Klimapakt präsentiert CO₂-Zwischenbilanz! Mitteilungen Ökologie Technik 29. April 2015 Das Klimaschutzmanagement hat einmal mehr die Energie- und CO₂-Bilanz Flensburgs aktualisiert. (WK-intern) - Auf Basis dieser Daten kann die Entwicklung des kommunalen Klimaschutzes in Flensburg bewertet werden. Im Jahr 2013 wurden in Flensburg 839.000 Tonnen CO₂ emittiert – das sind 20 % weniger als im Jahr 1990. Die Entwicklungen der letzten Jahre zeigen, dass das Engagement und die Maßnahmen des Klimapakt Flensburg und weiterer Akteure zu konkreten CO₂-Einsparungen geführt haben. Dennoch ist es notwendig, dass in den nächsten Jahren – insbesondere bei der Reduzierung des Energieverbrauchs – weitere Maßnahmen angepackt und umgesetzt werden. Hierbei sind neben den Mitgliedern des Klimapakt Flensburg natürlich alle Flensburgerinnen
E.ON AKW-Grafenrheinfeld: Laufzeitverlängerung ohne Sinn und Verstand Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 28. April 2015 Grafenrheinfeld: "Eon kann den Hals nicht voll genug bekommen." (WK-intern) - Laufzeitverlängerung ohne Sinn und Verstand: Auf Zusagen der AKW-Betreiber ist kein Verlass Zur von Eon angekündigten Laufzeitverlängerung für das AKW Grafenrheinfeld erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Eon kann den Hals nicht voll genug bekommen. In Grafenrheinfeld soll jedes Brennelement bis zum letzten Rest ausgenutzt werden, um noch ein paar Euro zusätzlich einzusacken. Auf Zusagen eines AKW-Betreibers kann man sich einfach nicht verlassen. Das mussten wir in der Auseinandersetzung um die Atomkraft immer wieder erleben. Und jetzt setzt Eon diese unselige Tradition in Grafenrheinfeld fort: Statt wir angekündigt am 31. Mai endlich Schluss zu
Fraunhofer WKI GreenTec Award für umweltfreundlichen Schaumstoff aus Holz Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 28. April 2015 Umweltfreundlicher Schaumstoff aus Holz ausgezeichnet (WK-intern) - Fraunhofer-Institut für Holzforschung erhält GreenTec Award Feierliche Preisverleihung im Bundesumweltministerium in Berlin Schaumstoffe dämmen Häuser, polstern Waren beim Versand und dienen als Leichtbaumaterial. Doch die meisten basieren auf Erdöl oder Erdgas und sind folglich nicht besonders umweltfreundlich. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut, WKI in Braunschweig haben einen Schaum aus Holz entwickelt. Dieser Holzschaum lässt sich genauso gut wie klassische Kunststoffschäume einsetzen, ist ein hundertprozentiges Naturprodukt aus nachwachsenden Rohstoffen und lässt sich problemlos recyceln. Für diese Innovation erhält das Fraunhofer-Institut für Holzforschung WKI den begehrten GreenTec Award in der Kategorie Bauen & Wohnen. Der Preis
Internationales Jahr des Bodens Ökologie 27. April 2015 Schleswig-Holstein will besseren Schutz von Böden (WK-intern) - Schleswig-Holsteins Umwelt- und Landwirtschaftsminister Robert Habeck will das Internationale Jahr des Bodens nutzen, um den Schutz der Böden in Schleswig-Holstein zu stärken. „Böden sind unverzichtbare und unvermehrbare Lebensgrundlage für uns alle, und sie sind enorm wichtige Klimaschützer. Schleswig-Holstein hat eine Vielzahl von guten, ausgesprochen fruchtbaren Böden. Aber sie werden intensiv genutzt und sind so Belastungen ausgesetzt. Wir müssen das Augenmerk verstärkt auf den Schutz richten, um weiterhin fruchtbare Böden zu haben, durch die unser Grundwasser geschützt wird und auf denen gesunde Nahrungsmittel produziert werden können. Das ist im Interesse aller – der Landwirte, der Bürgerinnen
Über 75.000 Menschen gegen den AKW-Neubau Hinkley Point Ökologie Verbraucherberatung 25. April 2015 Elektrizitätswerke Schönau (EWS) und über 30 Umwelt- und Verbraucherverbände lösen Beschwerdewelle bei EU-Kommission aus. (WK-intern) - Bereits über 75.000 Menschen haben sich einer offiziellen Beschwerde der EWS bei der EU-Kommission angeschlossen, um gegen die Genehmigung massiver staatlicher Subventionen für den Neubau des britischen AKWs Hinkley Point C zu protestieren. Die Massenbeschwerde wird von über 30 nationalen und internationalen Umweltverbänden und Bürgerinitiativen unterstützt, darunter die Deutsche Umwelthilfe, .ausgestrahlt und GLOBAL 2000. Gemeinsam mit Zehntausenden Bürgerinnen und Bürgern wollen wir den politischen Druck auf die EU-Kommission erhöhen und die angekündigten Klagen Österreichs und Luxemburgs vor dem Europäischen Gerichtshof flankieren, so Sebastian Sladek, Geschäftsführer der Elektrizitätswerke
Atomrückstellungen immer intransparenter Mitteilungen Ökologie 24. April 2015 BUND legt Analyse der Atom-Rückstellungen vor (WK-intern) - Bundesregierung muss für Transparenz sorgen und Rückstellungen schnell sichern Berlin: Die Atom-Rückstellungen der Energiekonzerne RWE, Vattenfall, Eon und EnBW für Stilllegung und Rückbau der Atomanlagen sowie für die Atommülllagerung beliefen sich bis Ende des Jahres 2014 auf insgesamt 37,8 Milliarden Euro. Dies geht aus einer aktuellen Analyse hervor, die das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erstellt hat. Die Analyse zeigt, dass die Kraftwerksbetreiber nur unzureichend informieren, für welchen genauen Zweck, für welches Kraftwerk und für welchen Zeitpunkt die Rückstellungen vorgesehen sind. Auch über Beweggründe für Aufstockungen
FÖS veröffentlichten Erklärung zur Klimaabgabe des Stromsektors Mitteilungen Ökologie 24. April 2015 Streit um Klimabeitrag: Ökonomen und Energiewissenschaftler stärken Wirtschaftsminister Gabriel den Rücken (WK-intern) - Über 50 Wissenschaftler fordern in einer vom Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) veröffentlichten Erklärung, den „nationalen Klimabeitrag“ des Stromsektors konsequent und ohne Abstriche umzusetzen. Andernfalls seien die 2020-Ziele des „Klimaschutz-Vorreiters“ Deutschland in Gefahr. Berlin: Mit einer offenen Erklärung stützen führende Ökonomen und Energiewissenschaftler den von Sigmar Gabriel vorgelegten Vorschlag einer Klimaabgabe des Stromsektors. Gleichzeitig fordern sie den Wirtschaftsminister auf, die vorgeschlagene Maßnahme trotz Kritik von Energiekonzernen und Gewerkschaften in die Tat umzusetzen. Mit der Klimaabgabe werde lediglich das absolute Mindestmaß an Einsparungen in Angriff genommen, um das deutsche Klimaziel für das
Einbeziehung des Luftverkehrs in das internationale Klimaschutzprotokoll Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 24. April 201523. April 2015 Neue DLR-Studie über die CO2-Emissionen des Luftverkehrs (WK-intern) - Der Luftverkehr lässt sich mit seinen vielfältigen Klimawirkungen in internationale Klimaschutzprotokolle integrieren. Dabei sind signifikante Einsparungen an klimarelevanten Emissionen bei moderatem Einfluss auf die Luftverkehrsnachfrage möglich. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Erstmals fließt in die Untersuchung der gesamte Klimaeffekt des Luftverkehrs ein. Gegenüber der reinen Berücksichtigung von CO2-Emissionen fällt dieser durchschnittlich etwa doppelt so hoch aus. Klimafaktor Luftverkehr Der globale Luftverkehr ist ein kontinuierlich wachsender Wirtschaftssektor. Dabei steigen auch dessen Emissionen, die zum Klimawandel beitragen. "Seit Jahrzehnten sehen wir einen deutlichen Anstieg der CO2-Emissionen der Luftfahrt, der sich auch
Nobelpreisträgersymposium zum Klimawandel Forschungs-Mitteilungen Ökologie 23. April 2015 „Städte entwickeln, den Planeten schützen“ - Zum ersten Mal in Asien: Nobelpreisträgersymposium zum Klimawandel (WK-intern) - Nobelpreisträger aus aller Welt und aus vielen verschiedenen Fachrichtungen versammeln sich diese Woche in Hong Kong, um die Debatte über den Klimawandel auf eine neue Ebene zu heben. Zum ersten Mal treffen sie sich in Asien zu einem solchen Symposium. „4C: Changing Climate, Changing Cities“ lautet der Titel – denn um vier Grad Celsius, kurz 4C, kann die Erde sich bis Ende des Jahrhunderts aufheizen, wenn wir den Ausstoß von Treibhausgasen nicht stark verringern. Und vor allem in den Städten wird sich entscheiden, ob wir dem Klimawandel
Österreichs Abhängigkeit durch Stromimporte wird immer größer Ökologie Windenergie Windparks Wirtschaft 23. April 2015 Aktuelle Umfrage zeigt: Windenergie bei der öster-reichischen Bevölkerung im Allzeithoch, Förderungen für Fossile- und Atomkraftwerke deutlich abgelehnt (WK-intern) - Mit 13,5 % war der Nettostromimport noch nie so hoch wie letztes Jahr. „Das erhöht die Abhängigkeit vom Ausland in der Stromerzeugung und verschlechtert die Umweltbilanz massiv“, erklärt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft und setzt fort: „Ein atomstromfreies Österreich ist damit nur noch ein Märchen.“ Dass die österreichische Bevölkerung Atomstrom klar ablehnt und hinter dem Ausbau erneuerbarer Energien wie Windenergie steht, zeigt eine aktuelle Umfrage der IG Windkraft. „Gerade jene Menschen, die bei Windrädern wohnen, befürworten die Windenergie sehr stark“, berichtet Gudrun Auinger
Greenpeace-Aktivisten protestieren in 51 Städten gegen Freihandelsabkommen TTIP Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 19. April 2015 Zum globalen Aktionstag gegen TTIP protestieren Greenpeace-Aktivisten in 51 deutschen Städten mit unterschiedlichsten Aktivitäten gegen das Freihandelsabkommen. (WK-intern) - Mit einem schwimmenden Banner „Save Democracy - Stop TTIP!“ demonstrieren Aktivisten in Frankfurt im Main auf der Höhe des Eisernen Stegs. Auf dem Marburger Marktplatz formen Umweltschützer den Schriftzug „No TTIP“ und in Berlin verbinden Aktivisten mit einer Menschenkette die kanadische und US-amerikanische Botschaft mit der Vertretung der EU-Kommission. „Geheim verhandelte Handelsabkommen dürfen nicht unsere Umwelt- und Verbraucherstandards aushöhlen“, sagt Clara Buer von Greenpeace. „Es darf nicht sein, dass Konzerne künftig Staaten vor privaten Schiedsgerichten verklagen können. Deshalb fordern wir den Stopp der TTIP-Verhandlungen.“ TTIP gefährdet
Rund 22.000 Menschen gingen heute allein in Österreich gegen TTIP, CETA & Co auf die Straße Ökologie Verbraucherberatung Videos 18. April 201518. April 2015 Allein in Wien protestierten circa 15.000 Personen, weltweit gibt es rund 450 Aktionen in 30 Ländern. (WK-intern) - Anlässlich des weltweiten Aktionstages gegen die geplanten Handelsabkommen TTIP, CETA, TiSA und gegen bereits bestehende Abkommen gingen heute rund 22.000 Menschen in Österreich auf die Straße. In Wien hat das Bündnis TTIP STOPPEN, getragen von Attac, GLOBAL 2000, ÖBV-Via Campesina Austria, der Gewerkschaft Pro-Ge und Südwind, heute zu einer Großdemonstration aufgerufen: Alleine hier nahmen rund 15.000 Menschen teil. Laute, bunte, kreative Demo in Wien Die Demo zeigte, wie vielfältig die Lebensbereiche sind, die von TTIP & Co betroffen sein würden: Ob Lebensmittel und Landwirtschaft, Umwelt, Demokratie,