Heinrich-Böll-Stiftung veröffentlicht Bodenatlas Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 8. Januar 2015 Warum wird Land immer teurer? Wieviel Boden geht jedes Jahr verloren? Wie viele Quadratkilometer Acker- und Weideflächen „importieren“ wir für unsere Ernährung? Wem gehört das Land? Zum internationalen Jahr des Bodens präsentiert der Bodenatlas Daten und Fakten über die Bedeutung und den Zustand von Land, Böden und Ackerflächen in Deutschland, Europa und weltweit. In bewährter Tradition bietet der Bodenatlas in zahlreichen Grafiken und Textbeiträgen einen aktuellen Einblick in den Zustand und die Gefährdung der Böden, von denen wir leben. Der Bodenatlas liegt in einer gedruckten Version vor, als PDF und als Online-Dossier. Alle Grafiken und Texte stehen unter der offenen Creative Commons Lizenz CC-BY-SA. Das
Weltpremiere: Tragflächen für langsamere und leisere Anflüge zu optimieren Forschungs-Mitteilungen Ökologie 7. Januar 2015 Nächtlicher "Laser-Flieger": Erstmals gelingen im Flug aerodynamische Lasermessungen mit Passagierjet (WK-intern) - Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist gemeinsam mit Airbus eine Weltpremiere gelungen: Erstmals haben sie im Flug die Luftströmung an der Tragfläche eines Passagierjets mit einem Laser sichtbar gemacht. Sie entwickelten ein Verfahren, das die oberhalb des Flügels vorbeiströmenden Nebeltröpfchen erfasst und damit jede noch so kleine Luftbewegung zeigt. Die Erkenntnisse helfen, zukünftige Tragflächen für langsamere und leisere Anflüge zu optimieren. Am 8. Januar 2015 ist ein weiterer "Laser-Flug" geplant. Funkeln macht Strömung sichtbar Christina Politz und ihr Team vom DLR-Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik starteten am 6. Januar
Flugzeuge der Lufthansa Group fliegen ab Oslo mit Biokerosin Bioenergie Mitteilungen Ökologie 7. Januar 2015 Nächster Schritt des Luftfahrtkonzerns beim Einsatz alternativer Kraftstoffe (WK-intern) - Die Lufthansa Group wird ab dem kommenden Frühjahr ihre Flugzeuge auf dem Flughafen Oslo mit einer Biokerosin-Mischung betanken. Der Konzern unterzeichnete kürzlich als erste Airline-Gruppe einen entsprechenden Vertrag mit dem norwegischen Mineralöl-Unternehmen Statoil Aviation. Damit setzt das Unternehmen den vor mehr als vier Jahren eingeschlagenen Weg der Erforschung, Erprobung und Nutzung alternativer Kraftstoffe konsequent fort. Statoil wird ab März 2015 für den Zeitraum eines Jahres 2,5 Millionen Gallonen nachhaltig produzierten und entsprechend zertifizierten Biotreibstoff in die Tanks des Flughafens Oslo einspeisen. Die in diesem Zeitraum rund 5.000 Flüge aller Fluggesellschaften der Lufthansa Group, die
Kohlendioxid soll in Lünen zu Kraftstoff umgewandelt werden Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 7. Januar 2015 Neues Speicherprojekt am STEAG Kraftwerk Lünen (WK-intern) - STEAG Partner im internationalen Projekt ‚Power-to-Fuel‘ Der Ausbau der Speichertechnologien ist ein wesentlicher Baustein für das Gelingen der Energiewende. Essen, Lünen - In der vergangenen Woche konnte Dr. Wolfgang Benesch, Leiter Forschung und Entwicklung der STEAG GmbH, ein neues Forschungsprojekt unter Beteiligung der STEAG vorstellen: Gemeinsam mit internationalen Partnern wird das Entwicklungsteam am STEAG Kraftwerk Lünen zusammenarbeiten, um die Power-to-Liquid-Technologie weiter zu entwickeln. Dazu sollen Kohlendioxid-Emissionen aus dem Steinkohle-Kraftwerk in Kraftstoff umgewandelt werden. Das Projekt wird mit einem Zuschuss in Höhe von 11 Millionen Euro aus dem EU-Forschungsprogramm Horizon 2020 gefördert. Die Projektpartner sind Carbon
BAFA fördert im Auftrag des BMUB Nachrüstung von 115.000 Dieselfahrzeugen mit Partikelfiltern Behörden-Mitteilungen Ökologie 7. Januar 2015 Förderung von Rußpartikelfiltern (WK-intern) - Antragstellung ab 1. Februar 2015 beim BAFA möglich Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Jahr 2015 erneut die Nachrüstung von Dieselfahrzeugen mit Partikelfiltern. Der Förderbetrag liegt bei 260 Euro. Insgesamt steht für 2015 ein Fördervolumen von 30 Millionen Euro zur Verfügung. Die verfügbaren Mittel reichen also für rund 115.000 Nachrüstungen. BAFA-Präsident Dr. Arnold Wallraff betont: „Die Förderung leistet einen Beitrag, den gesundheitsschädlichen Partikelausstoß von Dieselfahrzeugen zu senken und die Luftqualität insbesondere in den Innenstädten zu verbessern. Besitzer älterer Dieselfahrzeuge erhalten mit der Nachrüstung freie Fahrt in Umweltzonen. Der
Staatliche Vogelschutzwarte Brandenburg erstellt Windkraft-Studie Ökologie Windenergie 7. Januar 2015 Windkraft-Studie weist in nur einem Jahr 308 getötete Rotmilane aus Die Staatliche Vogelschutzwarte Brandenburg hat eine "Zentrale Fundkartei über Anflugopfer an Windenergieanlagen" veröffentlicht. Aktiver Vogelschutz an Windanlagen durch Radar-Frühwarnsystem ist notwendig. http://www.lugv.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.321381.de
ErlebnisBauernhof 2015 erneut mit Themenbereich Wissenschaft & Forschung Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 7. Januar 2015 Innovation, Forschung und Entwicklung garantieren sichere Lebensmittel (WK-intern) - Der ErlebnisBauernhof auf der Internationalen Grünen Woche 2015 wird erneut das Thema „Wissenschaft & Forschung“ rund um die Land- und Agrarwirtschaft präsentieren. Das erklärt heute die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL), der federführende Organisator der Sonderausstellung. Dr. Anton Kraus, Geschäftsführer der FNL, erläutert die Hintergründe: „Wir nutzen und schützen aus Verantwortung – so lautet das diesjährige Motto des ErlebnisBauernhofes. Unsere deutsche Land- und Agrarwirtschaft sichert mit ihren Leistungen die Lebensgrundlagen für 82 Millionen Menschen. Damit dies auch in Zukunft effizient und ressourcenschonend und –schützend möglich ist, sind Innovation, Forschung und Entwicklung rund um Produktionsmittel, -techniken
BMUB fördert wieder Nachrüstung mit Partikelfiltern Behörden-Mitteilungen Ökologie 6. Januar 2015 Anträge können ab Februar 2015 gestellt werden (WK-news) - Das Bundesumweltministerium fördert ab Beginn des neuen Jahres wieder die Nachrüstung von Dieselfahrzeugen mit Partikelfiltern. Dazu stellt das Bundesumweltministerium im nächsten Jahr 30 Millionen Euro zur Verfügung. Fahrzeughalter und Fahrzeughalterinnen können für die Nachrüstung ihres Fahrzeuges eine Förderung in Höhe von 260 Euro erhalten. Die Anträge können ab dem 1. Februar 2015 gestellt werden. Der Staatssekretär des Bundesumweltministeriums Jochen Flasbarth: „Die Nachrüstung von Dieselfahrzeugen trägt dazu bei, dass der gesundheitsschädliche Ausstoß von Partikeln sinkt. Damit wird die Luftqualität insbesondere in den Innenstädten verbessert. Die Nachrüstung dient somit gleichermaßen dem Umweltschutz als auch der Gesundheitsvorsorge.“ Nachgerüstete
Umweltsensor: BME680 kombiniert vier Sensoren in einem Gehäuse Forschungs-Mitteilungen Ökologie 6. Januar 2015 Erste Umweltsensor der Welt, der Luftdruck, Feuchtigkeit, Temperatur und Raumluftqualität misst Ermöglicht Messung der Raumluftqualität mit Smartphones und Wearables Erweitert bestehende Produktfamilie von Umweltsensoren Äußerst geringer Energieverbrauch und winziges Gehäuse (WK-intern) - Mit dem BME680 erweitert Bosch Sensortec seine Produktfamilie von Umweltsensoren und bringt den marktweit ersten Gassensor mit Sensorik für Luftdruck, Feuchtigkeit und Umgebungstemperatur in einem einzigen Gehäuse mit einer Grundfläche von 3,0 x 3,0 mm2 auf den Markt. Der Umweltsensor BME680 ermöglicht viele neue Funktionen für mobile Geräte, wie etwa die Messung der Luftqualität, personalisierte Wetterstationen, Indoor-Navigation, Fitness-Tracker, Home Automation und andere Anwendungen für das Internet der Dinge. Um die Raumluftqualität für das persönliche
Karosserie aus Baumwolle, Hanf und Holz Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 6. Januar 2015 Carbon- und Glasfasern verstärken Kunststoffe so, dass sie für den Karosseriebau taugen. (WK-intern) - Aber auch in natürlichen Fasern – gewonnen aus Hanf, Baumwolle oder Holz – steckt diesbezüglich viel Potenzial. Kombiniert man biobasierte Textil- und Carbonfasern, erhält man extrem leichte und dennoch sehr stabile Bauteile. Leichtbau ist ein wichtiges Thema im Automobilbau, ebenso wie in der Luft- und Raumfahrt. Autobauer setzen heute zunehmend auf faserverstärkte Kunststoffe. Die Fasern, die in die Kunststoffmatrix eingebettet werden, geben dem Material zusätzliche Festigkeit. Welches Material man dabei verwendet, hängt von der späteren Anwendung ab. So findet man bei der Formel 1 vor allem Carbonfasern. Ein Manko
2014: Temperaturanstieg erstmals über 10 Grad im Jahresmittel Behörden-Mitteilungen Ökologie 5. Januar 2015 Deutschlandwetter im Jahr 2014 (WK-intern) - Wärmstes Jahr seit dem Beginn regelmäßiger Temperaturmessungen Offenbach - Das zu Ende gehende Jahr 2014 verlief in Deutschland erheblich zu warm. Die Durchschnittstemperatur des Jahres lag mit 10,3 Grad Celsius (°C) deutlich über den Temperaturen der bisherigen Rekordjahre 2000 und 2007 und damit das wärmste Jahr in Deutschland seit dem Beginn regelmäßiger Temperaturmessungen 1881. Daneben war es im Mittel geringfügig zu trocken, die Zahl der Sonnenscheinstunden lag etwas über dem Referenzwert. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen. Im Januar und Februar 2014 blieb, außer einer kurzen Frostperiode im Norden
Sternmarsch gegen die geplante Abbaggerung im Braunkohletagebau Ökologie 5. Januar 2015 Achter Sternmarsch: Teilnehmer fordern Stopp aller Vorbereitungen für neue Braunkohletagebaue Die Bewohner der vom Braunkohletagebau Jänschwalde-Nord bedrohten Dörfer protestierten gestern bereits das achte Jahr in Folge mit einem Sternmarsch gegen die geplante Abbaggerung ihrer Heimat. Grabko/Kerkwitz/Atterwasch - Unterstützt werden sie von zahlreichen Lausitzer Bürgern und Gästen aus Berlin. „Wir fordern von der Bundesregierung, dass sie Deutschlands Glaubwürdigkeit beim Klimaschutz rettet und die angekündigte Senkung der Kohleverstromung konsequent umsetzt. Vattenfall muss seine Verkaufspläne dem unterordnen und die Vorbereitung der Tagebaue Nochten 2, Welzow-Süd II und Jänschwalde-Nord stoppen.“ fasst Kerstin Nedoma, Vorsitzende der Stadtverordneten-versammlung der benachbarten Stadt Guben, die Forderungen der Teilnehmer zusammen. „Auch Berlin wird