Werbung Preise an der Strombörse fallen am 1.Mai auf Rekordtief Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Verbraucherberatung Windenergie 1. Mai 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels 1KOMMA5° gibt einen Ausblick auf die kommenden negativen Rekord-Börsenstrompreise und was das für Verbraucher bedeutet. (WK-intern) – Nach dem bereits am vergangenen Wochenende die Strompreise an der Börse deutlich ins Negative gefallen waren, werden am 1. Mai die Preise bis auf die Grenze des Marktes sinken (-499,99 €/MWh). Das passierte zuletzt vor knapp drei Jahren im Juli 2023. Aufgrund des Feiertages ist die Nachfrage nach Strom vor allem aus der Industrie vergleichsweise gering, während gleichzeitig besonders viel Strom aus Windkraft- und Solaranlagen erwartet wird. „In letzter Zeit hört und liest man häufig, die Erneuerbaren seien schuld an steigenden Strompreisen, doch das Gegenteil ist der Fall”, sagt Jannik Schall, Produktchef und Mitgründer von 1KOMMA5°. „Zum einen zeigen die negativen Börsenstrompreise, wie stark die erneuerbaren Energien den Strompreis in Deutschland senken. Zum anderen sind so hohe negative Preise auch ein Symptom von zu wenig Flexibilität im Stromnetz und zu wenig Speicherkapazitäten. Großbatterien und Heimspeicher zusammen mit intelligenter Steuerung könnten den Strompreis stabilisieren und letztendlich für alle senken.” Wer Strom über einen Tarif mit Festpreis bezieht, spürt davon nichts. Nutzer eines dynamischen Stromtarifs können am 1. Mai zwischen 12:45 Uhr und 14:45 Uhr von den extremen negativen Preisen profitieren. Für Endkunden werden sie inkl. Steuern und Abgaben bei etwa -37 Cent/kWh liegen. In Gebieten mit niedrigen Netzentgelten können sogar weniger als -41 Cent/kWh erreicht werden. Ohne Stromverbrauch nutzen einem die negativen Preise aber nichts. Geld verdienen nur Stromkunden, die möglichst viel Strom in dieser Zeit verbrauchen. Möglich macht das eine intelligente Steuerung, die dafür sorgt, dass genau zum Zeitpunkt der negativen Preise automatisch energieintensive Geräte laufen und Batteriespeicher oder E-Autos aufgeladen werden. Ohne eine Steuerung ist es fast unmöglich, niedrige oder negative Preise genau zu treffen oder Preisspitzen zu umgehen. „Damit man nicht selbst die Börsenpreise im Blick haben muss, setzt man am besten eine intelligente Steuerung ein”, sagt Jannik Schall. „Sie entscheidet ganz automatisch und ohne eigenes Zutun, wann das E-Auto oder der Speicher geladen werden sollten, um den günstigsten Preis und damit den saubersten Strom zu bekommen. Ein flächendeckender Roll-out zeitvariabler Netzentgelte könnte für Kunden außerdem noch weitere Sparpotenziale erzielen.” PM: 1KOMMA5° PB: Preise an der Strombörse fallen am 1.Mai auf Rekordtief / ©: 1KOMMA5° Weitere Beiträge:Energiedienstleister EWE bietet seiner Kundschaft ab 1. Mai ein Wärmepumpen-Pachtmodell anOffener Brief von Franz Alt an Philipp Rösler: Wie wär´s mit einer grünen FDP, Herr Wirtschaftsminis...2020 wurden insgesamt 3.860 MW Wind an Land ausgeschrieben, aber nur 2.672 MW bezuschlagt