EU-Projekt PhoxTroT: Datenübertragung mit Licht soll Rechenzentren effizienter machen Forschungs-Mitteilungen 3. Dezember 2012 (WK-news) - Große Rechenzentren und Supercomputer sollen bald wesentlich kosten- und energieeffizienter und zugleich noch leistungsfähiger werden. Dieses ehrgeizige Ziel haben sich Fraunhofer-Wissenschaftler und 17 Partner aus Wirtschaft und Forschung in dem EU-Projekt »PhoxTroT« gesetzt. Der Schlüssel dazu ist die optische Datenübertragung. In den nächsten vier Jahren erforschen die Projektpartner neue Synergien zwischen bestehenden Ansätzen, entwickeln neue Technologien und Strategien. Riesige Data Center wie die von Cloudanbietern sind äußerst energiehungrig: 260 Millionen Watt fressen zum Beispiel die Serverfarmen von Google kontinuierlich, um Datenberge zu bearbeiten, die mehrere Petabytes umfassen. Damit ließe sich eine Großstadt mit 200 000 Haushalten versorgen. Entsprechend hoch ist der
Neuartiger Thermochemischer Speicher kann große Energiemengen aufnehmen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 29. November 2012 (WK-intern) - Energiespeicher spielen eine Schlüsselrolle für die Energieversorgung der Zukunft. Auch in der Industrie können Speicher Prozesswärme aufnehmen, so dass anfallende Wärmeenergie bei Bedarf wieder eingesetzt werden kann. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat am 29. November 2012 in Köln eine Testanlage zur Untersuchung neuartiger Thermochemischer Speicher eingeweiht. Diese Speicher sind in der Lage, große Mengen an Wärmeenergie in Form von chemischer Energie aufzunehmen. Aus dem Alltag ist eine solche Reaktion zum Beispiel beim Ablöschen von Kalk bekannt. Thermochemische Wärmespeicher nehmen Wärme über endotherme Reaktionen auf und geben sie durch exotherme Reaktionen wieder ab. In der nun am DLR
Energiebedarfsberechnung, Null- und Plusenergiegebäude effektiv bilanzieren Forschungs-Mitteilungen Ökologie 29. November 201229. November 2012 (WK-intern) - EnerCalC 2013 mit übersichtlicher Gesamtbilanz und zahlreichen Erweiterungen: Am 3. Dezember erscheint EnerCalC 2013, ein Excel-basiertes Werkzeug zur vereinfachten Energiebedarfsberechnung von Nichtwohngebäuden. Bei vergleichsweise einfacher und übersichtlicher Bedienung werden wissenschaftlich anerkannte Methodiken zugrunde gelegt. EnerCalC gibt es seit 2011. Jetzt wurde die Software um eine übersichtliche und flexible Darstellung der Gesamtbilanz von Null- und Plusenergiegebäuden erweitert. EnerCalC 2013 ist damit das erste Werkzeug dieser Art. Mit der neuen Version können nun auch Kraft-Wärme-Kopplung und Solarthermie in die Bilanz einbezogen werden. EnerCalC berechnet den Energiebedarf für Mehrzonengebäude in Anlehnung an die DIN V 18599, im Unterschied zum streng normbasierten Verfahren ist der
Neue Methode ermöglicht einen besseren Ausblick in die Zukunft des Klimas zu wagen Forschungs-Mitteilungen 29. November 201229. November 2012 (WK-intern) - Eine der großen Fragen der Klimawissenschaften ist, um wie viel Grad Celsius die globale Temperatur steigt, wenn sich die Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre verdoppelt. Viele Wissenschaftler blicken dafür in die Vergangenheit, denn sie verrät, wie die Natur ohne den Einfluss des Menschen auf Klimaveränderungen reagiert hat. Die vielfältigen Forschungsergebnisse erschwerten es Wissenschaftlern bisher, genaue Vorhersagen darüber zu treffen, wie sich der Kohlendioxidanstieg auf die zukünftige Erwärmung auswirkt. Ein internationales Forscherteam hat deshalb die vorhandenen Resultate ausgewertet, kategorisiert und mit einer eindeutigen Terminologie versehen. Dieses Vorgehen soll helfen, die Bandbreite an Ergebnissen einzugrenzen und den Vergleich zwischen vergangenen Klimaveränderungen und
Neue Generation von lichtaktiven Kunststoffen: Organische Photovoltaik auf Stahl Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik 28. November 2012 (WK-intern) - Organische Photovoltaik auf Stahl: ThyssenKrupp Steel Europe und Solliance forschen an Einsatzmöglichkeiten für die neue Generation von Solarzellen Essen - Auf eine zukunftsträchtige Form der Stromerzeugung setzen ThyssenKrupp Steel Europe und Solliance: die organische Photovoltaik (OPV). Dabei handelt es sich um Solarzellen aus lichtaktiven Kunststoffen, die flexibel einsetzbar sind und sich in günstigen und für die Großproduktion geeigneten Verfahren herstellen lassen. Im Vergleich zu den bisher bekannten starren Solarzellen auf Silizium-Basis weisen sie zwar einen geringeren Wirkungsgrad auf, sie haben aber das Potenzial in großen Mengen sehr effizient, ressourcenschonend und preisgünstig hergestellt zu werden. Ihre Vorteile spielt diese Technologie also
Studie: Der Meeresspiegel ist schneller angestiegen als vorhergesagt Forschungs-Mitteilungen Ökologie 28. November 2012 (WK-intern) - Projektionen zum Meeresspiegelanstieg könnten unterschätzt worden sein Während die globale Mitteltemperatur in den letzten Dekaden in einer Geschwindigkeit zugenommen hat, die gut mit den Projektionen des Weltklimarats übereinstimmt, ist der Meeresspiegel schneller angestiegen als vorhergesagt. Das geht aus einer Studie hervor, die jetzt im Fachjournal Environmental Research Letters veröffentlicht wurde. Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und seine Kollegen vergleichen darin für den Zeitraum zwischen 1990 und 2011 Projektionen mit tatsächlichen Messdaten. Der schnellere Anstieg des Meeresspiegels könnte darauf hinweisen, dass auch für die Zukunft die Berechnungen vom Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) zu niedrig sind,
DBFZ Wissenschaftler prognostizieren für 2012 500 neue Bioenergieanlagen Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 27. November 2012 (WK-news) - Stromerzeugung aus Biomasse Das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) verfolgt die Stromerzeugung aus festen, flüssigen und gasförmigen Biobrennstoffen seit Inkrafttreten des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Jahr 2000. Bis Ende 2012 prognostizieren die Wissenschaftler einen moderaten Zubau von rund 500 Bioenergieanlagen bzw. einer installierten elektrischen Leistung von 380 MWel. Die Stromerzeugung des Anlagenparks wird damit im Jahr 2012 voraussichtlich um etwa 3,6 TWhel im Vergleich zum Vorjahr steigen. Zu diesem Ergebnis kamen die Wissenschaftler im Rahmen einer Studie für die Arbeitsgruppe Erneuerbare- Energien-Statistik (AGEE-Stat) des Bundesumweltministeriums zur „Fortschreibung der Daten zur Stromerzeugung aus Biomasse“. Die Zielstellung des Vorhabens war es, eine Vorschau zur Entwicklung
Studie: Photovoltaik-Anlagen könnten auch ohne staatliche Förderungen auskommen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 26. November 2012 (WK-intern) - Photovoltaik macht sich bezahlt Photovoltaik-Anlagen wurden immer billiger. Nun könnten auch ohne staatliche Förderungen auskommen, befindet eine internationale Studie mit Beteiligung der TU Wien. Um Photovoltaik-Anlagen wettbewerbsfähig zu machen, gibt es staatliche Förderungen: Wer Strom aus einer PV-Anlage in das öffentliche Stromnetz einspeist, bekommt dafür mehr Geld als der freie Markt bieten könnte. Je billiger die Anlagen werden, umso weniger wichtig wird allerdings die staatliche Förderung. In dem von der EU-Kommission co-finanzierten Forschungsprojekt „PV-Parity“ wurde nun untersucht, ab wann Photovoltaik ohne finanzielle Stützen auskommen kann. Die Antwort ist je nach Region unterschiedlich. In Deutschland ist Photovoltaik im Haushaltssektor bereits jetzt rentabel,
Fraunhofer ISE eröffnet heute Prüfstand für thermische Solarkollektoren Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 24. November 2012 (WK-intern) - Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE nimmt heute offiziell einen neuen Prüfstand für solarthermische Kollektoren in Betrieb. Ziel der Wissenschaftler ist es unter extremen klimatischen Bedingungen mechanische Lasten, z. B. Windeinwirkung oder Schneelasten, zu simulieren und deren Auswirkungen auf die Kollektoren auszuwerten. Das Fraunhofer ISE hat dazu gemeinsam mit der PSE AG aus Freiburg diesen speziellen, in eine Klimakammer integrierten, Lastprüfstand entwickelt. Die Prüfergebnisse sollen in neue Prüfverfahren einfließen und langfristig zur Verbesserung der Qualitäts- und Sicherheitsstandards von solarthermischen Kollektoren beitragen. Durch die neu geschaffenen experimentellen Möglichkeiten können neue Materialien, Materialeinsparungen und Optimierungen realitätsnah bewertet werden, um Kosteneinsparungen an Kollektoren
Theory meets Experiment: Grundlegendes zu Brennstoffzellen und Batterien der Zukunft E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 24. November 201224. November 2012 (WK-intern) - Theorie trifft Experiment: Grundlegendes zu Brennstoffzellen und Batterien der Zukunft Brennstoffzellen, die Wasser- und Sauerstoff in Energie umwandeln, gelten als umweltfreundliche „Kraftwerke“ der Zukunft. Damit die Energiewandler künftig möglichst effizient Elektroautos oder etwa Smartphones antreiben können, wird intensiv in diesem Bereich geforscht – vor allem zu „sauren“ Brennstoffzellen. Wissenschaftler um Professor Wolfgang Schmickler und Dr. Elizabeth Santos vom Ulmer Institut für Theoretische Chemie haben sich in den letzten zwei Jahren vor allem mit „alkalischen Brennstoffzellen“ beschäftigt. Im Gegensatz zu ihrem sauren Pendant, bei dem Platin der beste Katalysator ist, reicht im alkalischen Medium zum Beispiel Gold aus, um den elektrochemischen Prozess
Studie: Der Markt für Energiemanagementsysteme bis 2020 Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 21. November 201221. November 2012 (WK-intern) - Energiemanagementsysteme: Gesetzliche Änderungen bieten Potenzial für neue Dienstleistungen Bremen - Mit der Novellierung des Stromsteuergesetzes vom 04. August 2012 sind energieintensive Unternehmen ab dem Jahr 2013 zur Einführung von Energiemanagementsystemen verpflichtet, um weiterhin vom Spitzenausgleich profitieren zu können. Die Einsparung von Energiekosten und die damit einhergehenden Steuerermäßigungen stellen grundlegende Voraussetzungen für die Wettbewerbsfähigkeit dar - Investitionen in Energiemanagementsysteme sind somit für alle Unternehmen zwingend notwendig. Um den neuen gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden und ein Energiemanagementsystem erfolgreich implementieren und anwenden zu können, ist in der Regel ein externer Dienstleister erforderlich. Dieser kann die Unternehmen dabei unterstützen, die Ziele von erfolgreich umzusetzen. Durch
Erneuerbare Energien 2013: Energiewende erfordert zu ihrem Erfolg neue Ideen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 21. November 2012 (WK-intern) - 15th Leibniz Conference of advanced science „Erneuerbare Energien 2013“ Die in Gang gekommene Energiewende erfordert zu ihrem Erfolg neue Ideen, deren rasche Umsetzung sowie einen breiten gesellschaftlichen Diskurs über den damit ausgelösten gesellschaftlichen Transformationsprozess. Diese Themen sind Gegenstand der inzwischen vierten Leibniz-Konferenz über das Solarzeitalter. Veranstalter ist das Leibniz-Institut für interdisziplinäre Studien LIFIS e. V. in Kooperation mit der WISTA MANAGEMENT GmbH. Die Konferenz findet am 2. und 3. Mai 2013 in Berlin auf dem Gelände des WISTA Wissenschafts- und Technologieparks Berlin-Adlershof statt. Es ist ein spannender interdisziplinärer Dialog zum Stand der Energiewende und neue Beiträge zu deren Gelingen zu