TU-Wien forscht: CO2 aus der Luft in Brennstoff umwandeln Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 4. März 20254. März 2025 Upcycling als Klima-Game-Changer: Aus alten Batterien und Alufolie-Resten wurde an der TU Wien ein Nanokatalysator erzeugt, mit dem sich CO2 aus der Luft in wertvolles Methan umwandeln lässt. (WK-intern) - Batterieabfälle sind ein ernstes Umweltproblem: Sie enthalten Substanzen, die sowohl die menschliche Gesundheit als auch die Ökosysteme gefährden. Gleichzeitig sind in ihnen aber auch wertvolle Materialien wie Nickel enthalten, die wir dringend brauchen – etwa für die Produktion neuer Batterien. Bessere Recyclingmethoden für Batterien sind daher dringend nötig. An der TU Wien gelang es nun, ein Verfahren zu entwickeln, mit dem man Nickel aus gebrauchten Nickel-Metallhydrid-Batterien rückgewinnen kann. Doch damit nicht genug: Aus
Kritische Analyse von wissenschaftlichen Energiewende-Modellen und ihrer Wirkung Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 28. Februar 2025 Die Energiewende verstehen: Wie Modelle Zukunft formen (WK-intern) - Veit Hagenmeyer (KIT) und Klaus Stierstorfer (Universität Münster) erhalten Reinhart Koselleck-Projekt zur kritischen Analyse von Energiewende-Modellen und ihrer Wirkung Wie beeinflusst wissenschaftliche Modellbildung die Energiewende und damit unsere Zukunft? Modelle und ihre Darstellung bestimmen das Denken, doch ihre Grundlagen bleiben oft unsichtbar. Das transdisziplinäre Forschungsprojekt „Poetik der Modelle“ am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) untersucht, wie wir mit Energiewende-Modellen Zukunft formen – und wie wir sie verständlicher kommunizieren können. Gefördert als Reinhart Koselleck-Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), hinterfragt es Modellierungspraktiken, um Transparenz, Partizipation und Inklusion bei der Transformation des Energiesystems zu stärken. „Unsere Energiezukünfte werden
Fraunhofer CINES veröffentlicht Whitepaper für digitale Energiewirtschaft E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Solarenergie Technik Windenergie 27. Februar 202527. Februar 2025 Neues CINES-Whitepaper: Implikationen der europäischen Datenstrategie und -regulierung für die Energiewirtschaft (WK-intern) - Im Rahmen Ihrer Datenstrategie hat die Europäische Union (EU) eine weitreichende Rechtsgrundlage für die digitale Wertschöpfung durch Daten in Europa geschaffen – auch in der Energiewirtschaft. Während der Data Act (DA) die Datenverfügbarkeit im Energiesystem stark erweitert, regelt der Data Governance Act (DGA) vertrauenswürdige Transaktionsmöglichkeiten für diese Daten. Forschende des Fraunhofer-Exzellenzclusters »Integrierte Energiesysteme« (CINES) beschreiben in ihrem neuen Whitepaper, wie unter diesen Bedingungen der Datenaustausch in drei energiewirtschaftlichen Szenarien erfolgen kann. Betroffenen Unternehmen raten sie, sich mit einer Datenstrategie auf die kommende Digitalisierung einzustellen. Mit dem Data Act verfolgt die EU
Fraunhofer und DESY starten strategische Kooperation zur Förderung von Innovation und Forschung Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Technik 26. Februar 2025 Eine Delegation der Fraunhofer-Gesellschaft und des Deutschen Elektronen-Synchrotrons DESY hat heute in München eine Vereinbarung zur strategischen Zusammenarbeit unterzeichnet. (WK-intern) - Diese richtungsweisende Kooperation zielt darauf ab, Kompetenzen, Infrastrukturen und Wissen über die Grenzen einzelner Forschungseinrichtungen hinweg zu bündeln und damit neue Wege zur industriellen und gesellschaftlichen Verwertung zu erschließen. Deutschland verfügt über ein exzellentes Wissenschafts- und Innovationssystem mit einer klaren Arbeitsteilung, bei der jede Institution einen eigenen, wichtigen Beitrag zur Innovationskette leistet. Fraunhofer steht für angewandte Forschung und Technologietransfer, DESY entwickelt und betreibt führende Infrastrukturen, die als Katalysatoren für Technologieentwicklungen und Innovationsprozesse dienen. Um wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen zu adressieren sowie Technologiesouveränität
Seit November 2024 leitet Prof. Dr. Martin Braun das Fraunhofer-Institut IEE Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 25. Februar 2025 Feierliche Amtseinführung von Prof. Dr. Martin Braun mit Fachsymposium (WK-intern) - Seit November 2024 leitet Prof. Dr. Martin Braun das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE in Kassel. Nun wurde seine feierliche Amtseinführung offiziell begangen, begleitet von einem Symposium zum Thema »Sustainable and Smart Energy Systems«, das zentrale Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der Energiewende thematisierte. Im Fokus standen dabei die aktuellen Leitthemen des Instituts Resilienz, Digitalisierung und Sektorenkopplung. In seinem Grußwort heißt Timon Gremmels, Hessischer Minister für Wissenschaft, Forschung, Kunst und Kultur, Prof. Braun in seiner neuen Position als Institutsleiter willkommen. Gremmels betont die Bedeutung der Arbeit des Fraunhofer IEE und unterstreicht die Rolle der
Forschungs-Mitteilung: In Europa wurden bereits 37 Kernkraftwerke endgültig stillgelegt oder dauerhaft vom Netz genommen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 22. Februar 2025 Atomkraftwerke: Seit Merkel wurden in Europa bereits 37 Kernkraftwerke endgültig stillgelegt (WK-intern) - Seit dem Atomunfall im japanischen Fukushima im Jahr 2011 sind in Europa bis Ende 2024 insgesamt 37 Atomkraftwerke (AKW) dauerhaft vom Netz genommen worden. Dieser Trend der Stilllegungen von Kernkraftwerken setzt sich bis 2030 weiter fort und wird durch Neubauten nicht einmal annähernd ausgeglichen. Das geht aus einer Analyse von Daten der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA) und den aktuellen Stilllegungsplänen der betroffenen Länder durch das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster hervor. Nach Auswertung der Daten wird sich die Zahl der stillgelegten Atomkraftwerke in der Europäischen Union, Großbritannien und der Schweiz bis
IEA: Stromhunger von BigTech untergräbt Europas Energiewende Aktuelles Forschungs-Mitteilungen 21. Februar 2025 Der so kurzfristig zusätzlich benötigte Strom kann keinesfalls aus neuen AKWs kommen, wie das viele Big-Tech-Konzerne (Microsoft, Amazon, Google, Meta, etc.) derzeit anpeilen, denn die Genehmigung und der Bau von Atomkraftwerken lassen sich nicht in einer Zeitspanne von unter 10 Jahren realisieren. (WK-intern) - Eine Studie im Auftrag der NGO "Beyond Fossil Fuel" beurteilte daher für die kommenden fünf Jahre zwei Szenarien: In einem Fall wird der zusätzlich benötigte KI-Strom überwiegend fossil generiert. Auf diese Art würde der Mehrbedarf die Hälfte der in Europa eingeplanten Treibhausgas-Emissionen wieder zunichte machen. Im zweiten Fall würden nur zusätzliche erneuerbare Kapazitäten den Mehrbedarf decken. Das Wachstum des
Leunaer Chemieparkchef Günther fordert Schiefergasförderung in Deutschland Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 21. Februar 202521. Februar 2025 Neben der Wiederaufnahme von russischen Erdgasimporten per Pipeline fordert der Leunaer Chemieparkchef Christof Günther auch die Förderung von Schiefergas (Fracking) in Deutschland. Energieautonomie: Statt Fracking-Gas aus dem Ausland importieren, eigene Vorräte fördern, verhindert den CO2-Transportausstoß um die halbe Welt Versorgungssicherheit und niedere Energiepreise: Mit eigener Energie den Standort sichern Abhängigkeiten senken (WK-intern) - "Die Schiefergasförderung würde Akzeptanz finden, wenn nachweislich keine Risiken für Mensch und Natur zu erwarten sind und die Förderung lokal positive wirtschaftliche Effekte bringt", sagte der Geschäftsführer der Chemieparkgesellschaft Infra-Leuna der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Freitagausgabe). Mit dem Ausstieg aus der Atomkraft und der Kohle sowie der Beendigung der deutschen Erdgasförderung
HTW Berlin mit neuen Wirkungsgradrekorde und erstmals Energiemanagement-Test für Heimspeicher Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik 21. Februar 2025 Stromspeicher-Inspektion 2025 - 22 Solarstromspeicher nahm die Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Berlin) im Rahmen ihres aktuellen Stromspeicher-Vergleichs genau unter die Lupe. (WK-intern) - Zusammen mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) testeten die Forscher zudem erstmals das prognosebasierte Energiemanagement von 6 Heimspeichersystemen. Insgesamt 22 Solarstromspeicher nahmen die Berliner Forscher genau unter die Lupe. Neu im Test sind acht Geräte, unter anderem von Fox ESS, Fronius, Kostal und SAX Power. Dank technologischer Innovationen erzielen der Hybridwechselrichter Plenticore G3 von Kostal sowie das Batteriesystem Home Plus von SAX Power neue Wirkungsgradrekorde im Lade- und Entladebetrieb. Batteriesystem mit Multi-Level-Technologie knackt 98-Prozent-Hürde beim mittleren Wirkungsgrad
BAM finanziert grüne Stahlproduktion mit Wasserstoff an Forschungseinrichtungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Wasserstofftechnik 21. Februar 2025 BAM treibt die grüne Stahlproduktion mit Wasserstoff voran (WK-intern) - Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) arbeitet mit Partnerinstitutionen im europäischen ZEROSTEEL-Projekt daran, die CO₂-Emissionen in der Stahlproduktion zu senken. Durch den Einsatz von Wasserstoff und erneuerbaren Energien soll die Stahlproduktion nachhaltiger gestaltet werden. Das Projekt wird von der EU im Rahmen des Programms Horizon Europe gefördert. Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) arbeitet mit Partnerinstitutionen im europäischen ZEROSTEEL-Projekt daran, die CO₂-Emissionen in der Stahlproduktion zu senken. Durch den Einsatz von Wasserstoff und erneuerbaren Energien soll die Stahlproduktion nachhaltiger gestaltet werden. Das Projekt wird von der EU im Rahmen des Programms
Warum Wasserstoff energieaufwändig herstellen, wenn Wasserstoff-Hotspots in Mengen natürlich vorkommt? Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Videos Wasserstofftechnik 21. Februar 2025 Natürlicher Wasserstoff: Eine nachhaltige Energiequelle in Gebirgsregionen (WK-intern) - Wasserstoffgas (H2) hat großes Potenzial, fossile Brennstoffe zu ersetzen und die damit verbundenen CO2-Emissionen zu vermeiden. Ein wesentliches Hindernis besteht darin, dass H2 zunächst energieaufwändig hergestellt werden muss. Es gibt jedoch auch natürliche Wasserstoffreservoirs. Quelle: Norio Wo diese zu erwarten sind, ermittelte ein internationales Team um Dr. Frank Zwaan vom GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung mit modernsten plattentektonischen Simulationen. Demnach stellen Gebirgszüge, in denen sich ursprünglich tief gelegenes Mantelgestein nahe der Oberfläche befindet, potenzielle natürliche Wasserstoff-Hotspots dar. Die Studie erscheint am 19.02.2025, 20:00 MEZ in Science Advances. Die erfolgreiche Erschließung nachhaltiger Ressourcen für die Energiewende ist eine zentrale
Hidden Hydro Oscillating Power-Projekt: Rückgewinnung versteckter Wasserkraft aus bestehender Wasserinfrastruktur Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Veranstaltungen 20. Februar 202520. Februar 2025 Projektupdate für das Hidden Hydro Oscillating Power for Europe (H-HOPE) macht bedeutende Fortschritte (WK-intern) - Das Projekt Hidden Hydro Oscillating Power for Europe (H-HOPE) wurde 2022 im Rahmen des Programms Horizont Europa der Europäischen Union gestartet und ist ein vierjähriges Projekt, das sich auf die Entwicklung und Demonstration innovativer Energiegewinnungssysteme zur Rückgewinnung versteckter Wasserkraft aus bestehender Wasserinfrastruktur konzentriert. Im vergangenen Jahr hat das Projekt bemerkenswerte Fortschritte bei der Entwicklung innovativer Energiegewinnungssysteme erzielt. Unter der Leitung von Prof. Giovanna Cavazzini von der Universität Padua hat das Konsortium aus 14 Partnern aus 9 Ländern mehrere entscheidende Meilensteine erreicht. Das H-HOPE-Projekt demonstriert weiterhin sein Potenzial für die