Umsetzungsforum Industrie 4.0: Deutschland bricht auf in ein neues Zeitalter der Produktion Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen 5. Oktober 2012 (WK-news) - Deutschland läutet die vierte industrielle Revolution ein. Für diesen Transformationsprozess hat der Arbeitskreis Industrie 4.0 beim Umsetzungsforum der Forschungsunion Wirtschaft - Wissenschaft am 2. Oktober 2012 im Produktionstechnischen Zentrum Berlin Strategieempfehlungen an die Staatssekretäre Dr. Georg Schütte (BMBF) und Ernst Burgbacher (BMWi, MdB) übergeben. Industrie 4.0 ist ein Zukunftsprojekt der Hightech-Strategie 2020 der Bundesregierung. Deutschland als Hochlohnstandort konnte die Beschäftigung und das Lohnniveau in der herstellenden Industrie dank modernster Produktionstechnologie behaupten. Eine treibende Kraft ist die Verbindung von Produktion und IT, auf die schon heute 80 Prozent aller Innovationen in der Produktionstechnologie zurückgehen. Diesen grundlegenden Transformationsprozess beschleunigen Cyber-Physical Systems (CPS)
DBFZ: Biogas bedarfsgerecht bereitstellen – wo liegt das Optimum? Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 5. Oktober 201226. Oktober 2012 (WK-intern) - Neues Forschungsprojekt zur Ermittlung des technisch-ökonomischen Potentials einer bedarfsgerechten Biogasbereitstellung gestartet. Die Möglichkeit Strom bedarfsgerecht bereit zu stellen, damit die Einspeisung von Wind und Sonne auszugleichen und somit einen Beitrag zur Sicherheit des Stromsystems beizutragen, ist die Zukunft von Biogas. Mit der Flexibilitätsprämie des EEG wurden erste Anreize für einen solchen Betrieb gesetzt. Das im BMU-Förderprogramm „Energetische Biomassenutzung“ neu gestartete Forschungsvorhaben OptFlex Biogas des Deutschen Biomasseforschungszentrums und dem Stromhändler Next Kraftwerke widmet sich der Frage, welche technischen Eigenschaften einer Biogasanlage optimal für eine gewinnbringende Vermarktung am Strommarkt sind. Neben dem technisch-ökonomischen Optimum stehen die Treibhausgaseffekte, die durch die Verlagerung
Organische Photovoltaik soll zukünftig auch Gebiete mit schlechter Infrastruktur mit Strom versorgen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 4. Oktober 2012 Fraunhofer bringt Energie von der Rolle nach Brasilien – Flexsolar und Fraunhofer IAP entwickeln in Brasilien flexible organische Solarzellen Brasilien investiert aufgrund seiner guten wirtschaftlichen Lage verstärkt in alternative Energien. Die Umwandlung der Sonnenenergie in elektrischen Strom ist ein wichtiger Teil in dieser Strategie. Organische Photovoltaik soll es zukünftig ermöglichen, auch Gebiete Brasiliens mit schlechter Infrastruktur mit Strom zu versorgen. Strom bedeutet dabei nicht nur Licht, sondern auch den Zugang zu modernen Kommunikationsmitteln wie Computern und Smartphones. Die brasilianische Firma Flexsolar und das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP in Potsdam-Golm werden dafür flexible organische Solarzellen entwickeln. Die erforderlichen Mengen an Photovoltaikelementen
Haushaltsstrompreise und Erneuerbare Energien Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 4. Oktober 2012 Die Energiepreise befinden sich seit Jahren im Aufwärtstrend. Dabei ausschließlich an den Strompreis zu denken, wäre jedoch zu kurz gegriffen. Wärme und Kraftstoffe nehmen in einem typischen Haushalt einen deutlich höheren Anteil an den Energiekosten ein. In welchem Verhältnis Ausgaben eines Musterhaushaltes für Wärme, Verkehr und Strom stehen, klärt das Hintergrundpapier der Agentur für Erneuerbare Energien. Der Strompreis ist in der Regel der kleinste Posten auf der Energierechnung eines Haushaltes Berlin – Weil die EEG-Umlage neben der Förderung der Erneuerbaren Energien mit vielen anderen industriepolitischen Funktionen aufgebläht ist, wird sie nach aktuellen Berechnungen des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) von heute 3,59 Cent/kWh im nächsten
Was Strom wirklich kostet: Studie von Greenpeace und Bundesverband WindEnergie e.V. Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 4. Oktober 201216. Oktober 2012 Was Strom wirklich kostet, ist eine entscheidende Frage in der Debatte um die Zukunft der Energieversorgung. Die Antwort steht nur zum Teil auf der Stromrechnung. Zwar findet sich hier die Förderung der erneuerbaren Energien in Form der EEG-Umlage wieder. Wesentliche Kosten für die konventionellen Energien werden jedoch nicht auf der Stromrechnung abgebildet. Kosten, die bislang meist unbeachtet blieben – für die die Gesellschaft aber gleichwohl aufkommen muss. Würde man die Kosten auch auf den Strompreis umlegen, würde diese „Konventionelle-Energien-Umlage“ die EEGUmlage bei weitem übersteigen. Dies belegt unsere Studie eindrucksvoll und auf wissenschaftlich abgesicherter Faktenbasis. Damit fällt das letzte Argument, dass die Befürworter konventioneller
EU-Forschungsprogramm CleanSky steht vor Verlängerung Forschungs-Mitteilungen 4. Oktober 201216. Oktober 2012 DLR unterstützt Forschung für ökoeffizientes Fliegen Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat mit 13 führenden Vertretern der europäischen Luftfahrtindustrie und -forschung die weitere intensive Zusammenarbeit vereinbart. Durch die Fortführung der EU-Technologie-Initiative CleanSky wollen die Partner den Wandel des Luftverkehrs zu einem ökoeffizienten Transportsystem stärken. Dafür sollen von 2014 bis 2020 gemeinsam mit der EU insgesamt 3,6 Mrd. Euro investiert werden. Das Programm CleanSky 2 wird weitere Forschungs- und Entwicklungsarbeit für eine umweltfreundliche und effiziente Luftfahrt in Europa leisten. Das DLR trägt erneut in führender Rolle dazu bei. "Die Fortsetzung von Clean Sky ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg
Pilotprojekt GeneSys: Wichtige Erkenntnisse für die tiefe Geothermie Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen Technik 30. September 2012 (WK-intern) - Mit dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderten Erdwärme-Projekt GeneSys in Hannover hat die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) seit dem Jahr 2008 wichtige Erkenntnisse über die mögliche geothermische Nutzung von Sedimentgesteinen des Norddeutschen Beckens gewonnen. Das für Norddeutschland richtungsweisende Projekt stellt mit dem Einbohrlochkonzept bis in eine Tiefe von 3 901 Meter einen wichtigen wissenschaftlich-technischen Schritt für zukünftige tiefengeothermische Vorhaben dar. Für die deutsche Forschung und Entwicklung ist das Pilotprojekt daher eine notwendige und erfolgreiche Investition (Gesamtkosten etwa 20 Mio. Euro). Im tiefsten Punkt des Bohrloches wurde eine außergewöhnlich hohe Temperatur von 169 ⁰C gemessen. Durch
Günther Oettinger besichtigt am FZI Forschung für das Energiesystem der Zukunft Forschungs-Mitteilungen 29. September 201227. Oktober 2012 (WK-intern) - „Wir brauchen innerhalb der nächsten zehn Jahre nicht weniger als eine komplette Generalüberholung unserer Energieinfrastruktur. Die Infrastrukturentwicklung für ein nachhaltiges europäisches Energiesystem ist eine der größten Herausforderungen, denen die EU gegenübersteht“. Dies erklärte der EU-Kommissar für Energie, Günther Oettinger, am Freitag, den 28.9.2012, bei seinem Besuch am FZI Forschungszentrum Informatik Karlsruhe. Dort ließ sich Oettinger auf Einladung des FZI-Vorstands von FZI-Direktor Prof. Dr. Hartmut Schmeck über die Möglichkeiten des Einsatzes von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) für aktuelle und zukünftige Aufgaben der Energiewirtschaft sowie am FZI laufende Forschungs- und Entwicklungsarbeiten informieren. Effiziente Technologien für das Energiesystem der Zukunft werden am FZI
EU-Forschungsprojekt: Ökosysteme und Biodiversität trotz Klimawandel bewahren Forschungs-Mitteilungen 29. September 2012 (WK-intern) - Hochschulen und Forschungseinrichtungen in acht europäischen Ländern haben sich in dem neuen, von der Europäischen Union geförderten Projekt "SIGNAL" zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen sie im Hinblick auf den voraussichtlichen Klimawandel dazu beitragen, die ökologischen Serviceleistungen und die Biodiversität des europäischen Grünlands zu erhalten. Es sollen wissenschaftlich fundierte Handlungsempfehlungen erarbeitet werden, insbesondere für europäische und nationale Behörden, für Nichtregierungsorganisationen oder für die Land- und Forstwirtschaft. Die Koordination des Gesamtprojekts liegt bei Prof. Dr. Anke Jentsch, Universität Bayreuth. Ökologische Risiken durch extreme Wetterereignisse Rund die Hälfte der landwirtschaftlich genutzten Flächen in Europa sind Grünland. Diese Wiesen- und Weidelandschaften tragen durch ökologische Serviceleistungen wesentlich zur
Prof. Wagner: Solarkraftwerk in Marokko bietet Strom für unter 15 Cent pro Kilowattstunde Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 28. September 201228. September 2012 (WK-intern) - Preisgünstigere Solarthermische Kraftwerke: "Das ist noch nicht das Ende der Entwicklung" "In den nächsten zehn Jahren kann man damit die Marke von 10 Cent pro Kilowattstunde voraussichtlich unterschreiten." In Marokko wird eine Unternehmensgruppe, angeführt von der ACWA Power aus Saudi Arabien, ein Solarkraftwerk bauen, das Strom für unter 15 Cent pro Kilowattstunde anbietet. Das ist weit weniger als Anbieter derzeit in Spanien für Strom aus den Solarkraftwerken vergütet bekommen. Prof. Ulrich Wagner, Vorstand für die Bereiche Energie und Verkehr beim DLR, erläutert, warum Solarkraftwerke nun deutlich günstigeren Strom produzieren können und warum er noch weitere Preissenkungen erwartet. Frage: Warum wird Strom aus
BSH veröffentlicht erstes Mal einen 50-Jahre-Eisatlas der Ostsee Forschungs-Mitteilungen Ökologie 27. September 201227. September 2012 (WK-intern) - Hamburg - Die Häufigkeit des Eisauftritts hat ebenso wie die Zahl der Eistage seit 1961 kontinuierlich abgenommen. Dennoch gibt es nach wie vor starke Winter mit bis zu 50 cm Eisdicke. Das ist ein Ergebnis des 50-Jahre-Eisatlas der Ostsee, den das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Zusammenarbeit mit polnischen Partnern erstmals herausgegeben hat. Er dokumentiert die Eisentwicklung der letzten 50 Jahre, erfasst die statistische Häufigkeit des Eisauftretens, die Dauer der Vereisung und die Dicke des Eises an der westlichen und südlichen Ostseeküste und den vorgelagerten Gewässern. Damit beschreibt der Eisatlas sowohl die aktuellen Eisbedingungen als auch die
Kassel ist erste Wahl als Wissenschaftsstandort für Energiesystemtechnik Forschungs-Mitteilungen Windenergie 27. September 201216. Oktober 2012 (WK-intern) - Prof. Dr. Clemens Hoffmann wird neuer Leiter des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) in Kassel. „Kassel ist als Wissenschaftsstandort für Energiesystemtechnik erste Wahl!“ Mit diesem Bekenntnis zum Standort übergibt Prof. Dr. Jürgen Schmid am 1. Oktober 2012 die Leitung des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) in Kassel an seinen Nachfolger Prof. Dr. Clemens Hoffmann (52). Nach 14 Jahren an der Spitze des auf Energiesystemtechnik spezialisierten Kasseler Instituts zieht Schmid eine beachtliche Erfolgsbilanz. In dieser Zeit baute er das Institut von rund 130 auf über 360 Mitarbeiter und das Jahresbudget von rund 6,5 Mio auf 20 Mio Euro aus.