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Tabelle: Verteuerung der EEG-Umlage 2013 für verschiedene Haushaltsgrößen

(WK-intern) – Erhöhung der EEG-Umlage verteuert Strom im kommenden Jahr um 7,8 Prozent

  • EEG-Umlage klettert zum Jahreswechsel von 3,592 Cent auf 5,27 Cent pro Kilowattstunde – einzelne Haushalte zahlen 2013 bis zu 130 Euro mehr
  • Gesamtkosten der Umlage steigen nächstes Jahr für Privatverbraucher um 2,8 Milliarden Euro

Berlin -Der nächste Brief vom Stromversorger dürfte für die meisten Haushaltskunden mit unerfreulichen Nachrichten verbunden sein.

Angesichts der bislang stärksten Erhöhung der EEG-Umlage droht 2013 ein erheblicher Preisanstieg auf breiter Front. Nach aktuellen Berechnungen des unabhängigen Verbraucherportals toptarif.de würde allein die Weitergabe der höheren Umlagekosten zu einer Verteuerung des Stroms für Privatkunden um etwa 7,8 Prozent führen.*

EEG-Umlage steigt um 1,68 Cent pro Kilowattstunde

Wie die Deutsche Presse-Agentur vorab berichtet, heben die Übertragungsnetzbetreiber die EEG-Umlage zum Jahreswechsel von aktuell 3,592 Cent auf 5,27 Cent pro Kilowattstunde an. „Je nach Verbrauch werden Haushalte für die EEG-Förderung bis zu 130 Euro im Jahr mehr zahlen müssen“, erklärt Daniel Dodt von toptarif.de.

Tabelle: Verteuerung der EEG-Umlage 2013 für verschiedene Haushaltsgrößen

Für einen durchschnittlichen Drei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh Strom steigen die Förderkosten für Ökostrom im kommenden Jahr um 58,73 Euro auf 184,45 Euro netto. Erheblich teurer wird es bei höheren Verbrauchsstufen. So muss beispielsweise eine Großfamilie mit einem Jahresverbrauch von 6.500 Kilowattstunden im kommenden Jahr mit einer Netto-Belastung von 342,55 Euro rechnen. Aktuell hingegen werden „nur“ 233,48 Euro jährlich fällig.

Zusätzliche Kosten für Haushalte durch Mehrwertsteuer

„Auf sämtliche im Strompreis enthaltene Kosten, Steuern und Abgaben legt der Staat bei Privatkunden schlussendlich noch einmal 19 Prozent Mehrwertsteuer drauf – auch auf die EEG-Umlage“, macht Dodt deutlich. Somit steigen die Kosten für den durchschnittlichen Drei-Personen-Haushalt – unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer – von aktuell 149,61 Euro auf 219,50 Euro. Für den Strombedarf der Großfamilie fallen 2013 sogar 407,63 Euro brutto an. In diesem Jahr sind es rund 130 Euro weniger.

2,8 Milliarden Euro Mehrkosten für Privatkunden durch Umlagen-Erhöhung

Insgesamt steigt die Mehrbelastung für alle Haushalte durch die Umlagen-Erhöhung um rund 2,8 Milliarden Euro. Inklusive Mehrwertsteuer werden Privatkunden 2013 in der Summe etwa 8,78 Milliarden Euro in die Kassen der Übertragungsnetzbetreiber und des Staates einzahlen müssen.**

„Neben der Anpassung der EEG-Umlage werden höhere Netzentgelte, neue Abgaben wie die Offshore-Umlage und umfangreichere Entlastungen der Industrie für einen noch stärkeren Preisauftrieb bei den Haushalts-Strompreise sorgen“, warnt Dodt. „Alles zusammengenommen ist ein genereller Anstieg des Strompreisniveaus von zehn Prozent und mehr sehr wahrscheinlich.“

Angesichts der zu erwartenden Verteuerung im kommenden Jahr raten die Experten von toptarif.de zu einem umfassenden Tarifvergleich und empfehlen einen Wechsel zu günstigen Angeboten mit langfristigen Preisgarantien. Wichtig dabei: Eine Preisgarantie sollte nach Möglichkeit alle Bestandteile des Endkundenpreises abdecken, damit beispielsweise Änderungen bei staatlichen Abgaben – wie die jetzige Erhöhung der EEG-Umlage – nicht an die Verbraucher weitergegeben werden.

Durch Verbraucherportale wie toptarif.deoder kostenlose Service-Hotlines wie 0800 – 10 30 49 800 können Verbraucher schnell und unkompliziert verfügbare Stromtarife vergleichen und kostenlos zu günstigen Angeboten wechseln.

Hintergrund:

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verpflichtet die Netzbetreiber zur Abnahme (1) und vorrangigen Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien ins allgemeine Stromnetz (2). Anlagenbetreiber erhalten dafür mindestens 20 Jahre lang eine gesetzlich festgelegte Mindestvergütung (3). Da der nach dem EEG vergütete Strom bislang noch teurer ist als Atom- oder Kohlestrom, werden die daraus entstehenden Kosten über die EEG-Umlage auf die Stromkunden umgelegt. Seit 2010 vermarkten die vier Übertragungsnetzbetreiber den EEG-Strom direkt über die Börse und refinanzieren die Differenz zwischen der Vergütung für die Gesamteinspeisung und dem Börsenwert des eingespeisten Stroms über die EEG-Umlage. Die Höhe der EEG-Umlage für das Folgejahr wird von den Übertragungsnetzbetreibern i.d.R. am 15. Oktober bekannt gegeben.

* Ausgehend von einem durchschnittlichen Strompreis von 25,74 Cent (2012) für einen Drei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh/Jahr unter Berücksichtigung der Anhebung der EEG-Umlage und der anfallenden Mehrwertsteuer (Vergleichswert für 2013: 27,74 Cent). Zur Strompreisentwicklung in Deutschland für Privathaushalte vgl. BDEW (2012): BDEW-Strompreisanalyse Mai 2012. S. 6.

** Basierend auf einem Jahresverbrauch aller Haushalte in Deutschland von 140 Mrd. kWh Strom. Vgl. BDEW (2012): Energiemarkt Deutschland. Sommer 2012. S. 8.

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PM: Toptarif.de








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