Neue Analyse zeigt: Erneuerbare Energien tragen zu 50% zur CO2-Einsparung bei Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 19. Oktober 2014 In letzter Zeit wurde oftmals behauptet, der Ausbau der Erneuerbaren Energien würde nicht effektiv zum Klimaschutz beitragen. Denn der CO2-Ausstoß Deutschlands ist im Jahre 2013 gestiegen. Eine völlig absurde Betrachtungsweise: Wie sollen sich denn weitgehend emissionsfreie Erneuerbare Energien negativ auf die CO2-Bilanz auswirken? Der Hintergrund des gestiegenen Treibhausgasausstoßes in Deutschland ist komplexer. Aufgrund der sinkenden Stromgestehungskosten von Wind- und Solarkraft wächst das Ökostrom-Angebot. Allerdings wird mit dem klimafreundlichen erneuerbaren Strom die fossile Stromerzeugung nicht in dem Maße zurückgefahren, wie es der Ausbau der Erneuerbaren Energien ermöglichen würde. Dies liegt unter anderem daran, dass sich der Emissionshandel als völlig untauglich erwiesen hat. Daher gibt
Wirtschaftsfaktor, Landschaftspfleger oder Umweltsünder? Die Bedeutung der Agrarwirtschaft für den ländlichen Raum Ökologie 18. Oktober 201417. Oktober 2014 17. Berliner Gespräch über die Zukunftsfähigkeit der Landwirtschaftlichen Räume Experten diskutieren auf dem 17. Berliner Gespräch Zukunftsperspektiven der Landwirtschaft (WK-intern) - Beinahe 120 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Wissenschaft konnte die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft e.V. (FNL) am Abend des 16. Oktober 2014 zu ihrem 17. Berliner Gespräch mit dem diesjährigen Titelthema: „Wirtschaftsfaktor, Landschaftspfleger, Umweltsünder? Die Bedeutung der Agrarwirtschaft für den ländlichen Raum.“ begrüßen. In der Vertretung des Freistaates Bayern beim Bund ging es dabei nach den Begrüßungsworten des FNL-Geschäftsführers Dr. Anton Kraus und Grußworten seitens des Gastgebers durch Ministerialdirigent Konrad Schmid zuvorderst um die Bedeutung, die die deutsche Agrarwirtschaft zukünftig in den
Vor der Entscheidung der EU über neue Klima- und Energieziele forden 81 % mehr Klimaschutz Mitteilungen Ökologie 17. Oktober 2014 Große Mehrheit der Deutschen fordert von Merkel ehrgeizigere EU-Klimaschutzziele Umwelt- und Entwicklungsverbände warnen vor inakzeptablem Kompromiss beim bevorstehenden EU-Gipfel Kurz vor der Entscheidung der EU über neue Klima- und Energieziele für die Zeit nach 2020 fordern vier von fünf Deutschen (81 Prozent), dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel gegenüber den anderen Mitgliedsstaaten für einen schnelleren Ausbau Erneuerbarer Energien und für verpflichtende Ziele zur Energieeinsparung einsetzt. Eine noch größere Mehrheit der Bundesbürger (87 Prozent) ist dafür, dass zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise in der EU verstärkt Investitionen in umweltfreundliches Wirtschaften gelenkt werden sollen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von TNS Emnid im Auftrag
Eklatante Fehlentscheidung der EU-Kommission bei Finanzierung von AKW-Hinkley-Point Ökologie 17. Oktober 201417. Oktober 2014 Bundesminister Rupprechter: Rückschritt in energiepolitische Steinzeit Umweltminister spricht von „eklatanter Fehlentscheidung“ der Kommission und drängt auf Initiative des EU-Parlaments Inhalte: (WK-intern) - „Die Entscheidung der EU-Kommission wirft uns in die energie- und wettbewerbspolitische Steinzeit zurück“, sagt Umweltminister Andrä Rupprechter zur Entscheidung der EU-Kommission zu Hinkley-Point. Erfreut ist Rupprechter, dass die österreichische Bundesregierung „entschlossen hinter einer Nichtigkeitsklage gegen diese eklatante Fehlentscheidung steht“. Er verweist auch auf einen entsprechenden Entschließungsantrag im gestrigen Umweltausschuss, dem alle sechs Parlamentsparteien zugestimmt haben. Jede Förderung der Kernenergie sei entschieden abzulehnen, die Zukunft liege bei erneuerbaren, nachhaltigen Energieformen. „Die Beihilfe für den Atomstrom könnte nicht nur als Muster für weitere AKW-Neubau-Projekte in der
Bundestag fordert: Totalrevision der EU-Ökoverordnung in Brüssel ablehnen Ökologie Verbraucherberatung 17. Oktober 201416. Oktober 2014 Der Bundestag fordert Landwirtschaftsminister Schmidt auf, die Totalrevision der EU-Ökoverordnung in Brüssel abzulehnen Mainz - Die Totalrevision der EU-Ökoverordnung muss vom Tisch. Nur so kann der Biolandbau in Deutschland und Europa seine guten Entwicklungschancen nutzen. Das hat der Bundestag heute einstimmig beschlossen. Damit folgt der Bundestag den Beschlüssen von Bundesrat und Agrarministerkonferenz und der gesamten betroffenen Wirtschaft, die eine klare Alternative einfordern: nämlich die bestehende EU-Ökoverordnung praxistauglich weiterzuentwickeln. Bioland begrüßt die eindeutige Beschlusslage in Deutschland und fordert Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt auf, für diese Position Mehrheiten in Brüssel zu organisieren. „Diese einmalige breite und einstimmige Rückendeckung aus Bund und Ländern muss Bundesminister Schmidt nun
Erdgas-Boom kann den Klimawandel nicht verlangsamen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 16. Oktober 2014 Der Erdgas-Boom durch den Einsatz von Technologien wie Fracking wird voraussichtlich nicht zu einer Verringerung der Treibhausgas-Emissionen führen. Die Verbrennung von Erdgas erzeugt im Vergleich zu Kohle zwar nur etwa die Hälfte der CO2-Emissionen pro Energieeinheit. Aber wenn Erdgas reichlich verfügbar und somit billig wird, hat dies letztlich auch einen höheren Energieverbrauch zur Folge. Die schmutzige Kohle würde durch Gas nur zum Teil ersetzt, wie eine jetzt in der Fachzeitschrift Nature erscheinende Studie zeigt. Die Erhöhung des globalen Gasangebots löst auf den Märkten also Anpassungsdynamiken aus, die den Vorteil vergleichsweise niedrigerer Emissionen wieder zunichte machen würden, wie ein internationaler Vergleich von
Petition gegen die EU-Förderung von Atomkraftwerken durch die Politiker der EU Mitteilungen Ökologie 14. Oktober 201413. Oktober 2014 European Commission: Stop Subsidies for Hinkley Nuclear Power Plant Hier direkt unterzeichnen: http://www.avaaz.org/de/petition/European_Commission_Stop_Subsidies_for_Hinkley_Nuclear_Power_Plant/?tuIMuib Nuclear Power is no answer to climate chance. Its too expensive, too risky and causes damage and burden to the common (plant disassembling, Nucear waste disposal). The promised grid feed in tariffs for Hinkley Point are higher than the German feed in tariff for Solar Power Plants. Lets stop this completely wrong decision! Let´s go Wind and Solar! Mitteilung: Avaaz Petitions-Seite
Spürbare Fortschritte bei der Reduktion von Lärmwerten beim Bau von Offshore-Windparks Ökologie Techniken-Windkraft Windenergie Windparks 13. Oktober 2014 Schallschutz beim Bau von Offshore-Windenergieanlagen erfolgreich Die Auswertung der im Jahr 2014 durchgeführten Messungen des Unterwasserschalls während der Bauarbeiten von Offshore-Windparks hat gezeigt, dass der Grenzwert des BSH zum Schutz des Schweinswals nahezu verlässlich eingehalten werden kann. (WK-intern) - „Wir haben bei der Reduktion von Lärmwerten beim Bau von Offshore-Windparks spürbare Fortschritte zu verzeichnen. Es ist beeindruckend, was die Kreativität von Ingenieuren zu Wege gebracht hat und welche innovativen Lösungen zur Schallminderung in den letzten Jahren entwickelt werden konnten“ betonte die Präsidentin des BSH, Monika Breuch-Moritz. Seit Beginn des Baus des Testfeldes für Offshore-Windenergie „alpha ventus“ 2009 werden Schallminderungssysteme erforscht, entwickelt und mittlerweile
Greenpeace-Studie: Wind- und Sonnenenergie wird immer günstiger Finanzierungen Ökologie Solarenergie Windenergie 13. Oktober 2014 Günstige Erneuerbare Energien lassen EEG-Umlage langfristig kaum steigen Der Ausbau von Wind- und Sonnenenergie wird wegen ihrer rasant gestiegenen Wettbewerbsfähigkeit immer günstiger. Ihre Förderkosten sinken seit 2010. (WK-intern) - Dies zeigt ein Gutachten des Beratungsunternehmens Enklip im Auftrag von Greenpeace. Das ist der wesentliche Grund, der im kommenden Jahr auch die EEG-Umlage erstmals verringert. Mit ihr fördern die Stromkunden alle Anlagen der Erneuerbaren Energien seit 2001. Doch die Reformen von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) passen nicht zu dieser Entwicklung. Er gibt vor, die EEG-Umlage senken zu wollen, und drosselt daher den Ausbau der Erneuerbaren Energie und den Klimaschutz. „Die Erneuerbaren Energien in Deutschland
K + S will unter dem Wattenmeer Salzabbau betreiben Mitteilungen Ökologie 12. Oktober 2014 Salzige Geburtstagstorte für K +S: Verbände kritisieren Bergbau unter Weltnaturerbe Nach 125 Jahren Firmengeschichte darf K+S nicht mit Salzbergbau unter dem Wattenmeer beginnen (WK-intern) - Berlin, Harlingen, Hannover - Das DAX-Unternehmen K+S sein feiert 125-jähriges Bestehen (3. Oktober) mit einem Forum in Berlin. Das K+S-„Zukunftsforum zur Welternährung“ heute in Berlin hat jedoch einen bitteren Beigeschmack, denn K+S verursacht an verschiedenen Orten große Umweltprobleme. Niederländische Naturschutzverbände und der NABU kritisieren, dass zu diesen nun Pläne zur Salzgewinnung durch ein Tochterunternehmen unter dem niederländischen Wattenmeer dazu kommen. Das niederländische Wattenmeer ist ebenso wie das Wattenmeer in Deutschland geschützt und wurde von der UNESCO als
Bundestag beschließt CO2-Grenzwerte für Kraftstoffe schon ab 2015 Mitteilungen Ökologie 10. Oktober 2014 Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) teilt mit, dass der Bundestag mit der am 09.10.2014 verabschiedeten Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) faktisch die Einführung von CO2-Grenzwerten für Benzin und Diesel beschlossen hat. Gegenwärtig werden pro Liter Benzin 2,68 kg CO2 und pro Liter Diesel 3,02 kg CO2 ausgestoßen. (WK-intern) - Ab 2015 muss der CO2-Ausstoß auf 2,59 kg/l bei Benzin und auf 2,91 kg/l bei Diesel sinken. Weiterhin wurde beschlossen, dass ab 2017 bei Benzin 2,57 kg/l und bei Diesel 2,90 kg/l noch zulässig sind. Ab 2020 werden die Grenzwerte weiter auf 2,52 kg/l bei Benzin und 2,84 kg/l bei Diesel gesenkt. Das
Milliarden-Rückstellungen der Atomkonzerne sollen endlich gesichert werden Behörden-Mitteilungen Ökologie 10. Oktober 2014 Erfolg für Bundesratsinitiative aus Schleswig-Holstein - Energiewendeminister Habeck: „Milliarden-Rückstellungen der Atomkonzerne sollen endlich gesichert werden“ Die Rückstellungen der Atomkraftwerksbetreiber sollen nach dem Willen der Bundesländer langfristig gesichert werden. (WK-intern) - Der Bundesrat beschloss heute (10.Oktober 2014) eine entsprechende Initiative, die federführend Schleswig-Holstein gemeinsam mit Hessen und Rheinland-Pfalz eingebracht hatte. „Wir haben hart um diesen Beschluss gerungen. Er ist das klare Signal der Länder, dass sie der Gesellschaft verpflichtet sind und nicht der Atomlobby. Gut, dass diese Erkenntnis sich nun durchgesetzt hat“, sagte Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Robert Habeck in Berlin. „Nur wenn wir bei den Rückstellungen der Atomkonzerne Transparenz herstellen, sie für den Fall von