Werbung Nicht mehr Freiheit, nur mehr Unklarheit Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 13. Mai 202613. Mai 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG) beschlossen. (WK-intern) – Hierzu kommentiert Dr. Kirsten Nölke, Vorständin der naturstrom AG: „Die Bundesregierung schafft im Heizungskeller nicht mehr Freiheit, sondern nur mehr Unklarheit. Hausbesitzer:innen wird mit der Bio-Treppe vorgegaukelt, dass Gas- und Ölheizungen nach wie vor eine gangbare Alternative sind. Dabei kombiniert die Bio-Treppe in ihrer aktuellen Ausgestaltung das Schlechteste aus zwei Welten: Sie ist zu unambitioniert, um die verbindlichen Vorgaben der EU-Gebäuderichtlinie einzuhalten: Bis 2050 muss der gesamte Gebäudebestand zu 100 Prozent klimaneutral mit Wärme versorgt werden. Zugleich bürdet sie den Hausbesitzer:innen das Risiko massiv steigender Heizkosten auf. Dass ältere Gas- und Ölheizungen im Bestand unbegrenzt weiter mit fossilen Brennstoffen betrieben werden können, ist ein unverständlicher Rückschritt. Um die Klimaziele erreichen zu können, ist stattdessen ein klares Ausstiegsszenario nötig. Mit seinen in Summe komplexen Regelungen wird das Gebäudemodernisierungsgesetz auch im Dreiecksverhältnis zwischen Vermieter:in, Mieter:in und Energieversorger noch für viel Zusatzaufwand bei den Heizkostenabrechnungen sorgen. Die theoretische Freiheit, die das Gesetz eröffnet, geht klar zulasten der Orientierung. Damit erweist die Koalition der Wärmewende und auch der Bevölkerung einen Bärendienst.“ Die naturstrom AG wurde 1998 in Düsseldorf gegründet und versorgt über 300.000 Haushalte, Unternehmen und Institutionen mit Ökostrom, Ökogas sowie nachhaltigen Quartiers-, Wärme- und Mobilitätslösungen. Als größter unabhängiger Ökostromanbieter Deutschlands treibt naturstrom den Ausbau dezentraler Erneuerbarer Energien voran und hat über 350 Öko-Kraftwerke mit realisiert. Mehr als 500 Mitarbeitende an 17 Standorten entwickeln verbrauchsnahe Versorgungslösungen für Kommunen, Betriebe und Quartiere. PM: naturstrom AG PB: naturstrom-Vorständin Dr. Kirsten Nölke. / ©: naturstrom AG Weitere Beiträge:Energiemanagement-Software für Smart-Meter erhält siebenstellige Investment-SummeBundesminister*in für Wirtschaft und Klimaschutz besucht WasserstoffspeicherprojektVattenfall: Die Energieerzeugung hängt dadurch immer stärker vom Wetter ab