Solarwirtschaft warnt: Keine Abwrackprämie für Heizungen ohne Umstieg auf Öko-Wärme Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Solarenergie Technik 19. September 2019 Solarwirtschaft warnt vor Mitnahme-, Lock-in-Effekten und wenig Mehrwert fürs Klima, falls Ölkessel nur durch Gaskessel getauscht werden Klimakabinett soll Einsatz Erneuerbarer Energien zur Fördervoraussetzung machen Nur jede vierte neue Heizung nutzt derzeit Solar-, Bio- oder Erdwärme (WK-intern) - Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW) begrüßt das sich abzeichnende Vorhaben der Großen Koalition, eine Abwrackprämie und steuerliche Förderung für den Austausch veralteter Heizungen aufzulegen. Die erhoffte Klimaschutzwirkung und damit verbundenen Kosten stünden allerdings nur dann in einem guten Verhältnis, wenn die neue Heizung zumindest anteilig Erneuerbare Energien nutze, schränkt der Verband ein. Dies müsse künftig zur Fördervoraussetzung werden. „Der Tausch von Ölheizungen einzig durch Gaskessel darf nicht
Erneuerbare-Energien-Branche fordert: Gasversorgung auf 100 Prozent Erneuerbare Energie ausrichten Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Geothermie Ökologie Solarenergie Technik 19. September 2019 „Um bis spätestens 2050 den Treibhausgasausstoß vollständig zu reduzieren, muss unsere Energieversorgung schnell und zu 100 Prozent auf Erneuerbare Energien umgestellt werden. (WK-intern) - Die Gasinfrastruktur kann in einzelnen Bereichen einen bedeutsamen Beitrag zu einer klimafreundlichen Energieversorgung leisten, wenn sie perspektivisch zu 100 Prozent mit Erneuerbaren Gasen bespeist wird“, kommentiert Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e.V. (BEE), die vom Bundeswirtschaftsministerium vorgelegten Zwischenergebnisse des „Dialogprozess Gas 2030“. Dafür müssen sich diese allerdings auch an die Rahmenbedingungen der Energiewende anpassen. In seiner Stellungnahme zu den Zwischenergebnissen schlägt der BEE eine Unterscheidung der Gase nach ihrem Nutzen für den Klimaschutz vor. Die Potenziale
Dr. Constantin Häfner übernimmt Institutsleitung des Fraunhofer ILT in Aachen Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Technik 19. September 2019 Der renommierte Laserphysiker Dr. Constantin Häfner wird im November 2019 die Leitung des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT in Aachen übernehmen. (WK-intern) - Mit seiner fachlichen Expertise, seiner internationalen Erfahrung sowie seinem tiefen Verständnis von Forschung und Technologietransfer ist er eine ideale Besetzung für die Institutsleitung des Fraunhofer ILT. Zuletzt leitete er das Advanced Photon Technologies Programm am Lawrence Livermore National Laboratory in Kalifornien und trieb dort die Entwicklung der weltweit leistungsfähigsten Lasersysteme voran. Das künftig von Dr. Häfner geleitete Fraunhofer ILT ist eines der führenden Zentren für Auftragsforschung in der Laserentwicklung und Laseranwendung. Die Kernkompetenzen des Instituts umfassen die Entwicklung von modernsten Laserstrahlquellen
Power-to-Heat-Anlage wandelt überschüssigen EE-Strom in Wärme um Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 18. September 2019 Europas größter Wasserkocher ist am Netz (WK-intern) - Die neue Power-to-Heat-Anlage im Berliner Westen wandelt überschüssigen Grünstrom in umweltschonende Fernwärme für die Hauptstadt um. Der nächste große Schritt in Richtung Berliner Klimaneutralität ist getan: Vattenfall hat heute Europas größten Wasserkocher in Betrieb genommen – eine Power-to-Heat-Anlage, die nach dem Tauchsiederprinzip funktioniert und über eine Leistung von 120 Megawatt thermisch verfügt. Dies entspricht rund 60.000 handelsüblichen Wasserkochern. Die Inbetriebnahme ist gleichzeitig auch der erste Beitrag zur Umsetzung der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie „Kohleausstieg und nachhaltige Fernwärmeversorgung Berlin 2030“, die vorgestern auf einer gemeinsamen Pressekonferenz von Vattenfall und dem Land Berlin vorgestellt wurden. Die Power-to-Heat-Anlage erzeugt Fernwärme aus
Wie leistungsfähig sind Stromspeicher langfristig Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Technik 18. September 2019 Stromspeicher fit halten durch intelligente Steuerung? (WK-intern) - Stromspeicher sind zwar in aller Munde, aber noch immer eine relativ neue Technologie – wirklich „alte“ Speicher gibt es kaum. Wie leistungsfähig sie langfristig sind, dazu gibt es bisher praktisch keine belegbaren Aussagen, sondern eher gut begründete Prognosen. Die ASD Automatic Storage Device GmbH steht hierzu in regem Austausch mit der Hochschule Offenburg. Im modern ausgestatteten Labor Enerlab 4.0, das im Juni 2019 eröffnet wurde, untersuchen Professor Wolfgang Bessler und sein Team unter anderem die Alterung von Zellen in Stromspeichern. Wie altern die Zellen in Stromspeichern und wie müssen sie gesteuert werden, damit ihre Leistungsfähigkeit über
Branchenbündnis fordert einheitlichen CO2-Preis über alle Sektoren Kooperationen Mitteilungen Ökologie Technik 18. September 2019 Stromsektor bei CO2-Debatte nicht vernachlässigen (WK-intern) - Bei der Ausgestaltung des von der Bundesregierung geplanten CO2-Preises müssen unbedingt auch die Auswirkungen auf den Stromsektor bedacht werden. Das ist die Forderung eines Bündnisses aus Energieversorgern, Stadtwerken und Direktvermarktern. Ein separates nationales Emissionshandelssystem für die Bereiche Wärme und Verkehr sei vor diesem Hintergrund der falsche Ansatz. Die dringend benötigte Lenkungswirkung zur Verringerung der Treibhausgasemissionen ließe sich nur mit einem über alle Sektoren einheitlichen CO2-Preis erreichen. Ein einheitlicher CO2-Preis vermeide Fehlanreize, beschleunige den notwendigen Einsatz von sauberem Strom in den Bereichen Wärme und Verkehr, und fördere durch seine Technologieoffenheit Innovationen. Umgesetzt werden könne er etwa über die
Fraunhofer IFAM stellt Turbine mit dem 3D-Drucker her Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! Technik 18. September 2019 Gemeinsam mit der H+E-Produktentwicklung GmbH im sächsischen Moritzburg hat das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM in Dresden eine maßstabstreue Gasturbine entwickelt, die eindrucksvoll die derzeitigen Potentiale und Grenzen pulverbettbasierter additiver Technologien zeigt. (WK-intern) - Der Technologiedemonstrator „Siemens SGT6-8000 H“, ein skaliertes Modell einer Gasturbine zur Stromerzeugung im Maßstab 1:25, wurde bis auf die Welle komplett mit additiven Verfahren hergestellt. Die Komponentenbaugruppe besteht aus 68 Teilen aus Aluminium, Stahl und Titan, die durch Bauteiloptimierung und die Möglichkeiten der Technologien Elektronen- und Laserstrahlschmelzen die knapp 3000 Einzelteile ersetzen, aus denen das Originalbauteil besteht. Die Turbine ist dabei voll funktionsfähig. Gleichzeitig wird in
Oliver Sonst ist neuer Geschäftsführer der Stahlo Stahlservice GmbH & Co. KG Mitteilungen Technik 18. September 2019 Wechsel bei Stahlo Stahlservice: Zum 1. Oktober übernimmt Oliver Sonst die Geschäftsführung von einem der größten und modernsten Stahl-Service-Center in Europa. (WK-intern) - Er steht für die Neuausrichtung des Unternehmens auf die Zukunft – durch Technologieführerschaft im Bereich der Hightech-Stahlverarbeitung, starke Partnerschaften in der Automobilindustrie und die Expansion in den osteuropäischen Markt. Dillenburg – Die Zukunft kann kommen: In diesem Jahr nimmt Stahlo sein neues Werk in Gera in Betrieb, das mit neuester Produktionstechnik in Europa seinesgleichen sucht. Mit dem Neubau verdoppelt das Unternehmen nicht nur die Zahl der Anlagen, sondern erhöht auch die Produktionskapazität auf jährlich rund 400.000 Tonnen Stahl in Gera.
Jubiläumsfeier: Die FGH Zertifizierungsstelle für Windanlagen wird 15 Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Technik Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 18. September 2019 Jahr 2004 lieferten rund 16.500 Windräder eine installierte Leistung von ca. 16.5 GW Strom auf dem deutschen Festland. (WK-intern) - Photovoltaik-Anlagen steuerten 1.1 GW zum Strommix bei. Die erneuerbaren Energien steckten in den Kinderschuhen und die Zertifizierungsstelle war als Teil des FGH e.V. noch eine Art Forschungsprojekt – initiiert von Netzbetreibern und Herstellern von Windenergieanlagen, um für die damals neu entwickelten Netzanschlussrichtlinien in Deutschland einen qualifizierten, validen und unabhängigen Nachweis bereitzustellen. Nach den ersten systemtheoretischen Analysen und praktischen Vermessungen Mitte der neunziger Jahre, begleitete die FGH die Entwicklung der erneuerbaren Energien damit von Beginn an mit. Die 2004 gegründete FGH-Zertifizierungsstelle war damit zugleich die
Protestaktion von Bäuerinnen und Bauern zum politischen Agrarpaket Ökologie Technik 18. September 2019 Die Botschaft hinter den grünen Kreuzen: Die Aktion #grüneKreuze ist eine stumme Protestaktion von Bäuerinnen und Bauern (WK-intern) - In ganz Deutschland schlagen derzeit Landwirtinnen und Landwirte grüne Kreuze in den Boden. Wir - die Landwirte - werden nun oft gefragt, warum es die Aktion #grüneKreuze gibt, welche Botschaft dahintersteht und was wir uns davon versprechen. Diese Fragen sind nicht in einem Satz zu beantworten. Denn hinter jedem Kreuz steht ein Betrieb mit einer eigenen Geschichte. Allen gemeinsam aber ist der Ausgangspunkt für diese bundesweite "Graswurzler"- Initiative, der sich immer mehr Betriebe anschließen. Die Situation auf den Höfen ist wegen wachsender Anforderungen schon länger
Fraunhofer Forscher veröffentlichen Studie zu industriellen Energiespeichern Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 18. September 2019 Fraunhofer IPA und EEP der Universität Stuttgart - Studie zu industriellen Energiespeichern veröffentlicht (WK-intern) - Weil die Elektromobilität immer weiter voranschreitet, ist die kontinuierliche Weiterentwicklung von nachhaltigen Energiespeichertechnologien unerlässlich. Auch in vielen produzierenden Unternehmen sind Energiespeicher integriert, etwa um die unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) für sensible Prozesse zu garantieren. Zusätzliche Einsatzoptionen entstehen durch die Integration von erneuerbaren Energien und deren volatile Erzeugung. Dazu zählen unter anderem die Verringerung des Leistungsbezugs aus dem Netz oder die Eigenverbrauchsoptimierung. Vor diesem Hintergrund haben das Fraunhofer IPA und das Institut für Energieeffizienz in der Produktion EEP der Universität Stuttgart, gefördert vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, die
Erdgas-Pkw mit bester Treibhausgas-Bilanz E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 26. August 2019 Elektroauto erst nach 8 und 14 Jahren besser als Benziner und Diesel (WK-intern) - Aktueller Strommix verschlechtert die Bilanz des E-Autos Erdgasautos haben derzeit die beste Klimabilanz aller gängigen Antriebsarten. Alle relevanten Energieaufwendungen über den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs zusammengerechnet schneiden sie klar besser ab als Benziner, Diesel und sogar als Elektroautos - bei Nutzung des aktuell gültigen Strommix. Erst bei Gebrauch von 100 Prozent regenerativem Strom weist das Elektroauto eine deutliche bessere Bilanz auf als alle anderen Antriebsarten auf. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Lebenszyklus-Analyse der Forschungsgesellschaft Joanneum Research. Für die Untersuchung wurden Fahrzeuge in der so genannten "Golfklasse" herangezogen, deren