Pariser Klimaabkommen als Brücke zur Einhaltung der 2-Grad-Grenze Forschungs-Mitteilungen Ökologie 22. Oktober 2015 Die nationalen Länderbeiträge zu einem globalen Klimaabkommen reichen bislang nicht aus, um die globale Erwärmung auf maximal 2 Grad Celsius zu begrenzen (WK-intern) - Die Länderbeiträge können jedoch zum Einstiegspunkt in eine kohlenstoffarme Wirtschaft werden, wenn das Pariser Abkommen einen Mechanismus zur Stärkung dieser Beiträge bis spätestens 2020 umfasst. Das zeigt ein neuer Bericht eines Konsortiums aus 16 internationalen Forschungsinstituten. Die Wissenschaftler liefern eine detaillierte Analyse des Umbaus des Energiesektors, der für die Umsetzung der INDC genannten Länderbeiträge (intended nationally determined contribution) notwendig wird, und untersuchen die Reichweite dieses Umbaus mit Blick auf die zwei-Grad-Leitplanke. „Bis zum 19.Oktober wurden 123 INDCs von
Erster Mittelstandstag Industrie 4.0 im Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz in Kaiserslautern Behörden-Mitteilungen 22. Oktober 2015 Gabriel und Dreyer beim ersten Mittelstandstag Industrie 4.0 in Kaiserslautern (WK-intern) - Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie Sigmar Gabriel und die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer haben heute den ersten Mittelstandstag Industrie 4.0 im Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz in Kaiserslautern besucht. Wichtiger Programmpunkt ist auch die Besichtigung der SmartFactoryKL - einer Demonstrations- und Forschungsplattform für innovative Fabriktechnologien, die zeigt, wie digital vernetzte Produktion in der Praxis aussehen kann. Bundesminister Sigmar Gabriel: „Die digitale Transformation wird in Deutschland nur dann gelingen, wenn wir unseren Mittelstand als Fundament der deutschen Wirtschaft in die Industrie 4.0 mitnehmen. Und wenn wir das Erfolgsmodell ‚German Mittelstand‘ gemeinsamen
Praxistaugliche IT-Lösungen für Elektromobilisierung von Fahrzeugflotten E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 22. Oktober 2015 »eFlotte« entwickelt praxistaugliche IT-Lösungen für Elektromobilisierung von Fahrzeugflotten (WK-intern) - Nach dreijähriger Laufzeit befindet sich das Spitzenclusterprojekt »eFlotte« auf der Zielgeraden. Viele der dabei entwickelten Lösungen, die die Integration von Elektrofahrzeugen in bestehende Fahrzeugflotten vereinfachen, wurden in der Praxis erprobt oder sind schon im Alltagsbetrieb angekommen – z.B. ein Ladeinfrastrukturdemonstrator am Fraunhofer-Institutszentrum Stuttgart. Elektromobilität findet den Zugang zum Markt über Fuhrparkflotten – das zeigen aktuelle Zulassungszahlen des Kraftfahrt-Bundesamts. Um Elektrofahrzeuge flächendeckend auf die Straße zu bringen, müssen sie ein fester Bestandteil von Fahrzeugflotten werden. Durch die im Projekt entwickelten intelligenten, praxistauglichen IT-Lösungen werden Fuhrparkmanager bei der Integration elektrisch angetriebener Fahrzeuge in ihre Flotten
Bund gibt Konzept Windenergie in Anhörung Behörden-Mitteilungen Windenergie 22. Oktober 2015 Das gewachsene Interesse an Windenergie in der Schweiz wirft Fragen bei der Planung von Windenergieanlagen auf. (WK-intern) - Das Konzept Windenergie legt hierfür die Rahmenbedingungen des Bundes fest. Das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) gibt den Entwurf des Konzepts ab heute in die Anhörung. Im Zuge der Förderung erneuerbarer Energien haben die Planungen von Windenergieanlagen in den letzten Jahren zugenommen. Die Kompetenz dazu liegt bei den Kantonen und teilweise auch bei den Gemeinden. Klare Rahmenbedingungen erleichtern dabei ihre Arbeit wie auch diejenige von Unternehmen, die Windenergieanlagen planen und realisieren. Das Konzept Windenergie hält deshalb fest, wie die Bundesinteressen bei der Planung von Windenergieanlagen zu
Effizienz-Preis NRW 2015 – für ressourcenschonende Produkte Mitteilungen 22. Oktober 201522. Oktober 2015 NRW-Umweltminister Johannes Remmel verleiht "Effizienz-Preis NRW 2015" für ressourcenschonende Produkte (WK-intern) - NRW Umweltminister Johannes Remmel überreichte heute in Essen auf der Zeche Zollverein den mit insgesamt 15.000 Euro dotierten Effizienz-Preis NRW 2015 an drei mittelständische Preisträger aus Nordrhein-Westfalen. Ausgezeichnet wurde die AfB gGmbH aus Essen, Europas erstes gemeinnütziges IT-Systemhaus für ihren innovativen Wiederverwertungsansatz für IT Hardware, der Spezialschmierstoffhersteller BECHEM aus Hagen für das ressourcenschonende Beschichtungsverfahren in der Kaltmassivumformung und Dörken MKS-Systeme aus Herdecke für ein neuentwickeltes Konzept für den Hochtemperaturkorrosionsschutz in der Stahlverarbeitung. Minister Remmel erklärte anlässlich der Preisverleihung: "Ressourceneffiziente Produkte entlasten die Umwelt, schonen das Klima und stärken die Wettbewerbsfähigkeit. Der
Batterien aus Kunststoff für die Energiewende Forschungs-Mitteilungen 22. Oktober 2015 Chemiker der Universität Jena präsentieren neuartige Redox-Flow-Batterie auf Polymer-Basis (WK-intern) - Sonne und Wind sind wichtige erneuerbare Energiequellen, die jedoch natürliche Schwankungen zeigen: Bei starkem Wind und strahlendem Sonnenschein wird zu viel, bei Windstille und Wolken dagegen zu wenig Strom produziert. Für eine kontinuierliche Stromversorgung und stabile Energienetze braucht es daher Stromspeicher. Vielversprechend sind sogenannte Redox-Flow-Batterien, die allerdings bislang einen entscheidenden Nachteil haben: Bei dieser Batterietechnik kommen teure Metalle und aggressive Säuren zum Einsatz. Einen entscheidenden Schritt zu einer einfach handhabbaren, sicheren und zugleich ökonomischen Redox-Flow-Batterie ist nun einem Forscherteam der Friedrich-Schiller-Universität Jena, des Zentrums für Energie und Umweltchemie (CEEC Jena) und der JenaBatteries
Elektroimpulse: Neues alternatives Bohrverfahren in der Geothermie Forschungs-Mitteilungen Geothermie 22. Oktober 201521. Oktober 2015 Neues Verfahren nutzt hohe Spannung für tiefe Geothermiebohrungen (WK-intern) - Bohren wie der Blitz Etwa 95 % der geothermischen Wärmeressourcen in Deutschland stecken im kristallinen Gestein. Die bisherigen Bohrverfahren kommen in diesem harten Gestein aber nur langsam voran und verschleißen schnell. Das BINE-Projektinfo „Elektroimpulse zerkleinern hartes Gestein“ (13/2015) stellt ein alternatives Bohrverfahren vor. Bei diesem zerkleinert ein Hochspannungsimpuls das Gestein. Das Verfahren weist nur eine geringe Abnutzung des Bohrkopfs auf und ermöglicht bis zu 30 % niedrigere Bohrkosten. Beim Bohren mit dem Elektro Impuls Verfahren (EIV) liegen zwei Elektroden in der Tiefe auf der Gesteinsschicht auf. Über sie werden Impulse von 400 kV ins
Airbus testet effizientes Triebwerk in neuer Testanlagen für Ionenantriebe Forschungs-Mitteilungen Technik 22. Oktober 201521. Oktober 2015 Airbus testet Hochleistungsionenantrieb in DLR-Weltraumkammer (WK-intern) - Ein Triebwerk, das zu den effizientesten existierenden Raumfahrtantrieben zählt, ist im Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) Göttingen von Airbus getestet worden. Die Untersuchungen fanden in einer der leistungsfähigsten Testanlagen für Ionenantriebe statt. Die "Simulationsanlage für Treibstrahlen Göttingen - Elektrische Triebwerke" (STG-ET) hat damit ihre Eignung zum Betrieb von Ionentriebwerken hoher Leistung unter Beweis gestellt. Das ist technisch besonders anspruchsvoll, denn diese Triebwerke können nur im Vakuum höchster Qualität betrieben und getestet werden. Weitere Herausforderungen sind die direkte Messung des Schubs und der Umgang mit dem hochenergetischen Ionenstrahl der Triebwerke. Die STG-ET simuliert in einer Kammer
Altair-Software ist auf elektrostatische Simulationen – Simulation elektrischer Felder, spezialisiert Mitteilungen Technik 22. Oktober 201521. Oktober 2015 Altair erweitert Softwarepalette um Simulation elektromagnetischer Felder (WK-intern) - Der elektrostatische Solver "Charge" von Fieldscale ist nun über die Altair Partner Alliance verfügbar Altair hat heute bekannt gegeben, dass Fieldscale PC mit seiner elektromagnetischen Simulationssoftware Charge der Altair Partner Alliance (APA) beigetreten ist. Die Software ist auf elektrostatische Simulationen, auch bekannt als Simulation elektrischer Felder, spezialisiert. „Wir sind stolz darauf, nun Teil der Altair Partner Alliance zu sein”, sagte Yiorgos Bontzios, CEO bei Fieldscale. „Fieldscales moderne Simulationssoftware wird die Ingenieure in die Lage versetzen, effizientere Produkte in kürzerer Zeit zu entwickeln. Die Software wird sich als unerlässliches Werkzeug für jedes ergebnisorientierte Unternehmen aus
Der Bau der ersten Konverter für das Gleichstromvorhaben ULTRANET ist vergeben Behörden-Mitteilungen 22. Oktober 201521. Oktober 2015 Positives Signal für die erste Gleichstromverbindung in Deutschland (WK-intern) - Die Übertragungsnetzbetreiber Amprion GmbH und TransnetBW GmbH haben heute den Auftrag für die Planung und den Bau der Konverter für das Gleichstromvorhaben ULTRANET vergeben. Die Verbindung von Osterath in Nordrhein-Westfalen nach Philippsburg in Baden-Württemberg ist damit das erste Gleichstromvorhaben, bei dem die technischen Details für die zwei Konverteranlagen am Anfang und Ende der Gleichstromverbindung geplant werden können. Ziel ist es, in einem nächsten Schritt die Planungsunterlagen für das anschließende Genehmigungsverfahren zu erstellen und das Genehmigungsverfahren zügig abzuschließen. Sobald die Genehmigung vorliegt, kann die Errichtung der zwei Anlagen beginnen. Staatssekretär Rainer Baake: "Mit der Auftragsvergabe
Nanokohlenstoffe verwandeln Abwärme in Strom und reinigen Abwässer ohne Chemie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 22. Oktober 201521. Oktober 2015 Wissenschaftler am INM arbeiten an einer Methode, mit der man Abwässer ohne Chemikalien und zudem energieeffizient entsalzen kann. (WK-intern) - Dieser umweltverträgliche Prozess lässt sich sogar zur Stromerzeugung nutzen. Um Salze und Schwermetalle aus Abwässern zu entfernen, werden diese über chemische Reaktionen gereinigt oder aufwändigen Filtermethoden unterzogen. Wissenschaftler aus Saarbrücken arbeiten an einer Methode, mit der man Abwässer ohne Chemikalien und zudem energie-effizient entsalzen kann: Bei der sogenannten elektrosorptiven Entionisierung (CDI) werden die Ionen über Elektroden aus dem Wasser entfernt und an den Elektroden gesammelt. Zurück bleiben sauberes Wasser und die an den Elektroden angereicherten Ionen. Dieser umweltverträgliche Prozess lässt sich sogar zur
Solarstromforschung fördert die Photovoltaik-Industrie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 21. Oktober 2015 Spitzenforschung erleben: Die Solarbranche als Arbeitgeber (WK-intern) - Erste „Science meets Solar“-Tour führt Nachwuchskräfte nach Freiberg Anwendungsorientierte Forschung macht Solarstrom noch günstiger Photovoltaik-Industrie als attraktiver Arbeitgeber Exklusive Einblicke in die Spitzenforschung der deutschen Solarindustrie erhalten Studierende und Absolventen bei „Science meets Solar“ in Freiberg. Im Rahmen der von der Bundesregierung unterstützten Förderinitiative „F&E für Photovoltaik“ treffen sie zwei Tage lang Vertreter der anwendungsorientierten Photovoltaik-Forschung sowie der Industrie. „F&E für Photovoltaik“ – kurz Solarstromforschung – fördert die Forschungsanstrengungen der Photovoltaik-Industrie in Deutschland über einen Zeitraum von drei Jahren mit insgesamt rund 50 Mio. Euro. Die an „Science meets Solar“ Teilnehmenden studieren und arbeiten unter anderem