Aurubis und enercity starten größte Industriewärmeversorgung Deutschlands Ökologie Technik 30. Oktober 2018 CO2-freie Wärmeversorgung für die HafenCity (WK-intern) - Vermeidung von 20.000 t Kohlendioxid-Ausstoß jährlich Technisches Potenzial vorhanden, die dreifache Wärmemenge auszukoppeln Mit den Worten „Wärme frei!“ begann die Wärme für die HafenCity Ost zu fließen: Auf dem Aurubis-Werksgelände drehten heute Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher, Umweltsenator Jens Kerstan, Jürgen Schachler (Vorstandsvorsitzender der Aurubis AG), Dr. Susanna Zapreva (Vorstandsvorsitzende der enercity AG) und Ulf Gehrckens (Energiechef von Aurubis) das große Rad und nahmen damit die neue Wärmeleitung in Betrieb. Durch die mehr als 3,7 km lange, neu gebaute Leitung liefert von jetzt an das Multi- Metallunternehmen Aurubis von seinem Werk auf der Peute aus CO2-freie
Saubere Energiequellen und Speichermöglichkeiten: Experten über Wege zur Erreichung der Pariser Klimaziele Erneuerbare & Ökologie Ökologie Veranstaltungen 30. Oktober 2018 22. Deutsch Norwegisches Energieforum: Erdgas, erneuerbare Energien, Wasserstoff und CO2-Speicherung – der Mix macht´s PB: Die Teilnehmer des Energiegipfels im Vorfeld des 22. Deutsch Norwegischen Energieforums. Gastgeber ist der Botschafter Norwegens in Deutschland, Petter Ølberg (Bildmitte). / Fotograf / Quelle Quelle: Innovation Norway Germany (WK-intern) - Auf dem 22. Deutsch Norwegischen Energieforum in Berlin haben auf Einladung von Innovation Norway 140 Expertinnen und Experten über Wege zur Erreichung der Pariser Klimaziele diskutiert. Einigkeit bestand in der Einschätzung, dass ein vielfältiger Mix aus Energiequellen und Speichermöglichkeiten nötig ist, um die Klimaziele langfristig zu erfüllen und gleichzeitig Versorgungssicherheit zu garantieren. Norwegen wird auch zukünftig eine
EU-Parlament stimmt für Einwegplastik-Verbot! – Der letzte Strohhalm? Bioenergie Ökologie Technik 27. Oktober 2018 „Dieses längst überfällige Verbot hat für die Kunststoffindustrie weit weniger dramatische Auswirkungen als es gerade überall befürchtet wird“, so Jürgen Pfitzer der TECNARO GmbH. (WK-intern) - Denn es gibt bereits Alternativen, die nicht nur umweltfreundlich und klimaneutral, sondern auch technisch mindestens ebenbürtig sind! TECNARO bietet bekanntermaßen seit 20 Jahren die in der ganzen Welt bewährten Biokunststoffgranulate ARBOFORM, ARBOBLEND und ARBOFILL an! Die von TECNARO verwendeten nachwachsenden Rohstoffe sind anders als endliche, erdölbasierte Kunststoffe auch noch in den nächsten 100, in 1.000 oder in 100.000 Jahren verfügbar! Und zwar für alle künftig evtl. biobasierten und biologisch abbaubaren Bio-Plastikteller, Bio-Plastikbesteck, Bio-beschichtete Becher, Bio-Rührstäbchen und für Bio-Trinkhalme
Ambitionierte Klimaziele in Gefahr – Mit autarken Energiesystemen CO2 und Kosten senken Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 26. Oktober 2018 Die ambitionierten Klimaziele der Bundesregierung sind in Gefahr und die Erreichung ist in weite Ferne gerückt. (WK-intern) - Neben privaten Haushalten können auch Unternehmen durch einfache Schritte ihren Energieautarkiegrad deutlich erhöhen und damit ihre Umweltbilanz verbessern. Gleichzeitig werden so die Energiebeschaffungskosten gesenkt und zur Zielerreichung aktiv beigetragen. Wie das funktioniert, das zeigt der folgende Artikel. Sowohl die EU als auch Deutschland hatten sich ambitionierte Klimaschutzziele gesetzt: Bis 2050 sollen die jährlichen Treibhausgas (THG)-Emissionen im Vergleich zu 1990 um 80 bis 95 Prozent sinken. Zwischenziele bestehen für 2020 und 2030. Auf der Pariser Weltklimakonferenz einigte sich die Weltgemeinschaft Ende 2015 auf das Ziel einer
Radioaktivitäts-Messstation auf dem Schauinsland wird mit neuester Technik ausgestattet Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 26. Oktober 2018 Nachweis selbst geringster Konzentrationen radioaktiver Stoffe in der Luft möglich Pressebild: Die Messstation auf dem Schauinsland ist Deutschlands wichtigster Beitrag zur Überwachung des internationalen Kernwaffenstopp-Abkommens (Comprehensive Nuclear-Test-Ban Treaty, CTBT) / Copyright: Christian Horn (WK-intern) - Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) betreibt auf dem Schauinsland eine der weltweit führenden Stationen zur Messung der Radioaktivität in der Umwelt. Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesumweltministerium (BMU) Rita Schwarzelühr-Sutter und die Präsidentin des BfS, Inge Paulini, haben heute ein neues Messgerät eingeweiht. Der neue vollautomatische Luftsammler (Radionuclide Aerosol Sampler and Analyzer, RASA) ist in der Lage, selbst geringste Konzentrationen radioaktiver Stoffe im Luftstaub nachzuweisen. Die Messstation auf dem
Solarwirtschaft: Bundesregierung steuert auf Ausbaustopp der Solarenergie zu Ökologie Solarenergie 25. Oktober 2018 Der Ausbau der preiswerten und sauberen Photovoltaik droht in wenigen Monaten in Deutschland weitgehend zum Erliegen zu kommen. (WK-intern) - Vor allem die Installationszahlen für Solarstromanlagen auf Gewerbe- und Industriedächern werden ohne gesetzliche Änderungen schon bald drastisch einbrechen, so eine Analyse des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. Schuld ist der im Jahr 2012 eingeführte Förderdeckel bei einer installierten Solarkapazität von 52 Gigawatt. Die Solarbranche fordert eine umgehende Streichung des Deckels. Solarstromanlagen würden zwar zunehmend preiswerter, noch sei ihr für den Klimaschutz unverzichtbarer Ausbau allerdings für einige Jahre auf eine Flankierung durch Marktprämien aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) angewiesen. „Der Solardeckel stammt aus einer Zeit, in der Solarstrom
WindEurope will die Windindustrie in Europa durch Forschung und Innovation halten Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Offshore Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 24. Oktober 201824. Oktober 2018 Forschung und Innovation sind unerlässlich, um die Kostensenkungen bei der Windenergie zu unterstützen und die Industrie in Europa zu halten (WK-intern) - Research and innovation vital to sustain wind energy cost reductions and keep industry in Europe As the EU negotiates the details of its next flagship research and innovation programme - Horizon Europe - channelling resources to the right places will be critical to decarbonise and continue growing Europe’s economy. The Technology and Innovation Platform ETIPWind has released a series of recommendations on where the EU should focus in Research and Innovation funding in wind energy. The €94bn Horizon Europe research and innovation
Trinkwasser: Europäisches Parlament für bessere Qualität und weniger Plastikmüll Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 24. Oktober 2018 Maßnahmen für bessere Trinkwasserqualität und weniger Schadstoffe Verbesserung des Zugangs zu Leitungswasser an öffentlichen Plätzen und in Restaurants EU-Staaten sollen allgemeinen Zugang zu Wasser fördern (WK-intern) - Die EU-Abgeordneten haben am Dienstag, den 23.10. für Pläne gestimmt, das Vertrauen der Verbraucher in Leitungswasser zu stärken, das im Vergleich zu Tafelwasser viel billiger und umweltfreundlicher ist. Der Gesetzesentwurf für eine Überarbeitung der Trinkwasser-Richtlinie reduziert die zulässigen Höchstwerte für bestimmte Schadstoffe wie Blei (um die Hälfte) und für gefährliche Bakterien. Außerdem sieht der Entwurf neue Obergrenzen für bestimmte hormonaktive Stoffe vor. Überwacht werden soll in Zukunft der Gehalt an Mikrokunststoffen, die ein zunehmendes Problem darstellen. Zugang
Mit Wasser im Motor gegen drohende Fahrverbote? Ökologie Technik 24. Oktober 2018 Neu entwickelte Technik bringt mehr NOx-Reduktion als die Hardware-Nachrüstung an 1.000 Diesel-Pkw und hilft damit, Fahrverbote in den Flussanlieger-Städten unwahrscheinlicher zu machen. PB: Exomission wurde bereits für die KWE-Technik mit verschiedenen Preisen bedacht. Beispielsweise von der NRW-Landesregierung über die KlimaExpo.NRW als „Vorreiter für den Klimaschutz“ für das erste KWE-Projekt auf dem Tankschiff TMS Rudolf Deymann der Reederei Deymann in Haren an der Ems. Der Chemie-Tanker fährt im Pendelverkehr für die Firma Evonik / Bild: Exomission / Copyright: exomission Umwelttechnik GmbH (WK-intern) - Innovative nachrüstbare KWEplus-Technologie von Exomission verhindert schon im Motor die Entstehung von Schadstoffen und reduziert mehr als 90% Diesel-Ruß und
Windbranche will den Windausbau mit neuen Vorschlägen beflügeln Finanzierungen Offshore Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 23. Oktober 2018 Windbranche schlägt bessere Teilhabe der Kommunen an Energiewende vor und kritisiert Stillstand in Berlin (WK-intern) - Die Bundespolitik tritt seit einem Jahr weitgehend auf der Stelle. Die Umsetzung der wichtigen nach vorne gerichteten Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag - deren Kern das Ziel 65% Erneuerbare Energien bis 2030 darstellt - ist noch nicht im Ansatz zu erkennen. Dem bereits 2017 anerkannten Fadenriß im Zubau ab 2019 wurde bisher nicht entgegengewirkt. Die Branche fordert die Politik auf zu handeln. Gleichzeitig unterbreitet der BWE konkrete Vorschläge um die Akzeptanz zu sichern und die Einsatzmöglichkeiten der preiswerten Windenergie zu verbreitern. "Nach den sehr erfolgreichen Jahren 2014 bis 2017
Bayerische LfA fördert 3.600 Unternehmen und Kommunen in Umwelt- und Energiemaßnahmen Mitteilungen Ökologie Technik 23. Oktober 2018 LfA-Herbstbilanz: Fördernachfrage auf hohem Niveau Bayerische Wirtschaft mit zwei Milliarden Euro gefördert 3.600 Unternehmen und Kommunen unterstützt (WK-intern) - Die LfA Förderbank Bayern hat die bayerische Wirtschaft in den ersten neun Monaten 2018 mit Darlehen in Höhe von rund 2,0 Milliarden Euro unterstützt (Vorjahreszeitraum: rund 1,5 Milliarden Euro). Bei den programmgebundenen Förderkrediten stieg das Zusagevolumen um mehr als 20 Prozent auf rund 1,5 Milliarden Euro. Mit diesem Angebot konnten über 3.600 bayerische Unternehmen und Kommunen gefördert werden. Weiterhin stark gefragt war die Förderung für Gründer und Unternehmensnachfolger mit Zusagen von rund 350 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum rund 277 Millionen Euro). Zudem investierte der Mittelstand weiter in
IW-Köln-Studie: Politischer Kohlenausstieg kostet 100 Milliarden Euro und gefährdet nachhaltige Strukturentwicklung Aktuelles Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 23. Oktober 2018 Klimaschutz muss soziale und regionale Verantwortung berücksichtigen - Schneller Kohlenausstieg kostet mindestens 100 Milliarden Euro (WK-intern) - Ein durch den Klimaschutzplan 2050 politisch forcierter Ausstieg aus der Braunkohle mit einem vorzeitigen Abschalten von Kraftwerken schon in den kommenden Jahren vernichtet bis 2025 mindestens 36.000 hochqualifizierte Arbeitsplätze, bis 2030 werden rund 50.000 Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren. Ein übereilter Ausstieg aus der Braunkohle gefährdet damit nach Ansicht von Dr. Helmar Rendez, dem Vorstandsvorsitzenden des Deutschen Braunkohlen-Industrie-Vereins (DEBRIV), einen erfolgreichen und langfristig angelegten Strukturwandel in den Braunkohlenregionen. Seine Kritik gründet Rendez auf eine jetzt vorgelegte Untersuchung des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) in Köln. Das Institut der