GSL fördert sieben beispielhafte Initiativen für eine grüne Zukunft aus ganz Deutschland Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 7. August 2015 Vom Solarlauti bis zu den Energybirds: Jury prämiert studentische Energiewendeprojekte (WK-intern) - Studierendenwettbewerb des Grüner Strom Label e.V. fördert sieben beispielhafte Initiativen für eine grüne Zukunft aus ganz Deutschland Der Grüner Strom Label e.V. (GSL) hatte gemeinsam mit dem netzwerk n den Studierendenwettbewerb Initiative Grüne Zukunft ausgeschrieben. Nun hat die Jury die besten Projekte prämiert. Mit je 1.000 Euro unterstützt das Ökostromlabel der Umweltverbände insgesamt sieben studentische Bildungsprojekte zu den Themen Energiewende, erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Die Studentinnen und Studenten können ihre Maßnahmen ab sofort umsetzen. „Wir freuen uns, dass Studierende die Initiative ergreifen und ihre Mitmenschen über diese wichtigen Themen aufklären und
Studien: Einkommensschwache Haushalte werden durch Stromkosten immer stärker belastet Aktuelles Forschungs-Mitteilungen 7. August 2015 Immer mehr Privathaushalte nutzen erneuerbare Energien (WK-intern) - Auf der anderen Seite herrscht "Stom-Armut" Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Energieversorgung der privaten Haushalte in Deutschland ist weiter gestiegen und lag im Jahr 2013 bei 12,9%. Dies ist eines der Ergebnisse einer aktuellen Studie zum Energieverbrauch privater Haushalte in Deutschland, die das RWI zusammen mit forsa im Auftrag des BMWi für die Jahre 2011 bis 2013 durchgeführt hat. Sie zeigt auch, dass die Stromkosten Privathaushalte mit einem niedrigen Nettoeinkommen relativ höher belasten als Haushalte von Besserverdienern. Deutsche Privathaushalte setzen bei der Energieversorgung zunehmend auf erneuerbare Energien. In den Jahren 2010 bis 2013 stieg
Power-to-Gas: Biomasseforschungzentrum nimmt neue Synthesereaktoren in Betrieb Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 7. August 20156. August 2015 DBFZ baut seine technischen Anlagen aus und nimmt neue Synthesereaktoren in Betrieb (WK-intern) - Das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) hat ein neues Technikum mit vier unterschiedlichen Synthesereaktoren in Betrieb genommen. Damit kann der katalytische Umsatz von kohlenstoffmonoxid- und kohlenstoffdioxidreichen Gasen zu Kraftstoffen und Grundchemikalien in einem breiten Druck- und Temperaturfeld erprobt und optimiert werden. Dank der neuen versuchstechnischen Ausstattung können sowohl der Syntheseprozess und entsprechende Katalysatoren untersucht als auch unterschiedliche Reaktorkonzepte miteinander verglichen und dynamisch beansprucht werden. Ziel des neuen Technikums ist es, die synthetische Produktion von Kraftstoffen (z. B. Methan) und Grundchemikalien (z. B. Propen, Ethen) weiter zu erforschen und zu optimieren. Im
Masterfernstudium: Energie- und Ressourceneffizienz Forschungs-Mitteilungen 6. August 2015 Masterfernstudium „Energie- und Ressourceneffizienz“ als ideale Weiterqualifizierung von Fachkräften in den Bereichen Produktion und Gebäude (WK-intern) - Energie- und Ressourceneffizienz im Sinne einer „Green Economy“ gewinnen immer mehr an Bedeutung. Da Energie und Ressourcen kontinuierlichen Preissteigerungen unterliegen, lohnt es sich für Unternehmen schon aus rein betriebswirtschaftlichen Gründen, stärker auf die Material- und Energiekosten zu achten. Hierfür sind gut ausgebildete Fachkräfte gefragt. Der kürzlich akkreditierte Master-Onlinestudiengang „Energie- und Ressourceneffizienz“ (www.beuth-hochschule.de/ere) der Fachbereiche IV und VIII der Beuth Hochschule für Technik Berlin vermittelt die entsprechenden Kompetenzen und bereitet auf energetische Herausforderungen von Unternehmen optimal vor. Die Akkreditierungsagentur ACQUIN bestätigt: „Aus Sicht der Gutachter ist festzuhalten, dass
Mittelständler profitieren von Investitionen in Energieeffizienz Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik 6. August 2015 PwC-Studie „Energiewende Mittelstand“ zeigt: Investitionen in Energieeffizienz rechnen sich Unternehmen mit einem Energiemanagementsystem sparen am meisten Mittelständler investieren zu einem Großteil in Anlagen zur Energieerzeugung (WK-intern) - Investitionen in Energieeffizienz zahlen sich aus für deutsche Mittelständler. In mehr als jedem dritten Unternehmen ließen sich die Energiekosten durch Investitionen in Energieeffizienz um 20 Prozent und mehr reduzieren, wodurch die Gesamtkosten um 3,6 Prozent gesenkt werden konnten. Wie eine Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC ergeben hat, amortisiert sich mehr als die Hälfte der Investitionen der befragten Mittelständler nach weniger als zehn Jahren. Konkret beträgt die durchschnittliche Amortisationsdauer einer Energieeffizienz-Investition sogar nur 8,5 Jahre. Für 89 Prozent der
Neue Laborkapazitäten im Bereich der Energieforschung Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen 6. August 2015 Volle Leistung für die Energieforschung in Braunschweig (WK-intern) - Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert „elenia-energy-labs“ als Teil des Energieforschungsknotens (EFK) an der TU Braunschweig mit knapp 1 Mio. € Das Institut für Hochspannungstechnik und Elektrische Energieanlagen – elenia der Technischen Universität Braunschweig wird im Rahmen des Projektes „elenia-energy-labs“ neue Laborkapazitäten im Bereich der Energieforschung errichten. Im Fokus stehen dabei die Themen dynamisches Verhalten des Verteilungsnetzes und Energiemanagement im Smart Building. Dafür werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie über zwei Jahre insgesamt knapp 1 Mio. € bereitgestellt. Mit der neuen Laborumgebung werden wissenschaftliche Untersuchungen zum Zusammenwirken von verschiedenen dezentralen Erzeugungseinheiten, elektrischen Speichern und
Neuartige Magnete für unterschiedlichste technische Anwendungen Forschungs-Mitteilungen 6. August 2015 Magnete aus unmagnetischen Metallen (WK-intern) - Ein international zusammengesetztes Forschungsteam unter Leitung der Universität Leeds hat zum ersten Mal gezeigt, wie man von Natur aus unmagnetische Metalle wie etwa Kupfer magnetisch machen kann. Die Entdeckung könnte helfen, neuartige Magnete für unterschiedlichste technische Anwendungen wie Stromgeneratoren oder Festplatten zu entwickeln. Messungen, die für das Verständnis des Phänomens entscheidend waren, wurden am Paul Scherrer Institut PSI durchgeführt. Nur hier lassen sich magnetische Vorgänge im Inneren von Materialien hinreichend detailgenau untersuchen. Die Ergebnisse erscheinen am 6. August im Fachjournal Nature. Magnete kommen in vielen technischen Anwendungen zum Einsatz: in Stromgeneratoren, bei der Datenspeicherung auf Festplatten oder
Heliatek zum Technologie-Pionier 2015 ausgezeichnet Forschungs-Mitteilungen Technik 5. August 2015 Heliatek erhält als einziges deutsches Unternehmen Auszeichnung vom Weltwirtschaftsforum (WK-intern) - Heliatek, ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Dresden, das ultraleichte, flexible und weniger als 1mm dünne Solarfolien herstellt, wurde heute als einer der „Technologie-Pioniere“ des Weltwirtschaftsforums benannt. Genf, Schweiz - Die Technologie-Pioniere sind eine Auswahl der weltweit innovativsten Unternehmen. Heliatek ist eine gemeinsame Ausgründung der Technischen Universität Dresden und der Universität Ulm. Das Unternehmen ist weltweiter Technologieführer im Bereich der OEE (Organic Electronics Energy) und hält den Weltrekord in der Zelleffizienz mit 12%. Im Juli 2014 begann es mit der Kommerzialisierung seiner Solarfolien. Heliatek wurde von einer unabhängigen Jury als eines von 49
Teilstipendium für Masterstudiengang in Nachhaltigkeits- und Qualitätsmanagement Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 5. August 20154. August 2015 Klimaschutz, nachhaltige Entwicklung, Energie- und Ressourcenmanagement, gesellschaftliches Engagement – diese Themen stehen nicht nur wegen des Weltklimagipfels im Dezember in Paris zunehmend im Blickfeld von Wirtschaft und Gesellschaft. (WK-intern) - Für den Masterstudiengang „Nachhaltigkeits- und Qualitätsmanagement“, der diese Themen vertieft behandelt, lobt die Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin nun zum zweiten Mal ein Teilstipendium aus, das von mehreren Beiratsmitgliedern gesponsert wird. Vor zwei Jahren hatte die Studentin Ellin Eberhard das Glück, ausgewählt zu werden. „Das Teilstipendium ermöglichte mir, meine Position auf 30 Stunden zu reduzieren. Dies führte zu einer besseren Vereinbarkeit von Familie, Freizeit, Studium und Beruf“, sagt sie heute
Merck und Nano-C präsentieren optimierte Materialien für die organische Photovoltaik Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 4. August 2015 Merck, ein führendes Unternehmen für innovative und hochwertige Hightech-Produkte in den Bereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials, hat heute bekannt gegeben, dass es gemeinsam mit dem US-Unternehmen Nano-C vielversprechende neue Fullerenderivate für das Einsatzfeld der organischen Photovoltaik (OPV) entwickelt hat. (WK-intern) - Merck verfolgt zahlreiche Projekte, um an dem neuen Wachstumsmarkt der organischen Photovoltaik zu partizipieren. Neuartige Derivate: hoch stabil, leicht zu verarbeiten und kostengünstig Die neuen Chemikalien weisen eine deutliche Verbesserung der Lebensdauer und der thermischen Beständigkeit auf, während gleichzeitig die Leerlaufspannung durch umweltfreundliche halogenfreie Lösemittelsysteme gesteigert wird. Mit diesen neuen auf dem C60-Molekül basierten Fullerenderivaten lassen sich wichtige Probleme im
ZSW sucht Standort und Betreiber für Power-to-Gas-Anlage Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 4. August 2015 Ausschreibung für Leuchtturmprojekt gestartet (WK-intern) - Die Vorbereitung für das Power-to-Gas-Projekt des ZSW und seiner Partner geht in die nächste Runde: Potenzielle Betreiber einer Power-to-Gas-Anlage mit einer Anschlussleistung von mindestens einem Megawatt können sich im Rahmen eines öffentlichen Wettbewerbs bewerben. Die Ausschreibung ist nun veröffentlicht worden. Seit Jahren erproben und verbessern die Forscher am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) ihr Konzept Power-to-Gas P2G®. Nun sollen die letzten wissenschaftlichen Weichen für den wirtschaftlichen Betrieb der Technologie gestellt werden. Geplant ist der Betrieb einer P2G®-Anlage mit einer elektrischen Anschlussleistung von mindestens einem Megawatt (MW). Dort soll per Elektrolyse Wasserstoff aus erneuerbarem Strom, sogenannter eH2,
Herstellprozesse der ZSW Pilotfertigung für Lithium-Ionen-Zellen qualifiziert Forschungs-Mitteilungen Technik 4. August 2015 Die Herstellung von einer PHEV-1-Zelle pro Minute mit serientauglichen Prozessen war eines der Ziele des Projektes „Forschungsplattform für die industrielle Produktion von Lithium-Ionen-Zellen (FPL)“ am ZSW in Ulm. (WK-intern) - Seit Januar dieses Jahres werden im Rahmen eines Industrieprojektes mit neun Industriepartnern alle Prozessschritte zur Herstellung von prismatischen Zellen qualifiziert, um diese reproduzierbar herzustellen und den Referenzprozess zu definieren. Mittlerweile wurden bereits mehrere hundert Kilogramm Aktivmaterial verarbeitet, viele Kilometer Elektrodenband produziert und mehr als tausend Jelly Rolls hergestellt - die Prozesse laufen inzwischen sehr stabil. Die vollautomatische Assemblierung und Formierung stehen kurz vor dem Abschluss. Derzeit werden die letzten „Bugs“ aus der Steuerungs-Software