Deutsche EU-Stimme ausschlaggebend für britischen AKW-Neubau Ökologie Verbraucherberatung 10. Oktober 2014 Das Ende des deutschen Atomausstiegs? - Deutsche Stimme ausschlaggebend für AKW-Neubau Oettingers Ja zum britischen Reaktorneubau Hinkley Point war Zünglein an der Waage Merkel und Gabriel verantwortlich für Neueinstieg in die Atomkraft (WK-intern) - Zur Zustimmung des deutschen EU-Kommissars Günther Oettinger, Großbritannien die Subventionierung von AKW-Neubauten zu genehmigen, erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: Europäische Steuergelder für Kernkraftwerke? "In enger Abstimmung mit der Bundesregierung stimmte der deutsche EU-Kommissar Oettinger für den mit Milliarden subventionierten Bau des britischen AKW Hinkley Point C. Das deutsche Ja war das Zünglein an der Waage, denn bei der Abstimmung in der Kommission hätte eine Stimme weniger das Aus für
AKW-Brunsbüttel: Atomaufsicht rechnet auch in Kaverne III mit erheblich beschädigten Fässern Behörden-Mitteilungen Ökologie 10. Oktober 2014 Vattenfall-Kernkraftwerk Brunsbüttel: Kavernen-Inspektion geht weiter BRUNSBÜTTEL/KIEL - Im Kernkraftwerk Brunsbüttel soll am Freitag (10. Oktober 2014) eine weitere Kaverne mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen zur Inspektion geöffnet werden. (WK-intern) - In der Kaverne III lagern insgesamt 75 Fässer, weit überwiegend mit Verdampferkonzentrat aus dem Reaktorbetrieb. Zunächst werden Temperatur und Feuchtigkeit in der Kaverne gemessen. Am kommenden Montag beginnen dann die visuellen Inspektionen der Fässer. Dies teilte die Atomaufsicht heute (9. Oktober 2014) mit. In der vergangenen Woche hatte die Vattenfall-Betreibergesellschaft die Inspektion der Kaverne I abgeschlossen. Da die ersten Einlagerungen in der Kaverne III im Jahre 1979 erfolgten, rechnet die Atomaufsicht auch hier
EU-Energiepolitik: Atomsubventionen für neues britisches Atomkraftwerk ohne Endlagerlösung Mitteilungen Ökologie 10. Oktober 2014 Die EU-Kommission hat für den Bau zweier Atomkraftwerkes in Großbritannien grünes Licht gegeben. (WK-intern) - Sie genehmigt der britischen Regierung Staatssubventionen von 43 Milliarden Euro für den Bau der Atomreaktoren. Umweltschutzorganisationen kritisierten die Fregabe der britischen Staatsgarantien scharf. „Erst vor einem Jahr hat die Kommission gesagt, dass Hinkley prinzipiell nicht mit den EU-Regeln über staatlichen Beihilfen kompatibel ist“, sagt Mark Breddy, Sprecher von Greenpeace Europe. „Jetzt macht die Kommission unter Druck von der britischen Regierung und dem Atomkraftwerkskonzern EDF eine Kehrtwendung.“ Mehrere Akteure, darunter der Stromversorger wie EWS Schönau, die Umweltorganisation Global 2000, aber auch der österreichische Staat prüfen derzeit die Möglichkeiten, Klage
Biodiversität und ihrer Bedeutung für Mensch und Natur Forschungs-Mitteilungen Ökologie 10. Oktober 2014 Neues Leibniz-Journal „Der Wert der Vielfalt“ - Wie Wissenschaftler Biodiversität erforschen und bewahren (WK-intern) - Unter dem Titel „Der Wert der Vielfalt“ widmet sich das neue Leibniz-Journal der Biodiversität und ihrer Bedeutung für Mensch und Natur. Vielfältige Ökosysteme und Artengemeinschaften liefern uns Nahrung, heilende Wirkstoffe und Trinkwasser. Zudem dämpfen sie die Auswirkungen des Klimawandels. Dennoch bedroht ausgerechnet der Mensch die Biodiversität mehr als jede Naturkatastrophe. Ohne tiefgreifende Gegenmaßnahmen, warnt der Biologie-Professor Klement Tockner, könnte bis Ende des Jahrhunderts die Hälfte der zehn bis 20 Millionen Arten der Erde aussterben. Der Direktor des Berliner Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei bezeichnet die Rettung der Vielfalt
CO2-Messgerät – Konzentration und Luftqualität gehören zusammen Ökologie 9. Oktober 2014 Viele Berufszweige erfordern höchste Konzentration und vollen Einsatz. Um diese Forderung im adäquaten Maße erfüllen zu können müssen viele Faktoren auf aufeinander abgestimmt sein und der persönliche Befindlichkeitszustand sollte zufriedenstellend sein. Ein erheblicher Faktor, der zur Konzentration beiträgt ist eine gute und gesunde Luftqualität. (WK-intern) - Die PCE Deutschland GmbH hat eine neue CO2 Anzeige PCE-AC 4000 in ihr Portfolio aufgenommen, die nicht nur eine Anzeigetafel ist, sondern auch eine Warntafel sein kann. Die Ursache für eine schlechte Luftqualität in geschlossenen Räumen ist Kohlenstoffdioxid. Kohlenstoffdioxid ist eine chemische Verbindung aus Kohlenstoff und Sauerstoff, die bei zunehmender Konzentration einige Nebenwirkungen bei uns auslösen kann,
Unterschriftenaktion: Europäische Bürgerinitiative -Stop TTIP- startet Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 9. Oktober 2014 Trotz Ablehnung durch EU-Kommission: Sammlung für europäische Bürgerinitiative "Stop TTIP" startet Das Bündnis "Stop TTIP" hat eine Unterschriftensammlung für die selbstorganisierte europäische Bürgerinitiative (sEBI) gegen TTIP und CETA gestartet. Rund 250 Organisationen aus 22 EU-Mitgliedstaaten werden ab sofort im Internet und auf der Straße Unterschriften für die Forderung sammeln, die Verhandlungen mit den USA über TTIP zu stoppen und CETA nicht zu ratifizieren. Aufruf: „Alle Bürgerinnen und Bürger haben das Recht, am demokratischen Leben der Union teilzunehmen“, heißt es im EU-Vertrag. Und weiter: „Die Entscheidungen werden so offen und bürgernah wie möglich getroffen.“ Für die Verhandlungen über die Freihandelsabkommen TTIP und CETA gelten
EU-Energieminister erörtern energie- und klimapolitische Strategie für Europa Mitteilungen Ökologie 7. Oktober 2014 Knapp drei Wochen vor dem Europäischen Rat standen die Themen Energieversorgungssicherheit und die EU-Kima- und Energiepolitik bis 2030 im Mittelpunkt der heutigen Beratungen der 28 EU-Energieminister beim informellen Ratstreffen in Mailand. (WK-intern) - Die Minister sprachen sich in ihrer großen Mehrzahl für mindestens 40 % EU-interne Treibhausgasminderungen (gegenüber 1990) aus und diskutierten zukünftige EU-Ziele für den Ausbau erneuerbarer Energien und Energieeffizienz. Staatssekretär Baake: „Europa steht vor großen Herausforderungen im Klima- und Energiebereich. Aktuell zeigt zudem die Ukraine-Krise, dass wir zusätzlich die Energieversorgungssicherheit Europas im Blick behalten müssen - und zwar auch über den kommenden Winter hinaus. Die gute Botschaft ist: Was für
Schrittweiser Westküstenleitung in der Lausitz Mitteilungen Ökologie 6. Oktober 20146. Oktober 2014 Entscheidung der schwedischen Regierung ermöglicht schrittweisen Braunkohleausstieg in der Lausitz bis 2040 Der Umweltverband GRÜNE LIGA begrüßt die Grundsatzentscheidung der neuen schwedischen Regierung, die Braunkohlenförderung des Staatskonzerns Vattenfall in der Lausitz nicht auszuweiten. (WK-intern) - Diese Ankündigung muss schnellstmöglich konkretisiert und verbindlich umgesetzt werden. Der Strukturwandel in der Lausitz wird davon profitieren, wenn die bisher von Abbaggerung oder Randlage bedrohten Orte eine langfristige Zukunft und Planungssicherheit haben. „In den zum Abbau genehmigten Tagebauen steht Vattenfall etwa eine Milliarde Tonnen Braunkohle zur Verfügung. Mehr wird für eine Brückentechnologie nicht gebraucht. Mit dieser Kohle kann ein schrittweiser Ausstieg bis etwa zum Jahr 2040 gestaltet werden.
Fünften Außerordentlichen Internationalen Hydrographischen Konferenz Behörden-Mitteilungen Ökologie 2. Oktober 2014 Weltkonferenz der Internationalen Hydrographischen Organisation findet unter deutscher Präsidentschaft statt Während der „Fünften Außerordentlichen Internationalen Hydrographischen Konferenz“ vom 6. Oktober bis zum 10. Oktober 2014 diskutieren rund 300 Delegierte aus 78 Staaten und 12 internationalen Organisationen über neue Techniken und Standards in der Hydrographie. (WK-intern) - 30 Unternehmen präsentieren neue Technologien für die Seevermessung, die Wracksuche, das Datenmanagement und die digitale Seekartographie. Der Präsident der Weltkonferenz und Vizepräsident des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), Dr. Mathias Jonas, leitet die Konferenz. Einen breiten Raum werden die Beratungen über die strategische Ausrichtung und die sich daraus ergebende Zuordnung der Ressourcen zu den Schwerpunktthemen
Das Ozonloch wird sich schließen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 2. Oktober 2014 DLR-Wissenschaftler tragen zu neuen Erkenntnissen bei Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben als Leitautoren und Gutachter bei der Erstellung des aktuellen Berichts der World Meteorological Organization (WMO) zur Entwicklung der Ozonschicht in der Stratosphäre mitgewirkt. (WK-intern) - Eine Zusammenfassung des wissenschaftlichen Berichts wurde von der in Genf ansässigen WMO im September 2014 präsentiert: Nach neuesten Abschätzungen wird demnach die Ozonschicht etwa Mitte des 21. Jahrhunderts wieder die gleiche Dicke haben wie zu Beginn der 1980er Jahre. Grund für diese positive Entwicklung ist die erfolgreiche Regulierung der Produktion und des Gebrauchs von fluor-, chlor- und bromhaltigen Substanzen wie zum Beispiel
Castor-Transporte: Zur Klage von Eon gegen das im Endlagersuchgesetz Mitteilungen Ökologie 2. Oktober 2014 Eon will weitere Castor-Transporte nach Gorleben Atomkraftgegner: Eon hat Verhandlungstisch verlassen Versäumnisse der Bundesregierung (WK-intern) - Zur Klage von Eon gegen das im Endlagersuchgesetz festgeschriebene Verbot von Castor-Transporten nach Gorleben erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Spätestens mit der Eon-Klage wird deutlich, dass die eigentliche Auseinandersetzung um die Atommüll-Streitfragen nicht in der Kommission stattfindet, sondern an ganz anderen Stellen. Die Bundesregierung hat es versäumt, vor der Entscheidung über das Endlagersuchgesetz Einvernehmen zur Frage der Castor-Lagerung herzustellen. Das fällt ihr jetzt auf die Füße. Den angeblichen Konsens zum Neustart in der Atommüll-Frage erweist sich als Etikettenschwindel. In der Atommüll-Kommission, in der auch ein Eon-Manager sitzt,
Schweizer Petition: Kein Dreckstrom aus der Dose! Erneuerbare & Ökologie Ökologie 30. September 2014 Pro Solar, WWF Schweiz, Greenpeace haben heute die Petition für eine Abgabe auf Dreckstrom mit über 30‘000 Unterschriften der Bundeskanzlei überreicht. Die Petition ist ein klares Signal, dass die Bevölkerung hinter einer konsequenten Umstellung der Stromversorgung auf erneuerbare Energien steht. (WK-intern) - Gerade im Hinblick auf eine vollständige Strommarktöffnung ist es jetzt besonders wichtig, Massnahmen gegen billigen Dreckstrom zu ergreifen. Die Gefahr des steigenden Dreckstromanteils wurde mit einem eindrücklichen Bild eines Kohle-Bahnwagens vor dem Bundeshaus symbolisiert. Die Energiewende ist bedroht: Bereits heute fliesst aus Schweizer Steckdosen zu mehr als 50% Strom aus Kohle-, Atom- oder Gaskraftwerken, und mit der geplanten vollständigen Öffnung des