Bundesnetzagentur: „Viele unsichere Produkte kommen aus Fernost“ Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 4. Januar 2018 Im Jahr 2017 hat die Bundesnetzagentur im Internet rund 460.000 Produkte vom Markt genommen, die Funkstörungen bzw. elektromagnetische Unverträglichkeiten verursachen können. (WK-intern) - „Der Trend der letzten Jahre hält an, dass über das Internet viele unsichere Produkte auf den deutschen Markt gelangen. Viele dieser Produkte kommen aus Fernost. Wir beenden Angebote unsicherer Produkte auch dort, wo die Händler nicht mit uns kooperieren“, erklärt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Er ergänzt: „Unsere Marktüberwachung ist ein Beitrag zum Verbraucherschutz, der auch verbeugend wirkt.“ Überprüfungen im Internethandel Im Jahr 2017 hat die Bundesnetzagentur 665 Angebote von unsicheren Produkten beendet, die Funkstörungen oder elektromagnetische Unverträglichkeiten verursachen können. Betroffen
Sturmtief Burglind sorgt für Stromausfälle in Bayern Mitteilungen Verbraucherberatung 4. Januar 2018 Rund 10.500 Haushalte und Betriebe im Bayernwerk-Netzgebiet zeitweise ohne Strom – Viele Regionen schnell wiederversorgt (WK-intern) - Der erste Sturm des neuen Jahres, Atlantiktief „Burglind“, hat am Mittwochvormittag (3. Januar) für vereinzelte Stromausfälle im Bayernwerk-Netzgebiet gesorgt. Betroffen waren in erster Linie Teile Oberbayerns. Auf dem Höhepunkt der von Westen her rasch über den Freistaat ziehenden Sturmausläufer waren rund 10.500 Haushalte und Betriebe im Versorgungsgebiet zeitweise ohne Strom. Bereits am frühen Nachmittag hatte das Bayernwerk die betroffenen Regionen größtenteils wiederversorgt. Ergiebiger Dauerregen, orkanartige Böen und vereinzelte Gewitter hatten die Wiederversorgungsarbeiten von Bayerns größtem regionalem Netzbetreiber phasenweise erschwert. Umgestürzte Bäume, herumfliegende Äste und mancherorts Blitzeinschläge waren
BDZV: Netzwerkdurchsetzungsgesetz funktioniert nicht Erneuerbare & Ökologie News allgemein Verbraucherberatung Videos 4. Januar 20185. Januar 2018 Zeitungsverleger kritisieren Blockade des Twitter-Accounts von "Titanic" als Zensur (WK-intern) - Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) hat die Blockade des Satiremagazins „Titanic“ auf Twitter als „Zensur“ kritisiert. „Nun tritt ein, wovor wir bereits bei der Verabschiedung des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes gewarnt haben“, sagte BDZ-Hauptgeschäftsführer Dietmar Wolff. Die Plattformbetreiber würden „im Zweifel gegen die Meinungsfreiheit“ entscheiden, um sich vor möglichen hohen Geldstrafen des am 1. Januar 2018 in Kraft getretenen NetzDG zu schützen. An die Stelle des Rechtsstaats trete, so Wolff weiter, eine „private Medienpolizei“. Doch könnten private Netzwerke weder rechtlich noch faktisch ein Gerichtsverfahren ersetzen. Vielmehr müssten sie, um das Risiko von Millionenbußen abzuwenden, schon bei
3D-Druck in Metall meets Industrie 4.0 Forschungs-Mitteilungen News allgemein Technik 4. Januar 2018 Toolcraft industrialisiert Fertigung mittels NX von Siemens (WK-intern) - 3D-Druck und Industrie 4.0 – das sind die Schlagworte, die derzeit die Wirtschaft bestimmen. Während die additive Fertigung im Bereich Kunststoff bereits die ersten erschwinglichen Drucker für Privathaushalte hervorgebracht hat, ist und bleibt die Technologie im Bereich Metall in den Händen innovativer Industrieunternehmen. Seit 2011 realisiert Toolcraft 3D-gedruckte Präzisionsbauteile in Metall und bezieht in Georgensgmünd demnächst das neu gebaute Laserschmelzzentrum. Auch Industrie 4.0 wird bei dem mittelständischen Unternehmen im Bereich der CNC Zerspanung bereits gelebt. Nun sollen beide Schlagworte miteinander verbunden werden. Und das gelingt mithilfe der Software NX™ von Siemens, eine führende integrierte
Keine Stromausfälle durch Sturm Burglind im Schleswig-Holstein Netz News allgemein Technik 4. Januar 2018 Hoher Verkabelungsgrad im Nieder- und Mittelspannungsnetz von SH Netz. (WK-intern) - Eine ruhige Nacht hatten die rund 55 Bereitschaftshabenden von Schleswig-Holstein Netz. Während Sturm Burglind in anderen Teilen Deutschlands für Stromausfälle sorgte, blieb die Versorgung im Netzgebiet von SH Netz in der letzten Nacht stabil. Einer der Hauptgründe ist der hohe Verkabelungsgrad von SH Netz im Nieder- und Mittelspannungsnetz von rund 95 Prozent. Erdkabel sind im Vergleich zu Freileitungen deutlich weniger anfällig für Witterungseinflüsse wie Sturm Burglind. Vor diesem Hintergrund verfolgt SH Netz seit Jahren eine konsequente Verkabelungsstrategie und hat in den letzten zehn Jahren rund 3.000 Kilometer Freileitungen abgebaut und durch Erdkabel
VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel: Asienaufträge werden abgearbeitet Solarenergie Technik 4. Januar 2018 Investitionen der Solarindustrie in Dünnschichttechnologie tragen überproportional zum Erfolg bei Rekord-Exportquote von 81 Prozent Auftragseingang nach starkem Jahresbeginn gesunken (WK-intern) - Der Markt für Solarequipment hat sich wieder beruhigt, nachdem der Jahresstart von kräftigen Investitionen geprägt war. Die Umsätze der Hersteller von Solarequipment im dritten Quartal sanken gegenüber dem zweiten Quartal 2017 um 13 Prozent. Die Auftragsbücher der Unternehmen sind aber noch gut gefüllt, im dritten Quartal wurde ein Verhältnis von Bestellungen zu ausgelieferten Anlagen („Book-to-Bill“) von 1,6 erreicht. „Die bisher hohe Investitionstätigkeit der Solarzellenhersteller in den Ausbau bestehender und neuer Produktionskapazitäten geht zurück, die Produktion ist noch ausgelastet. Jedoch wirken sich die niedrigen Preise negativ
Energiewende vor Ort – Wann und wie kommt die Öffentlichkeit am besten ins Boot? Erneuerbare & Ökologie Ökologie Veranstaltungen 4. Januar 2018 Workshop der EnergieAgentur.NRW am 22. Februar 2018 zur Bürgerbeteiligung (WK-intern) - Die EnergieAgentur.NRW bietet am Donnerstag, 22. Februar 2018, die Schulung „Die Energiewende vor Ort: Wie, wann, warum die Öffentlichkeit beteiligen“ an. Die Veranstaltung richtet sich an Mitarbeiter der Kommunalverwaltung, Klimaschutzmanager, Ratsmitglieder sowie zuständige Personen für den Bereich Bürgerbeteiligung in Kommunen. Die kostenfreie Teilnahme an der Veranstaltung ist nur nach vorheriger Anmeldung (bis zum 2. Februar 2018) möglich. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt. Die Schulung, die in Münster stattfindet, beginnt um 9.30 Uhr. Die Ausgangslage ist deutlich: Werden Bürgerinnen und Bürger von Anfang an in den Planungsprozess eingebunden und Bedenken angemessen berücksichtigt,
Stromnetze kostengünstiger steuerbar Erneuerbare & Ökologie Windenergie 3. Januar 2018 „Wir sehen gute Chancen dafür, die Kosten für die Steuerung der Stromnetze nachhaltig zu begrenzen. (WK-intern) - Gerade weil die Herausforderungen nicht neu auftreten, sondern seit Jahren bekannt sind, kann ihnen begegnet werden“, so Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie, zu aktuellen Debatten rund um die infolge von Eingriffen zur Stabilisierung der Übertragungsnetze angepassten Netzentgelte. „Die künftige Energiewelt erzwingt eine stärkere Flexibilität. Ein Teil der diskutierten Probleme ist durch die nur unzureichende Einhaltung des Einspeisevorrangs für Erneuerbare Energien verursacht. Im Bericht über die Mindesterzeugung hat die Bundesnetzagentur 2017 deutlich gemacht, dass eine starre fossile Restlast von ca. 20 Gigawatt permanent die Netze blockiert.
Neue Leitung beim Sachverständigenrat für Umweltfragen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 3. Januar 2018 Dr. Carsten Neßhöver hat heute seine Arbeit als Generalsekretär des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU) aufgenommen. (WK-intern) - Der promovierte Geoökologe wechselt vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) zum Umweltrat. Dr. Julia Hertin, die die Geschäftsstelle seit 2016 kommissarisch geleitet hat, wird SRU-Geschäftsführerin. Dr. Neßhöver hat am UFZ als stellvertretender Leiter des Departments Naturschutzforschung über 13 Jahre den Dialog zwischen Wissenschaft und Politik maßgeblich mitentwickelt. In seiner Arbeit auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene hat er unter anderem das Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung Deutschland aufgebaut und koordiniert. International trug er zur Koordination der Initiative zur ökonomischen Bedeutung der Ökosysteme und der Biodiversität (TEEB) bei. „Dr. Neßhöver bringt
BELECTRIC verkauft zwei französische Solarprojekte Solarenergie 3. Januar 2018 Joint Venture aus JP Énergie Environnement und Caisse des Dépôts übernimmt zwei französische Solarprojekte von BELECTRIC Solarkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 15MWp BELECTRIC führt die Projekte als EPC-Auftragnehmer fort Bau soll Anfang 2018 starten; Inbetriebnahme für Mitte 2018 geplant (WK-intern) - BELECTRIC hat zwei französische Solarprojekte erfolgreich an ein Joint Venture aus JP Énergie Environnement (51 %) und Caisse des Dépôts (49 %) verkauft. Die Projekte mit einer Gesamtleistung von rund 15MWp wurden von BELECTRIC France entwickelt und erhielten im März 2017 bei einer Ausschreibung der französischen Regierung den Zuschlag für eine Einspeisevergütung (Ausschreibungsrunde „AO CRE4“). Anfang dieses Jahres wird BELECTRIC als EPC-Auftragnehmer (Engineering-Procurement-Construction) mit den
IWR: Wind und Solar produzieren doppelt so viel Strom wie alle Atomkraftwerke Offshore Solarenergie Windenergie Windparks Wirtschaft 3. Januar 2018 Die aktuelle Wetterlage in Deutschland sorgt mit viel Wind für reichlich Strom aus erneuerbaren Energien. (WK-intern) - Allein im Dezember 2017 produzierten die Wind- und Solaranlagen in Deutschland mit 15,1 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) mehr als doppelt so viel Strom wie alle acht deutschen Atomkraftwerke zusammen (7,2 Mrd. kWh), teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster mit. Die Angaben basieren auf den vorliegenden Daten der Übertragungsnetzbetreiber. Die Windkraftanlagen an Land steuern im Dezember mit 12,6 Mrd. kWh Strom den größten Anteil bei, die Offshore Windenergie erreicht zusätzlich 2 Mrd. kWh, die Photovoltaik kommt auf weitere 0,5 Mrd. kWh. Nach der Abschaltung des
Film zum klimafreundlichen Heizen mit Holzpellets im denkmalgeschützten Haus Bioenergie Ökologie Videos 3. Januar 2018 Moderne Heizungstechnik und Denkmalschutz gehen Hand in Hand (WK-intern) - Holzpelletanlagen sorgen für eine umweltfreundliche und komfortable Möglichkeit Wärme zu erzeugen. Ein neuer Film der EnergieAgentur.NRW zeigt, dass sich der Einbau einer effizienten Pelletanlage auch in einem denkmalgeschützten Haus lohnt. Seit 2015 wird das denkmalgeschützte Haus aus dem Jahr 1850, das in einer kleinen Gemeinde im Rhein-Sieg-Kreis steht, mit dem alternativen Brennstoff beheizt. Der Pelletkessel mit 20 kW Leistung ist in diesem Fall mit einer solarthermischen Anlage mit acht Röhrenkollektoren und einem 1000-Liter-Pufferspeicher kombiniert. Dabei entschied sich die Eigentümerin bewusst für das Heizen mit Holzpellets, denn mit dieser Technik hatte sie bereits in