Scheindemokratische Volksbefragung darf nicht über Zukunft des Alpenplans entscheiden! Ökologie 17. September 2016 Auf Wunsch der Bayerischen Staatsregierung wird am 18. September 2016 in den Gemeinden Balderschwang und Obermaiselstein ein Ratsbegehren zu den Skischaukel-Plänen am Riedberger Horn durchgeführt. (WK-intern) - Im Rahmen einer Pressekonferenz am Freitag, 16. September, in München haben die Naturschutzverbände ihre Position zu diesen Plänen und insbesondere auch zur Bürgerbefragung deutlich gemacht. Die folgenden Fragen und Antworten kamen dabei zur Sprache. Um was genau geht es bei der Bürgerbefragung? Etwa 900 Stimmberechtigte in den Gemeinden Balderschwang und Obermaiselstein sind am kommenden Sonntag aufgerufen, über diese Frage abzustimmen: „Sind Sie dafür, dass die Skigebiete Balderschwang und Grasgehren wie vom Gemeinderat beschlossen miteinander verbunden werden?“ Welchen Stellenwert
Stefan Kapferer zum BMWi-Papier „Strom 2030“ Erneuerbare & Ökologie Ökologie 17. September 2016 Das Bundeswirtschaftsministerium hat heute das Impulspapier "Strom 2030" veröffentlicht. (WK-intern) - Hierzu erklärt Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung: "Das Papier bietet eine gute Gesprächsgrundlage für die notwendige Diskussion über die weiteren Maßnahmen, die für eine erfolgreiche Energiewende und die Klimaziele im Stromsektor ab dem Jahr 2020 erforderlich sind. Dies kann zu mehr Planungssicherheit für die Unternehmen beitragen. Besonders erfreulich: Das Ministerium betont erstmals, dass die hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung auch über 2030 hinaus eine wichtige Rolle im Energiesystem spielen muss, wenn die Klimaziele erreicht werden sollen. Damit rückt das Ministerium erfreulicherweise von seiner bislang eher skeptischen Haltung zur KWK ab. Richtig ist es auch, Versorgungssicherheit
Studie: Energiepolitik der Bundesregierung konterkariert wirksamen Klimaschutz Erneuerbare & Ökologie Ökologie 16. September 2016 Bündnis Bürgerenergie fordert energiepolitische Kurskorrektur – Zweitägiger Bürgerenergiekonvent startet (WK-intern) - Deutschland wird aufgrund der Energiepolitik der Bundesregierung seine Klimaschutzverpflichtungen dramatisch verfehlen. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung der Berliner Hochschule für Technik und Berlin, die Studienleiter Prof. Dr. Volker Quaschning heute auf dem 3. Bürgerenergiekonvent des Bündnis Bürgerenergie (BBEn) vorstellt. Laut Studie müsste der Ausbau von Erneuerbare-Energie-Anlagen deutlich beschleunigt werden, damit Deutschland seine Klimaschutzziele erreichen kann. Voraussetzung ist eine vollständig regenerative Stromerzeugung. Ein hoher Handlungsdruck besteht gemäß Studie in den Bereichen Wärme und Mobilität. Hier ist eine rasche Elektrifizierung die einzig realistische Option eines verantwortungsvollen Klimaschutzes. Stattdessen hat die Große Koalition im
Demo-Bündnis CETA & TTIP stoppen Frankfurt Ökologie Verbraucherberatung 16. September 2016 "CETA und TTIP stoppen – Für einen gerechten Welthandel – Großdemonstrationen am 17. September 2016 im ganzen Land" (WK-intern) - Unter diesem Motto demonstrieren am Samstag Tausende Menschen aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland in Frankfurt am Main gegen die geplanten Freihandelsverträge der EU mit Kanada und den USA. Der Protest ist eine von sieben zeitgleichen Großdemonstrationen am 17. September 2016 im ganzen Land, zu denen ein breites gesellschaftliches Bündnis aufruft. Gemeinsam fordern die zahlreichen Trägerorganisationen den sofortigen Stopp der Verhandlungen über TTIP und die Aussetzung der Ratifizierung von CETA. ""Es ist gerade jetzt wichtig, dass wir massenhaft unseren Protest gegen CETA und TTIP
Ver.di-Studie eröffnet konstruktiven Dialog zum sozialverträglichen Kohleausstieg Ökologie Verbraucherberatung 15. September 2016 Germanwatch begrüßt Vorstoß der Gewerkschaft, kritisiert aber Klimaschutzziele verfehlende Szenarien. (WK-intern) - Aus Sicht der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch ist die heute vorgestellte Studie über Szenarien zu einem sozialverträglichen Ausstieg aus der Kohleverstromung ein wichtiger Beitrag in einer polarisierten Debatte. Die im Auftrag der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di erstellte Studie zeige, dass sich hier ein wichtiger Akteur auf einen konstruktiven Dialog einlässt, wie ein Kohleausstieg sozialverträglich gelingen kann. Germanwatch kritisiert allerdings, dass die berechneten Szenarien für einen Ausstieg bis zum Jahr 2040 und insbesondere 2050 und „nach 2050“ nicht dazu geeignet seien, die Klimaschutzziele Deutschlands zu erreichen. Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch: „Ver.di zeigt mit
Hinkley Point: Nutzung der Atomenergie dient der Erlangung von Atomwaffenmaterial Ökologie Verbraucherberatung 15. September 2016 Hinkley Point wird finanzielles Desaster verursachen Das Atomkraftwerk Hinkley Point wurde nun endgültig von der britischen Regierung genehmigt (http://diepresse.com/...) (WK-intern) - Ein Irrsinn, wenn man die Faktenlage betrachtet: Eine nicht veröffentlichte Regierungsstudie (https://www.theguardian.com/....) besagt, dass Wind und Sonne im Vergleich zu dem geplanten AKW Hinkley Point halb so teuer Strom erzeugen können. Allerdings ist das nicht das einzige Argument (https://www.theguardian.com/....), das gegen das neue Kraftwerk spricht. Das Hauptargument gegen die Anlage ist laut Experten, dass der Strom, den sie irgendwann einmal liefern wird, gar nicht mehr benötigt würde, wenn das Projekt einmal fertig gestellt sein wird. Paul Dorfman, Forschungsbeauftragter am Institut für Energien am
Trotz politischer Zusage droht Hinkley Point C zum Milliardengrab zu werden Ökologie Verbraucherberatung 15. September 2016 Britische Regierung, Atommacht, gibt grünes Licht für Hinkley Point C (WK-intern) - Die britische Regierung hat heute grünes Licht für das umstrittene AKW-Projekt Hinkley Point C im Südwesten Englands gegeben. Es kommentiert Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy. Die Energiegenossenschaft klagt seit 2015 gegen die Subventionen gegen das umstrittene AKW vor dem Europäischen Gericht. „Am Ende hat sich nicht energiewirtschaftliche Vernunft durchgesetzt, sondern die Interessen der Atomlobby und der beteiligten Investoren. Diese wollen ihr riskantes AKW-Projekt mit aller Macht durchdrücken. Gewaltig war der politische Druck aus Frankreich und China in den vergangenen Wochen auf Theresa May. Dabei wurden die Argumente der Atom-Befürworter immer
Studie der Technischen Hochschule Ingolstadt belegt Lärmschutzwirkung von PV-Modulen auf Schallschutzwänden Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie 15. September 2016 Lärmschutzwirkung von Photovoltaikmodule: Eine außerordentlich gute Anbindung an die stark befahrene Bundesstraße B16 wie die der Gemeinde Weichering im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen ist Segen und Fluch zugleich. (WK-intern) - Zwar erhöht sich die Attraktivität als Wirtschaftsstandort außerordentlich, jedoch leiden Anwohner stark unter der Belastung, die der Straßenverkehrslärm mit sich bringt. Das Ingolstädter Solarunternehmen Anumar GmbH initiierte daher eine Kooperation zwischen der Technischen Hochschule Ingolstadt und der Gemeinde Weichering, um die Möglichkeiten auszuloten, die Lärmminderung durch Schutzwälle entlang der Bundesstraße durch die Anbringung von Photovoltaik-Modulen noch zu verstärken. Eine studentische Projektgruppe der Fakultät Maschinenbau der THI führte aufwändige Versuchsreihen an einem maßstabsgetreuen Modell eines solchen
Deutsch-französischer Umwelt-Satellit MERLIN soll Klimawandel erforschen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 15. September 2016 Klimaschutz: DLR und CNES unterzeichnen Vertrag für Bau- und Betriebsphase des Umweltsatelliten MERLIN (WK-intern) - In Berlin haben das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Französische Raumfahrtagentur CNES im Beisein von Brigitte Zypries, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und zugleich Koordinatorin der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt, und Thierry Mandon, Staatssekretär im französischen Ministerium für Bildung und Forschung, am 14. September 2016 das Kooperationsabkommen über die Konstruktions-, Bau- und Betriebsphase des deutsch-französischen Klimasatelliten MERLIN geschlossen. Das Abkommen wurde von Dr. Gerd Gruppe, Vorstand für das DLR Raumfahrtmanagement, und CNES-Präsident Jean-Yves Le Gall unterzeichnet. Die Kleinsatellitenmission
Kinderarmut auf Höchststand, CDU-Fraktion Bremen beantragt Aktuelle Stunde Ökologie Verbraucherberatung 13. September 2016 Die Kinderarmut steigt unter der rot-grünen Regierung im Land Bremen immer weiter an. (WK-intern) - Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Bertelsmann-Studie. Bremen verzeichnet demnach den stärksten Anstieg bei der Kinderarmut. Im Vergleich zu 2011 waren 2015 im Land Bremen über 3.300 Kinder mehr armutsgefährdet. Mit 31,6 Prozent liegt die Quote zudem mehr als doppelt so hoch wie der Bundesdurchschnitt (14,7%). Erschreckend sind insbesondere die Zahlen in Bremerhaven: Mehr als 44 Prozent der unter 6-Jährigen sind hier von Armut betroffen. Die CDU-Fraktion hat angesichts dieser Entwicklung eine Aktuelle Stunde unter dem Titel „Kinderarmut ist Chancenarmut – Ankündigungen des Sentas weiterhin wirkungslos“ für die Bürgerschaftssitzung
Gene Drive: Moratorium ist wichtiges Signal Ökologie 12. September 2016 Zum Moratorium für die „Gene Drive“-Technik, das beim Kongress der Weltnaturschutzunion (IUCN) auf Hawaii beschlossen wurde, erklärt Harald Ebner, Sprecher für Gentechnik- und Bioökonomiepolitik: (WK-intern) - Das Moratorium ist ein wichtiges Signal. Es ist nicht zu verantworten, gentechnisch veränderte Tiere oder Pflanzen in die Umwelt zu entlassen, ohne alle Folgen absehen zu können. Auch wenn die Ziele wie Kampf gegen Krankheiten zweifellos gut und wichtig sind, dürfen wir eine derartige Technik nicht anwenden, bevor nicht umfassend erforscht ist, welche Langzeitfolgen so eine Freisetzung für das ganze Ökosystem hat. Denn so eine Freisetzung ist unkontrollierbar und unumkehrbar. Das Moratorium muss auch genutzt werden, um
Höfken fordert den Pannenreaktor AKW Tihange endlich stilllegen Ökologie 12. September 2016 Erneuter Störfall beim AKW Tihange - Höfken bekräftigt Forderung: Pannenreaktor endlich stilllegen (WK-intern) - Nachdem erneut zwei Reaktoren (Tihange 1 und 2) des belgischen Atomkraftwerkes Tihange abgeschaltet wurden, bekräftigte Umweltministerin Ulrike Höfken ihre Forderung nach einer Stilllegung des Atomkraftwerkes: „Die erneuten Vorkommnisse zeigen die Unsicherheit von Tihange. Der Pannenreaktor sollte endlich abgeschaltet werden.“ Rheinland-Pfalz ist daher der Klage der StädteRegionAachen gegen die Wiederinbetriebnahme von Tihange 2 beigetreten. Außerdem hat die Landesregierung bei der EU-Kommission Beschwerde gegen die Laufzeitverlängerung von Tihange 1 eingelegt. Seit Jahren mache das AKW Tihange mit Betriebsstörungen Schlagzeilen. In der Stahlwand des Reaktordruckbehälters von Tihange 2 sind sogar mehrere tausend Risse