Spitzenbewertung vom Wissenschaftsrat für das Biodiversitäts- und Klima Forschungszentrum (BiK-F) Forschungs-Mitteilungen Ökologie 2. November 2014 Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F) erhält Spitzenbewertung vom Wissenschaftsrat (WK-intern)- Der Wissenschaftsrat – höchstes beratendes Gremium der Bundesregierung und der Länder in wissenschaftlichen Themen – attestiert dem Frankfurter Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F) eine exzellente, leistungsstarke Einrichtung zu sein. Das BiK-F wurde im Sommer 2014 im Rahmen seiner angestrebten Eingliederung in die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, die zur Leibniz-Gemeinschaft gehört, durch eine unabhängige Gutachtergruppe des Wissenschaftsrates evaluiert. In der jetzt veröffentlichten Stellungnahme befürwortet das Gremium ausdrücklich diese Integration. Der Wissenschaftsrat hebt besonders hervor, dass die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des BiK-F in innovativer Weise Methoden und Ansätze der Bio- und Geowissenschaften kombinieren, um die
Freihandelsabkommen TTIP: foodwatch wirft Bundesregierung Täuschung vor Ökologie Verbraucherberatung 2. November 2014 Aktuelle Umfrage zu TTIP: Zustimmung zum Freihandelsabkommen sinkt jeder Vierte will Stopp der Verhandlungen foodwatch wirft Bundesregierung Täuschung vor (WK-intern) - Die Zustimmung in Deutschland zum Freihandelsabkommen TTIP sinkt: Während noch im Februar dieses Jahres die Unterstützung in der Bevölkerung bei 55 Prozent lag, sieht mittlerweile nicht einmal mehr die Hälfte aller Deutschen das geplante Abkommen zwischen der EU und den USA positiv. Jeder Vierte fordert sogar einen Stopp der Verhandlungen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung, die das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid jetzt im Auftrag von foodwatch durchgeführt hat. Die Verbraucherorganisation warf der Bundesregierung vor, die Bevölkerung mit falschen Informationen über das Abkommen bewusst
Verursacherprinzip: RWE und E.ON müssen Klagen gegen das Atommüll-Standortauswahlgesetz zurücknehmen Mitteilungen Ökologie 1. November 2014 BUND vor dem nächsten Treffen der Atommüll-Kommission: RWE und e.on müssen Klagen gegen das Standortauswahlgesetz zurücknehmen (WK-intern) - Anlässlich der Sitzung der Kommission "Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe" am kommenden Montag hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Atomkraftwerksbetreiber e.on und RWE aufgefordert, ihre Klagen gegen das Standortauswahlgesetz zurückzunehmen. Berlin - RWE und e.on haben in mehreren Bundesländern vor den Verwaltungsgerichten Feststellungsklagen gegen die Übernahme der Kosten eingereicht, die durch den Verzicht auf weitere Castor-Transporte nach Gorleben entstehen könnten. "Durch diese Klagen wird das Verursacherprinzip bei der Lagerung des Atommülls in Frage gestellt", sagte der stellvertretende BUND-Vorsitzende Klaus Brunsmeier, der
Umweltorganisationen verlangen Stilllegung von AKW Borsssele und der Urananreicherungsanlage in Almelo Mitteilungen Ökologie 1. November 20141. November 2014 BBU-Sammeleinspruch: (WK-intern) - Genehmigungsverfahren für das niederländische Atommüll-Lager abbrechen / AKW Borsssele und die Urananreicherungsanlage in Almelo stilllegen Die COVRA (Centrale Organisatie Voor Radioactief Afval) hat bei der niederländischen Regierung Veränderungen bei der Lagerung von Atommüll in ihrem Zentral-Lager in der Provinz Zeeland beantragt. So soll u. a. noch mehr hochradioaktiver Atommüll als bisher eingelagert werden. In Zeeland befindet sich das zentrale (oberirdische) Atommüll-Lager der Niederlande. Ein Endlager gibt es nicht. Dennoch wird weiterhin Atommüll produziert, besonders im einzigen AKW der Niederlande (in Borssele) und in der Urananreicherungsanlage in Almelo. Bis zum 5. November 2014 können Einsprüche gegen den Genehmigungsentwurf eingereicht werden. Wir,
GLOBAL 2000: Über 13.500 Unterschriften in 48 Stunden signalisieren ein klares „Aus!“ für Dukovany 1 Mitteilungen Ökologie 31. Oktober 2014 Die Umweltschutzorganisation begrüßt UVP-Zusage des tschechischen Umweltministers für AKW-Neubau, fordert auch UVP für geplante Laufzeitverlängerung der alten Reaktoren. (WK-intern) - Mehr als 13.500 UnterstützerInnen hat die Petition für eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für das altersschwache, containmentlose Atomkraftwerk Dukovany 1. „Wir bedanken uns herzlich bei allen engagierten Menschen, die uns bereits im Kampf gegen alte Atomkraftwerke und für eine verantwortungsvolle, harte Prüfung des Reaktors 1 im tschechischen Dukovany unterstützt haben“, freut sich Reinhard Uhrig, Anti-Atomsprecher von GLOBAL 2000. „Wir begrüßen sehr, dass der österreichische Umweltminister Andrä Rupprechter gestern seinen tschechischen Kollegen zu einer Zusage zu rechtskonformen UVPs für die tschechischen Atom-Neubaupläne bewegen konnte. Noch wichtiger
GLOBAL 2000 startet Petition: Stoppt den Risikobetrieb des AKW Dukovany Mitteilungen Ökologie 31. Oktober 2014 Laufzeitverlängerung für 30 Jahre alten Reaktor muss harter Umweltverträglichkeitsprüfung unterzogen werden – tschechische Behörde weigert sich. (WK-intern) - Am 24. Februar 2015 wird Reaktor 1 des tschechischen Atomkraftwerks Dukovany genau 30 Jahre am Netz sein, am 31. Dezember 2015 erlischt seine derzeitige Betriebserlaubnis. Die Betreiberfirma CEZ will den Reaktor 1 aber nicht stilllegen, sondern noch bis zum Alter von 50 Jahren weiterfahren – obwohl er kein Volldruck-Containment hat, das im Falle eines schweren Unfalls den Austritt von schmelzendem radioaktivem Brennstoff verhindern kann. Da sich der Bau von Atomkraftwerken marktwirtschaftlich noch nie gerechnet hat und staatliche Subventionen (siehe AKW Hinkley Point) immer schwieriger
Juncker will die geplanten Konzernklagerechte womöglich aus dem TTIP herausnehmen Ökologie Verbraucherberatung 31. Oktober 2014 Endlich mal eine gute Nachricht: Unser Protest gegen TTIP und CETA zeigt Wirkung (WK-intern) - Viele Befürworter der EU-Handelsabkommen rudern gerade mächtig zurück. Die italienische EU-Ratspräsidentschaft schlug kürzlich vor, strittige Themen wie die Lebensmittelsicherheit bei TTIP komplett auszuklammern. Der neue EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker deutete in einer Rede an, die geplanten Konzernklagerechte womöglich aus TTIP auszunehmen. Dagegen legten 14 europäische Handelsminister prompt Einspruch ein. Der gefährliche Konzernklage-Mechanismus, das so genannte Investor-State Dispute Settlement, kurz ISDS, ist also noch nicht vom Tisch. Er könnte sogar schon bald kommen: Denn das EU-Kanada-Abkommen CETA steht zur Unterzeichnung an – mitsamt ISDS. „Unbedenklich“, lautet der Tenor eines Gutachtens, das Wirtschaftsminister
Grüne Liga fordert schrittweisen Ausstieg aus der Verstromung von Braunkohle Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 30. Oktober 201430. Oktober 2014 Verkauf von Vattenfalls Braunkohlesparte wäre klimapolitischer Etikettenschwindel - Entscheidung noch nicht gefallen Cottbus - Der Umweltverband GRÜNE LIGA fordert von der schwedischen Regierung, das Braunkohlegeschäft des Staatsunternehmens Vattenfall nicht zu verkaufen, sondern einen schrittweisen Ausstieg aus der Verstromung der Braunkohle mitzugestalten. (WK-intern) - „Klimapolitisch wäre es Etikettenschwindel, einfach andere den Dreck machen zu lassen. Es bleibt abzuwarten, ob die schwedische Regierung sich mit einem so plumpen Trick aus der Verantwortung stehlen kann.“ sagt René Schuster, Vertreter der Umweltverbände im Braunkohlenausschuss des Landes Brandenburg. Schuster weiter: „Eine Entscheidung darüber ist nicht gefallen. Verkaufsabsichten wurden von Vattenfall bereits sein einem Jahr nicht mehr dementiert. Im
Umweltverbände haben nicht das geringste Vertrauen in Atommüll-Kommission Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 30. Oktober 2014 Gemeinsame Presseerklärung Greenpeace, .ausgestrahlt und Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg vom 29. Oktober 2014 (WK-intern) - Greenpeace, .ausgestrahlt und BI Lüchow-Dannenberg lehnen Einladung ab Hamburg - Greenpeace, .ausgestrahlt und die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg haben ihre Teilnahme an der für den 3. November geplanten Anhörung der Atommüll-Kommission des Deutschen Bundestages abgesagt. Diese Entscheidung haben die Organisationen den Kommissionsvorsitzenden, Ursula Heinen-Esser (CDU) und Michael Müller (SPD), gestern in einem Brief mitgeteilt. Darin erklären die Umweltgruppen, sie hätten „durch die Erfahrung des Umgangs mit unseren Argumenten vor, mit und nach der Verabschiedung des Standortauswahlgesetzes nicht das geringste Vertrauen in Ihre Kommission gewinnen“ können. Bevor die Atommüll-Kommission eingesetzt wurde,
Die Zukunft der Energiepolitik in Europa – Neue EU-Richtlinien werfen mehr Fragen auf statt Antworten zu geben Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 29. Oktober 201429. Oktober 2014 The future of energy in the EU (WK-intern) - New guidelines raise questions rather than action By Professor Ralf Boscheck Energy market rules have to take many things into account. Market integration, competition and regulatory efficiency are central, but these goals have to be reconciled with climate change objectives and governments’ need for a secure energy supply. So when the EU brought in new guidelines on state aid for environmental protection and energy this summer it had a significant job on its hands. Add the guidelines’ further aim of providing a frame of reference for ongoing investigations into French and German energy policies, and
Grundwasser in Deutschland immer weniger als Trinkwasser geeignet Behörden-Mitteilungen Ökologie 28. Oktober 201427. Oktober 2014 Umweltverbände fordern strenge Düngeverordnung Drei Viertel des Trinkwassers in Deutschland werden aus Grundwasser gewonnen. (WK-intern) - Doch dessen Qualität sinkt wegen steigender Nitratbelastung aus der intensiven Agrarwirtschaft rapide. Umweltverbände in Deutschland dringen daher in einem Eckpunktepapier auf eine Trendumkehr im Wasserschutz. Mit zehn Forderungen zur aktuellen Novelle der Düngeverordnung appellieren der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Greenpeace, Grüne Liga, Naturschutzbund Deutschland (NABU), WWF Deutschland und der Deutsche Naturschutzring (DNR) an die Bundesregierung, die Nitrat- und Phosphatbelastung zu minimieren. Die Verbände fordern von Bund und Ländern, Agrarbetrieben mit zu viel Gülle und zu wenig Fläche deutlich zu machen, dass sie gegen EU-Recht verstoßen.
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn bildet erste Klimaexperten für Westafrika aus Forschungs-Mitteilungen Ökologie 28. Oktober 201427. Oktober 2014 Das Zentrum für Entwicklungsforschung der Universität Bonn unterstützt zehn westafrikanische Universitäten bei der Ausbildung von Master-Studenten und Doktoranden im Rahmen des WASCAL Graduiertenprogramms zu Klimawandel und Landnutzung. (WK-intern) - Die ersten zehn Studierenden haben jetzt ihren Master-Abschluss gemacht und wurden an der Federal University of Technology in Minna (Nigeria) verabschiedet. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Westafrika ist eine der am stärksten vom Klimawandel bedrohten Regionen der Welt, ein Großteil der Bevölkerung lebt dort von der Landwirtschaft. Um die Region besser für die Folgen der zu erwartenden Klimaänderung zu rüsten, wurde auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung und