Bundesverband EE fordert die Kostenvorteile der Erneuerbaren an Endkunden weitergeben Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Solarenergie Verbraucherberatung Windenergie 3. April 2020 Durchdachte Maßnahmen statt kurzfristiger Experimente (WK-intern) - Kommentar von Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), zu den energiepolitischen Vorschlägen des DIHK angesichts der Coronakrise: „Für klein- und mittelständische Unternehmen braucht es echte Liquiditätshilfen und unterstützende Maßnahmen. Wir wollen, dass der Kostenvorteil der Erneuerbaren Energien endlich auch beim Endkunden ankommt. Denn Wind und Photovoltaik zählen heute zu den kostengünstigsten Energieträgern in Deutschland. Statt kurzfristiger Experimente sind konkrete Hilfsprogramme mit Hand und Fuß erforderlich. Schnell umsetzbar sind die Senkung der Stromsteuer auf die europarechtlich minimale Höhe und die Finanzierung der Industrieprivilegien aus dem Bundeshaushalt. Beides führt zu einer kurzfristigen Senkung der Stromkosten
Vielfältige Nutzung aus der Wasserstofffabrik der Zukunft Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Technik 3. April 2020 Wasserstoff ist unverzichtbar für das Gelingen der Energiewende und das Erreichen der Klimaziele. (WK-intern) - Für die Sektorenkopplung ist er der dringend benötigte Baustein. Für die Industrie bietet er die umweltschonende Möglichkeit, mit Strom, Wärme und Mobilität versorgt zu werden. Umweltfreundlich ist der vielseitige Energieträger jedoch nur, wenn er mit regenerativen Energien erzeugt wird. Hier bietet das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF eine bedarfsgerechte, dezentrale, modulare Lösung zur Produktion und Verteilung von grünem Wasserstoff. Der Ausstoß von Treibhausgasen muss weltweit massiv reduziert werden. Nur so lässt sich die globale Erwärmung begrenzen. Power-to-X-Technologien gelten als vielversprechend, um dieses Ziel zu erreichen: Strom aus regenerativen
Rechenzentrum liefert einen wichtigen Beitrag zur Energiewende Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 3. April 2020 Erstes Energiewende-Rechenzentrum startet in Essen RWE Supply & Trading bindet Rechenzentren in die Energiewende ein Master+ und Notstromaggregate können im Notfall aushelfen (WK-intern) - Batterien sind für die Energiewende von zentraler Bedeutung, denn sie können helfen, die schwankende Einspeisung aus Erneuerbaren Energien abzufedern. Dafür wird bereits an vielen Lösungen in Anlagenbau und Netztechnik getüftelt. Hilfe kommt nun aus einer unerwarteten Ecke: von Rechenzentren. Sie speichern und verarbeiten riesige Datenmengen, gelten in puncto Strom allerdings bislang nur als große Verbraucher. Zur Absicherung halten sie jedoch rund um die Uhr Anlagen zur unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) sowie Notstromaggregate bereit. Eingesetzt werden diese Anlagen aber selten. Dank der von RWE
Vermögensverwalter First State Investments erwirbt 45,1 Prozent am Mannheimer Energieunternehmen MVV Mitteilungen Technik 3. April 2020 First State Investments: Langfristige Partnerschaft mit MVV First State Investments erwirbt 45,1 Prozent am Mannheimer Energieunternehmen MVV von den bisherigen Aktionären EnBW und RheinEnergie Unterstützung der auf nachhaltiges Wachstum, Dekarbonisierung und Digitalisierung ausgerichteten Strategie Langfristig orientierter Investor mit umfangreicher Erfahrung in europäischen Infrastrukturinvestments MVV-Vorstandsvorsitzender Dr. Müller: „Die stabile Grundlage für die Umsetzung unserer Strategie mit der Stadt Mannheim als dauerhaftem Mehrheitsanteilseigner erhält mit First State die ideale Vervollständigung.“ (WK-intern) - Von First State Investments („First State“) verwaltete Fonds erwerben die bisher von der Karlsruher EnBW AG und der Kölner RheinEnergie AG gehaltenen Anteile an dem Mannheimer Energieunternehmen MVV Energie AG. Das teilten die beteiligten Unternehmen und
Fraunhofer begegnet Corona mit Aktionsprogramm Mitteilungen 3. April 2020 Impact und Innovationskraft erhalten und vorantreiben (WK-intern) - Statement von Prof. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, zum Fraunhofer-Aktionsprogramm »Fraunhofer vs. Corona«. »Die aktuelle Pandemie berührt unser Vertrauen, jedes Problem schnell beherrschen zu können. Wir müssen entschlossen handeln, um die medizinische Krise schnellstmöglich zu überwinden – jedoch auch, um unsere Wirtschaft für die Zeit nach Corona maximal zu ertüchtigen. Die Fraunhofer-Gesellschaft begegnet dieser Herausforderung mit einem nachhaltigen Aktionsprogramm – und dem erklärten Ziel, Impact und Innovationskraft auch in Zeiten der Krise zu erhalten und intensiv voranzutreiben. Kurzfristig widmen wir Fraunhofer-intern für sofortige Anschubfinanzierungen Mittel in Millionenhöhe um. Wir konzentrieren uns hierbei auf eine Forcierung
SuedOstLink: Bundesnetzagentur legt Trassenkorridor für den nördlichsten Abschnitt fest Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Technik 2. April 2020 Präsident Homann: "Bringen auch in schwierigen Zeiten den Ausbau der Stromnetze voran“ (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute den Trassenkorridor für den letzten Abschnitt der Gleichstromverbindung SuedOstLink festgelegt. „Die Festlegung des gesamten Korridors für den SuedOstLink ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Realisierung dieses Projekts“, so Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Abschnitt vom Netzverknüpfungspunkt Wolmirstedt zum Raum Naumburg/Eisenberg Die Bundesnetzagentur bestätigt den Vorschlag des Vorhabenträgers 50Hertz GmbH. Der ca. 182 Kilometer lange Trassenkorridor beginnt bei Wolmirstedt und verläuft westlich von Magdeburg entlang der Autobahn A 14 nach Süden. Er umgeht Halle (Saale) östlich und folgt der A9 bis kurz vor Eisenberg. Die Gleichstromverbindung wird
Corona-Krise bewirkt 8,7 Prozent weniger Stromabnahme Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Verbraucherberatung 2. April 2020 Corona-Krise: 8,7 Prozent weniger Strom als Anfang März wird zurzeit in Deutschland verbraucht. (WK-intern) - In anderen Ländern sind die Verbrauchsrückgänge noch stärker. Eine stark gedrosselte Industrieproduktion, leere Bürogebäude, geschlossene Restaurants und Geschäfte – die Maßnahmen, um die Corona-Pandemie einzudämmen, wirken sich auch deutlich spürbar auf den Stromverbrauch in Deutschland und anderen Ländern aus. Während anfangs nur moderate Rückgänge sichtbar wurden, sank der Stromverbrauch in den vergangenen rund zwei Wochen deutlich. Das macht sich vor allem im Vergleich zu den Vorwochen bemerkbar: In der vergangenen Woche (KW 13) lag der Stromverbrauch um 7,4 Prozent niedriger als in der ersten Märzwoche (KW 10). Betrachtet
31 Organisationen fordern EU an den Zielen des Green Deal festzuhalten Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Solarenergie Windenergie 2. April 2020 Für einen Neustart Europas ist jetzt eine umweltfreundliche Erholung der EU erforderlich (WK-intern) - Aufrechterhaltung einer kontinuierlichen Versorgung mit sauberer Energie und Investitionen in die Energiewende Businesses call on EU leaders: an EU Green Recovery is now needed to restart Europe 31 organisations from Europe’s electricity, heating, cooling, building and transport sectors called on the European Institutions today to stick firm to the European Green Deal objectives. And to restart Europe’s economy after the COVID-19 crisis by placing renewable energy and energy efficiency at the core of the EU Recovery Plan. The EU Heads of State and the European Commission have already stated that
Strombörsen und Übertragungsnetzbetreiber in der einheitlichen Intraday-Marktkopplung Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Mitteilungen Technik 2. April 2020 SIDC: Rekordmonate und Begrüßung der neuen Mitglieder (WK-intern) - Die Strombörsen und Übertragungsnetzbetreiber in der einheitlichen Intraday-Marktkopplung (SIDC - vormals bekannt als XBID) melden ein signifikantes Wachstum des gekoppelten Intraday-Marktes nach dem Start der zweiten SIDC Go-Live-Welle im November 2019. 36 Millionen Handelsgeschäfte wurden seit dem ersten Go-Live im Juni 2018 über das System abgewickelt. Dabei verzeichnet das SIDC eine beträchtliche Steigerung der gehandelten Volumina – insbesondere zwischen den sieben Ländern der zweiten SIDC Go-Live-Welle – während das System weiterhin zuverlässig arbeitet. Indessen hat das SIDC Projekt mit dem Beitritt der slowakischen Mitglieder OKTE (Strombörse) und SEPS (Übertragungsnetzbetreiber) den Anwendungsbereich erweitert. Nach der zweiten
GRÜNE LIGA pflanzte erste Bäume im Waldgrundstück im Tagebauvorfeld Mitteilungen Ökologie 2. April 2020 Waldumbau auf gepachtetem Waldgrundstück im Tagebauvorfeld (WK-intern) - Auf ihrem im Vorfeld des Tagebaues Nochten gepachteten Waldgrundstück pflanzte die GRÜNE LIGA erste Bäume. „Mit standorttypische heimischen Laubbaumarten wie Linde, Eiche und Eberesche leiten wir den Umbau des bisherigen Kiefernbestandes zu einem artenreichen Wald ein. Wir glauben an die Zukunft dieses Waldes, der auch die benachbarten Dörfer vor Belastungen aus dem Tagebau schützen kann. Im nächsten Jahr planen wir hier weitere Pflanzungen.“ sagt René Schuster von der GRÜNEN LIGA. „Die geplanten weiteren Kultur- und Bildungsveranstaltungen in unserem Wald werden wir zwar in den nächsten Monaten aufgrund der Corona-Pandemie nicht durchführen können. Wir bereiten jedoch
Elektrifizierung: ÖPNV-Betreiber sollen mehr Sicherheit bei der Umstellung ihrer Busflotten erhalten E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 2. April 2020 E-Busse: OmniE soll Potenziale ermitteln (WK-intern) - Wann und wo ist die Umstellung von Diesel- auf E-Busse für ÖPNV-Unternehmen sinnvoll? Das herstellerunabhängige Analysetool OmniE soll künftig Auskunft geben und Busflottenbetreibern in ganz Europa Substitutions-Szenarien aufzeigen. Im Rahmen des gestarteten Forschungsprojekts „OmniE - IKT Tool zur System- und Flottenanalyse für Elektro-Omnibusse“ wird es entwickelt Als die Europäische Union im Jahr 2019 die „Clean Vehicles“ Directive verabschiedete, erhöhte sie den Druck auf ÖPNV-Unternehmen, ihre Fuhrparke mindestens teilweise auf Fahrzeuge mit alternativen Antriebstechnologien umzustellen. Diese Umstellung soll OmniE deutlich erleichtern, indem es Busflottenbetreibern wirtschaftlich und ökologisch sinnvolle Optionen aufzeigt. Der Prozess der Elektrifizierung von Busflotten soll damit
Stromnachfragerückgang durch Corona-Pandemie führt zu geringeren Strompreisen Mitteilungen Verbraucherberatung 1. April 2020 Stromnachfragerückgang durch Corona-Pandemie dürfte zur Zunahme negativer Strompreise in Deutschland führen (WK-intern) - Die aktuell deutlich gesunkene Stromnachfrage in Deutschland sorgt nicht nur für sinkende Strompreise an Spot- und Terminmärkten, sondern dürfte kurz- und mittelfristig auch zu einer steigenden Anzahl negativer Strompreise führen; dies bedeutet Erlöseinbußen auch für geförderte erneuerbare Energien. Diese Erwartung leitet das energiewirtschaftliche Beratungshaus enervis aus seinen aktuellen Strommarktmodellierungen ab, welche die Effekte der Corona-Krise auf Strompreise und Marktwerte erneuerbarer Energien analysieren. So gehen die Energiemarktexperten bei enervis davon aus, dass sich durch die Corona-Krise die deutsche Industriestromnachfrage 2020 deutlich reduziert. Und auch im Bereich Gewerbe, Handel und Dienstleistungen wird