Mehr Aufmerksamkeit für Klimawandel durch das Climate Resilience Toolkit Ökologie Technik 18. November 2014 Weißes Haus nutzt Wiener Technologie für Klimaschutz (WK-intern) - Mehr Aufmerksamkeit für Klimawandel durch das "Climate Resilience Toolkit" von NOAA und webLyzard Washington, Wien - In der Nacht auf heute präsentierte US-Vizepräsident Joe Biden im Namen des Weißen Hauses eine neue Klimaschutz-Initiative, die innovative Web Intelligence Technologien des österreichischen Startups webLyzard nutzt. Die US-Regierung möchte damit ein umfassendes Wissensarchiv schaffen und die öffentliche Auseinandersetzung mit dem Klimawandel als zentrale Frage unserer heutigen Zeit fördern. Dazu bündelt die als "Climate Resilience Toolkit" bezeichnete Initiative aktuelle Berichte von den Websites der beteiligten US-Regierungsorganisationen mit den Erkenntnissen regionaler Klimazentren. Neben modernsten Technologien für die Extraktion von
Waldschutz allein reicht nicht – Emissionen aus veränderter Landnutzung Forschungs-Mitteilungen Ökologie 18. November 2014 Weltweiter Waldschutz allein, gedacht als Mittel gegen den Klimawandel, birgt ein bislang unterschätztes Risiko. (WK-intern) - Um den immer weiter wachsenden Hunger nach Anbauflächen zu stillen, könnten Felder statt in Wälder verstärkt in Savannen oder Buschland hinein ausgeweitet werden – und die veränderte Landnutzung würde erhebliche Mengen von Treibhausgasen freisetzen, wie eine neue Studie zeigt. Schutzprogramme müssten daher die ganze Bandbreite von Landtypen erfassen, um die globale Erwärmung wirkungsvoll zu begrenzen, so das Ergebnis von umfassenden Computersimulationen. Um eine Beschränkung der Landnutzung auszugleichen, ist für größere Erträge die Intensivierung der Landwirtschaft wichtig. „Der Schutz von Wäldern ist wichtig, aber er allein genügt nicht,
Frühwarnsystem für Deiche besteht Praxistest Ökologie Technik 17. November 2014 Sensoren und eine intelligente Auswertung ihrer Daten können Schäden an Deichen frühzeitig erkennen und so auch größere Abschnitte absichern. (WK-intern) - Die von Siemens entwickelte Technologie hat ihren Praxistest bestanden: Derzeit ist eine Kette von Sensoren auf einer Länge von fünf Kilometern an einem Deich in Amsterdam installiert und liefert permanent Informationen über dessen Zustand. Nach Abschätzungen von Experten könnte das automatische Deichmonitoring die Instandhaltungskosten um zehn bis maximal 20 Prozent senken. Deichschutz bekommt angesichts steigender Meeresspiegel und zunehmender Stürme weltweit zunehmende Bedeutung. Mehr als zwei Drittel der Städte in Europa setzen sich bereits jetzt damit auseinander, wie sie sich vor Hochwasser schützen
Neues Gutachten: Fracking ist in Deutschland nun nicht mehr grundsätzlich verboten! Behörden-Mitteilungen Ökologie 17. November 2014 Eine Kommission aus sechs Wissenschaftlern kann jetzt darüber entscheiden ob es Sinn macht Schiefergas zu fördern. Solche Gutachten-Kommissionen kennen wir von der Asse, von Gorleben, Atomendlager-Kommission ..., sie bestehen immer aus den Wissenschaftlern, welche von Umweltorganisationen abgelehnt werden. Umweltministerin Barbara Hendricks und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel lockern Fracking-Methode und stellen neues Gutachten 2014 vor: Umweltauswirkungen von Fracking bei der Aufsuchung und Gewinnung von Erdgas insbesondere aus Schiefergaslagerstätten Teil 2 zum Grundwassermonitoringkonzept, Frackingchemikalienkataster, Entsorgung von Flowback, Forschungsstand zur Emissions- und Klimabilanz, induzierte Seismizität, Naturhaushalt, Landschaftsbild und biologische Vielfalt Im Gutachten werden in der Vorgängerstudie benannte offene Fragen sowie weitere Gesichtspunkte, die die momentanen umweltrelevanten Themen bei
Studie: Klimaschutzziel 2020 ohne erste Einschnitte bei Kohle nicht erreichbar Ökologie 16. November 2014 Klima oder Kohle? Studie von Germanwatch und WWF zeigt: Klimaschutzziel 2020 ohne erste Einschnitte bei Kohle nicht erreichbar Berlin - Das deutsche Klimaschutzziel - 40 Prozent weniger Treibhausgase bis 2020 - ist im Koalitionsvertrag bestätigt worden. Die Maßnahmen, mit denen dieses in den verbleibenden 6 Jahren erreicht werden soll, müssen jetzt im Aktionsprogramm Klimaschutz der Bundesregierung beschlossen werden. Germanwatch und WWF zeigen in einer Kurzstudie auf, dass das Klimaschutzziel ohne eine deutliche Reduzierung der Kohleverstromung nicht zu erreichen ist. Die Autoren rechnen vor, dass gegenüber 2013 wenigstens 100 Millionen Tonnen CO2 bis zum Jahr 2020 in der Stromerzeugung eingespart werden müssen, damit
Internationale Energieagentur unterstreicht hochriskante Versorgungslage in Europa Behörden-Mitteilungen Ökologie 15. November 2014 Schultes: Zittern um Öl- und Gasversorgung nimmt noch weiter zu (WK-intern) - Beim Gestern in Wien präsentierten World Energy Outlook 2014 (WEO 2014) der Internationalen Energieagentur (IEA) hat Chefökonom Fatih Birol die hochriskante Versorgungslage mit Erdöl und Erdgas in Europa unterstrichen. „Die Lage hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verschlechtert, der derzeit fallende Erdölpreis darf über die zunehmende Abhängigkeit Europas von immer weniger Ölproduzenten im hochexplosiven Krisengebiet des Nahen Ostens nicht hinwegtäuschen. Das Jahr 2020 wird laut IEA zum kritischen Scheidepunkt für die Versorgungslage, da sich ab diesem Zeitpunkt der bereits sichtbare Rückgang der nordamerikanischen Ölproduktion mit den durch Kriege ausfallenden Investitionen in
Finanzzusagen der Vereinigten Staaten, Japans und der Niederlande für den Green Climate Fund Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 15. November 2014 Oxfam: Neue Finanzzusagen für Green Climate Fund bringen Österreich, Belgien, Irland und andere Länder in Zugzwang. (WK-intern) - Die Entwicklungsorganisation Oxfam kommentiert die Zusagen der Vereinigten Staaten, Japans und der Niederlande für den Green Climate Fund, der die Entwicklungsländer bei der Bewältigung des Klimawandels unterstützen soll: Jan Kowalzig, Klima-Experte bei Oxfam: „Diese Zusagen sind ein wichtiger und willkommener Schritt und ergänzen die bereits getätigten Zusagen anderer Länder wie Frankreich oder Deutschland. Damit die internationale Geberkonferenz nächste Woche in Berlin aber ein Erfolg wird, fehlen noch Zusagen von Ländern wie Australien oder Kanada, aber auch von mehreren Ländern Europas, darunter insbesondere Österreich, Belgien,
Strompreiseffekt einer Stilllegung von 10 GW Kohlekraftwerken läge bei etwa 5 €/MWh (0,5 Cent/kWh) Mitteilungen Ökologie 14. November 2014 Energieszenarien und Emissionsprognosen zeigen, dass das deutsche CO2-Minderungsziel bis 2020 absehbar nicht erreicht werden wird. (WK-intern) - Bis 2020 müssten zur Zielerreichung etwa 70 Millionen Tonnen Kohlendioxid zusätzlich eingespart werden. Allerdings ist derzeit unklar, welche Sektoren hierzu welchen Beitrag leisten sollen. Klar ist allerdings, dass die Politik insbesondere bei der konventionellen Stromerzeugung Potenzial identifiziert hat und der fossile Kraftwerkspark gemäß eines aktuellen Entwurfs des „Aktionsprogramm Klimaschutz 2020“ dafür entsprechend „weiterentwickelt“ werden soll. Im Rahmen dieser „Weiterentwicklung“ wird u. a. gefordert, durch ordnungspolitische Maßnahmen Kohlekraftwerke vom Netz zu nehmen, um den CO2-Ausstoß der Stromerzeugung bis 2020 entsprechend zu senken. Im Raum steht die vorzeitige
Kohlekraftwerke sind keine Brückentechnologie Ökologie 14. November 201414. November 2014 Sigmar Gabriel und die Kohle (WK-intern) - Der Wirtschaftsminister bezeichnet den Ausstieg aus der Kohle-Nutzung in einem der Nachrichtenagentur Reuters vorliegendem Positionspapier als unrealistisch [1]. Der Themenbeauftragte für Energiepolitik der Piratenpartei, Dr. Michael Berndt, ist in diesem Punkt anderer Auffassung und widerspricht dem Minister deutlich: »Kohlekraftwerke dürfen nicht als Brückentechnologie in der Energiewende beschworen werden. Deutsche Braun- und Steinkohlekraftwerke sind durch ihre CO2-Emissionen und dem Ausstoß weiterer Schadstoffe für unsere Gesellschaft doppelt so teuer wie die Stromerzeugung durch Windkraftanlagen an Land. Auch im Vergleich zu Photovoltaikanlagen sind Kohlekraftwerke noch 50 Prozent teurer [2]. Oberstes Ziel von Herrn Gabriel sollte es daher sein, den Anteil
Signs of stress must not be ignored, IEA warns in its new World Energy Outlook Mitteilungen Ökologie 14. November 2014 Energy sector must tackle longer-term pressure points before they reach breaking point (WK-news) - Events of the last year have increased many of the long-term uncertainties facing the global energy sector, says the International Energy Agency’s (IEA) World Energy Outlook 2014 (WEO-2014). London - It warns against the risk that current events distract decision makers from recognising and tackling the longer-term signs of stress that are emerging in the energy system. In the central scenario of WEO-2014, world primary energy demand is 37% higher in 2040, putting more pressure on the global energy system. But this pressure would be even greater if not for
Schleswig-Holsteins erster Klimadeich schützt Büsum Behörden-Mitteilungen Ökologie 14. November 2014 Mit seinem ersten Klimadeich rüstet sich Schleswig-Holstein für die Folgen des Klimawandels. Nach zweijähriger Bauzeit wurde in Büsum der erste Deich neuen Typs fertiggestellt und vom Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN-SH) abgenommen. BÜSUM - Der 2,7 Kilometer lange Deich schützt 3200 Hektar des Büsumer Kooges und des Hafenkooges und damit die Stadt Büsum mit ihren 6300 Einwohnern. „Der Büsumer Deich stand auf der Prioritätenliste des Generalplans Küstenschutz ganz oben“, sagte Dietmar Wienholdt, der im Kieler Küstenschutz- und Umweltministerium die Abteilung Wasserwirtschaft leitet, bei der Bauabnahme. Das Deichprofil, die Deichhöhe und die Kleiabdeckung entsprachen nicht mehr den heutigen Anforderungen. „Nun bekommt Büsum
Eindringliche Warnung, den Weg in die Klimakatastrophe zu verlassen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 13. November 2014 GLOBAL 2000: World Energy Outlook 2014 ist eindringliche Warnung, den Weg in die Klimakatastrophe zu verlassen (WK-intern) - Vier Mal mehr Investitionen in Erneuerbare Energie und Energieeffizienz notwendig, wenn die größten Bedrohungen des Klimawandels noch abgewendet werden sollen Der diesjährige Bericht der Internationalen Energieagentur, der World Energy Outlook 2014, der heute in der Wiener Hofburg präsentiert wird, kann aus Sicht der österreichischen Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 nur als eindringliche Warnung an die Politik verstanden werden, den Weg in die Klimakatastrophe zu verlassen. Vorhandenes CO2-Budget bis zum Jahr 2100 schon 60 Jahre vorher aufgebraucht Nach dem zentralen Energie-Szenario des Berichts steigt der Energieverbrauch bis 2040 um