Umweltministerkonferenz: Bundesländer müssen Fehlentscheidung bei Styropor-Entsorgung korrigieren Ökologie Verbraucherberatung 1. Dezember 20161. Dezember 2016 Probleme für Bauherren und Baufirmen umgehend lösen (WK-intern) - Auf der derzeit tagenden Umweltministerkonferenz steht auch die Einstufung von HBCD-haltigen Styroporplatten als gefährlicher Abfall auf der Tagesordnung. Dazu erklären die umweltpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marie-Luise Dött, und der zuständige Berichterstatter, Thomas Gebhart: "Wir fordern die Bundesländer auf, ihren unnötigen und höchst problematischen Bundesratsbeschluss rückgängig zu machen, mit dem HBCD-haltige Dämmstoffe als gefährlicher Abfall eingestuft werden. Dieser Beschluss war europarechtlich nicht erforderlich und ist umweltpolitisch unnötig. Die Folgen sind ein regelrechter Entsorgungsnotstand, weil Dämmplatten nur noch schwer bzw. gar nicht entsorgt werden können. Baustellen mussten deshalb bereits stillgelegt werden. Die Probleme, einschließlich der höheren
Leckage im Kernkraftwerk Brunsbüttel: Erneute Korrosionsbefunde in Rohrleitungen der Aufbereitungssysteme Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 30. November 2016 Im abgeschalteten Kernkraftwerk Brunsbüttel sind am 23. November anlässlich eines Sonderprüfprogramms Wanddickenschwächungen bis hin zu vollständiger Durchrostung in einer Rohrleitung festgestellt worden. (WK-intern) - Die betroffene Leitung befindet sich im Reaktorgebäude und dient der Ableitung radioaktiver Abwässer in den sog. Reaktorgebäudesumpf. Das teilte die schleswig-holsteinische Reaktorsicherheitsbehörde (Energiewendeministerium) heute (30. November 2016) in Kiel mit. Als Schadensursache vermutet die Behörde wiederum Korrosion. Der betroffene Rohrleitungsabschnitt muss von der Betreibergesellschaft ausgetauscht werden. Die Betreibergesellschaft hat die Leckage dem Energiewendeministerium gestern (29. November 2016) als Meldepflichtiges Ereignis der Kategorie N gemeldet. In Anbetracht der Vielzahl der in jüngster Zeit gemeldeten Schäden und Korrosionsbefunde in drucklosen Stahlleitungen ohne
EU-Kommission veröffentlicht Vorschlag für neue Richtlinie Erneuerbare Energien Bioenergie Verbraucherberatung 30. November 2016 Bioethanol bleibt wichtige Säule für besseren Klimaschutz im Verkehr (WK-intern) - Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) teilt mit, dass nach dem heute veröffentlichten Vorschlag zur Fortführung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie bis zum Jahr 2030 Bioethanol weiter maßgeblich zur Senkung der Treibhausgasemissionen des Verkehrs in Europa beitragen wird. Die vom Europäischen Rat beschlossenen Ziele, die Treibhausgasemissionen um 40 Prozent zu senken und den Anteil Erneuerbarer Energien auf mindestens 27 Prozent zu erhöhen, sollen im Verkehr jedoch stärker mit Biokraftstoffen aus Reststoffen und Abfällen erreicht werden. Der seit geraumer Zeit erwartete Vorschlag für eine Anschlussregelung der im Jahr 2020 auslaufenden Erneuerbare-Energien-Richtlinie ist keine verlässliche Grundlage für
Nitrat: Hauptursache für den schlechten Zustand von Flüsse, Seen, Küstengewässer, Grundwasser Ökologie Verbraucherberatung 30. November 2016 Zu hohe Nitratbelastung: Umweltverbände fordern schärfere Düngeverordnung (WK-intern) - Die hohen Nährstoffbelastungen aus der Landwirtschaft sind deutschlandweit die Hauptursache für den schlechten Zustand vieler Flüsse, Seen, Küstengewässer und unseres Grundwassers. Sie führen zu gravierendem Verlust an biologischer Vielfalt, gesundheitlichen und volkswirtschaftlichen Schäden. Diese negative Bilanz ist 25 Jahre nach dem Inkrafttreten der europäischen Nitratrichtlinie mehr als enttäuschend. Die Umweltverbände Deutsche Umwelthilfe (DUH), GRÜNE LIGA, Naturschutzbund Deutschland (NABU), WWF und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) fordern Bund und Länder auf, schnellstmöglich eine ambitionierte Düngeverordnung zu verabschieden, um die mit der Düngung verbundenen Risiken für Mensch und Umwelt deutlich zu reduzieren. Um die Novellierung der Düngeverordnung,
Anbietervielfalt auf Strommärkten: Anteil der Erneuerbaren Stromerzeugung steigt weiter an Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 30. November 2016 Mundt: "Liquide Stromgroßhandelsmärkte fördern Anbietervielfalt auf Endkundenmärkten" (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur und das Bundeskartellamt haben heute ihren gemeinsamen Monitoringbericht über die Entwicklungen auf den deutschen Elektrizitäts- und Gasmärkten im Jahr 2015 veröffentlicht. „Deutsche Stromverbraucher profitieren weiterhin von der großen Angebotsvielfalt. Etwa vier Millionen Haushaltskunden haben 2015 ihren Stromlieferanten gewechselt. Das sind rund 231.000 mehr als im Vorjahr“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Bei den Gewerbe- und Industriekunden wechselten im Jahr 2015 knapp 13 Prozent ihren Stromversorger. Dies ist der höchste Wert seit Beginn des Monitorings im Jahr 2006. Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: „Die Stromgroßhandelsmärkte sind auch im Jahr 2015 von hoher Liquidität
600.000 Stromsperren, 10 bis 15 % kämpfen damit, die stetig steigenden Energiekosten zu finanzieren Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 29. November 201629. November 2016 Bundeswirtschaftsministerium legt Studie zu Stromsperren vor (WK-intern) - Das Bundeswirtschaftsministerium hat heute eine Studie zum Thema Stromsperren veröffentlicht. Die Studie mit dem Titel "Analyse der Unterbrechungen der Stromversorgung nach 19 Abs. 2 StromGVV" (PDF: 730 KB) wurde im Auftrag des Bundeswirtschaftsministerium vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) durchgeführt. Sie untersucht Ursachen für Stromsperren und die Wirksamkeit des gegenwärtigen Instrumentariums. Staatssekretär Baake hierzu: "Wir haben uns im Bundeswirtschaftsministerium mit der Studie das Problem der Stromsperren genau angeschaut. Die Zahl der Stromsperren ist in den letzten Jahren stabil geblieben. Aber: Stromsperren bedeuten für die Betroffenen einen gravierenden Eingriff. Heute gibt es bereits viele Maßnahmen und Beratungsprogramme,
Das Interesse an der Eigenheimrente, den meisten als „Wohn-Riester“ bekannt, ist in Deutschland anhaltend hoch Dezentrale Energien Verbraucherberatung 29. November 2016 Wohn-Riester bleibt gefragt (WK-intern) - Im ersten Halbjahr 2016 legte die Zahl der abgeschlossenen Verträge um 4,1 Prozent zu. So stark wuchs kein anderes Modell im Rahmen der Riester-Vorsorge. Zum Jahresende sollten alle Riester-Sparer darauf achten, rechtzeitig die staatlichen Zulagen zu beantragen. Mittlerweile wurden in Deutschland nach Daten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales 1,6 Millionen Wohn-Riester-Verträge abgeschlossen - zumeist Bauspar- oder Baudarlehensverträge. Wie für alle Riester-Produkte gilt auch hier: Wer die staatlichen Zulagen in Höhe von 154 Euro Grund- sowie eventuell weitere Kinderzulagen erhalten will, muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Erstens muss die Sparleistung einschließlich der Förderung mindestens vier Prozent des Bruttoeinkommens des jeweiligen Vorjahres
Fernwärme ohne Massentauglichkeit – Studie belegt eingeschränkte Wirtschaftlichkeit zentraler Wärmesysteme Dezentrale Energien Verbraucherberatung 29. November 2016 Nah- und Fernwärme sind nicht automatisch die beste Lösung, wenn es um eine wirtschaftliche, klima- und ressourcenschonende Wärmeversorgung in Städten und Gemeinden geht. (WK-intern) - Dies verdeutlicht die im September 2016 vorgestellte, vergleichende wissenschaftliche Studie "Dezentrale vs. zentrale Wärmeversorgung im deutschen Wärmemarkt". Demnach muss man die Nah- bzw. Fernwärme und die individuelle Wärmeversorgung von verschiedenen Seiten vergleichen und betrachten. Denn bei der Frage, welche Vor- und Nachteile die beiden Systeme haben, gibt es beispielsweise die energetische, ökologische und die betriebswirtschaftliche Betrachtungsweise. Massentauglichkeit von Fernwärme steht in Frage So wurde unter anderem festgestellt, dass es sehr wohl Fälle geben kann, in denen Nah- und Fernwärme zum
Steuern und Abgaben beim Strompreis erreichen 2017 Rekordhoch Mitteilungen Verbraucherberatung 29. November 2016 Aktuelle Strompreisanalyse des BDEW: (WK-intern) - Stromkunden zahlen 35 Milliarden Euro für staatliche Belastungen Vertriebe können Strompreise kaum beeinflussen Berlin - "Die staatlichen Belastungen beim Strompreis werden 2017 ein Rekordhoch erreichen: Die Haushalte werden mit ihrer Stromrechnung über 35 Milliarden Euro für Steuern, Abgaben und Umlagen zahlen. Das ist fast dreimal so viel wie der Bund 2017 für Investitionen in Straßen, Schienenwege und Wasserstraßen einplant", sagte Stefan Kapferer, Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Steuern, Abgaben und Umlagen machen im kommenden Jahr mehr als die Hälfte (54 Prozent) des Strompreises aus. Das ist mit Abstand der größte Kostenblock beim Strompreis
David gegen Goliath: Plastik-Lobby will Umweltkampagne von SodaStream verbieten Ökologie Verbraucherberatung Videos 28. November 2016 SodaStream, der führende Hersteller von Trinkwassersprudlern mit Deutschlandsitz in Bad Soden, hat eine Unterlassungserklärung der International Bottled Water Association (IBWA), die unter anderem auch dem Konzern Nestlé Waters nahe steht, zurückgewiesen. In einem Brief hatte Joseph K. Doss, Präsident und Justitiar der IBWA, SodaStream für die USA und Frankreich dazu aufgefordert, die neue digitale Kampagne "Shame or Glory", in der sich SodaStream kritisch mit der Verschmutzung der Welt durch Plastikflaschen auseinandersetzt, zu stoppen. Ferdinand Barckhahn, Geschäftsführer SodaStream Deutschland: "Es ist ein Skandal: Die Flaschen-Lobby wehrt sich erneut mit unfairen Mitteln gegen den Umweltschutz. Seit Jahren gehört es zur Geschäftsstrategie der großen Umweltverschmutzer,
Schweizer Volk will den geordneten Ausstieg aus der Kernenergie Ökologie Verbraucherberatung 28. November 2016 Das Schweizer Stimmvolk hat heute an der Urne klar gegen den überstürzten Ausstieg aus der Kernenergie votiert. (WK-intern) - Dieser umsichtige Entscheid zeigt, dass die Schweiz Versorgungssicherheit und einen geordneten Ausstieg aus der Kernenergie höher gewichtet als überstürzte Abschaltpläne und vermehrten Import von deutschem Kohlestrom. Das Stimmvolk hat erkannt, dass ein geordneter Übergang Zeit braucht. Mit dem Nein zur Atomausstiegsinitiative spricht sich die Mehrheit der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger für den von Vernunft geprägten Weg aus, wie er vom Bundesrat mit der Energiestrategie 2050 vorgezeichnet ist. Die Schweizer Kernkraftwerke können so lange ihren wertvollen Beitrag zur Versorgungssicherheit in der Schweiz leisten, wie der Betrieb
Greenpeace sieht europäische Datenschutz- und Verbraucherrechte in Gefahr Ökologie Verbraucherberatung 26. November 2016 Greenpeace veröffentlicht interne TiSA-Papiere: Abkommen bedroht europäischen Datenschutz (WK-intern) - Ein Wettlauf um die schwächsten Standards im Datenschutz droht Europa mit dem geplanten internationalen TiSA-Abkommen. Dies zeigen interne Dokumente aus der 20. Runde der Verhandlungen, die Greenpeace zugespielt wurden. Darin heißt es, Bestimmungen einzelner Länder zum Datenschutz dürften keine „nicht zu rechtfertigende Diskriminierung“ und kein „Handelshemmnis“ darstellen. Unternehmen wie Google oder Facebook, deren Geschäft auf der Nutzung persönlicher Daten basiert, bekämen erheblich mehr Einfluss. Auch für sensible Einrichtungen wie etwa Atomkraftwerke drohten Risiken. „TiSA untergräbt auf katastrophale Weise den Schutz der Menschen“, sagt Greenpeace-Handelsexperte Jürgen Knirsch. „Im Datenschutz soll ausgerechnet die schlechteste Regelung