BdB-Nachhaltigkeitsprei: Deutsche Baumschulwirtschaft ist ein wesentlicher Bestandteil der deutschen Umweltökonomie Aktuelles Ökologie 15. Juli 2019 BdB lobt "Nachhaltigkeitspreis der deutschen Baumschulwirtschaft" aus Bewerbungen bis 5. September 2019 möglich (WK-intern) - Baumschulen sind ein wesentlicher Bestandteil der deutschen Umweltökonomie. Ihre Gehölze leisten sowohl im Stadtraum des Klimawandels als auch in Parks und Privatgärten einen unabdingbaren, nachhaltigen Beitrag für die Lebensräume von Mensch und Tier. Der Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. lobt im Jahr 2019 daher erstmalig den «Nachhaltigkeitspreis der deutschen Baumschulwirtschaft» aus. "Mit dem Preis möchten wir die Umweltleistungen deutscher Baumschulbetriebe würdigen und besonders zukunftsorientierte, ressourcenschonende Produktionsverfahren noch stärker in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit stellen", freut sich Markus Guhl, BdB-Hauptgeschäftsführer. "Der BdB-Nachhaltigkeitspreis wird an einen Baumschulbetrieb für innovative Verfahren vergeben,
DUH: Offenbarungseid für die Kreislauf- und Abfallpolitik der Bundesregierung Mitteilungen Ökologie 15. Juli 2019 Elektroschrott-Sammelquote verbleibt bei kläglichen 45 Prozent und wird EU-Mindestvorgabe für 2019 verfehlen Bundesumweltministerium muss auch für 2017 einräumen: nicht einmal die Hälfte des Elektroschrotts wird ordnungsgemäß erfasst Deutschland ist weit vom europäischen Mindestziel von 65 Prozent in 2019 entfernt und im Vergleich zu anderen europäischen Staaten weit abgeschlagen Testbesuche der Deutschen Umwelthilfe belegen schlechte Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben im Handel DUH fordert massive Verschärfung der Rücknahmeverpflichtung für Handel und Industrie Die Einführung eines verbindlichen Pfandsystems für kurzlebige und umweltrelevante Elektrogeräte wie Mobiltelefone ist sinnvoll und notwendig (WK-intern) - Neu veröffentlichte Zahlen zur Sammlung von Elektroschrott belegen das Versagen der wirtschaftsnahen Abfallpolitik von Bundesumweltministerin Svenja Schulze. Demnach wurden
Aufbruch zu einer neuen Klimapolitik: bne-Statement zum Sondergutachten Mitteilungen Ökologie 15. Juli 2019 Der Sachverständigenrat hat heute sein Sondergutachten „Aufbruch zu einer neuen Klimapolitik“ der Bundesregierung überreicht, in dem er Reformoptionen für die Klimapolitik diskutiert. (WK-intern) - Dazu Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft: „Die Gutachter favorisieren zwar grundsätzlich einen globalen bzw. europäischen Emissionshandel für alle Sektoren, kommen aber gleichzeitig zu dem Schluss, dass dies politisch auch mittelfristig sehr unrealistisch ist. Mit dem heute vorgelegten Gutachten schlagen sie als aktuelles Mittel der Wahl eine CO2-Besteuerung vor. Gleichzeitig bestätigen sie, dass der bisherige Instrumentenmix der Klimapolitik widersprüchlich, kleinteilig und teuer ist. Wie auch vom bne gefordert, wird ein Abbau der Wettbewerbsverzerrungen zu Lasten des Strompreises
Ein Emissionshandelssystem für alle Sektoren ist der falsche Weg Ökologie 15. Juli 2019 Der Sachverständigenrat plädiert – wie auch der VDMA – für marktwirtschaftliche Lösungen im Klimaschutz. (WK-intern) - Ein Emissionshandelssystem gleichermaßen für alle Sektoren wäre aber der falsche Weg. Zum Sondergutachten des Sachverständigenrates zur CO2-Bepreisung erklärt Naemi Denz, Mitglied der VDMA-Hauptgeschäftsführung: „Wie der VDMA plädiert auch der Sachverständigenrat dafür, mit marktwirtschaftlichen Instrumenten das Klima besser zu schützen. VDMA und Sachverständigenrat stimmen darin überein, dass eine Bepreisung des CO2-Ausstoßes langfristig sektorübergreifend ausgestaltet sein muss. Ein Emissionshandelssystem für alle Sektoren wäre aber der falsche Weg. Dies würde völlig unterschiedliche Betroffene in ein einheitliches System zwingen. Ein Markt mit Teilnehmern unterschiedlicher Preissensitivitäten und Investitionshorizonten würde nicht effizient funktionieren. Die
Geocaching mit dem Rad – Besondere Klimatour durch die Stadt Oldenburg Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 13. Juli 2019 In Oldenburg nutzen alltags so viele Menschen das Rad wie sonst nirgends in Deutschland. (WK-intern) - In der nordwestdeutschen Großstadt ist die Topografie ideal für Fahrradtouren geeignet. Nicht verwunderlich, dass sich inzwischen fast jeder der 170.000 Einwohner mit dem Fahrrad fortbewegt. Doch nicht nur das beliebteste Fortbewegungsmittel der Oldenburger ist klimafreundlich. In der Stadt kann man sich mit dem Rad auch auf eine Geocaching-Tour begeben und dazu noch einiges auf dem Gebiet des Klima-, Natur- und Umweltschutzes lernen. Geocaching ist eine moderne Schnitzeljagd bei der man anhand von Geo-Koordinaten Schätze, auch Caches genannt, finden muss. Zwölf Klimaschätze können in Oldenburg anhand von GPS-Daten
Nachhaltig auf Kreuzfahrt Mitteilungen Ökologie Technik 13. Juli 2019 Aktueller Nachhaltigkeitsbericht von AIDA Cruises: 2018 ging mit AIDAnova das weltweit erste LNG-Kreuzfahrtschiff auf Reisen (WK-intern) - In der neuesten Ausgabe von "AIDA cares" dokumentiert das Unternehmen weitere Fortschritte auf dem Weg zur emissionsneutralen Kreuzfahrt. Bereits 2023 werden 94 Prozent aller AIDA Gäste auf Schiffen reisen, die vollständig mit emissionsarmem Flüssigerdgas oder im Hafen mit grünem Landstrom betrieben werden können. Nach zehn Jahren Forschungs- und Entwicklungsarbeit hat AIDA Cruises mit der Indienststellung von AIDAnova am 12. Dezember 2018 einen wegweisenden Technologiesprung vollzogen und das weltweit erste Kreuzfahrtschiff in Dienst gestellt, dass vollständig mit emissionsarmem Flüssigerdgas (LNG) betrieben wird. Bis 2023 werden zwei weitere
DUH fordert 365-Euro-Jahrestickets für den öffentlichen Nahverkehr in allen Städten und Verkehrsverbünden Ökologie Verbraucherberatung 12. Juli 2019 Klimakabinett soll es Städten ermöglichen, bundesweit 365-Euro-Tickets für Bahn, Bus und Tram einzuführen (WK-intern) - Um Klimaziele zu erreichen, muss die Verkehrswende beschleunigt werden DUH kritisiert: Bahn, Bus und Straßenbahn wurden jahrelang kaputtgespart Wien und Zürich zeigen, wie es gelingen kann, den motorisierten Individualverkehr in den Städten zurückzudrängen Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, unterstützt die DUH-Forderung nach einem 365-Euro-Ticket auch für die Bundeshauptstadt Die Finanzierung des "1 Euro pro Tag-Tickets" soll durch die Abschaffung des Steuerprivilegs für schmutzige Dienstwagen und der Dieselsubventionen sowie die Bußgeldzahlungen der Autokonzerne für Betrugsdiesel erfolgen Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert die Bundesregierung auf, bundesweit allen Städten beziehungsweise Verkehrsverbünden das
Bundesumweltministerium stellt Entwicklungs- und Schwellenländern 30 Millionen Klimageld zur Verfügung Behörden-Mitteilungen Ökologie 12. Juli 2019 BMU startet globalen Fonds für lokale Projekte zum Schutz von Klima und Biodiversität (WK-intern) - Das Bundesumweltministerium (BMU) startet ein neues Programm zur Unterstützung von lokalen Projekten für den Klima- und Naturschutz in Entwicklungs- und Schwellenländern. Das Programm mit dem Titel „Capacity Building and Finance for National and Local Action on Climate and Biodiversity” (CBF) ist speziell auf Kleinprojekte ausgerichtet – zum ersten Mal in der Geschichte der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) des BMU. Im Mittelpunkt der Förderbedingungen stehen unter anderem gesellschaftliche Fragen des Strukturwandels sowie die Förderung von Frauen. Das BMU stellt dem CBF-Programm für eine Laufzeit von sechs Jahren bis zu 30
Studie: Deutschlands Sonderweg zur CO2-Preise weltweit auf Vormarsch Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Ökologie 12. Juli 2019 Eine Entscheidung Deutschlands für Emissionshandel bei Verkehr und Gebäuden wäre Sonderweg - alle anderen EU-Staaten mit CO2-Bepreisung zusätzlich zum europäischen Zertifikatehandel setzen auf Steuerlösung (WK-intern) - Immer mehr Staaten in Europa und weltweit führen CO2-Preise ein. Deutschland würde sich allerdings auf einen Sonderweg begeben, wenn es einen zusätzlichen Emissionshandel in den Sektoren Verkehr und Gebäude einführen würde. Andere EU-Staaten setzen hier einhellig auf Steuerlösungen. Das sind die wichtigsten Ergebnisse einer neuen Vergleichsstudie der Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch, die heute vor der Vorstellung des Sondergutachtens zur CO2-Bepreisung durch den Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung veröffentlicht worden ist. "Deutschland folgt einem in Europa und weltweit
EEX veröffentlicht aktualisierten Auktionskalender für 2019 sowie Auktionskalender 2020 für Emissionsberechtigungen Mitteilungen Ökologie 12. Juli 2019 Die European Energy Exchange (EEX) hat einen aktualisierten Kalender für 2019 sowie den neuen Kalender 2020 für die Verauktionierung von EU-Emissionsberechtigungen (EUA) in Absprache mit der Europäischen Kommission, den EU-Mitgliedstaaten und den EWR EFTA-Staaten, die an der gemeinsamen Auktionsplattform (CAP2) teilnehmen sowie den zuständigen deutschen und polnischen Behörden veröffentlicht. (WK-intern) - Der Auktionskalender 2019 wurde für den Zeitraum von September bis Dezember 2019 gemäß der Auktionsverordnung mit Bezug auf die Marktstabilitätsreserve (MSR) angepasst. Die Anpassung resultiert aus der Publikation der für 2018 im Umlauf befindlichen Gesamtzahl der Emissionsberechtigungen (TNAC), veröffentlicht im Mai 2019. Die angepassten Auktionsvolumina von September bis Dezember 2019 gestalten sich
NRW plant de facto Moratorium für Windenergie Mitteilungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 11. Juli 201911. Juli 2019 Nordrhein-Westfalen beschließt mit neuem Landesentwicklungsplan de facto den Ausbaustopp der Windkraft Flächen für Windenergie werden stark reduziert NRW sabotiert Ausbau der Erneuerbaren Energien und Klimaschutz Deutsche Umwelthilfe kritisiert Vorhaben scharf und fordert prozentuale Flächenvorgaben für Windenergie (WK-intern) - Am morgigen Freitag, den 12. Juli 2019, möchte der Landtag von Nordrhein-Westfalen einen neuen Landesentwicklungsplan verabschieden. Dieser schreibt Restriktionen für den Bau neuer Windenergieanlagen fest, die den Ausbau der Windenergie in Nordrhein-Westfalen (NRW) faktisch stoppen. Dieses Vorhaben kritisiert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) scharf. Demnach müssen Vorranggebiete für Windenergie nicht mehr verpflichtend in den Regionalplänen festgelegt werden. Die Privilegierung von Windenergieanlagen im Wald fällt komplett weg. Zwischen Wohngebieten und
IWO: Umweltministerium geht in die richtige Richtung Aktionsprogramm „Power-to-X“ Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 11. Juli 2019 Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat ein Aktionsprogramm des BMU für den Einsatz von strombasierten Brennstoffen (Power-to-X/PtX) vorgelegt und betont, dass PtX in Zukunft national und international einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten wird. (WK-intern) - Auf dem Weg in eine klimaneutrale Weltwirtschaft sei es nicht ausreichend, nur die Stromerzeugung auf erneuerbare Energien umzustellen. "Wir begrüßen das Aktionsprogramm des BMU als einen ersten Schritt in die richtige Richtung", erklärt dazu Adrian Willig, Geschäftsführer des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO). "In Zukunft werden wir erneuerbare Energie auch in Form speicherbarer Energieträger nutzen müssen. Neben fortschrittlichen Biokraftstoffen werden insbesondere synthetische, klimaneutrale Kraftstoffe auf Basis erneuerbaren