Nicht mehr Freiheit, nur mehr Unklarheit Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 13. Mai 202613. Mai 2026 Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG) beschlossen. (WK-intern) - Hierzu kommentiert Dr. Kirsten Nölke, Vorständin der naturstrom AG: „Die Bundesregierung schafft im Heizungskeller nicht mehr Freiheit, sondern nur mehr Unklarheit. Hausbesitzer:innen wird mit der Bio-Treppe vorgegaukelt, dass Gas- und Ölheizungen nach wie vor eine gangbare Alternative sind. Dabei kombiniert die Bio-Treppe in ihrer aktuellen Ausgestaltung das Schlechteste aus zwei Welten: Sie ist zu unambitioniert, um die verbindlichen Vorgaben der EU-Gebäuderichtlinie einzuhalten: Bis 2050 muss der gesamte Gebäudebestand zu 100 Prozent klimaneutral mit Wärme versorgt werden. Zugleich bürdet sie den Hausbesitzer:innen das Risiko massiv steigender Heizkosten auf. Dass ältere Gas- und Ölheizungen
Vereinbarung für ein stromnetzgekoppeltes Gebäude-Energiemanagement Kooperationen Verbraucherberatung 12. Mai 2026 Die Connectivity Standards Alliance und die OpenADR Alliance vereinbaren Kooperation für stromnetzgekoppeltes Gebäude-Energiemanagement (WK-intern) - Die partnerschaftliche Zusammenarbeit soll die Lücke zwischen Smart-Home-Innovationen und flexibler Lastregelung im Stromnetz schließen. Die Connectivity Standards Alliance und die OpenADR Alliance haben den Abschluss einer offiziellen Kooperationsvereinbarung bekannt gegeben. Die Partnerschaft soll es gemeinsamen Mitgliedern ermöglichen, die Implementierung von netzgekoppelten Energiemanagementlösungen für Privathaushalte zu beschleunigen. Diese Zusammenarbeit zwischen zwei führenden Standardisierungsorganisationen trägt dem wachsenden Bedarf nach nahtloser Kommunikation zwischen Smart-Home-Geräten und dem Stromnetz Rechnung. Versorgungsbetriebe stehen zunehmend unter Druck, bei der Verwaltung des Stromnetzes einerseits dem steigenden Anteil an erneuerbaren Energien gerecht zu werden, andererseits aber auch der
Europäische Handelspolitik: EU-MERCOSUR-Abkommen vorläufig in Kraft Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 7. Mai 2026 Das Handelsabkommens zwischen der EU und den südamerikanischen Staaten des MERCOSUR ist vorläufig in Kraft getreten. Eine Ratifizierung durch die EU-Mitgliedstaaten ist nicht erforderlich. (WK-intern) - Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay hatten zuvor das Abkommen ratifiziert. Lesen Sie hier, was das für die EU und Deutschland bedeutet. Am 1. Mai 2026 ist der Handelsteil des EU-MERCOSUR-Abkommens vorläufig in Kraft getreten. Zuvor hatten die MERCOSUR-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay das Abkommen ratifiziert und die EU mit der Übermittlung einer Verbalnote an den MERCOSUR die vorläufige Anwendung bestätigt. Die Bundesregierung begrüßt die vorläufige Anwendung des Abkommens. So könne die Wirtschaft auf beiden Seiten früher davon profitieren.
Mehr aus der Solaranlage herausholen – mit KOSTAL und Heartbeat AI Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Technik Verbraucherberatung 7. Mai 2026 KOSTAL Wechselrichter und Batterie kompatibel mit Heartbeat AI (WK-intern) - Die KOSTAL Wechselrichter PLENTICORE plus G2 und PLENTICORE G3 sowie der Hochvolt-Speicher HELIVOR sind jetzt mit der intelligenten Softwarelösung Heartbeat AI kompatibel. Damit können bestehende Photovoltaik-Anlagen um neue Funktionen erweitert und noch effizienter genutzt werden. Für KOSTAL Anlagenbetreiber bedeutet das vor allem eines: mehr Möglichkeiten, den selbst erzeugten Solarstrom intelligent zu nutzen und Energiekosten aktiv zu optimieren. Intelligente Steuerung für mehr Effizienz Durch die Anbindung an Heartbeat AI wird die Solaranlage automatisch auf Strompreise, Verbrauch und verfügbare Energie abgestimmt. Dynamische Stromtarife können gezielt genutzt werden, um Strom dann zu speichern oder zu verbrauchen, wenn er
Beim DIW wachsen die Klimasorgen wachsen in allen Altersstufen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 7. Mai 2026 DIW glaubt, der Konsum in Deutschland überschreitet die planetare Belastungsgrenzen deutlich DIW-Wochenbericht zu sozial-ökologischer Transformation beleuchtet Nachhaltigkeit des Konsums und Klimasorgen in Deutschland Planetare Grenzen bei Konsum dauerhaft überschritten Besorgnis wegen Klimawandels wächst in allen Altersstufen Breite gesellschaftliche Basis eröffnet Chancen für ambitionierte Klimapolitik (WK-intern) - Die sozial-ökologische Transformation ist einer der Forschungsschwerpunkte des DIW Berlin. Die Arbeitsgruppe Sozial-ökologische Transformation bündelt Kompetenzen aus allen Abteilungen und untersucht die Risiken, Kosten und Chancen des Wandels für Haushalte, Unternehmen und staatliche Akteure. Im Mittelpunkt stehen drei miteinander verknüpfte Themenkomplexe: Erstens die Fragen rund um Energiewende und Ressourcenmärkte – von der Vollversorgung mit erneuerbaren Energien über die Rolle von
Heizungsgesetz: Die Regierung verpfuscht die Wärmewende Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 5. Mai 20265. Mai 2026 Das Wirtschaftsministerium hat den Entwurf für das neue Gebäude-Modernisierungs-Gesetz vorgelegt. (WK-intern) - Der Einbau und Betrieb neuer Gas- und Ölheizungen soll damit wieder unbegrenzt möglich werden. Ab 2028 soll dann eine schrittweise steigende Menge „grüner“ Gase für Klimaschutz sorgen. Berechnungen zu Bedarf und Verfügbarkeit dieser Gase bleibt die Regierung zum wiederholten Male schuldig. Stattdessen zementiert sie weiterhin auf unabsehbare Zeit die deutsche Abhängigkeit von Importen aus Autokratien und Kriegsgebieten. Till Irmisch, Referent für Energiepolitik am Umweltinstitut München, kommentiert: „Mit diesem Gesetz verpfuscht die Regierung die Wärmewende. Nur der Ausstieg aus der Gasverbrennung führt zu mehr Klimaschutz. Indem sie den Einbau neuer Gasheizungen unbegrenzt freigeben möchte,
enercity und Thüga streben Entflechtung ihrer Beteiligungen an Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 5. Mai 2026 Die enercity AG und die Thüga AG sowie deren Gesellschafter streben eine Entflechtung ihrer gegenseitigen Beteiligungen an. (WK-intern) - Ziel ist es, die strategische Ausrichtung beider Unternehmen klarer zu profilieren und ihre finanzielle Handlungsfähigkeit zu stärken. Die aktuelle Struktur ist durch wechselseitige Beteiligungen geprägt: enercity hält 20,5 Prozent an der Thüga, Thüga hält 24 Prozent an der enercity. Mehrheitsgesellschafterin der enercity ist mit knapp 76 Prozent die Landeshauptstadt Hannover. enercity und Thüga beabsichtigen nun, ihre Beteiligungsverhältnisse neu zu ordnen und sich auch künftig – jeweils in ihren unterschiedlichen Rollen – gemeinsam für kommunale energiewirtschaftliche Interessen einzusetzen. Vorgesehen ist, dass der bislang von enercity gehaltene
Preise an der Strombörse fallen am 1.Mai auf Rekordtief Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Verbraucherberatung Windenergie 1. Mai 2026 1KOMMA5° gibt einen Ausblick auf die kommenden negativen Rekord-Börsenstrompreise und was das für Verbraucher bedeutet. (WK-intern) - Nach dem bereits am vergangenen Wochenende die Strompreise an der Börse deutlich ins Negative gefallen waren, werden am 1. Mai die Preise bis auf die Grenze des Marktes sinken (-499,99 €/MWh). Das passierte zuletzt vor knapp drei Jahren im Juli 2023. Aufgrund des Feiertages ist die Nachfrage nach Strom vor allem aus der Industrie vergleichsweise gering, während gleichzeitig besonders viel Strom aus Windkraft- und Solaranlagen erwartet wird. „In letzter Zeit hört und liest man häufig, die Erneuerbaren seien schuld an steigenden Strompreisen, doch das Gegenteil ist der
Heizungsgesetz: Die Regierung löst scheinbar ein Problem, das sie selbst geschaffen hat Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 30. April 202630. April 2026 Die Bundesregierung hat heute eine vorläufige Einigung beim Gebäude-Modernisierungs-Gesetz verkündet. (WK-intern) - Der Einbau neuer Gasheizungen soll damit wieder ermöglicht werden. Weil die Koalition insbesondere bei Gasheizungen steigende Nebenkosten erwartet, sollen Vermietende zukünftig an der Last beteiligt werden. Diese gehen ein doppeltes Risiko ein: zum einen höhere Kosten, zum anderen könnten Stadtwerke in Zukunft Gasnetze stilllegen, wenn sie sich nicht mehr wirtschaftlich betreiben lassen. Mit dem Gesetzesentwurf schafft die Regierung deshalb die Gefahr von Millionen Investitionsruinen in deutschen Heizungskellern. Till Irmisch, Referent für Energiepolitik am Umweltinstitut München, übt harte Kritik am Vorgehen der Koalition: „Die Regierung verkündet heute eine Einigung für ein Problem, dass sie
Reparaturfähige Rotorblätter damit Klimaschutz nicht zur Umweltbelastung wird Forschungs-Mitteilungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Verbraucherberatung Windenergie Windparks 30. April 2026 Windturbinen und Rotorblätter sind auf eine Lebensdauer von etwa 20 Jahren ausgelegt, nach spätestens 30 Jahren steht ein Austausch an. (WK-intern) - Kurz nach der Jahrtausendwende setzte ein Boom bei Windkraftanlagen ein, sodass in Europa schon bald mehrere zehntausend Tonnen Verbundmaterialien ihr End of Life erreichen – pro Jahr. Dabei stellen ausgediente Rotorblätter aus glasfaserverstärktem Kunststoff die Kreislaufwirtschaft vor erhebliche Herausforderungen: Thermische Verwertung oder Schreddern zur Beimischung kleinster Faserreste in Zement sind keine nachhaltigen Optionen; eine Deponierung ist in der Europäischen Union aus guten Gründen untersagt. Für künftige Windkraftanlagen zeigt das Fraunhofer IWU gemeinsam mit Partnern im EU-Projekt RECREATE neue Wege bei Materialauswahl,
BEE-kritisiert Fristverlängerung zum Gebäudeenergiegesetz Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik Verbraucherberatung 30. April 2026 Das BMWE hat angekündigt, bestehende Fristen des noch gültigen Gebäudeenergiegesetzes (GEG) zu verlängern. (WK-intern) - Konkret soll damit verhindert werden, dass ab Anfang Juli in größeren Städten beim Einbau neuer Heizungen die Vorschrift gilt, dass diese zu mindestens 65 % mit Erneuerbaren Energien betrieben werden müssen. BEE-Hauptgeschäftsführerin Dr. Christine Falken-Großer kommentiert: "An dieser Fristverlängerung zeigt sich das größte Problem der aktuellen Energiepolitik: der Stillstand. Das GEG soll durch ein neues Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) abgelöst werden, zu diesem liegen aber bislang nur Eckpunkte vor. Investitionsentscheidungen in Heiztechnologien sind langfristig und kapitalintensiv – sie erfordern Planungssicherheit statt kurzfristiger Anpassungen politischer Vorgaben. Wir haben daher schon bei der
Kommunen sind bereit für die Energiewende – die gesellschaftlichen Bedingungen noch nicht Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Ökologie Produkte Solarenergie Techniken-Windkraft Verbraucherberatung Windenergie Windparks Wirtschaft 29. April 2026 Die Energiewende vor Ort scheitert selten am Willen der Verantwortlichen - sondern an fehlenden Netzkapazitäten, fehlendem Geld und komplizierten Verfahren. (WK-intern) - Zu diesem Ergebnis kam eine bundesweite Befragung unter mehr als 600 Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern durch die Initiative Klimaneutrales Deutschland (IKND) und heimatwurzeln e.V. Während mit Netzanschlusspaket und Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes auf Bundesebene große Reformen auf den Weg gebracht werden sollen, mangelt es Deutschlands Kommunen an verlässlichen Rahmenbedingungen und kommunikativer Stringenz. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass in vielen Kommunen Projekte in allen Bereichen der Transformation von Energiewende über Wärme und Mobilität bis zur Klimaanpassung bereits umgesetzt und geplant werden oder grundsätzlich