EU-Kommission genehmigt Beihilfen für vier hocheffiziente KWK-Anlagen in Deutschland Behörden-Mitteilungen Dezentrale Energien Technik 6. August 2018 Die EU-Kommission hat die geplanten Beihilfen des Bundes für vier hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen in Deutschland genehmigt, die an die Fernwärmenetze in Berlin, Köln, Düsseldorf bzw. München angeschlossen sind. (WK-intern) - Die Kommission gelangte zu dem Schluss, dass die Maßnahmen die energie- und klimapolitischen Ziele der EU fördern, ohne den Wettbewerb im Binnenmarkt über Gebühr zu beeinträchtigen. Im November 2016 meldeten die deutschen Behörden ihr Vorhaben bei der Kommission an, vier hocheffiziente KWK-Anlagen zu fördern. Rechtsgrundlage für diese Einzelmaßnahmen ist die 2016 verabschiedete Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG), die die Kommission im Oktober 2016 für mit dem EU‑Beihilferecht vereinbar erklärt hatte. Einzelmaßnahmen auf der Grundlage dieses
2 Jahre Förderprogramm Heizungsoptimierung: BAFA zieht positive Bilanz Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Technik 6. August 2018 Seit genau zwei Jahren fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) die Optimierung bestehender Heizungsanlagen mit attraktiven Zuschüssen. (WK-intern) - In dieser Zeit ist es gelungen, das Förderprogramm erfolgreich am Markt zu etablieren: So wurden seit dem Programmstart im August 2016 ca. 170.000 hocheffiziente Pumpen und 90.000 Maßnahmen rund um den hydraulischen Abgleich mit einem Volumen von ca. 50 Mio. Euro gefördert. Für Andreas Obersteller, Präsident des BAFA, ist dies ein gelungener Start. „Die Zahlen belegen, dass das Thema Heizungsoptimierung zunehmend in den Fokus von Heizungsfachunternehmen und Hausbesitzern rückt. Neue Heizungspumpen benötigen bis zu 80 Prozent weniger Strom. Der Austausch lohnt sich
Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe Berichtsmonat Juni 2018 Behörden-Mitteilungen 6. August 2018 Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im Juni gegenüber dem Vormonat um 4,0 Prozent gesunken. [2] (WK-intern) - Die Bestellungen aus dem Inland und dem Euroraum verringerten sich um 2,8 Prozent beziehungsweise 2,7 Prozent. Bei den Aufträgen aus dem Nicht-Euroraum kam es zu einem Rückgang um 5,9 Prozent. Der Anteil an Großaufträgen war für einen Juni unterdurchschnittlich. Für das zweite Quartal insgesamt ergab sich ein Orderminus von 1,6 Prozent. Ausschlaggebend hierfür war ein Minus bei den Investitionsgütern von 3,5 Prozent. Während die Bestelltätigkeit beim gesamten Verarbeitenden Gewerbe aus dem Inland und dem Euroraum um 2,0 Prozent beziehungsweise
Energiewende: Landschaftswandel gemeinsam gestalten Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen 6. August 2018 Forschungsergebnisse zu Landschaftsbild und Energiewende publiziert (WK-intern) - Landschaftsästhetik ist bei Ausbau erneuerbarer Energien stärker zu berücksichtigen Der Ausbau der erneuerbaren Energien verändert rasch und zunehmend unsere Landschaften. Aspekte der Landschaftsästhetik finden jedoch in den einschlägigen Planungs- und Zulassungsverfahren kaum Beachtung. Dabei ist deren Berücksichtigung nach Auffassung eines Großteils der Bevölkerung sehr wichtig. Das Landschaftsbild sollte deshalb bei der Planung und Zulassung von Windenergie-, Photovoltaik- und Biomasseanlagen sowie von Pumpspeicherkraftwerken künftig eine größere Rolle spielen. Zugleich sollten die Bürgerinnen und Bürger stärker in Planungs- und Entscheidungsprozesse eingebunden werden. Zu diesem Ergebnis kommt das vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesumweltministeriums geförderte
Die Oberflächentemperaturen von Nord- und Ostsee haben Spitzenwerte erreicht Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 4. August 2018 Die mittlere Oberflächentemperatur der Ostsee erreichte im Juli 20,0°C. Die Nordsee erreichte im Juli 16,3°C. (WK-intern) - Ein weiterer Anstieg der Temperaturen ist zu erwarten. Die Nordsee wies die zweithöchste Oberflächentemperatur seit 50 Jahren auf. Sie blieb im Juli um nur 0,1°C hinter der Rekordtemperatur vom Juli 2014 zurück. Die mittlere Temperatur liegt in diesem Jahr 2°C über dem Langzeitmittel des Zeitraums 1971-1993. Die Auswertung der Temperaturentwicklung ergab auch, dass die Nordsee aufgrund des Kälteeinbruchs im Frühjahr ihr saisonales Minimum erst im März erreichte. Mit 4,9 °C lag sie um fast 1°C unter dem Langzeitmittel des Zeitraums 1971-1993. Normalerweise tritt die saisonal niedrigste
Neubesetzung bei der Endlagergesellschaft BGE Behörden-Mitteilungen 1. August 20181. August 2018 Stefan Studt wird neuer Chef der Endlagergesellschaft BGE (WK-intern) - Stefan Studt wird zum 1. September 2018 Vorsitzender der Geschäftsführung der BGE. Er folgt auf Ursula Heinen-Esser, die im Mai 2018 zur Umwelt- und Landwirtschaftsministerin von NRW ernannt wurde. Stefan Studt (56) wird zum 1. September 2018 Vorsitzender der Geschäftsführung der Bundes-Gesellschaft für Endlagerung (BGE) in Peine. Er folgt auf Ursula Heinen-Esser, die im Mai 2018 zur Umwelt- und Landwirtschaftsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen ernannt worden ist. Stefan Studt ist Jurist. Von 2012 bis 2014 war er Chef der Staatskanzlei und von 2014 bis 2017 Innenminister in Schleswig-Holstein. Der bisherige stellvertretende Vorsitzende der BGE-Geschäftsführung, Dr.
CO2-Gehalt der Atmosphäre: Deutschland untersagt bestimmte Formen des marinen Geo-Engineerings Aktuelles Behörden-Mitteilungen News allgemein Ökologie Verbraucherberatung 1. August 20181. August 2018 Bundesregierung setzt erweiterte Vorgaben des Londoner Protokolls zum Schutz der Meere um (WK-intern) - Die sogenannte Meeresdüngung wird im deutschen Hoheitsgebiet nur noch zu Forschungszwecken erlaubt und dies nur unter strengen Auflagen. Die gilt auch für die deutsche ausschließliche Wirtschaftszone und für deutsche Schiffe. Dazu hat das Bundeskabinett heute ein von der Bundesumweltministerin eingebrachtes Ratifizierungsgesetz zu Änderungen des sogenannten Londoner Protokolls, ein Umsetzungsgesetz sowie den Entwurf einer Verordnung zur Beschränkung des marinen Geo-Engineerings beschlossen. Beim Geo-Engineering geht es um großräumige technische Maßnahmen, um den CO2-Gehalt der Atmosphäre künstlich niedrig zu halten oder zu senken. Als "Meeresdüngung" bezeichnet man Maßnahmen, die zum Beispiel das Algenwachstum
BMU: Kabinett beschließt Gesetzentwurf zur Reform des Emissionshandels Behörden-Mitteilungen Ökologie 1. August 2018 Das Bundeskabinett hat heute den Gesetzentwurf zur Novelle des Treibhausgas-Emissionshandelsgesetzes beschlossen. (WK-intern) - Die Novelle ist die Grundlage für die Fortführung des EU-Emissionshandels in der kommenden Handelsperiode (2021 bis 2030) in Deutschland. Mit dem Gesetzentwurf setzt Deutschland die neue EU-Emissionshandels-Richtlinie um, die im April 2018 in Kraft getreten ist. Mit der Richtlinie wird der EU-Emissionshandel für die Zeit ab 2021 neu geregelt. Das Gesamtbudget der zulässigen Emissionen verringert sich stärker als bisher; der aufgelaufene Zertifikateüberschuss wird schneller und nachhaltiger abgebaut. Gleichzeitig wird die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Industrie in der EU durch die Fortführung der kostenlosen Zuteilung von Emissionszertifikaten gesichert. Durch die zügig eingeleitete
Energiewende-Projekte können mit Mitteln aus dem Bürgerenergiefonds des Landes gefördert werden Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 31. Juli 2018 Energiewende-Projekte können ab sofort gefördert werden - Richtlinie für den Bürgerenergiefonds veröffentlicht (WK-intern) - KIEL. Freie Fahrt für die Förderung von Energiewendeprojekten in Schleswig-Holstein. Ab heute (31. Juli) können diese Projekte mit Mitteln aus dem Bürgerenergiefonds des Landes gefördert werden. Die entsprechende Richtlinie für die Vergabe von Zuwendungen aus dem Sondervermögen Bürgerenergie.SH wurde gestern im Amtsblatt für Schleswig-Holstein veröffentlicht. "Uns haben nach der Vorstellung des Bürgerenergiefonds bereits zahlreiche Anfragen von interessierten Bürgerinnen und Bürgern und Initiativen erreicht. Ich freue mich sehr, dass der Bürgerenergiefonds auf so großes Interesse stößt", sagte Energiewendeminister Robert Habeck. Über den Bürgerenergiefonds werden Projekte in der Startphase unterstützt, in der
Fördersätze für Photovoltaik-Anlagen sinken wieder Behörden-Mitteilungen Solarenergie Technik 31. Juli 2018 Zubau von Photovoltaik-Anlagen oberhalb des Ausbaupfads (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute bekannt gegeben, dass die Fördersätze für Photovoltaik-Anlagen, die im Zeitraum vom 1. August 2018 bis zum 31. Oktober 2018 in Betrieb genommen werden, um jeweils 1 Prozent pro Monat gekürzt werden. Die Fördersätze für Strom aus Photovoltaik-Anlagen außerhalb der Ausschreibung werden nach den Regeln des Erneuerbare-Energien-Gesetzes monatlich angepasst. Entscheidend hierfür ist der Brutto-Zubau der letzten sechs Monate, der auf ein Jahr hochgerechnet wird. In diesem Zeitraum liegt der annualisierte Brutto-Zubau mit etwa 2.727 Megawatt knapp über dem gesetzlich festgelegten Ausbaupfad von 2.500 Megawatt. Im Rahmen der Berechnung der Vergütungssätze werden die in
Bundesentwicklungsminister Müller zum Erdüberlastungstag 2018: Behörden-Mitteilungen Ökologie 31. Juli 2018 Brauchen ein radikales Umdenken bei der Nutzung natürlicher Ressourcen (WK-intern) - Am 1. August ist unser weltweites Guthaben an natürlichen Ressourcen für dieses Jahr verbraucht - so früh wie noch nie. Die restlichen 153 Tage des Jahres lebt die Menschheit auf Kosten der Natur und zukünftiger Generationen. Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller: „Wir brauchen ein radikales Umdenken, um die Ausbeutung der Naturressourcen zu stoppen. Saubere Luft, sauberes Wasser, fruchtbare Böden, ein stabiles Klima, Artenvielfalt – davon hängt das Überleben der Menschheit ab. Weltweit sind bereits 90 Prozent aller Fischbestände bis an die Grenze der Nachhaltigkeit ausgebeutet oder überfischt. Und jedes Jahr werden auf der
MWE Behörden-Mitteilungen Solarenergie 31. Juli 2018 Brandenburger Ministerium für Wirtschaft und Energie startet 1.000-Speicher-Programm (WK-intern) - Bis zu 7.000 Euro für Privathaushalte bei Anschaffung von Batteriespeicher für selbst erzeugten Strom Wirtschafts- und Energieminister Albrecht Gerber hat heute den Startschuss für das 1.000-Speicher-Programm gegeben. Damit sollen private Hausbesitzer, die mit einer Photovoltaik-Anlage auf ihrem Dach selbst Strom erzeugen, bei der Anschaffung eines Batteriespeichers unterstützt werden. „Mit diesem Förderprogramm können wir endlich auch die Bürgerinnen und Bürger im Land Brandenburg unterstützen und entlasten, für die die Energiewende bisher vor allem mit hohen Stromkosten verbunden ist“, sagte Gerber. „Durch die sinnvolle Kombination von Photovoltaik-Anlage und Batteriespeicher kann der Eigenverbrauch der selbst erzeugten