EEG-Umlage, Netzentgelte & Co: Wird Strom 2021 noch teurer? Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 15. Oktober 2020 Der Strompreis wird auch im kommenden Jahr auf einem sehr hohen Niveau bleiben trotz Entlastung bei der EEG-Umlage. (WK-intern) - Ein erneuter Anstieg bei den Netzentgelten und die CO2-Abgabe machen die Ersparnis für viele Stromkunden zunichte. Auch 2021 werden viele Verbraucher für ihren Strom wieder tiefer in die Tasche greifen, jedoch weniger als noch im Sommer befürchtet. Die im Konjunkturpaket beschlossene Deckelung der EEG-Umlage in 2021 auf 6,5 Cent je Kilowattstunde [- 3,8%] wirkt erst einmal nicht wie eine spürbare Entlastung, doch hat die Kostenbremse der Bundesregierung verhindert, dass Stromkunden im kommenden Jahr einen Anstieg auf 10 Cent schultern müssen. Effektiv kommt es
Mehr Wissenschaftler beraten Bundesregierung bei Klima und Umwelt Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 15. Oktober 2020 Bundeskabinett beruft WBGU-Mitglieder (WK-intern) - Drei bisherige und sechs neue Mitglieder im Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen Auf Vorschlag von Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Bundesforschungsministerin Anja Karliczek hat das Bundeskabinett heute der Neuberufung der Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) für die achte Amtsperiode zugestimmt. Die Berufung gilt vom 1. November 2020 bis zum 31. Oktober 2024. Die drei bisherigen Beiratsmitglieder Sabine Schlacke, Karen Pittel und Markus Fischer wurden bestätigt und sechs neue Mitglieder berufen: Alexander Bassen, Jörg Drewes, Sabine Gabrysch, Anna-Katharina Hornidge, Hans-Otto Pörtner und Anke Weidenkaff. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek: "Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen für die
Verivox: EEG-Umlage sinkt, Stromnetzgebühren steigen: Kaum Entlastung für Verbraucher Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Verbraucherberatung 15. Oktober 2020 Die von der Bundesregierung gedeckelte EEG-Umlage sinkt von 6,76 Cent pro Kilowattstunde auf 6,5 Cent/kWh im Jahr 2021. (WK-intern) - Private Verbraucher werden dadurch voraussichtlich kaum entlastet. Das ist das Ergebnis einer Analyse des Vergleichsportals Verivox. Strompreis stagniert Die Deckelung der EEG-Umlage senkt den durchschnittlichen Strompreis um rund 1 Prozent. Ein Single-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 1.500 kWh wird um rund 5 Euro entlastet. Bei einem Drei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 kWh liegt die Entlastung bei rund 12 Euro. Fällt der Stromverbrauch mit 6.000 kWh noch höher aus, beispielsweise weil das Wasser elektrisch erwärmt wird, beträgt die jährliche Einsparung rund 19 Euro. "Angesichts der
Der Bedarf an CO2-freiem Strom steigt – Wir müssen Bestandsanlagen sichern und Repowering vorantreiben Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 14. Oktober 2020 Das Bundeswirtschaftsministerium hatte heute zu einem Runden Tisch eingeladen, um Möglichkeiten des Weiterbetriebs für Windenergieanlagen zu erörtern, die ab dem kommenden Jahr aus der EEG-Förderung ausscheiden. (WK-intern) - Bundeswirtschaftsministerium, mehrere Landesministerien und die Vertreter der Branche diskutieren, wie ein Weiterbetrieb wirtschaftlich zu sichern und Repowering stark werden kann. Dazu erklärt Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie: „Wir begrüßen die Initiative des Wirtschaftsministeriums ausdrücklich. Die Zeit drängt. Angesichts steigender Nachfrage nach Erneuerbaren Strom, einer mangelnden Flächenbereitstellung und schleppender Genehmigungslage, stockendem Zubau und dem Ausscheiden von bis zu 16 Gigawatt (GW) Leistung, die bis 2025 aus der EEG-Förderung fallen, droht ein Netto-Abbau an Leistung. Dies
Green-Deal-Fever in der Luftfahrtforschung: Deutschland auf Kurs zum klimaneutralen Fliegen E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Videos 14. Oktober 2020 DLR und BDLI übergeben White Paper Zero Emission Aviation (WK-intern) - Eine Energiewende in der Luftfahrt mit dem Ziel Zero Emission ist bis zur Mitte des Jahrhunderts möglich und bedarf eines umfassenden Innovationsschubs. Das betonen das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) bei der heutigen gemeinsamen Übergabe des White Paper ‚Zero Emission Aviation – Emissionsfreies Fliegen‘ an das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Das Papier führt erstmals umfassend den aktuellen Forschungsstand sowie technologische Handlungsfelder auf dem Weg zum emissionsfreien Fliegen in allen Luftfahrtbereichen zusammen. Dafür werden ein vielfältiger Technologiemix mit umfangreichen Entwicklungen
Neue Systeme an Windenergieanlagen sollen Vögel gezielt schützen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 14. Oktober 2020 KNE stellt Empfehlungen zur Diskussion (WK-intern) - Kamera- und Radarsysteme an Windenergieanlagen sollen Vögel gezielt schützen und pauschale Abschaltungen reduzieren Anhand welcher Kriterien und Maßstäbe lässt sich die fachliche Eignung und Wirksamkeit von automatischen Detektions- und Abschaltsystemen an Windenergieanlagen zum Schutz von Vögeln beurteilen? Auf Grundlage einer Expertenbefragung hat das Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende (KNE) im Rahmen eines Forschungsprojekts dazu Empfehlungen erarbeitet. Kamera- und Radarsysteme müssen eine hohe Wirksamkeit aufweisen, wenn sie im Genehmigungsverfahren einer Windenergieanlage eingesetzt werden sollen, um das Kollisionsrisiko unter die Signifikanzschwelle zu senken. Nähert sich der Windenergieanlage ein Exemplar einer für die Genehmigung relevanten kollisionsgefährdeten Vogelart, für die ein signifikant
Großstrukturen in der Produktionstechnik: Veranstaltungsrückblick: „An Bord bei …“ in Rostock Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Veranstaltungen Windenergie Windparks Wirtschaft 14. Oktober 2020 Am 1. Oktober 2020 lud das Maritime Cluster Norddeutschland (MCN) zum beliebten Mitglieder- und Vernetzungsformat „An Bord bei …“ nach Rostock ein. (WK-intern) - Im Fokus standen die beiden MCN-Vereinsmitglieder Fraunhofer-Institut für Großstrukturen in der Produktionstechnik IGP und die ANOVA GmbH. Die Firmen gewährten den Teilnehmenden der Veranstaltung interessante Einblicke in ihre tägliche Arbeit, Schwerpunkte, Produkte und Dienstleistungen. Herr Dr. Volker Gries von der ANOVA GmbH ging hierbei auf die vielfältigen Angebote im Bereich der digitalen Weiterbildung ein. Unterlegt wurden diese mit praktischen Beispielen im Bereich der Standortunterweisung oder dem Arbeitsschutz. Im Vordergrund standen dabei die Vorteile digitaler Lernkonzepte im Vergleich zu den
JA Solar liefert Module für die ersten schwimmenden PV-Anlagen in Spanien und Malaysia Mitteilungen Solarenergie Technik 14. Oktober 2020 JA Solar gab kürzlich bekannt, dass es alle Photovoltaik (PV)-Module für Spaniens erste netzgekoppelte schwimmende Solaranlage geliefert hat, die sich im Stausee Sierra Brava in der Region Extremadura befindet. (WK-intern) - Dieses Projekt ist erfolgreich an das Netz angeschlossen und in Betrieb genommen worden. Das 1,1 MW-Projekt verwendet mono- und bifaziale Module von JA Solar, die in verschiedenen Ausrichtungen und Neigungswinkeln unter Verwendung verschiedener schwimmender Systeme installiert werden. Der Vergleich ihrer Unterschiede hinsichtlich Energieertrag, Wartungskosten usw. wird wichtige Anhaltspunkte für die Entwicklung schwimmender PV-Projekte liefern. Im Vergleich zu einer herkömmlichen bodenmontierten PV-Anlage kann eine schwimmende Solaranlage die benötigten Landressourcen reduzieren, während das Wasser dazu
Atomkernkraftwerk Brunsbüttel: Fehleinleitung/Abweichung bei der Befüllung von Fässern mit radioaktiven Abfällen Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 13. Oktober 2020 BRUNSBÜTTEL/KIEL. Im Kernkraftwerk Brunsbüttel ist es zu einem meldepflichtigen Ereignis im Zusammenhang mit der Abfertigung von Abfallfässern mit Metallschrotten gekommen. (WK-intern) - Das teilte die schleswig-holsteinische Reaktorsicherheitsbehörde heute (13. Oktober) in Kiel mit. Bei dem Ereignis wurden bei begleitenden Kontrollen durch Sachverständige an vier Fässern Befüllungen mit nichtmetallischen radioaktiven Abfällen festgestellt, die von der vorliegenden Dokumentation zu der Abfallkampagne abweichen. Die Abfälle waren durchweg als Metalle deklariert worden, vorgefunden wurden aber auch Bauschutte und Verpackungsreste. Die für den Strahlenschutz relevanten Daten waren jedoch richtig dokumentiert. Die Fässer und deren Inhaltsangaben waren im Kernkraftwerk sämtlich in einem rechnergestützten Verarbeitungssystem erfasst worden, das als Sicherheitssystem eingestuft
Energiewende: Hafenbetrieb Rotterdam Teil des neuen Future Fuels Network Kooperationen Mitteilungen Ökologie Technik Veranstaltungen 13. Oktober 2020 Der Hafenbetrieb Rotterdam gehört zu einem neuen „Future Fuels Network“ von Hafenorganisationen, das am 6. Oktober auf der maritimen SIBCON-Konferenz in Singapur angekündigt wurde. (WK-intern) - Gemeinsam mit den Schwesterunternehmen aus Singapur und Japan wird der Hafenbetrieb Rotterdam einen Strategieplan zur weiteren Einführung kohlenstoffarmer und sauberer Kraftstoffe für den maritimen Sektor entwickeln. Neben der Forschung und Entwicklung werden die Mitglieder an möglichen gemeinsamen Bunker-Pilotläufen mit ausgewählten Reedereien zusammenarbeiten, um die Dekarbonisierung der Schifffahrtsindustrie zu beschleunigen. Auf der Singapore International Bunkering Conference and Exhibition (SIBCON) wurde die Kooperationsvereinbarung virtuell unterzeichnet. Nach Ansicht von Allard Castelein, Generaldirektor des Hafenbetriebs Rotterdam, befindet sich „die Welt mit
Die deutsche Klima-Wissenschafter sehen unerreichbare politische Plan-Ziele Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 13. Oktober 2020 Kommentar von Andreas Kuhlmann zur Studie des Wuppertal-Instituts: "Anvisierte Ziele scheinen durch vorgestellte Eckpunkte unerreichbar" (WK-intern) - "Die vom Wuppertal-Institut im Auftrag von Fridays for Future erstellte und heute vorgestellte Studie "Wie Deutschland bis 2035 CO2-neutral werden kann" beschreibt Eckpunkte, die für eine Klimaneutralität Deutschlands bereits im Jahr 2035 umgesetzt werden müssten. Sie weist zurecht darauf hin, dass die gegenwärtigen ebenfalls sehr ambitionierten Zielvorgaben der Bundesregierung für die sich aus dem Pariser Klimaabkommen ergebenden Zielvorgaben für Deutschland nicht ausreichen. Bedauerlicherweise fehlt es den darin beschriebenen Eckpunkten an nachvollziehbaren Machbarkeitspfaden. Sie enthält im Gegenteil Eckpunkte, die ein Erreichen der von dieser Studie anvisierten Ziele
Memorandum of Understanding zur Gestaltung der Zukunft des Industrie- und Innovationsstandorts Berlin Kooperationen Mitteilungen Technik 13. Oktober 2020 Land Berlin und Siemens Energy unterzeichnen Absichtserklärung für gemeinsames Standort- und Strukturkonzept Siemens Energy wird Konzernleitung in Berlin ansiedeln Mehrere Standorte in der Prüfung, insbesondere der Standort Berlin-Moabit (WK-intern) - Das Land Berlin und Siemens Energy haben heute im Roten Rathaus in Berlin ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet. Mit der Absichtserklärung verständigen sich die Parteien darauf, ein gemeinsames Standort- und Strukturkonzept für die Ansiedlung der Konzernleitung von Siemens Energy in Berlin zu erarbeiten. Unterzeichnet wurde das MoU vom Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, von den beiden Bürgermeistern und Senatoren Ramona Pop (Wirtschaft, Energie und Betriebe) und Dr. Klaus Lederer (Kultur und Europa) sowie