Die Schmierstoffe der Zukunft werden energieeffizient, nachhaltig, unschädlich E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! Technik 12. Oktober 2017 Hydro Lubricants stell die Schmierstoffe der Zukunft vor (WK-intern) - Wie wäre es, wenn die Wartung beispielsweise von Industrie- oder von PKW-Getrieben darin bestünde, einfach Leitungswasser nachzufüllen? Wenn Verunreinigungen durch Schmierstoffe problemlos mit klarem Wasser beseitigt werden könnten? Nicht nur würde das die Arbeit in Industriebetrieben sicherer und sauberer machen, mit einem Schlag wären auch alle Sorgen um die Nachhaltigkeit des verwendeten Schmierstoffs behoben. Auf Basis dieser Überlegung hat Klüber Lubrication ein Konzept entwickelt, das das Potenzial hat, die Zukunft der Spezialschmierstoffe zu revolutionieren. Den Tribologieexperten ist es gelungen, homogene Schmierstoffe mit funktionellen Wasseranteilen zu entwickeln: die Hydro Lubricants. „Wasser bietet gegenüber den heutigen
Preisgünstige Batterien aus Abfall-Graphit Forschungs-Mitteilungen Technik 12. Oktober 201712. Oktober 2017 Lithium-Ionen-Akkus sind brennbar, und der Preis für den Rohstoff steigt. Gibt es Alternativen? Ja: (WK-intern) - Forscher der Empa und der ETH haben vielversprechende Ansätze entdeckt, wie man Batterien aus Abfall-Graphit und Schrott-Metallen herstellen könnte. Kostiantyn Kravchyk arbeitet in Forschungsgruppe von Maksym Kovalenko, die zugleich an der ETH Zürich und im Empa-Labor für Dünnfilme und Fotovoltaik beheimatet ist. Sein ehrgeiziges Ziel ist es, einen Akku aus den am häufigsten vorkommenden Elementen der Erdkruste zu machen – zum Beispiel Magnesium oder Aluminium. Diese Metalle bieten eine hohe Sicherheit selbst dann, wenn die Anode aus reinem Metall besteht – was bei einer Lithium-Ionen-Batterie viel zu
S&P stuft Rating der innogy SE herauf, innogy investiert in Offshore Windparks Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 11. Oktober 2017 Die Ratingagentur S&P hat in ihrer aktuellen Einschätzung die Bewertung der innogy SE heraufgestuft. (WK-intern) - Die Bonität für die langfristigen Verbindlichkeiten und Standardanleihen der innogy SE bewertet S&P nun mit stabiler Ausblick. Titel mit einer kurzen Laufzeit erhalten die Short-Term-Ratingnote A-2 (bisher A-3). Bernhard Günther, Finanzvorstand der innogy SE, sagt: „Rund ein Jahr nach dem Börsengang hat sich innogy bereits einen guten Namen am Fremdkapitalmarkt gemacht. Ich freue mich sehr, dass uns die großen Ratingagenturen durch die Bank weg ein solides Investment Grade Rating geben. Mit der heutigen Hochstufung würdigt S&P unsere finanzielle Eigenständigkeit.“ PM: innogy SE Vorausgegangene Meldung: innogy wird alleiniger Eigentürmer des Offshore-Windparks Triton
Klimarisikoversicherungen: Bundesregierung und KfW bauen Zusammenarbeit mit Versicherungswirtschaft aus Behörden-Mitteilungen Ökologie 11. Oktober 2017 Berlin – Das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) und die KfW Bankengruppe haben eine Initiative für den Ausbau von Klimarisikoversicherungen auf den Weg gebracht. (WK-intern) - Ziel des „InsuResilience Solutions Fund“ ist es, gemeinsam mit der Privatwirtschaft marktreife Versicherungsprodukte zu entwickeln. Sie sollen arme und von Extremwetterereignissen besonders betroffene Menschen gegen Klimarisiken absichern. Die Bundesregierung stellt hierfür 15 Millionen Euro bereit. Die Privatwirtschaft beteiligt sich bei der Umsetzung des Fonds in gleicher Höhe wie die Bundesregierung. Thomas Silberhorn, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: „Tropenstürme, Überschwemmungen, Dürren – gerade in Entwicklungsländern können Extremwetterereignisse Existenzen bedrohen und Entwicklungsfortschritte zunichtemachen. Im Schadensfall bieten Klimarisikoversicherungen schnelle Hilfe.
Mit dem Hochleistungs-Laser-Wasserstrahl durchs Gestein: Verfahren für Bohrungen in großer Tiefe senkt Kosten der Geothermie Forschungs-Mitteilungen Geothermie 11. Oktober 201711. Oktober 2017 Der Einsatz regenerativer Energien umfasst nicht nur die Erzeugung von Strom aus Sonne, Wind, Wasserkraft oder Biomasse, sondern auch von Geothermie zur Gewinnung von Wärme, Kälte oder Strom durch Kraft-Wärme-Kopplung. (WK-intern) - Besonders ertragreich sind Geothermiebohrungen in tieferen Schichten der Erdkruste. Doch mit zunehmender Tiefe steigen die Kosten der Bohrungen durch den Verschleiß der Bohrwerkzeuge und niedrige Vortriebsraten überproportional – und damit auch das wirtschaftliche Risiko. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen entwickelt gemeinsam mit Partnern im BMWi-geförderten Forschungsprojekt »LaserJetDrilling« ein Verfahren, das die Kosten für Geothermiebohrungen in großer Tiefe deutlich senken und damit eine flächendeckende Erdwärmeversorgung in Deutschland fördern kann. Das neue
McKinsey: Energiewende wird verfehlt Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 11. Oktober 2017 Energiewende: Aktuell nur fünf von 14 Zielindikatoren auf Kurs (WK-intern) - Aktualisierter Energiewende-Index von McKinsey: Zentrale Ziele werden verfehlt - Zielmarken für wichtige neue Aufgaben fehlen - Kosten steigen weiter - Energieeffizienz wird bestimmendes Thema Die Energiewende wird nach aktuellem Stand nicht zu der angestrebten 40 %-Reduktion der CO2-Emissionen bis 2020 führen. Deshalb kommt den Themen Energieeffizienz und Ausbau der erneuerbaren Energien eine Schlüsselrolle zu. Um die Netzstabilität auch künftig zu gewährleisten und zugleich Kosten zu senken, sind neue dezentrale Steuerungsmechanismen erforderlich. Dies sind wesentliche Erkenntnisse aus dem neuen Stand des Energiewende-Index, den die Unternehmensberatung McKinsey & Company seit 2012 halbjährlich veröffentlicht. Für die
Studie: Offshore Windparks können den gesamten Energiebedarf abdecken Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 11. Oktober 201711. Oktober 2017 Besonders großes Energiepotenzial in Offshore-Windparks im Nordatlantik (WK-news) - Washington, DC - Nach neuen Forschungsergebnissen von Anna Possner und Ken Caldeira von Carnegie gibt es erhebliche Möglichkeiten zur Erzeugung von Windkraft im offenen Meer, insbesondere im Nordatlantik. Ihre Arbeit ist in Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht. Da Windgeschwindigkeiten im Durchschnitt über dem Ozean höher sind als über Land, könnten Windkraftanlagen im offenen Ozean theoretisch mehr als fünfmal so viel Energie abfangen wie Windräder über Land. Dies ist eine verlockende Möglichkeit zur Erzeugung von erneuerbarer Energie durch Windkraftanlagen. Es war jedoch nicht bekannt, ob die schnelleren Meereswinde tatsächlich in größere Mengen
Die wahren Kosten des Klimawandels: ‚Impacts World‘ Konferenz in Potsdam Forschungs-Mitteilungen Ökologie 11. Oktober 2017 Wenn wir das Klima destabilisieren, kann das auch unsere Gesellschaft destabilisieren. (WK-intern) - Die Folgen der globalen Erwärmung führen nicht nur zu erheblichen ökonomische Schäden, sie schaden auch der Gesundheit der Menschen in vielerlei Weise, verstärken die Treiber von Migration, und sie setzen Entwicklungsperspektiven für die Ärmsten der Welt aufs Spiel. Um diese Auswirkungen noch besser zu verstehen, treffen sich vom 11. bis 13. Oktober an die 500 Wissenschaftler aus aller Welt in Potsdam. Die wahren Kosten des Klimawandels zu benennen – dies ist der Titel der Konferenz – ist eine große Herausforderung. Denn gerade die gesellschaftlichen Kosten sind nicht immer leicht zu
Energiesteuern und Abgaben 2018 – Worauf Unternehmen achten müssen! Mitteilungen Veranstaltungen 11. Oktober 2017 ISPEX bietet Fachveranstaltungsreihe für Energiemanager in Unternehmen an (WK-intern) - Die Energiewende ist in vollem Gange. Die gesetzlichen Anforderungen an die Unternehmen steigen von Jahr zu Jahr. Änderungen bei Steuern und Abgaben erhöhen die Kosten und den Arbeitsaufwand. Zusätzlichen Zeiteinsatz kosten mögliche Befreiungen oder die Beantragung von Ausnahmen. Damit erfolgreich umzugehen, benötigt sehr viel Fachwissen und Erfahrung. Die Energieverantwortlichen im Unternehmen sind daher gut beraten, bei ihrer Tätigkeit auch die Haftung im Blick zu behalten. Eine genaue Kenntnis der bestehenden Rechte und Pflichten ist unabdingbare Voraussetzung, die vorhandenen Chancen für das Unternehmen zu erkennen und die Risiken zu minimieren. Die ISPEX AG bietet daher
f-cell award 2017: Preisgeld für Strom aus Abwasser und für längere Lebensdauer für Brennstoffzellen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 11. Oktober 2017 Jeweils 10.000 Euro Preisgeld für Strom aus Abwasser und für längere Lebensdauer für Brennstoffzellen (WK-intern) - Mit einem innovativen Luftfilter für Brennstoffzellen wurde in der Kategorie „products & market“ eine Entwicklung von Freudenberg Filtration Technologies (Weinheim) ausgezeichnet. In der Kategorie „research & development“ überzeugten das Institut für Textiltechnik Augsburg (ITA) der Universität Augsburg und das Institut für Angewandte Mikrobiologie (iAMB) der RWTH Aachen mit einem Gemeinschaftsprojekt, das sich mit der Entwicklung neuartiger Elektroden für Mikrobielle Brennstoffzellen befasst. Diese könnten zukünftig aus Abwasser Strom gewinnen. Der vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg gestiftete „f-cell award 2017“ beweist im Umfeld der EVS 30 die
dena-Leitstudie: Thüga sieht tragende Rolle des Gasnetzes im zukünftigen Energiesystem bestätigt Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Videos 11. Oktober 201711. Oktober 2017 Die Deutsche Energieagentur (dena) hat erste Erkenntnisse aus ihrer Leitstudie "Integrierte Energiewende" veröffentlicht. (WK-intern) - Rund 50 Partner, darunter ein Konsortium aus zehn Thüga-Partnern, haben daran mitgewirkt. Die Zwischenbilanz zeigt mögliche realistische Transformationspfade auf und gibt Impulse für die Gestaltung des Energiesystems bis 2050. Eine zentrale Erkenntnis der Studie: Um die angestrebten Treibhausgasminderungen von 80 bis 95 Prozent bis 2050 zu erreichen, muss die Energiewende technologieoffen gestaltet werden. Das Gasnetz wird ein wichtiger Baustein in diesem sektorübergreifenden Energiesystem sein. "Die Zwischenergebnisse der dena-Leitstudie haben unsere Position bezüglich der Rolle des Gasnetzes im zukünftigen Energiesystem erneut bestätigt", so Michael Riechel, Vorstandsvorsitzender der Thüga Aktiengesellschaft. "Gas
Als die Kohle entstand, hat das unseren Planeten beinahe in einen Schneeball verwandelt Forschungs-Mitteilungen Ökologie 11. Oktober 201711. Oktober 2017 Während heute das Verbrennen von Kohle zur Überhitzung der Erde führt, hat vor etwa 300 Millionen Jahren das Entstehen eben jener Kohle unseren Planeten an den Rand einer globalen Vereisung gebracht. (WK-intern) - Zum ersten Mal zeigen Wissenschaftler diesen massiven Effekt in einer Studie, die in der renommierten Fachzeitschrift Proceedings of the US Academy of Sciences veröffentlicht wird. Als in dem Erdzeitalter namens Karbon und Perm ausgedehnte Wälder starben, wurde das Kohlendioxid (CO2) unterirdisch begraben, das die Bäume während ihres Wachstums aus der Atmosphäre aufgenommen hatten. Die Überreste der Pflanzen bildeten im Laufe der Zeit den Großteil der Kohle, die heute als fossiler