NO2-Luftmessstationen mit Grenzwertüberschreitungen sind korrekt aufgestellt Ökologie Technik 11. Juli 2019 TÜV Rheinland bestätigt Auffassung der Deutschen Umwelthilfe (WK-intern) - DUH fühlt sich durch die TÜV-Überprüfung bestätigt, mehrere frühere Überprüfungen durch das Umweltbundesamt und andere Gutachten kamen zu gleichen Ergebnissen Grenzwertüberschreitungen des Diesel-Abgasgifts NO2 müssen nach dem aktuellen Urteil des Europäischen Gerichtshofs am Ort der jeweils höchsten Belastung im gesamten Stadtgebiet gemessen und sicher verhindert werden Diesel-Allianz aus Industrie und wirtschaftsnahen Politikern erneut mit dem Versuch gescheitert, die Korrektheit der Messstandorte in Frage zu stellen Der TÜV Rheinland bestätigt mit einem heute vorgestellten Gutachten, dass die amtlichen Messstationen zur Ermittlung der Luftqualität in Deutschland korrekt aufgestellt sind. Damit bestätigt die technische Prüforganisation die Auffassung der
Svenja Schulze: „Messstellen-Debatte war reines Ablenkungsmanöver“ Behörden-Mitteilungen Ökologie 11. Juli 201911. Juli 2019 TÜV-Gutachten bescheinigt Bundesländern korrekte Aufstellung ihrer Luftmessstellen (WK-intern) - Die geltenden EU-Regeln zur Messung der Luftqualität werden in den Bundesländern sach- und rechtskonform angewendet. Das zeigt ein Gutachten des TÜV Rheinland, der im Auftrag des Bundesumweltministeriums die Standortauswahl von bundesweit 70 Stickstoffdioxid-Messstellen untersucht hat – darunter alle Messstellen, an denen 2017 der Jahresmittelwert für Stickstoffdioxid überschritten wurde. Das Ergebnis: 69 Messstellen bilden die Luftbelastung nach den geltenden EU-Regeln zur Messung von Luftschadstoffen ab. Für eine Messstelle konnte der TÜV zwar kein abschließendes Urteil treffen, er hält die Aussagekraft der Messstelle aber für sehr wahrscheinlich gegeben. Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Das Gutachten des TÜV Rheinland zeigt,
BayWa r.e. und Bayerngas Energy mit der FfE GmbH: erfolgreiches Jahr für Erneuerbare Energien- und Effizienznetzwerk 4E Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Ökologie Technik 10. Juli 2019 Unternehmen verpflichten sich zu 49.000 t weniger CO2-Emissionen jährlich (WK-intern) - Vor rund einem Jahr haben die BayWa r.e. renewable energy GmbH und die Bayerngas Energy GmbH gemeinsam mit 17 teilnehmenden Unternehmen das Energieeffizienznetzwerk 4E gegründet. Die Mitglieder haben sich das Ziel gesetzt bis Ende 2020 insgesamt mindestens 49.000 t weniger CO2-Emissionen jährlich auszustoßen. Das entspricht dem Primärenergieverbrauch (Strom und Heizenergie) von über 7.200 Vier-Personen-Haushalten. Im Beisein des stellvertretenden Ministerpräsidenten und Wirtschaftsminister Bayerns, Hubert Aiwanger, ziehen die Teilnehmer eine erste positive Bilanz. Hubert Aiwanger betont die Bedeutung von derlei Netzwerken: „Energieeffizienzmaßnahmen und die Nutzung Erneuerbaren Energien sind zentrale Säulen, um unsere Klimaziele zu erreichen.
Parlamentariergruppe Anden-Staaten reist nach Peru und Kolumbien Behörden-Mitteilungen Ökologie 10. Juli 2019 Vom 15. bis 24. Juli 2019 hält sich eine Delegation der Parlamentariergruppe Anden-Staaten unter Leitung des Abgeordneten Jan-Marco Luczak (CDU/CSU) in Peru und Kolumbien auf. (WK-intern) - Die weiteren Delegationsmitglieder sind: Erwin Rüddel (CDU/CSU), Simone Barrientos (DIE LINKE.) und Bettina Hoffmann (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN). Die Reise dient der Vertiefung der bilateralen Beziehungen mit beiden Ländern, insbesondere der Kontakte zu den jeweiligen Parlamenten und Partnergruppen im Parlament. In Peru wird es um die dort anstehenden politischen Reformprojekte gehen. Fragen des Umwelt- und Ressourcenschutzes sowie der nachhaltigen Holzwirtschaft sollen beim Besuch in Pucallpa (Amzonasgebiet) im Mittelpunkt stehen. Der Programmteil Kolumbien beinhaltet vor allem den Friedensprozess
BMU-Aktionsprogramm Power-to-X: Schulze legt Plan für strombasierte Brennstoffe vor Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik Veranstaltungen 10. Juli 2019 Technologie wichtiger Klimaschutz-Baustein für Industrie und Verkehr (WK-intern) - Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat ein Aktionsprogramm des BMU für den Einsatz von strombasierten Brennstoffen (Power-to-X/PtX) vorgelegt. Damit weitet das Ministerium sein Engagement für die Power-to-X-Technologie aus und formuliert erste umweltpolitische Leitplanken für ihren Einsatz. Schulze: „Power to X wird in Zukunft national und international einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Denn auf dem Weg in eine klimaneutrale Weltwirtschaft wird es nicht reichen, nur die Stromerzeugung auf erneuerbare Energien umzustellen. Auch im Verkehrsbereich und in der Industrie wird Ökostrom eine zentrale Rolle spielen. In einigen Bereichen kann man den Ökostrom direkt nutzen, etwa bei Elektroautos.
Atommüll-Streit zwischen den Bundesländern Aktuelles Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 9. Juli 2019 Länderstreit: Politische Einflussnahme auf Atommüll-Standortsuche Kein Vertrauen in Suchverfahren Auswahlkriterien werden wissenschaftlichem Anspruch nicht gerecht Atommüll-Produktion läuft ungestört weiter (WK-intern) - Zum Atommüll-Streit zwischen Niedersachsen und Bayern erklärt Jochen Stay von der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Der gesellschaftliche Konsens zum Verfahren der Standortsuche hat nie existiert, auch wenn die Bundesregierung das immer wieder behauptet. Dies zeigt sich am Verhalten der Landesregierungen. Neben Bayern und Sachsen haben sich bereits weitere Länder kritisch zum Verfahren geäußert. Keiner scheint dem Suchverfahren zu vertrauen. Alle versuchen durch politische Vorstöße Einfluss zu nehmen. Schon bei der Festlegung der geologischen Auswahlkriterien in der Atommüll-Kommission zwischen 2014 und 2016 haben sich die Bundesländer intensiv politisch
Keine messbaren Effekte von Offshore-Rammarbeiten auf die Schweinswalpopulation Offshore Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 8. Juli 2019 BWO veröffentlicht GESCHA-2-Studie (WK-intern) - Nachfolgestudie bestätigt: Keine messbaren Effekte von Offshore-Rammarbeiten auf die Schweinswalpopulation in der deutschen Nordsee. Eine Studie von BioConsult SH, IBL Umweltplanung und dem Institut für angewandte Ökosystemforschung (IFaOe) hat die Auswirkungen von Rammarbeiten beim Bau von Offshore-Windparks und den damit entstehenden Schallentwicklungen auf Schweinswale in der deutschen Nordsee untersucht. Negative Auswirkungen der Bauvorhaben auf das dortige Schweinswalvorkommen konnten dabei nicht festgestellt werden. Die Studie „Auswirkungen von Offshore-Rammarbeiten auf Vorkommen des Schweinswals in der Deutschen Bucht“ (kurz: Gesamtstudie Schallauswirkungen 2 / GESCHA 2) wurde im Auftrag des Bundesverbandes der Windparkbetreiber Offshore (BWO) für zehn Unternehmen aus der Offshore-Windbranche erstellt. Die
VDMA: Die Lücke im Klimaschutz mit marktwirtschaftlichen Werkzeugen schließen! Ökologie Technik 8. Juli 2019 Der Maschinenbau spricht sich für eine aufkommensneutrale CO2-Bepreisung aus. (WK-intern) - Die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie darf dabei nicht beschädigt werden. Ein neues Gutachten des VDMA, das im Gegensatz zu den Empfehlungen des Bundesumweltministeriums eine aufkommensneutrale Lösung vorschlägt, ergibt einen CO2-Preis von 110 Euro je Tonne. Der Maschinenbau bekennt sich zu den Pariser Klimaschutzzielen. Um diese zu erreichen, ist eine Änderung des bisherigen Systems der Energiebepreisung in Deutschland zwingend notwendig. „Die bestehende Lücke zur Erreichung der nationalen Klimaziele kann aus unserer Sicht nur mit marktwirtschaftlichen Ansätzen geschlossen werden. Und was ist marktwirtschaftlicher als der Preis?!“, sagt Carl-Martin Welcker, Präsident des VDMA. Eine CO2-Bepreisung darf
Rhenus Air & Ocean und Wings for Aid vereinen ihre Kräfte für die Zustellung von Hilfsgütern auf der „letzten Meile“ Aktuelles Mitteilungen Ökologie 8. Juli 2019 Rhenus Air & Ocean and Wings for Aid join forces for ‘last mile’ delivery of relief goods (WK-intern) - Over the next two years, Rhenus Air & Ocean and Wings for Aid will work together to explore the feasibility of a strategic alliance for the 'last mile' delivery of relief goods in disaster areas. Both parties signed an agreement this month. Bridging the so-called 'last mile' in disaster areas that are difficult to reach is a major logistical problem. It is estimated that 100 million people in disaster areas are in need of emergency aid every year, 20 percent of whom are poorly
Neues Bachelorstudium Umweltingenieurwesen ab Herbst Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Ökologie Videos 8. Juli 2019 Ab kommendem Wintersemester werden an der TU Wien Expert_innen ausgebildet, die einen Beitrag zur Lösung aktueller Umweltprobleme und resultierender Herausforderungen für künftige Generationen leisten können. (WK-intern) - Die TU Wien bündelt ihre vorhandenen Kompetenzen in den Bereichen Erfassung und Management von Umweltdaten, Umwelttechnik, Luftreinhaltung und Klima sowie Wasserwirtschaft und Ressourcenmanagement im neuen, interdisziplinären Studium Umweltingenieurwesen. Ab dem Wintersemester 2019/20 werden nicht nur technische Lösungen behandelt, Absolvent_innen werden vorbereitet komplexe Probleme im Kontext Mensch-Umwelt-Technik zu erkennen, zu analysieren und zu bewältigen. Dafür werden die Studierenden zur quantitativen, d.h. mathematisch-naturwissenschaftlichen Erfassung der Interaktion zwischen Mensch und Umwelt befähigt, um technische Lösungen zum Schutz der Gesundheit
Studie: Nutzfahrzeuge mit Plug-in Hybrid-Antrieb sind eine praxisorientierte Lösung für bessere Luft in Städten E-Mobilität Ökologie 8. Juli 2019 Drei Monate nach der Einführung der "Ultra Low Emissions Zone" (ULEZ) in London zeigt eine Studie das Potenzial von Plug-in-Hybrid-Nutzfahrzeugen bezüglich der Verbesserung der Luftqualität in Großstädten Unternehmen wie Heathrow Airport, Sky, Transport for London und Vodafone haben an der 12-monatigen Teststudie teilgenommen, bei der insgesamt 20 Plug-in-Hybrid-Nutzfahrzeuge von Ford zum Einsatz kamen Bei dem Feldversuch legte die elektrifizierte Flotte mehr als 240.000 Kilometer zurück. 75 Prozent der Strecken in Londons Innenstadt absolvierten die eingesetzten Ford Transit Custom PHEV-Versuchsfahrzeuge im emissionsfreien Elektromodus In Köln und im spanischen Valencia startet Ford weitere Praxis-Tests mit Plug-in-Hybrid-Nutzfahrzeugen (WK-intern) - Drei Monate nach der Einführung der Ultra-Low Emissions Zone (ULEZ) in London deuten die Ergebnisse einer einjährigen
bne-Statement zu den vom BMU veröffentlichten Gutachten für eine sozialverträgliche CO2-Bepreisung Erneuerbare & Ökologie Ökologie 6. Juli 2019 Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat heute gemeinsam mit Vertretern des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) und des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e. V. (FÖS) drei Gutachten für eine sozialverträgliche Ausgestaltung einer Kohlenstoffdioxid-Bepreisung vorgestellt. (WK-intern) - Dazu Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft: "Auch die heute veröffentlichten Gutachten sind wegweisend. Sie belegen, dass ein CO2-Preissignal notwendig ist. Sie beleuchten den dafür unabdingbaren Dreiklang: Wirksamkeit, Sozialverträglichkeit und ein Zeithorizont, der den Adressaten eine rechtzeitige Reaktion ermöglich. Sie zeigen weiter, dass wertvolle Zeit verstrichen ist. Was sie allerdings nicht zeigen, ist ein einfacher Weg. Die Gutachten machen deutlich: Weder reicht