Werbung Wie Software die Energienetze der Zukunft sicherer macht Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik Wasserstofftechnik 14. August 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels (WK-intern) – TU-Professorin Tanja Kneiske spricht im Interview über vernetzte Energieinfrastrukturen, Künstliche Intelligenz und den Schutz vor Ausfällen und Cyberangriffen (WK-intern) – Strom, Wärme, Gas und Wasserstoff werden künftig immer enger miteinander verknüpft sein. Wie sich diese komplexen Energiesysteme effizient, zuverlässig und sicher betreiben lassen, erforscht Prof. Dr. Dr. Tanja Kneiske an der TU Berlin. Sie leitet das Fachgebiet Technologie und Management Integrierter Energieinfrastrukturen an der TU Berlin sowie ein Kompetenzzentrum der Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geotechnologien IEG. 2025 wurde sie in den Expertenrat für Klimafragen der Bundesregierung berufen. Im Interview stellt Kneiske unter anderem die von ihr entwickelte frei verfügbare Open-Source-Software „pandapipes“ vor. Mit ihr lassen sich Wärme-, Gas- und Wasserstoffnetze planen und simulieren. Die Software kann beispielsweise berechnen, wie sich neue Wärmepumpen auf ein Quartier auswirken, wo sich Geothermie wirtschaftlich nutzen lässt oder wie Energieversorgungssysteme auf Stromausfälle, Stürme und Cyberangriffe reagieren. Auch Künstliche Intelligenz soll die Planung künftig erleichtern. Kneiskes Team entwickelt Chatbots, die auf Datenbanken, Gesetzestexte und weitere Fachquellen zugreifen und komplexe Fragen zur Energieversorgung verständlich beantworten. „Wie in vielen Lebenssituationen ist die KI meiner Meinung nach auch im Energiebereich ein absoluter Gamechanger“, sagt die Wissenschaftlerin. Tanja Kneiske erzählt im Interview außerdem, warum sie nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima von der Astrophysik in die Energieforschung wechselte und wie sie ihre wissenschaftliche Expertise in den Expertenrat für Klimafragen der Bundesregierung einbringt. Das vollständige Interview „Die Netzwerkerin“ ist auf der Website der TU Berlin zu lesen: https://www.tu.berlin/go317275/ PM: Technische Universität Berlin PB: Prof. Dr. Tanja Kneiske / ©: Christian Kielmann Weitere Beiträge:Wichtiger Startschuss für den Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur und -WirtschaftInterview mit Jochen Flasbarth: Jugend muss bei Klimaverhandlungen wichtiges Korrektiv seinShanghai Electric erhält zahlreiche Sicherheits- und Umweltschutzzertifikate für seine international...