Drei praxisnahe Online-Seminare zum neuen GModG Ende August und Anfang September 2026 Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik Verbraucherberatung Wasserstofftechnik 10. August 2026 Ein Überblick über die technischen Anforderungen an Gebäude und Heizungsanlagen, die Auswirkungen auf Wärmepumpen, BHKW/KWK-Anlagen und Wärmenetze sowie die kommunale Wärmeplanung (WK-intern) - Mit dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) wird das bisherige Gebäudeenergiegesetz (GEG) grundlegend überarbeitet. Dabei geht es keineswegs nur um die Abschaffung der bekannten 65%-EE-Regelung für Heizungen. Vielmehr bringt das GModG zahlreiche Änderungen bei Heizungsanlagen, Neubauten, Gebäudeautomation, Energieeffizienzanforderungen, Solarpflichten, Mietrecht, Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und der Umsetzung der europäischen Gebäuderichtlinie (EPBD) mit sich. Einen kompakten Überblick über die wichtigsten Veränderungen finden Sie in unserem Fachbeitrag „Die wichtigsten Neuerungen des GModG gegenüber dem GEG“ Da die Novelle deutlich umfangreicher ausgefallen ist als ursprünglich erwartet und einige
Fehler im Gesetzgebungsverfahren beim Gebäudemodernisierungsgesetz Behörden-Mitteilungen Dezentrale Energien Verbraucherberatung 14. Juli 2026 DUH e. Verein fordert Veto des Bundespräsidenten (WK-intern) - Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) ist nach Einschätzung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) nicht ordnungsgemäß verabschiedet worden: Nach juristischer Bewertung enthält die Gesetzesänderung Regelungen, die der Zustimmung des Bundesrates bedurft hätten. Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts ergibt sich daraus eine Zustimmungsbedürftigkeit für das gesamte Gesetz. Die abschließende Prüfung obliegt nun dem Bundespräsidenten. Die DUH fordert ihn in einem Brief auf, die verfassungsrechtlich vorgeschriebene Beteiligung der Länder uneingeschränkt sicherzustellen. Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der DUH: "Dieser handwerkliche Fehler der Regierung zeigt, mit welchem blinden Eifer versucht wird, das Gebäudemodernisierungsgesetz durchzudrücken. Nicht nur wurde die inhaltliche Kritik aus den Bundesländern nicht
Gebäudemodernisierungsgesetz: VDI fordert klare Leitplanken für die Wärmewende Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 11. Juni 2026 Mit der heutigen ersten Lesung des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG) beginnt die parlamentarische Beratung eines zentralen Vorhabens für die Wärmewende im Gebäudesektor. (WK-intern) - Der VDI begrüßt den technologieoffenen Ansatz und die geplanten Vereinfachungen für Eigentümer. Gleichzeitig sieht Deutschlands größter technisch-wissenschaftlicher Verein im weiteren Gesetzgebungsverfahren Nachbesserungsbedarf bei Investitionssicherheit, Infrastrukturplanung und Gebäudeautomation. Mit dem Gesetz sollen unter anderem der Heizungstausch vereinfacht und neue Spielräume bei der Wahl von Heizsystemen geschaffen werden. Zugleich ergeben sich aus Sicht des VDI neue Anforderungen an die Abstimmung von Wärmeplanung, Netzinfrastruktur und Gebäudetechnik. „Mit der ersten Lesung beginnt jetzt die entscheidende Phase des Gesetzgebungsverfahrens. Der Bundestag hat die Chance, Planungssicherheit für Millionen
LEE NRW kritisiert fossile Rückschritte der Bundesregierung Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Solarenergie 15. Mai 202615. Mai 2026 Der Landesverband Erneuerbare Energien NRW e.V. (LEE NRW) kritisiert die heute vom Bundeskabinett beschlossenen Entwürfe zum Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) und zum Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätsgesetzes (StromVKG) deutlich. (WK-intern) - Bereits vor den Beschlüssen hatte der LEE NRW im Rahmen der Verbände- und Länderanhörung Stellungnahmen abgegeben. Aus Sicht des LEE NRW gehen beide vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetz-entwürfe in die völlig falsche Richtung. So werden im StromVKG intelligente Speicher-lösungen und Biogasanlagen zugunsten neuer fossiler Gaskraftwerke faktisch für die ersten beiden Ausschreibungssegmente ausgeschlossen und damit dezentrale, resiliente Lösungen nicht berücksichtigt. Dazu Hans-Josef Vogel, Vorsitzender des LEE NRW: „Mit den beiden vom Kabinett beschlossenen Gesetzentwürfen kann keines der zentralen Probleme
Gebäudemodernisierungsgesetz bringt den erwünschten Rückenwind für Solarheizungen Mitteilungen Solarenergie 15. Mai 2026 Das vom Bundeskabinett beschlossene Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) dürfte die Nachfrage nach Solarkollektoren zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung beleben. (WK-intern) - Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) begrüßt die geplante Vereinfachung beim Einsatz von Solarthermie-Anlagen. Kritik übt der Branchenverband am Einfrieren der CO2-Steuer. Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer erhalten künftig mehr Wahlfreiheit bei der Modernisierung ihrer Heizungen und beim Ersatz fossiler Energieträger. Die im neuen „Heizungsgesetz“ vorgesehene sogenannte „Biotreppe“ soll nach dem Kabinettsbeschluss künftig auch durch den Einsatz von Solarkollektoren erfüllt werden können. Dies entspreche dem Ziel der Bundesregierung, mehr Technologieoffenheit im Wärmesektor zu ermöglichen, so der BSW-Solar. „Solarthermie-Anlagen müssen einen Vergleich ihrer Emissionsbilanz mit Bioenergie keineswegs scheuen“, erklärt der