Sinkende Strompreise für Großabnehmer treiben Stromkosten für Verbraucher Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 2. Oktober 2013 (WK-intern) - Fehler im System: Sinkende Strompreise für Großabnehmer treiben Stromkosten für Verbraucher Münster - Der Abwärtstrend bei den Strompreisen für die Großabnehmer und die Industrie hält auch im September 2013 weiter an. Für Grundlaststrom mussten im abgelaufenen Monat im Mittel nur noch 4,17 Cent pro Kilowattstunde (kWh) bezahlt werden. Das ist ein Rückgang um 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr (September 2012: 4,47 Cent/kWh), teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster mit. Die Ergebnisse basieren auf den Spotmarkt-Daten der Strombörse. Noch deutlicher fällt der Preisrückgang für die ersten neun Monate des laufenden Jahres aus. Von Januar bis September 2013 sinkt der
Leistung von Photovoltaikmodulen auf vergleichbarem Niveau bestimmen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 1. Oktober 2013 (WK-intern) - Photovoltaikmodule weltweit mit einheitlicher Qualität gemessen Fraunhofer ISE initiierte Vergleich der vier führenden Messlabors In einem Vergleich zur Messung der Leistung von Photovoltaikmodulen stellte sich das Fraunhofer ISE CalLab PV Modules drei weiteren international führenden Messeinrichtungen für Solarmodule, dem NREL in den USA, dem AIST in Japan sowie dem JRC/ESTI der European Commission in Ispra, Italien gegenüber. Das Ergebnis zeigt, dass in diesen weltweit führenden Messlabors die Leistung von Photovoltaikmodulen auf vergleichbarem Niveau bestimmt wird. Die Abweichung aller Ergebnisse vom Mittelwert der vier Einrichtungen ist ± 1Prozent. Für die Investoren im weltweit wachsenden Photovoltaikmarkt ist dies eine wichtige Aussage
Bedarf an Reservekraftwerksleistung für den Winter 2015/16 bestätigt Behörden-Mitteilungen News allgemein 1. Oktober 20134. Oktober 2013 (WK-intern) - Homann: „Reservekraftwerksleistung in Höhe von 4.800 MW erforderlich.“ Die Bundesnetzagentur hat heute die Prüfung des Reservekraftwerksbedarfs für den Winter 2015/16 abgeschlossen und auf Grundlage der von den Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB) erstellten Systemanalyse einen Bedarf an Reservekraftwerken mit einer Leistung von 4.800 MW bestätigt. Der Bericht ist auf der Internetseite der Bundesnetzagentur veröffentlicht. „Die Analysen für den Winter 2015/16 zeigen, dass fast doppelt so viel konventionelle Kraftwerksleistung vorgehalten werden muss wie für den kommenden Winter. Gründe hierfür sind eine weitere Verschiebung der Erzeugung in den Norden und die Abschaltung des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld Ende 2015. Zudem gehen die betrachteten Ausfallszenarien für den Winter 2015/16
Meinungsforschung: Bürger wollen Strom selbst erzeugen Dezentrale Energien Mitteilungen Solarenergie 1. Oktober 201330. September 2013 (WK-intern) - Geht es nach dem Willen der Bürgerinnen und Bürger, wird Deutschland zum Land der Kraftwerksbetreiber. 76 Prozent der Deutschen können sich vorstellen, Strom in Zukunft zuhause zu erzeugen. Lediglich 11 Prozent geben an, über die Option, selbst zum Kraftwerksbetreiber zu werden, noch nie nachgedacht zu haben. Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstitut YouGov im Auftrag des Energieanbieters LichtBlick. „Wir sehen einen klaren Trend von zentralen Großkraftwerken hin zu dezentraler Energie. In Zukunft entscheiden nicht mehr die Konzerne, sondern die Bürgerinnen und Bürger, wie Energie produziert wird“, so Gero Lücking, Geschäftsführer Energiewirtschaft bei LichtBlick. „Mit dem Preisverfall
Conergy Modulwerk sichert mit innovativem Modell alle Arbeitsplätze im Oktober Mitteilungen Solarenergie 1. Oktober 201330. September 2013 (WK-intern) - Conergy Geschäftsführung vereinbart mit Agentur für Arbeit neuartige Lösung Die Conergy SolarModule GmbH & Co. KG geht in enger Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit neue Wege: Mit dem heute vereinbarten neuartigen Kurzarbeitsmodell sichern die Geschäftsleitung des Modulwerks in Frankfurt (Oder) und der vorläufige Insolvenzverwalter auch nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens zunächst alle rund 300 Arbeitsplätze am Standort. Erhalt aller rund 300 Arbeitsplätze durch Kurzarbeitsmodell Investorenübernahme des Modulwerks bis Ende Oktober angestrebt Geschäftsbetrieb am Standort läuft bei stabiler Auftragslage im Oktober weiter Starke: "Sicherung der Arbeitsplätze hat Priorität - Modell hat Vorteile für alle Beteiligten." "Die Sicherung der Arbeitsplätze am Standort hat für uns oberste
juwi gründet neue Niederlassung in Dubai Mitteilungen 30. September 2013 (WK-intern) - Neue Landesgesellschaft juwi Renewable Energies FZCO wird Kontenpunkt für den Mittleren Osten sowie Nord- und Ostafrika Joint Venture mit Z-One DMCC Die juwi-Gruppe, einer der weltweit führenden Projektentwickler für erneuerbare Energien, baut ihr internationales Projektgeschäft weiter aus. Von der Wirtschaftsmetropole Dubai aus wird das neue Tochterunternehmen juwi Renewable Energies FZCO zunächst Kunden in Nord- und Ostafrika sowie den arabischen Ländern betreuen. juwi Dubai wird dabei als Berater sowie als Engineering, Procurement und Construction (EPC) Partner auftreten und die Realisierung der Projekte übernehmen. Der Fokus der neuen juwi-Tochter wird zunächst auf Solarprojekten liegen. juwi Renewable Energies FZCO ist ein Joint Venture
Bioenergy 2020 stellen umweltfreundlich Wasserstoff aus Holz her Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Technik 30. September 201330. September 2013 (WK-intern) - Endlich umweltfreundliche Wasserstoffproduktion: TU Wien und Bioenergy 2020 stellen Wasserstoff aus Holz her. Nebenbei entsteht außerdem Strom und Wärme. Verbrennungsmotoren emittieren klimaschädliches CO2, Wasserstoff-betriebene Brennstoffzellen hingegen hinterlassen bloß Wasserdampf. Wie umweltfreundlich Brennstoffzellen allerdings tatsächlich sind, hängt immer davon ab, wie der Wasserstoff ursprünglich gewonnen wurde. Die TU Wien und Bioenergy2020+ entwickelten nun am Biomassekraftwerk in Oberwart ein dreistufiges Verfahren, aus Holz hochreinen Wasserstoff zu erzeugen. Nebenbei produziert die Anlage auch noch Wärme und Strom, um einen möglichst hohen Gesamt-Wirkungsgrad zu erreichen. Holz statt Erdöl Handelsüblicher Wasserstoff wird hauptsächlich aus fossilen Energieträgern wie Erdgas hergestellt. In Oberwart wird nun aber hochreiner Brennstoffzellen-tauglicher Wasserstoff
Koalition einigt sich auf Mini-Stadtwerk – Volksentscheid notwendiger denn je Berlin Mitteilungen 30. September 2013 (WK-intern) - Der am 26.09.2013 im Koalitionsausschuss gefundene Kompromiss zum Stadtwerk ist blamabel. Weitergehende Vorstellungen des Umweltsenators Müller wurden abgelehnt. Übrig bleibt ein Ministadtwerk, das vor allem aus politischen Gründen kurz vor der Volksabstimmung beschlossen werden soll. Dieses Stadtwerk soll nach dem Willen der Koalition nur selbst produzierte Energie vertreiben dürfen und nicht – außer in ohnehin bundesgesetzlich vorgeschriebenen Notfällen, um die Versorgung sicherzustellen – Strom zukaufen dürfen. Auf diese Art und Weise können zunächst lediglich einige Hundert Haushalte mit Strom versorgt werden. Insbesondere der aus dem Müllheizkraftwerk Ruhleben erzeugte Strom kann nicht genutzt werden. Trotz gegenteiliger Behauptungen sieht der vor 10
BDEW: Handlungsempfehlungen für die Politik zum EEG Mitteilungen 30. September 2013 (WK-intern) - BDEW legt neuer Bundesregierung Branchenlösung zur Weiterentwicklung des Energiemarktes vor Mit EEG-Reform sofort Pflicht zur Direktvermarktung für Neuanlagen einführen Energiemarkt soll zu dezentralem Leistungsmarkt umgebaut werden Die Energiewirtschaft hat eine Lösung für die zukunftsfähige Ausgestaltung des Energiemarktes vorgelegt. Das umsetzungsbereite Konzept, das im Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) erarbeitet wurde, besteht aus zwei Säulen. Erstens soll eine grundlegende Reform der Förderung von Erneuerbaren Energien erfolgen. Diese baut auf dem vorhandenen, aber weiter entwickelten Marktprämienmodell auf und sieht zunächst im Kern für Neuanlagen eine Pflicht zur Direktvermarktung ihres erzeugten Stroms vor. Zweitens soll ein dezentraler Leistungsmarkt geschaffen werden, in dem
Kieler Weltrelief: Der Ozean schwappt bis ins Schwabenland Forschungs-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 29. September 2013 Kieler Meeresforschung beim Tag der deutschen Einheit in Stuttgart Kiel. Am 2. und 3. Oktober finden in Stuttgart die offiziellen Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit statt. Auf der Ländermeile im Herzen der baden-württembergischen Landeshauptstadt präsentiert das Land Schleswig-Holstein unter anderem spannende Einblicke in die Tiefsee und aktuelle Themen der Meeresforschung. Die Ausstellung wurde vom Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“ und dem GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel entwickelt. Schleswig-Holstein ist das Land zwischen den Meeren. Doch nicht nur geografisch prägen die Meere das nördlichste Bundesland. Auch in Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft spielen sie eine große Rolle. Das spiegelt sich auch im Auftritt Schleswig-Holsteins
Kernkraftwerkes Biblis: Ölleckage an Messleitung eines Notstromdiesels Behörden-Mitteilungen 29. September 2013 (WK-news) - Die Betreiberin des Kernkraftwerkes Biblis, die RWE Power AG, hat das nachfolgende Ereignis dem hessischen Umweltministerium als zuständiger Aufsichtsbehörde gemeldet. Nach der Internationalen Skala zur Bewertung von Vorkommnissen INES ist es der Stufe 0 (unterhalb der Skala = keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung) zuzuordnen. Im abgeschalteten Block A des Kraftwerks Biblis kam es im Verlauf einer wiederkehrenden Funktionsprüfung an einem der insgesamt vier Notstromdiesel zu einer Ölleckage. Ursache war der Bruch einer Messleitung. Das betroffene Bauteil wurde umgehend ausgetauscht und zur Ursachenklärung an den Hersteller gesendet. Im Anschluss wurde ein erfolgreicher Probelauf durchgeführt. Für die Dauer der Reparatur
Tagung – Energienetze, Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und Energiewende Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 29. September 2013 (WK-intern) - 50 Jahre Institut für Berg- und Energierecht Clausthal-Zellerfeld. Vor 50 Jahren ist das Institut für deutsches und internationales Berg- und Energierecht (IBER) an der TU Clausthal gegründet worden. Aus diesem Anlass richtet das einzige juristische Institut der Universität am 26. und 27. September eine Tagung aus. Austragungsort des wissenschaftlichen Teils ist das Energie-Forschungszentrum Niedersachsen in Goslar. „Die Themen der Tagung – Energienetze, Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und Energiewende – spiegeln wesentliche Arbeitsschwerpunkte des Instituts wider”, sagt Professor Hartmut Weyer. Seit 2008 leitet der Jurist die Einrichtung, deren Know-how erst kürzlich am Bundesverfassungsgericht gefragt war. In einem bei den Karlsruher Richtern anhängigen Verfahren