Biobatterie als alternative Energiequelle, Bakterien erzeugen Strom Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 17. Juli 2013 (WK-news) - Mit Bakterien-Batterie Strom erzeugen Bielefelder Studierende nehmen am iGEM-Wettbewerb teil Bielefeld - Mit ihrer Idee sind sie auf der Höhe der Zeit: Zehn Bielefelder Studierende haben es sich zum Ziel gesetzt, eine Biobatterie zu konstruieren. Sie wollen mit Hilfe des Bakteriums Escherichia coli Zucker direkt in Energie verwandeln. Mit diesem Projekt nehmen die Studierenden am diesjährigen „international Genetically Engineered Machine competition“ (iGEM) am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston, USA, teil. Seit Mai verbringen sie viele Stunden ihrer freien Zeit im Labor, um ihre Idee in die Realität umzusetzen. Mit den ersten Laborergebnissen, die nun vorliegen, startet das Projekt
Studie: Jedes Grad Erderwärmung könnte den Meeresspiegel um mehr als 2 Meter erhöhen Aktuelles Forschungs-Mitteilungen 15. Juli 2013 (WK-intern) - Jedes Grad Erderwärmung könnte den Meeresspiegel auf lange Sicht um mehr als 2 Meter erhöhen Heute ausgestoßene Treibhausgase werden den Meeresspiegel noch auf Jahrhunderte ansteigen lassen. Jedes Grad an globaler Erwärmung wird den Meeresspiegel zukünftig wahrscheinlich um mehr als 2 Meter erhöhen, wie eine jetzt in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) erschienene Studie zeigt. Während die Wärmeausdehnung des Meeres und das Abschmelzen von Gebirgsgletschern heute die wichtigsten Ursachen für einen Anstieg der Meere sind, werden die grönländischen und antarktischen Eisschilde in den nächsten 2000 Jahren zu den dominierenden Faktoren, so die Studie. Die Hälfte dieses
Studie zu Wasserstoff auf Basis von Biomasse Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 14. Juli 2013 (WK-intern) - DBFZ veröffentlicht Studie zu Wasserstoff auf Basis von Biomasse Der global steigende Energiebedarf und wachsendes Mobilitätsbewusstsein verlangen im Transportsektor verstärkte Anforderungen an eine nachhaltige Bereitstellung von Energieträgern. Im Zusammenhang mit einer brennstoffzellenbasierten Mobilität stellt die Produktion von Wasserstoff auf der Basis von Biomasse einen wichtigen Bereitstellungpfad dar. In einer Studie hat das Deutsche Biomasseforschungszentrum verschiedene Bereitstellungsrouten für Biowasserstoff identifiziert, analysiert und bewertet. Die Studie ist jetzt in der Projektdatenbank des DBFZ verfügbar. Die gegenwärtig in der Diskussion befindlichen Verfahren und Technologieansätze zur Erzeugung von Biowasserstoff unterscheiden sich stark hinsichtlich ihrer technologischen Reife sowie in Bezug auf den bis
Jacobs University Bremen testet LEDs von über 50 führenden Herstellern Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 13. Juli 2013 (WK-intern) - LEDs im Test: Neue Studienergebnisse helfen bei der Entscheidung für die richtige LED-Lampe LEDs sind effizienter als Energiesparlampen oder Leuchtstoffröhren und geben ein gesünderes Licht. Nicht alle Lampen leisten jedoch das gleiche. Wissenschaftler der Jacobs University haben nun LED-Lampen von über 50 führenden Herstellern auf unterschiedliche Kriterien getestet und die Ergebnisse in benoteten Rankings zusammengestellt. Ein positives Merkmal: Die Lebensdauer der getesteten LEDs lag höher als erwartet. Innerhalb der Studie bieten die Wissenschaftler bislang als einzige eine individuelle Beratung für Firmen und Kommunen, die an einer Umrüstung auf LED-Lampen interessiert sind. Die deutlich effizienteren LEDs könnten herkömmliche Leuchtstofflampen zukünftig
Strompreise für Großabnehmer sinken im Mittel über 40% auf unter unter 4 Cent/kWh Aktuelles Forschungs-Mitteilungen 12. Juli 2013 (WK-intern) - Trotz Atomausstieg - historisch niedrige Strompreise bis 2019 Strom-Preisverfall für Großabnehmer und das Ausland, trotz Atomausstieg Münster - Der Strom-Preisverfall für Großabnehmer setzt sich bis zum Jahr 2019 unvermindert fort. Erstmals sank jetzt auch der Preis zur Jahreslieferung von Grundlaststrom für das Jahr 2019 mit 3,965 Cent pro Kilowattstunde (kWh) unter die Marke von 4 Cent, teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) auf der Basis von Daten der Strombörse EEX mit. Damit sind nunmehr alle Terminmarktkontrakte zur Jahreslieferung von Grundlaststrom zwischen 2014 und 2019, d.h. für die nächsten sechs Jahre, unter die 4-Cent-Marke gefallen. "Nach dem Ausstieg aus der
Fachtagung über energieautarke Systeme an der Leibniz Universität Aktuelles Forschungs-Mitteilungen Niedersachsen 12. Juli 2013 (WK-intern) - Energieautarke Systeme: Chance für Unternehmen Leibniz Universität wird Teil des US-amerikanischen Forschungsprogramms des „Center for Energy Harvesting Materials and Systems“ Am 18. Juli 2013 stellt sich das „Center for Energy Harvesting Materials and Systems“ (CEHMS) gemeinsam mit der Leibniz Universität, seinem einzigen Forschungsstandort außerhalb der USA, als Forschungspartner für Unternehmen vor. Das Ziel des Verbunds ist die Erforschung energieautarker Systeme. Interessierte Unternehmen sowie Medienvertreterinnen und –vertreter sind herzlich eingeladen, sich am 18. Juli 2013 ab 9.00 Uhr beim CEHMS Info Day im Produktionstechnischen Zentrum Hannover (PZH), An der Universität 2, 30823 Garbsen, über konkrete Forschungsinhalte und Möglichkeiten einer Teilhabe zu
3. Rostocker Energietag mit: Smart Grids, Off-Shore-Windparks, LED, Elektroauto … Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 12. Juli 201312. Juli 2013 (WK-intern) - Rostocker Forschungsverbund für Energietechnik lädt zum 3. Rostocker Energietag ein Solar- und Windenergie sind viel diskutierte Technologien, die nicht nur in Deutschland die Debatten um die Energiewende bestimmen. Die Rede ist von Smart Grids, Off-Shore-Windparks, LED, Elektroauto oder von Fracking. Überall suchen wir nach Einsparpotentialen oder alternativen Energiequellen. Der Rostocker Forschungsverbund für Energietechnik lädt am 15. Juli 2013 alle Interessierten zum 3. Rostocker Energietag ein, um ein aktuelles Bild der Energieforschung in Rostock und weltweit zu zeichnen, Fragen zu stellen und zu diskutieren. Die Veranstaltung findet von 9.00 bis 17.30 Uhr im Großen Hörsaal der Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik
Max-Planck-Institut kooperiert zwecks Weiterentwicklung von Solarzellen Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Solarenergie 11. Juli 2013 (WK-intern) - Engagement im Morgenland: MPIP mit Kooperation in Saudi-Arabien Mainzer Max-Planck-Institut für Polymerforschung kooperiert mit wissenschaftlichem Zentrum in Saudi-Arabien zu Grundlagenforschung in Schlüsseltechnologien. Mainz. Das Max-Planck Institut für Polymerforschung (MPI-P) und die saudi-arabische Forschungseinrichtung King Abdulaziz City for Science and Technology (KACST) haben 2013 einen intensiven Wissenschaftsaustausch aufgenommen. Das Kooperationsprogramm läuft bis zum Jahr 2016 und hat ein Volumen von insgesamt etwa 2 Millionen Euro. Forscher aus dem Wüstenkönigreich werden in den kommenden Jahren häufig in den Laboren des MPI-P tätig sein. KACST orientiert sich mit seinen circa 3000 Mitarbeitern vorwiegend an den unmittelbaren ökonomischen Bedürfnissen Saudi-Arabiens, dessen zukünftige Ausrichtung neben Ölförderung
Geringere Bienenzahlen gefährden landwirtschaftliche Produktion Aktuelles Forschungs-Mitteilungen 11. Juli 2013 (WK-intern) - Die seit Jahren rückläufigen Bienenzahlen gefährden die Bestäubung und schaden somit erheblich der landwirtschaftlichen Produktion. Diese von der Natur gebotene Dienstleistung hat also erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen. Jean Michel Salles, Umwelt-Ökonom am Labor für theoretische und angewandte Wirtschaft in Montpellier, studiert die Gefahren dieser zurückgehenden Bestäubung auf die landwirtschaftliche Produktion. Der wirtschaftliche Wert dieses Verlustes wird weltweit auf 150 Milliarden Euro geschätzt. Die Forscher wollen die Auswirkungen dieser Bedrohung auf das wirtschaftliche Versorgungssystem untersuchen und entwerfen zu diesem Zweck zwei Szenarien: Beim ersten Szenario ändert sich nichts und die Nahrungsmittelpreise steigen somit stark an. Beim zweiten Szenario werden die Verteilerstrukturen
2. Exzellenzinstitut für emissionsfreie Energie geht an den Start Forschungs-Mitteilungen Ökologie 11. Juli 2013 (WK-intern) - Zweites ″Exzellenzinstitut für emissionsfreie Energie″ (IEED) geht an den Start Das Exzellenzinstitut für emissionsfreie Energie IDEEL hat am 13. Juni 2013 sein erstes Finanzierungsabkommen mit dem französischen Staat und der französischen Forschungsförderagentur (ANR) unterzeichnet. Es wird seine Forschungsprojekte auf die emissionsfreie Fabrik der Zukunft konzentrieren. IDEEL wird zunächst über drei Jahre mit 40 Millionen Euro aus dem Programm für Zukunftsinvestitionen finanziert. Das Institut gehört zu den zehn ausgewählten IEED [1] und ist am Standort Solaize (südlich von Lyon) im sogenannten “Tal der Chemie” angesiedelt. IDEEL wurde bereits im Juni 2012 auf Initiative von acht privaten und öffentlichen Partnern als kleine
Studie: Landwirtschaftliche Landnutzung schädigt Ökosysteme Aktuelles Forschungs-Mitteilungen 6. Juli 2013 (WK-intern) - Studie zeigt: Gegenwärtige Landnutzung vernachlässigt Ökosystem-Dienstleistungen Die wechselseitigen Beziehungen zwischen Lebewesen und Umwelt bezeichnet man als Ökosystem. Intakte Ökosysteme liefern nicht nur Nahrung und Rohstoffe, sondern regulieren auch das Klima, sorgen für Artenvielfalt oder bieten Raum für Tourismus und Naherholung. Diese „Ökosystem-Dienstleistungen“ sind zunehmend Gegenstand sozialökologischer Forschung. Eine Studie unter Beteiligung von Prof. Dr. Grischa Perino vom Fachbereich Sozialökonomie der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg zeigt, dass eine Landnutzung, die vorwiegend an landwirtschaftlichen Erträgen ausgerichtet ist, zu wenig ökologische Dienstleistungen bietet. Dies berichtet das Fachmagazin Science. Die Studie hat detaillierte geographische, ökologische und ökonomische Daten am Beispiel Großbritanniens
Energiewende und die Ziele des Klimaschutzes gelingen nur durch erneuerbare Energien und Energieeffizienz Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 2. Juli 2013 Die Energiewende benötigt anspruchsvolle EU-Ziele für 2030 „Die Energiewende kann nur mit anspruchsvollen Zielen der EU für Klimaschutz, erneuerbare Energien und Energieeffizienz gelingen“, meint der Vorsitzende des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU), Prof. Martin Faulstich. „Dazu ist eine klare und anspruchsvolle Positionierung der Bundesregierung unverzichtbar.“ In seinem Kommentar zur Konsultation der Europäischen Kommission „Ein Rahmen für die Klima- und Energiepolitik bis 2030“ empfiehlt der SRU eine Reduktion der Treibhausgasemissionen in der EU von mindestens 45 % gegenüber 1990, einen Anteil erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch von 40 bis 45 % und eine Steigerung der Energieeffizienz, wodurch Einsparungen beim Primärenergieverbrauch von bis zu 50 % möglich sind. Der