Wildtiere dürfen nicht die Verlierer der Energiewende sein Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks 13. November 2014 In manchen Bundesländern ist die Belastungsgrenze einzelner Arten bereits jetzt in Sicht, wenn nicht gar überschritten. (WK-intern) - Der Rotmilan etwa, eine global seltene Greifvogelart, für deren Erhalt Deutschland eine besonders hohe Verantwortung trägt, wird häufig Opfer von Kollisionen an Windenergieanlagen. In Brandenburg haben die Verluste durch Windenergie schon ein Ausmaß, das einen Einfluss auf die Population haben dürfte. An anderen Orten werden große, unzerschnittene Wälder für die Windenergie geöffnet. Oft sind Leidtragende bereits gefährdete Arten wie Schwarzstorch, Schreiadler und fast alle heimischen Fledermausarten. Der naturschutzfachlich unkontrollierte Ausbau der Windenergie gefährdet die Ziele des Arten- und Naturschutzes. Die Studie Windenergie im Lebensraum Wald
The US and China announced an agreement on climate targets Forschungs-Mitteilungen Ökologie 13. November 201412. November 2014 On this issue Prof. Hans Joachim Schellnhuber, director of the Potsdam Institute for Climate Impact Research: (WK-intern) - "By announcing to stop its CO2 emissions from growing by 2030 or earlier, China is turning the steering wheel of that huge vessel which is international climate policy. This does not mean it is setting a straight course to the target of keeping global temperature rise below 2 degrees, and this vessel is awfully slow to turn around. But the new course will move it in the right direction at last. It is most remarkable that China has entered the ship's bridge and has
Aktionsprogramm Klimaschutz 2020: Entscheidend ist, was fehlt Ökologie 13. November 201412. November 2014 Im Energie-, Verkehrs- und Agrarsektor (WK-intern) - Erste BUND-Bewertung des "Aktionsprogramms Klimaschutz 2020" Berlin - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat in einer ersten Bewertung des Entwurfs zum "Aktionsprogramm Klimaschutz 2020" dessen Fehlstellen bemängelt. "Entscheidend ist, was fehlt – im Energie-, Verkehrs- und Agrarsektor. Vor allem, was beim Thema Kohleverstromung noch kommt", sagte die BUND-Klimaexpertin Antje von Broock. "Um das nationale Klimaschutzziel von minus 40 Prozent Kohlendioxid bis 2020 auch tatsächlich zu erreichen, muss der deutsche Energiemix viel weniger Kohlestrom enthalten als derzeit. Energieminister Gabriel und Umweltministerin Hendricks müssen sich jetzt einigen. Am schrittweisen Ausstieg aus der Kohleverstromung führt kein
Klimaziel-Ankündigung von USA und China erhöht Druck auf EU Mitteilungen Ökologie 12. November 2014 Germanwatch-Kommentar zur heutigen Ankündigung von China und USA für Klimaschutzziele bis 2025/2030 (WK-intern) - Klimaziel-Ankündigung von USA und China erhöht Druck auf EU, ihr 2030-Ziel nachzubessern Bonn .- Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch: "Diese Ankündigung ist ein Durchbruch in der internationalen Klimapolitik. Die Ziele sind deutlich ambitionierter als alles, was wir bisher von beiden Staaten gesehen haben. Die Ankündigungen müssen nun der Beginn einer Aufwärtsspirale sein, denn noch reichen diese Ziele nicht aus. Die EU ist nun am Zug, ihre Klimaziele nachzubessern." "Damit haben die drei größten Emittenten, EU, USA und China, ihre vorläufigen Vorstellungen für Ziele, die sie im Pariser Abkommen
Statisten Bürgerbeteiligung: .ausgestrahlt informiert über Atommüll-Kommission und Endlagersuchgesetz Mitteilungen Ökologie 12. November 2014 Anfang letzter Woche tagte zum fünften Mal die Atommüll-Kommission in Berlin. Unter anderem ging es um die Evaluierung des Endlagersuchgesetzes. (WK-intern) - Neben Greenpeace und der BI Lüchow-Dannenberg wurde auch .ausgestrahlt zur Anhörung eingeladen. Wir haben dankend abgelehnt. Warum? Weil wir nicht bereit sind, als Statisten Bürgerbeteiligung in einem Prozess vorzugaukeln, dessen Ergebnis durch die falschen Rahmenbedingungen bereits vorgezeichnet ist. Unsere Absage im vollen Wortlaut: https://www.ausgestrahlt.de/absage-kommission Unser Bericht von der fünften Sitzung: http://ow.ly/E7wby Der NDR zeigte noch am Kommissions-Abend eine sehr gute Zusammenfassung mit Kommentaren von .ausgestrahlt-Sprecher Jochen Stay: http://ow.ly/E36tr "Liebe Atomkraftgegnerin, lieber Atomkraftgegner, noch immer ist Deutschland zweitgrößter Atomstrom-Produzent der EU. Wir wollen das schleunigst ändern, zusammen mit
Merkel muss Stilllegung der ältesten Kohlemeiler per Gesetz unterstützen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 12. November 2014 Mehr Klimaschutz bedeutet weniger Kohlestrom (WK-intern) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat Kanzlerin Angela Merkel aufgefordert, sich für die Abschaltung der klimaschädlichsten Kohlemeiler in Deutschland einzusetzen. "Um bis 2020 das nationale Klimaschutzziel von minus 40 Prozent Kohlendioxid tatsächlich zu erreichen, ist eine klare Positionierung der Kanzlerin erforderlich. Mehr Klimaschutz geht nur mit weniger Kohlestrom, das weiß Frau Merkel. Spätestens jetzt muss sie es auch sagen", forderte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. Berlin - "Die Kanzlerin darf Umweltministerin Hendricks nicht im Regen stehen lassen und wegsehen, wenn Energieminister Gabriel die Klimaschutzziele unseres Landes infrage stellt. In diesen Wochen entscheidet sich, ob
China und USA senden gute Zeichen für Klimaschutzabkommen Ökologie 12. November 2014 Bundesregierung darf nicht bremsen (WK-intern) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) bewertete die von US-Präsident Barack Obama und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping bekannt gegebenen neuen Klimaziele als ein gutes Signal für die bevorstehenden Weltklimakonferenzen in Lima und Paris. Berlin - "Beide Länder anerkennen ihre Verantwortung und haben Klimaschutzversprechen abgegeben. Dies ist ein wertvolles Zeichen für Lima und Paris", sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. "Die Bundesregierung darf nicht durch Bremsen beim Klimaschutz in Deutschland eine positive Entwicklung auf ein neues Weltklimaabkommen hin gefährden", sagte Weiger weiter. Die Bundesregierung müsse deshalb Anfang Dezember ein ambitioniertes Maßnahmenpaket für mehr Klimaschutz beschließen.
Gabriel setzt auf billigen Kohle-Populismus Mitteilungen Ökologie 11. November 2014 Gabriel versteigt sich zu billigem Kohle-Populismus Germanwatch fordert vom Wirtschaftsminister Rückkehr zur Sachlichkeit Mit harter Kritik reagiert Germanwatch auf die jüngsten Äußerungen von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel zur deutschen Kohleverstromung. In einem Positionspapier erklärte Gabriel laut Medienberichten: "Man kann nicht zeitgleich aus der Atomenergie und der Kohleverstromung aussteigen." Wer das wolle, sorge für explodierende Stromkosten, Versorgungsunsicherheit und die Abwanderung großer Teile der Industrie. Dazu erklärt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch: „Sigmar Gabriel setzt auf billigen Kohle-Populismus. Er baut mit seinen Vorwürfen gegen Kohlekritiker einen Scheingegner auf. Kein relevanter Akteur im Land fordert den sofortigen Ausstieg aus der Kohleverstromung. Worum es geht, ist der
Internationale Conference on Wind energy and Wildlife impacts – CWW2015 Berlin Forschungs-Mitteilungen Offshore Ökologie Veranstaltungen Windenergie Windparks 10. November 2014 Die internationale Conference on Wind energy and Wildlife impacts (CWW2015) stellt die etablierteste Konferenz zum Thema ‚Windenergie und Artenschutz‘ in Europa dar. (WK-intern) - Diese findet im kommenden Jahr vom 10. – 12. März an der Technischen Universität Berlin statt. Hauptthemen sind die (möglichen) Auswirkungen der Onshore- und Offshore-Windenergie auf die Tierwelt und deren Lebensräume. Die CWW2015 knüpft damit an die internationalen Konferenzen CWW2011 in Trondheim (www.cww2011.nina.no) und CWE2013 in Stockholm (http://www.naturvardsverket.se/CWE2013) an. Hauptziele der mehrtägigen Veranstaltung sind die Identifikation und Konsolidierung des aktuellen Forschungsstandes zur Windenergie-Wildlife Interaktion on- und offshore wie auch der Fokussierung damit einhergehender zentraler Diskurse, wie beispielsweise der kumulativen
Kaverneninspektionen in Brunsbüttel: Es ist auch hier mit erheblichen Schäden zu rechnen Behörden-Mitteilungen Ökologie 10. November 2014 Kaverneninspektionen in Brunsbüttel sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden – Letzte Kaverne wird untersucht (WK-intern) - Im Kernkraftwerk Brunsbüttel wird vom heutigen Montag (10. November 2014) an die letzte der sechs Kavernen mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen inspiziert. BRUNSBÜTTEL/KIEL - Der Betreiber Vattenfall wird den Zustand der Fässer sowie die Kaverne selbst untersuchen. Da Vattenfall dem Wunsch der Atomaufsicht beim Energiewendeministerium gefolgt ist und einen Zwei-Schichtbetrieb eingerichtet hat, werden die Arbeiten aller Voraussicht nach noch in diesem Jahr – und damit früher als ursprünglich geplant – abgeschlossen. Dies teilte das Ministerium am 7. November 2014 mit. Gesundheitsgefahren für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des
Fukushima: Weitere Verseuchung der Region und des Meeres in der Region droht Mitteilungen Ökologie 6. November 2014 Atomkraft-Ruine Fukushima: Abgebrannte Brennelemente aus Reaktor 4 geborgen (WK-intern) - Langer Weg bis zu dem geschmolzenen Kernbrennstoff in den Reaktoren 1 bis 3 – IAEA-Reform nötig TEPCO, der Betreiber des völlig zerstörten Atomkomplexes von Fukushima Daiichi, gab heute bekannt, dass alle 1.331 abgebrannten Brennelemente aus dem Abklingbecken von Reaktor 4 geborgen werden konnten - inklusive von 11 hochradioaktiven Brennelementen, die teilweise durch die Zerstörung der Reaktorhülle nach der Explosion am 15. März 2011 in „V“-Form verbogen wurden und nicht in den Standard-Behältern transportiert und gelagert werden können. Weiteres informierten sie, dass die Arbeiten dabei ohne Zwischenfälle von Statten gingen. „Die Atom-Betreiberfirma kämpft völlig
Die Linke: Umweltminister muss Bürgervotum akzeptieren – keine Windkraftanlagen in landeseigenem Saarforst-Gelände Ökologie Windenergie 5. November 2014 Birgit Huonker: Umweltminister Jost muss Bürgervotum akzeptieren – keine Windkraftanlagen in landeseigenem Saarforst-Gelände (WK-intern) - Die Linksfraktion im Saarländischen Landtag fordert die Landesregierung auf, das eindeutige Votum der Riegelsberger Bürgerinnen und Bürger zu akzeptieren und die Windkraft-Pläne im landeseigenen Saarforst zu stoppen. Die Riegelsberger Landtagsabgeordnete Birgit Huonker erklärt: „Umweltminister Jost muss seiner Verantwortung endlich nachkommen, den Bürgerwillen akzeptieren und sich für die Belange des Natur- und Artenschutzes einsetzen. Dies ist umso wichtiger, da der Riegelsberger Bürgermeister offenbar fest entschlossen ist, auch gegen das klare Bürger-Votum den Bau der Windkraftanlagen durchzupeitschen. Dies belegt wieder einmal, dass bindende Bürgerentscheide im Vorfeld derartiger Projekte dringend nötig