil des deutschen Wasserstoff-Kernnetzes und soll den Industriestandort Mitteldeutschland stärken. Grundstücksmanagement für rund 120 Kilometer Wasserstoffinfrastruktur Zu Swecos Leistungen zählen u.a. die Eigentümerrecherche, Grundstücksverhandlungen, die Begleitung baubedingter Wegerechte sowie die Abstimmung mit beteiligten Personen entlang der geplanten Trasse. Insgesamt sind Gespräche mit einer Vielzahl von Eigentümer*innen, Bewirtschafter*innen und weiteren Ansprechpartner*innen über einen Zeitraum von etwa 16 Monaten vorgesehen. Damit schafft Sweco eine wichtige Grundlage für die weitere Planung,
ABO Energy trennt sich von H2-Hub Hünfeld und verkauft an Tyczka Hydrogen Erneuerbare & Ökologie Technik Wasserstofftechnik 19. August 2026 ABO Energy hat ein Wasserstoffprojekt, bestehend aus Elektrolyseur, Wasserstoff-Tankstelle und Trailer-Abfüllstation, an die Tyczka Hydrogen GmbH verkauft. (WK-intern) - Die Anlage befindet sich im hessischen Hünfeld-Michelsrombach bei Fulda und produziert seit August 2025 RNFBO-zertifizierten, grünen Wasserstoff für Brennstoffzellenbusse und -LKW. RNFBO steht für Renewable Fuel of Non-Biological Origin und beschreibt fortschrittliche Kraftstoffe, die Treibhausgasemissionen einsparen. „Wir haben dieses komplexe Projekt von der Planung über die Errichtung bis zur Inbetriebnahme erfolgreich umgesetzt. Umso mehr freuen wir uns, mit Tyczka Hydrogen einen starken Käufer gefunden zu haben“, sagt Dr. Karsten Schlageter, Geschäftsführer bei ABO Energy. Nach mehreren Jahren Planung und 13 Monaten Bauzeit hat ABO Energy
AquaVentus begrüßt WindSeeG-Novelle und fordert mehr Mut Forschungs-Mitteilungen Offshore Wasserstofftechnik Windenergie 17. August 2026 Referentenentwurf beschränkt kombinierte Anschlusskonzepte auf einzelne Flächen (WK-intern) - Die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie eingeleitete Novellierung des Windenergie-auf-See-Gesetzes (WindSeeG) ist aus Sicht von AquaVentus der dringend notwendige Impuls, um die Potenziale der Offshore-Windenergie effizient zu erschließen. Entscheidend ist für AquaVentus jedoch, dass der Entwurf erstmals kombinierte Anschlusskonzepte für die flexible Erzeugung von Strom und Wasserstoff auf See vorsieht. Mit zweiseitigen Differenzverträgen, einem verlässlichen Ausschreibungspfad und der Verlängerung der Betriebsdauer adressiert der Entwurf zentrale Investitionshemmnisse. Mit der Streichung des bisherigen Anschlussverbots für sonstige Energiegewinnungsbereiche und der ausdrücklichen Nennung von Elektrolyseuren entsteht erstmals eine belastbare Rechtsgrundlage für eine netzdienliche Offshore-Elektrolyse. „Wir begrüßen ausdrücklich, dass
Wie Software die Energienetze der Zukunft sicherer macht Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik Wasserstofftechnik 14. August 2026 (WK-intern) - TU-Professorin Tanja Kneiske spricht im Interview über vernetzte Energieinfrastrukturen, Künstliche Intelligenz und den Schutz vor Ausfällen und Cyberangriffen (WK-intern) - Strom, Wärme, Gas und Wasserstoff werden künftig immer enger miteinander verknüpft sein. Wie sich diese komplexen Energiesysteme effizient, zuverlässig und sicher betreiben lassen, erforscht Prof. Dr. Dr. Tanja Kneiske an der TU Berlin. Sie leitet das Fachgebiet Technologie und Management Integrierter Energieinfrastrukturen an der TU Berlin sowie ein Kompetenzzentrum der Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geotechnologien IEG. 2025 wurde sie in den Expertenrat für Klimafragen der Bundesregierung berufen. Im Interview stellt Kneiske unter anderem die von ihr entwickelte frei verfügbare Open-Source-Software „pandapipes“ vor.
KfW IPEX-Bank stellt Finanzierung für Thyssengas Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Technik Wasserstofftechnik 14. August 2026 Die KfW IPEX-Bank stellt Thyssengas 130 Mio. EUR im Rahmen einer revolvierenden Kreditfazilität zur Finanzierung von Investitionen im Rahmen der anstehenden Transformationsphase zur Verfügung. Finanzierung für Versorgungssicherheit mit Energie in Deutschland Unterstützung der Wasserstoff-Transportinfrastruktur (WK-intern) - Die Finanzierung unterstützt die Thyssengas bei der Weiterentwicklung seiner Infrastruktur und schafft eine langfristige Finanzierungsbasis für Investitionen in Versorgungssicherheit und den schrittweisen Umbau des Netzes für den Transport von Wasserstoff. Damit ist die KfW IPEX-Bank weiterhin zentraler Bankpartner von Thyssengas. Thyssengas betreibt mit einer Leitungslänge von 4.400 Kilometern eines der größten Ferngasnetze in Deutschland, das sich vor allem in Nordrhein-Westfalen und teilweise in Niedersachsen befindet. Thyssengas ist im 100%
Innovationslabor für die Entwicklung rotierender und oszillierender Maschinen Erneuerbare & Ökologie Technik Techniken-Windkraft Wasserstofftechnik Windenergie 11. August 2026 Dover Precision Components führt fortschrittliche Dienstleistungen im Innovationslabor ein, um die Produktvalidierung und -entwicklung für rotierende und oszillierende Maschinen zu beschleunigen (WK-intern) - Houston, Texas – Dover Precision Components, ein integrierter Anbieter leistungsrelevanter Lösungen für rotierende und oszillierende Maschinen, hat angekündigt, OEMs und Endanwendern erweiterte Möglichkeiten zur Produkt- und Materialprüfung anzubieten. Diese Dienstleistungen sollen Entwicklungsingenieure dabei unterstützen, Konstruktionen zu validieren, die Leistung zu optimieren und die Markteinführungszeit zu verkürzen. Das Portfolio maßgeschneiderter Produkte von Dover Precision Components umfasst Gleitlager, aktive Magnetlager, Lagerschutztechnologien, Wellendichtungen und Komponenten für Kolbenkompressoren sowie fortschrittliche Steuerungs- und Überwachungssysteme. Diese Lösungen kommen in einer Vielzahl industrieller Anlagen zum Einsatz und
Im Kampf gegen die Sommerhitze fordert WAB e. Verein entschlossenen Ausbau der Windenergie Erneuerbare & Ökologie Ökologie Wasserstofftechnik Windenergie Windparks 11. August 202611. August 2026 Klimafolgen sind Realität (WK-intern) - Der Windenenergie- und Wasserstoffverband WAB e.V. sieht die anhaltenden Niedrigwasserstände auf Deutschlands Flüssen als deutliches Warnsignal, da sie kein Ausnahmeereignis mehr darstellen. Sie beeinträchtigen die Schifffahrt, bringen Lieferketten der Industrie unter Druck und erschweren zugleich die Kühlung konventioneller Kraftwerke. Sowohl Kohle- als auch Kernkraftwerke ohne Kühltürme sind auf ausreichend Kühlwasser angewiesen. Fehlt dieses oder erwärmt sich das Wasser zu stark, müssen Kraftwerke ihre Leistung drosseln oder zeitweise vom Netz genommen werden. Damit können die Folgen des Klimawandels zunehmend auch in der Energieversorgung und bei der Wettbewerbsfähigkeit unseres Industriestandorts sichtbar werden. Wie real diese Abhängigkeit von ausreichenden Wasserständen ist, zeigen
Drei praxisnahe Online-Seminare zum neuen GModG Ende August und Anfang September 2026 Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik Verbraucherberatung Wasserstofftechnik 10. August 2026 Ein Überblick über die technischen Anforderungen an Gebäude und Heizungsanlagen, die Auswirkungen auf Wärmepumpen, BHKW/KWK-Anlagen und Wärmenetze sowie die kommunale Wärmeplanung (WK-intern) - Mit dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) wird das bisherige Gebäudeenergiegesetz (GEG) grundlegend überarbeitet. Dabei geht es keineswegs nur um die Abschaffung der bekannten 65%-EE-Regelung für Heizungen. Vielmehr bringt das GModG zahlreiche Änderungen bei Heizungsanlagen, Neubauten, Gebäudeautomation, Energieeffizienzanforderungen, Solarpflichten, Mietrecht, Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und der Umsetzung der europäischen Gebäuderichtlinie (EPBD) mit sich. Einen kompakten Überblick über die wichtigsten Veränderungen finden Sie in unserem Fachbeitrag „Die wichtigsten Neuerungen des GModG gegenüber dem GEG“ Da die Novelle deutlich umfangreicher ausgefallen ist als ursprünglich erwartet und einige
LANXESS steigert Umsatz und Ergebnis im zweiten Quartal 2026 Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Technik Wasserstofftechnik 8. August 20268. August 2026 Der Spezialchemie-Konzern LANXESS konnte Umsatz und Ergebnis im zweiten Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahr steigern – trotz eines weiter schwachen wirtschaftlichen Umfelds und anhaltender geopolitischer Unsicherheiten. Umsatz mit 1,561 Milliarden Euro um 6,5 Prozent über dem Vorjahresquartal EBITDA vor Sondereinflüssen mit 152 Millionen Euro um 1,3 Prozent über Vorjahresquartal Hohe Dynamik im Vergleich zum ersten Quartal 2026: Deutliche Ergebnissteigerung von 61,7 Prozent Prognose für Gesamtjahr 2026 bestätigt: EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 450 und 550 Millionen Euro (WK-intern) - Der Konzern erzielte einen Umsatz von 1,561 Milliarden Euro, ein Plus von 6,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert von 1,466 Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen lag bei
HZDR-Team trennt erstmals Wasserstoff-Isotopengemisch durch Quanteneffekte Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Wasserstofftechnik 7. August 20267. August 2026 Künftige Fusionskraftwerke brauchen nicht nur extrem heiße Plasmen und starke Magnetfelder. (WK-intern) - Sie benötigen auch einen Brennstoffkreislauf, in dem die Wasserstoffisotope Deuterium und Tritium zurückgewonnen, getrennt und wiederverwendet werden können. Ein Team des HZDR hat nun gemeinsam mit Partnern gezeigt, dass ein silberhaltiger Zeolith Tritium aus einem Gemisch von Wasserstoffisotopen besonders effizient abtrennen kann. Die Ergebnisse liefern einen wichtigen Grundlagenbeitrag zur Isotopentrennung und schaffen eine Grundlage dafür, Tritium künftig in Fusionsbrennstoffkreisläufen effizient zurückzugewinnen und aufzubereiten. In Fusionsreaktoren sollen Deuterium und Tritium verschmelzen, um große Mengen Energie zu liefern. Dabei wird der Brennstoff jedoch nicht vollständig verbraucht. Ein erheblicher Teil bleibt ungenutzt. Hinzu kommt
Erster Wasserstoff aus Lingen erreicht Marl – Forschungsprojekt GET H2 Nukleus nimmt Fahrt auf Forschungs-Mitteilungen Wasserstofftechnik 6. August 2026 Der erste Elektrolyse-Wasserstoff aus dem niedersächsischen Lingen hat Marl im nördlichen Ruhrgebiet erreicht. (WK-intern) - Damit arbeiten alle Bausteine des integrierten Wasserstoffprojektes GET H2 Nukleus im Verbund erfolgreich zusammen. Im Zuge des laufenden Inbetriebnahmeprozesses für zwei 100-Megawatt-Elektrolyseanlagen von RWE in Lingen werden erste Mengen erneuerbaren Wasserstoffs nach EU-Regeln erzeugt. Diese fließen über ein rund 120 Kilometer langes Leitungsnetz der Fernleitungsnetzbetreiber Nowega und OGE sowie der Evonik-Tochter SYNEQT zum Chemiepark Marl der Evonik. Dort wird der Wasserstoff eingesetzt. Teile des GET H2 Nukleus werden vom Bund sowie von den Ländern Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen im Rahmen des IPCEI-Programms (Important Projects of Common European Interest) Hy2Infra gefördert.
Von Evonik lizenzierte Wasserstoffperoxid-Großanlage in China nimmt Betrieb auf Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Wasserstofftechnik 30. Juli 2026 Leshan, Provinz Sichuan, China. In einer neuen Wasserstoffperoxid-Großanlage, die von Evonik lizenziert und von Fuhua betrieben wird, hat die Produktion begonnen. Neue World-Scale-Anlage hat eine Produktionskapazität von 200 Kilotonnen Wasserstoffperoxid pro Jahr Die von Fuhua betriebene Anlage auf Basis der Evonik-Technologie ist eine der größten in der Region Ziel ist die Belieferung des regionalen Marktes sowie des Joint Ventures „Evonik Fuhua New Materials“, das H₂O₂ für Spezialanwendungen anbieten wird (WK-intern) - Mit einer Jahreskapazität von 200 Kilotonnen ist die Anlage eine der größten in der Region für Wasserstoffperoxid (H₂O₂). Die Anlage soll nun den chinesischen Markt bedienen sowie das Joint Venture der Partner, Evonik Fuhua