FVEE: Forschung senkt Kosten der Energiewende – Energiewende spart 570 Milliarden bis 2050 Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 10. Oktober 201216. Oktober 2012 (WK-news) - Der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE) betont in einer Stellungnahme aller zwölf Mitgliedsinstitute zur Energiewende die Notwendigkeit, langfristig zu denken. Die heutigen Investitionen sind eine Absicherung gegen die Strompreissteigerungen von übermorgen. Das Direktorium des FVEE weist angesichts der Debatte um steigende Strompreise auf das Kostensenkungspotenzial durch Forschung hin. So sind die Kosten der Photovoltaik seit den 1990er Jahren um den Faktor 10 gesunken. Auch bei den anderen Erneuerbaren, bei Netzintegration und Energieeffizienz hilft Forschung, nicht nur die technischen Voraussetzungen zu schaffen, sondern durch neue Materialien, Verfahren und Komponenten den volkswirtschaftlichen Nutzen zu optimieren. Für die Verbraucher zeigt Forschung unter anderem durch
Smart Home, Smart Grid und Smart Market: Sicheres echtzeitfähiges >Smart Metering< live erleben Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 9. Oktober 2012 (WK-intern) - Deutschland ist nicht nur das Land der Ideen, sondern auch das Land der Energiewende. Ideen für die Energiewende wurden im Projekt PeerEnergyCloud konkret umgesetzt. Für diese innovativen Ansätze wurde PeerEnergyCloud ausgezeichnet als "Ort im Land der Ideen". Erneuerbare Energien können einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung leisten. Notwendig ist nun, dass eine Balance hergestellt wird zwischen den lokalen und dezentralen Energieversorgern und dem Stromverbrauch. Das PeerEnergyCloud-Partnerkonsortium erforscht sichere, energiebezogene Peer-to-Peer-Cloud-Dienste für den Energie-Marktplatz der Zukunft. Die Partner sind: Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), AGT Germany, SEEBURGER AG und die Stadtwerke Saarlouis. Für das Projekt,
Kinofilm: Friedlich in die Katastrophe – Ein Plädoyer für das Überleben Forschungs-Mitteilungen News allgemein Videos 9. Oktober 2012 (WK-news) - Wer diesen Film gesehen hat, kann unmöglich noch für Atomkraft sein. Ein Dokumentarfilm von Holger Strohm und Marcin El In den 1970ern erschien unter dem Titel »Friedlich in die Katastrophe« ein Buch von Holger Strohm, das zur »Bibel der Anti-Atomkraft-Bewegung« (Der Stern) wurde. Das 1360-Seiten-Werk erlebte seitdem etliche Nach- und Neuauflagen. Nun - 40 Jahre später - hat sich der Autor mit einem jungen Filmteam zusammengetan, um seine kritische Auseinandersetzung mit der Atomkraft auf die Leinwand zu bringen. Ähnlich wie das Buch setzt sich der Film kenntnisreich mit den zahlreichen Folgen der Atomspaltung auseinander. Thematisiert werden Umwelt- und Gesundheitsschäden, Atommüll, Alternative Energien,
Bezahlbare Batteriespeicher für die Energiewende Forschungs-Mitteilungen Kooperationen 9. Oktober 201216. Oktober 2012 (WK-intern) - In einem Punkt sind sich die Fachleute einig: die Kosten für leistungsfähige Batterien sind zu hoch. Das gilt sowohl für Elektrofahrzeuge als auch für die Speicherung von Strom aus Sonne und Wind. Ein enormer Kostenfaktor ist dabei das aufwändige Fertigungsverfahren für Lithium-Ionen-Batterien. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Stuttgarter M+W Group haben jetzt eine Entwicklungszusammenarbeit vereinbart, mit dem Ziel, den Energie- und Materialeinsatz in der Batterieproduktion und damit auch den Preis massiv zu reduzieren. Professor Eberhard Umbach, Präsident des KIT, und Jürgen Wild, Vorsitzender der Geschäftsführung der M+W Group, unterzeichneten vor wenigen Tagen eine Vereinbarung, welche die Eckpunkte der
Studie zur E-Mobilität 2020 – 2030: Deutschland bereit für den Umstieg E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Nordrhein-Westfalen 9. Oktober 2012 (WK-news) - Jülich – Der von der Bundesregierung angestrebte Markteintritt von Elektroautos ist ohne größere Anpassungen des öffentlichen Stromnetzes in Deutschland möglich. Zu diesem Schluss kommen Jülicher Forscher und ihre Partner in dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Projekt NET-ELAN, dessen Ergebnisse nun veröffentlicht wurden. Der Einsatz von Elektrofahrzeugen könnte den CO2-Ausstoß des gesamten Verkehrs bis 2030 um bis zu sieben Prozent senken. Als Zwischenspeicher für Windenergie sind die Fahrzeugbatterien aber nur bedingt geeignet. Eine Million Elektroautos sollten im Jahr 2020 auf Deutschlands Straßen unterwegs sein. Bis 2030 könnte die Zahl der Fahrzeuge weiter auf sechs Millionen steigen, so sehen
Metall oder Keramik, was sind die richtigen Werkstoff für Turbinen, Rotoren oder Antriebswellen Forschungs-Mitteilungen Saarland Techniken-Windkraft 9. Oktober 2012 (WK-intern) - Forscher entwickeln biegsame Keramik zum Aufsprühen Metall oder Keramik – diese Frage stellen sich Ingenieure, um den richtigen Werkstoff für Turbinen, Rotoren oder Antriebswellen zu finden. Wenn der Abrieb so gering wie möglich, oder ein Werkstück Strom nicht leiten sein soll, auch bei hohen Temperaturen, ist der Einsatz von Keramik gefordert. Andererseits dürfen die wenigsten Werkteile ganz starr sein; bei Belastungen müssen sie auch Biegebewegungen standhalten, ohne dabei zu zerbrechen – das spricht für Metall. Forscher am INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien in Saarbrücken haben nun über ein ungewöhnliches Verfahren eine Beschichtung entwickelt, die beides kann: Sie verhält sich wie
Ökobilanz: Die wenigsten Biotreibstoffe sind «grün» Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 8. Oktober 2012 (WK-news) - Neue Daten zur Ökobilanz von Biotreibstoffen Erst top, dann Flop. So liesse sich die bisherige Geschichte der Biotreibstoffe zusammenfassen. Eine neue Studie unter Leitung der Empa hat die Grundlagen für die Ökobilanz verschiedener Biotreibstoffe und deren Produktionsverfahren aktualisiert. Das Fazit: Nur wenige sind in der Gesamtbilanz umweltfreundlicher als Benzin. In den letzten Jahren stieg die Nachfrage nach vermeintlich umweltfreundlichen Biotreibstoffen weltweit deutlich an; dies hatte einerseits einen vermehrten Anbau so genannter Energiepflanzen zur Folge, andererseits wurden innovative Herstellungsmethoden für die 2. Generation der Biotreibstoffe entwickelt. Parallel dazu haben Ökobilanzexperten die Methoden zur Umweltbeurteilung von Biotreibstoffen verfeinert und weiterentwickelt. Da Biotreibstoffe grösstenteils aus
Vestas-Studie: Global Consumer Wind 2012 Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Schleswig-Holstein 8. Oktober 2012 (WK-intern) - 85 Prozent der Verbraucher fordern eine verstärkte Nutzung erneuerbarer Energie Husum – Verbraucher weltweit fordern einen verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien. Dafür sind sie auch bereit, mehr für mit Ökostrom hergestellte Produkte zu bezahlen. Parallel dazu investieren Unternehmen rund um den Globus verstärkt in nachhaltige Energie. Besonders beliebt sind Wasserkraftwerke und Windenergieanlagen, gefolgt von Elektrizität aus Biomasse und Abfall. Allerdings sind die Unterschiede in der Nutzung noch groß. Während einige bereits überwiegend auf grüne Energie umgestellt haben, setzt ein großer Teil der Unternehmen bisher noch kaum auf Strom aus erneuerbaren Quellen. Dies ist das Ergebnis der Vestas-Studien „Global Consumer Wind 2012“
TU Wien klärt wovon die nötige Betriebstemperatur von Auto-Katalysatoren abhängt Forschungs-Mitteilungen 8. Oktober 20128. Oktober 2012 (WK-intern) - An der TU Wien konnte nun geklärt werden, wovon die nötige Betriebstemperatur von Auto-Katalysatoren abhängt. Auto-Abgaskatalysatoren arbeiten schlecht, solange sie noch nicht aufgewärmt sind. Winzige Metallpartikel in einem Abgaskatalysator brauchen eine Mindesttemperatur, um effizient zu funktionieren. An der TU Wien konnten mit einer neuen Messmethode nun viele unterschiedliche Typen dieser Partikel gleichzeitig untersucht werden. Damit sind nun erstmals verlässliche Aussagen darüber möglich, wovon die Effizienz der Abgaskatalysatoren genau abhängt. Niedrige Zündungs-Temperatur gesucht „Einen großen Teil der Schadstoffemissionen verursacht ein Motor gleich nach dem Start, während der Katalysator noch kalt ist“, erklärt Prof. Günther Rupprechter vom Institut für Materialchemie der TU Wien.
Fenster, die den Energieverbrauch von Gebäuden senken und die Wohnqualität erhöhen Forschungs-Mitteilungen 7. Oktober 20127. Oktober 2012 (WK-intern) - Neues EU-Projekt „HarWin“: Hohe Energieeffizienz durch innovative Fenstermaterialien Neuartige Fenster zu entwickeln, die den Energieverbrauch von Gebäuden signifikant senken und zugleich die Wohnqualität erhöhen – dies ist das Ziel eines neuen Forschungs- und Entwicklungsprojekts, das von der Europäischen Union in den nächsten drei Jahren mit rund 3,4 Mio. Euro gefördert wird. An dem Projekt sind 10 europäische Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen beteiligt. Die Koordination liegt bei Prof. Dr. Monika Willert-Porada, die an der Universität Bayreuth den Lehrstuhl für Werkstoffverarbeitung innehat. Am 2. Oktober 2012 trafen sich die Projektpartner zum Kick-off-Meeting in Bayreuth, um die weiteren Arbeitsschritte festzulegen. Der Projektname „Harvesting
Uni-Clausthal-Zellerfeld: Erfolg für NTH-Promotionsprogramm Elektromobilität E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Niedersachsen 5. Oktober 2012 (WK-intern) - Clausthal-Zellerfeld. Das NTH-Promotionsprogramm "Elektromobilität" wird im Rahmen der Georg-Christoph-Lichtenberg-Stipendien vom Land Niedersachsen mit einer Millionen Euro gefördert. Die Doktorandinnen und Doktoranden erhalten über drei Jahre eine monatliche Grundfinanzierung von 1400 Euro und einen Sachkostenzuschuss in Höhe von 100 Euro. Zusätzlich gibt es eine Unterstützung für Auslandsaufenthalte, eine Kinderzulage und einen Zuschlag für die Kinderbetreuung. Aus 29 von den Hochschulen eingereichten und von der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen begutachteten Anträgen wurden elf strukturierte Promotionsprogramme ausgewählt. Die gesamte Fördersumme für alle Programme, die nun an den Hochschulen starten, beträgt rund zehn Millionen Euro. "Das Neue ist die verbindlich geregelte Zusammenarbeit zwischen niedersächsischen Universitäten
Messe Stuttgart: Stationäre Anwendungen – Brennstoffzelle und Batterie Baden-Württemberg Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 5. Oktober 2012 (WK-news) - 8. –10.10.2012 - Zwei Konferenzthemen - Zwei Messethemen - Vielfältige Begleitveranstaltungen Brennstoffzelle und Batterie: ein starker Verbund Seit über einem Jahrzehnt trifft sich die internationale Branche beim Brennstoffzellenforum f-cell in Stuttgart: Mehr als 1.000 Beteiligte aus 30 Ländern nutzten im letzten Jahr die f-cell Konferenz und Messe als ihre Kommunikations- und Informationsplattform. Die f-cell 2012 wird thematisch erweitert durch die Battery+Storage. Beide Konferenzen erörtern gemeinsam Lösungen für eine nachhaltige Energieversorgung. Das Konferenzprogramm ist eng verzahnt. Gemeinsame Themengebiete werden verknüpft, neue spannende Blickwinkel entstehen. Die für die jeweilige Technologie individuellen Fragestellungen werden in speziellen Vortragsforen tiefergehend diskutiert. Das Konferenzprogramm zeichnet sich nicht nur