Strukturwandel im Revier: Helmstedt gestaltet die Energiewende Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Technik Windenergie Windparks 13. April 202613. April 2026 Die Agentur für Erneuerbare Energien e. V. (AEE) zeichnet die Stadt Helmstedt als Energie-Kommune des Monats April 2026 aus. (WK-intern) - Die niedersächsische Stadt steht exemplarisch für den Wandel von einer fossilen Bergbauregion zu einem modernen Standort für erneuerbare Energien und nachhaltige Wärmeversorgung. Ein zentraler Ansatz ist die Kommunale Wärmeplanung. Auf Grundlage umfassender Analysen hat die Stadt zehn Gebiete für den Ausbau von Wärmenetzen identifiziert. Ziel ist es, fossile Heizsysteme zu ersetzen und den Wärmebedarf deutlich zu senken. Perspektivisch kommen unter anderem Wärmepumpen, Abwärme sowie der Lappwaldsee als innovative Wärmequelle zum Einsatz. Flankiert wird dies durch energetische Sanierungen kommunaler Gebäude. Auch im Helmstedter Revier
Schleswig-Holsterin feiert: Von der Altlastenfläche zum Bürgerpark Geothermie Ökologie Technik 1. April 2026 Von der Altlastenfläche zum Bürgerpark dank frühzeitiger Wärmeplanung (WK-intern) - Energiewendeminister Tobias Goldschmidt: „Es ist beeindruckend, wie die Gemeinde Kronshagen, Altlastensanierung, Klimaschutz und Naherholung miteinander verbindet. Aus Altlastenfläche wird hier klimaschonendes Heizen und ein Erholungsort für Jung und Alt.“ KIEL/KRONSHAGEN. Gestern hat Energiewendeminister Tobias Goldschmidt die Gemeinde Kronshagen besucht und Erdwärme-Bohrungen besichtigt. Anwohner und Gemeinde profitieren hier von der frühzeitigen Planung. Der seit Jahren brachliegende Grandplatz kann für die Erzeugung regenerativer Wärme genutzt und zu einem Bürgerpark umgestaltet werden. Energiewendeminister Tobias Goldschmidt: „Kommunale Wärmeplanung heißt auch: Diejenigen, die den Ort am besten kennen können aktiv mitgestalten. Dadurch können Win-Win-Lösungen entstehen, wie hier. Es ist
Landwirtschaft trifft Wärmeplanung: Projekt LKFlex nutzt Biogaspotenziale Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 20. Januar 20266. März 2026 Im Dezember 2025 startete das Projekt „Landwirtschaft – Kommune – Flexibilität“ (LKFlex). (WK-intern) - Das Netzwerk Flexperten und die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) unterstützen Kommunen und landwirtschaftliche Betriebe dabei, flexible Biogasanlagen in die kommunale Wärmeplanung zu integrieren – für mehr Versorgungssicherheit und eine effiziente Energiewende vor Ort. Mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien nehmen auch die Schwankungen in der Stromerzeugung zu. Als flexibel einsetzbarer Energieträger kann Biogas diese ausgleichen und zugleich einen wichtigen Beitrag zur klimafreundlichen Wärmeversorgung leisten. Trotz zahlreicher Biogasanlagen, insbesondere im ländlichen Raum, bleibt deren Potenzial aufgrund hoher Investitionskosten und wirtschaftlicher Risiken bislang noch weitgehend ungenutzt. Das Projekt „Landwirtschaft – Kommune
Messe 2026: Dynamik für die Geothermie-Branche Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Geothermie Veranstaltungen 21. Dezember 202521. Dezember 2025 Mit dem Geothermiebeschleunigungsgesetz setzt der Bundestag den Rahmen, um den Untergrund als Ressource der Wärmewende zu nutzen. (WK-intern) - Industrie und Kommunen können ihre Wärmeplanung damit nachhaltig gestalten und zukunftsfest Versorgungssysteme zusammenstellen. Fraunhofer IEG bringt mit eigenen Innovationen Dynamik in die Branche und stellt auf der internationalen Fachmesse GeoTHERM (26.-27. Februar 2026, Offenburg) anwendungsnahe Forschung vor – von Quartiersentwicklung über Wärmenetze und Wärmepumpen bis hin zu tiefer und oberflächennaher Geothermie. (Foyer, Stand FE 10) »Wärmewende ist die halbe Energiewende. Doch die Dynamik im Geothermie-Markt scheint dies noch nicht widerzuspiegeln«, betont Prof. Dr. Rolf Bracke, Leiter der Fraunhofer IEG. »Damit Geothermie schneller vom Nischen-
naturstrom AG und EnergyEffizienz erhalten ersten gemeinsamen Zuschlag für kommunale Wärmeplanung Erneuerbare & Ökologie Technik 9. Dezember 2025 Die EnergyEffizienz GmbH wird gemeinsam mit ihrer neuen Muttergesellschaft, der naturstrom AG, die Wärmeplanung für die Kommunale Allianz Aurach-Zenn übernehmen. (WK-intern) - Dies ist ein Zusammenschluss von sieben Kommunen in Nordbayern mit über 20.000 Einwohner:innen. Der Öko-Energieversorger naturstrom hatte das Beratungsunternehmen EnergyEffizienz im Juni dieses Jahres übernommen. Mit dem Zuschlag für das gemeinsame Angebot zeigen sich erste extern wahrnehmbare Erfolge aus der Zusammenarbeit der nach wie vor selbstständig agierenden Tochtergesellschaft mit ihrer Mutter. In Aurach-Zenn wie auch künftig in anderen Kommunen wird naturstrom die fachliche Expertise der EnergyEffizienz um Kommunikationsdienstleistungen ergänzen, die speziell auf die Erfordernisse kommunaler Infrastrukturprojekte abgestimmt sind. „Die Kolleg:innen der EnergyEffizienz
naturstrom AG baut mit EnergyEffizienz GmbH Beratung für kommunale Wärmeplanung weiter aus News allgemein 11. Juni 2025 naturstrom AG übernimmt Beratungsunternehmen mit Fokus auf kommunaler Wärmeplanung (WK-intern) - Düsseldorf/Lampertheim - Die naturstrom AG hat zu Anfang Juni die EnergyEffizienz GmbH übernommen. Das bundesweit tätige Beratungsunternehmen unterstützt Kommunen und Unternehmen umfassend in Energie- und Klimaschutzfragen. Mit dem Erwerb der EnergyEffizienz ergänzt naturstrom das eigene Angebotsportfolio gegenüber Kommunen und der Immobilienwirtschaft. Im Fokus des Beratungsunternehmens aus dem südhessischen Lampertheim stehen die kommunale Wärmeplanung, Klimaschutz-, Quartiers- und Klimaanpassungskonzepte für Kommunen sowie Energiekonzepte und weitere Beratungsleistungen für Unternehmen. Seit der Gründung im Jahr 2010 ist die EnergyEffizienz auf aktuell 25 Beschäftigte gewachsen. „Mit dem Kauf der EnergyEffizienz decken wir als Energiepartner von Immobilienentwicklern und Kommunen ein
Bundesförderung für Nahwärmeprojekt Lonnerstadt: Der Spatenstich ist gemacht Kooperationen Mitteilungen Ökologie Technik 27. Januar 2025 Bedeutender Beitrag zum Klimaschutz - 1.170 Tonnen CO₂ Einsparung (WK-intern) - In Lonnerstadt rollen die Bagger – das Nahwärmenetz aus erneuerbaren Energien nimmt Gestalt an. Der Bau des Heizhauses mit zwei Hackschnitzelkesseln ist bereits in vollem Gange, denn im Herbst 2025 soll das Netz in Betrieb gehen. 156 Haushalte werden dann von der umweltfreundlichen Wärme profitieren, und damit für die Zukunft gerüstet sein. Um das Projekt überhaupt realisieren zu können, wurde die „Wärmenetz Lonnerstadt UG & Co. KG“ gegründet, eine Bürgergesellschaft, bei der auch die Gemeinde Gesellschafter ist. Öffentliche Gebäude wie das Rathaus, der Bauhof, die Schule und die Kita sollen ebenfalls angeschlossen werden.
Geothermiekongress 2024 – Anmeldung ist eröffnet Geothermie Kooperationen Veranstaltungen 5. Juni 2024 Das wichtigste Branchentreffen, der Geothermiekongress (DGK), findet dieses Jahr erstmals in Potsdam statt. (WK-intern) - Vom 22. bis 24. Oktober treffen sich namhafte Vertreter*innen der Branche im Kongresshotel in Potsdam. Die Anmeldung ist nun gestartet. Die kommunale Wärmeplanung stellt die Geothermie als zuverlässige und erneuerbare Erfüllungsoption in den Fokus. Umso wichtiger ist es jetzt, dass die Branche sich vernetzt und gemeinsam an Lösungen für Fragen arbeitet, die künftig eine noch größere Rolle spielen werden. Vom 22. bis 24. Oktober haben Akteur*innen der Geothermiebranche die einmalige Gelegenheit, sich im Rahmen des DGK zu aktuellen Projekten, neuesten Erkenntnissen und technischen Innovationen auszutauschen. „Mit Frankreich haben wir
Städte beginnen vor dem Gasnetzabriss mit dem Aufbau von Fernwärmenetzen Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 21. April 2024 Fernwärme-Ausbau in Nürnberg: Start am Friedrich-Ebert-Platz und im Nordostpark (WK-intern) - Gemeinsam mit der Stadt Nürnberg hat die N-ERGIE am 19. April 2024 ihre ersten beiden Fernwärme-Ausbaugebiete vorgestellt. Die Gebiete liegen östlich des Friedrich-Ebert-Platzes und südlich der Meuschelstraße sowie im Nordostpark. Die N-ERGIE informiert die Immobilienbesitzer*innen, Bewohner*innen und Betriebe vor Ort ab sofort über die Vorteile der Fernwärme und die Anschlussmöglichkeiten. „Gerade in dicht bebauten Gebieten ist Fernwärme die optimale Heizart und im Rahmen unserer kommunalen Wärmeplanung die ideale Lösung, damit wir unsere Klimaziele erreichen. Fernwärme ist nicht nur nachhaltig und zukunftssicher, sondern gleichzeitig auch zuverlässig und praktisch“, erklärt Oberbürgermeister Marcus König. „Die
Geothermie: unterschätzte Chance in der kommunalen Wärmeplanung? Mitteilungen Ökologie 25. Januar 2024 „In der aktuellen Diskussion zur kommunalen Wärmeplanung kommen die enormen Potenziale der Geothermie häufig noch zu kurz. (WK-intern) - Bei intelligenter Planung und Umsetzung können Kommunen mit dieser naturgegebenen, lokal verfügbaren Energiequelle ihre Fernwärmenetze in relativ kurzer Zeit auf einen klimaneutralen Betrieb umstellen. Industrieunternehmen bieten sich ebenfalls große Chancen, zum Beispiel bei der Beheizung von Produktionsgebäuden. Geothermie stellt damit eine hochspannende Alternative insbesondere zur Erdgasnutzung dar.“ Das sagt Rechtsanwalt Dr. Christian Bauer, Spezialist für Energie und Infrastruktur im Münchner Büro der internationalen Anwaltskanzlei Watson Farley & Williams. Hintergrund: Am 1. Januar ist das „Gesetz für die Wärmeplanung und zur Dekarbonisierung der Wärmenetze (Wärmeplanungsgesetz)“ in Kraft
Kommunale Wärmeplanung hat auf Stadtentwicklung entscheidenden Einfluss Mitteilungen Technik 11. Dezember 2023 Fernwärme oft einzige Option Altbaubestände ESG-konform zu gestalten (WK-intern) - DAVE, ein Zusammenschluss von 12 Immobiliendienstleistungsunternehmen, weist darauf hin, dass die kommunale Wärmeplanung wie von der Bundesregierung vorgesehen, einen großen Einfluss auf die zukünftige Stadtentwicklung hat, da sie entscheidend dafür ist, ob in bestimmte Lagen investiert oder in andere Lagen de-investiert wird. Ältere Bestände, zum Beispiel aus den 1960-iger Jahren, können fast nur durch den Anschluss an Fernwärmenetze zukunftsfähig gemacht werden. Sie verfügen meist über Hochtemperaturheizungen (z.B. Heizkörper an der Wand) und nicht über Niedrigtemperaturheizungen wie beispielsweise eine Fußbodenheizung. Würde also eine Kommune keine Fernwärme zur Verfügung stellen, wären diese Immobilien von
Comeback der Müllverbrennung? Mitteilungen Ökologie Technik 24. November 2023 Totgesagte leben länger: Müllverbrennung verschafft Kommunen Versorgungssicherheit angesichts widersprüchlicher Gesetzgebung (WK-intern) - „Angesichts der unklaren und teils widersprüchlichen rechtlichen Vorgaben aus kommunaler Wärmeplanung und Gebäudeenergiegesetz könnte die thermische Abfallverbrennung vielerorts eine Renaissance feiern. Mit dieser fast schon totgesagten Technologie, die insbesondere durch die EU-Taxonomie unter Druck geraten ist, können Kommunen zwischen dem Auslaufmodell Gas und der Zukunftsmusik Wasserstoff ihre Kunden weiterhin stabil, verlässlich und klimafreundlich mit Energie versorgen.“ Das sagt Inès Stefen, Rechtsanwältin und Spezialistin für den Energie- und Abfallsektor im Düsseldorfer Büro der globalen Anwaltskanzlei Watson Farley & Williams. Details: Die schleppende Entwicklung eines verbindlichen Rechtsrahmens für die kommunale Wärmeplanung einerseits und das kürzlich