Statisten Bürgerbeteiligung: .ausgestrahlt informiert über Atommüll-Kommission und Endlagersuchgesetz Mitteilungen Ökologie 12. November 2014 Anfang letzter Woche tagte zum fünften Mal die Atommüll-Kommission in Berlin. Unter anderem ging es um die Evaluierung des Endlagersuchgesetzes. (WK-intern) - Neben Greenpeace und der BI Lüchow-Dannenberg wurde auch .ausgestrahlt zur Anhörung eingeladen. Wir haben dankend abgelehnt. Warum? Weil wir nicht bereit sind, als Statisten Bürgerbeteiligung in einem Prozess vorzugaukeln, dessen Ergebnis durch die falschen Rahmenbedingungen bereits vorgezeichnet ist. Unsere Absage im vollen Wortlaut: https://www.ausgestrahlt.de/absage-kommission Unser Bericht von der fünften Sitzung: http://ow.ly/E7wby Der NDR zeigte noch am Kommissions-Abend eine sehr gute Zusammenfassung mit Kommentaren von .ausgestrahlt-Sprecher Jochen Stay: http://ow.ly/E36tr "Liebe Atomkraftgegnerin, lieber Atomkraftgegner, noch immer ist Deutschland zweitgrößter Atomstrom-Produzent der EU. Wir wollen das schleunigst ändern, zusammen mit
Merkel muss Stilllegung der ältesten Kohlemeiler per Gesetz unterstützen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 12. November 2014 Mehr Klimaschutz bedeutet weniger Kohlestrom (WK-intern) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat Kanzlerin Angela Merkel aufgefordert, sich für die Abschaltung der klimaschädlichsten Kohlemeiler in Deutschland einzusetzen. "Um bis 2020 das nationale Klimaschutzziel von minus 40 Prozent Kohlendioxid tatsächlich zu erreichen, ist eine klare Positionierung der Kanzlerin erforderlich. Mehr Klimaschutz geht nur mit weniger Kohlestrom, das weiß Frau Merkel. Spätestens jetzt muss sie es auch sagen", forderte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. Berlin - "Die Kanzlerin darf Umweltministerin Hendricks nicht im Regen stehen lassen und wegsehen, wenn Energieminister Gabriel die Klimaschutzziele unseres Landes infrage stellt. In diesen Wochen entscheidet sich, ob
China und USA senden gute Zeichen für Klimaschutzabkommen Ökologie 12. November 2014 Bundesregierung darf nicht bremsen (WK-intern) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) bewertete die von US-Präsident Barack Obama und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping bekannt gegebenen neuen Klimaziele als ein gutes Signal für die bevorstehenden Weltklimakonferenzen in Lima und Paris. Berlin - "Beide Länder anerkennen ihre Verantwortung und haben Klimaschutzversprechen abgegeben. Dies ist ein wertvolles Zeichen für Lima und Paris", sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. "Die Bundesregierung darf nicht durch Bremsen beim Klimaschutz in Deutschland eine positive Entwicklung auf ein neues Weltklimaabkommen hin gefährden", sagte Weiger weiter. Die Bundesregierung müsse deshalb Anfang Dezember ein ambitioniertes Maßnahmenpaket für mehr Klimaschutz beschließen.
Gabriel setzt auf billigen Kohle-Populismus Mitteilungen Ökologie 11. November 2014 Gabriel versteigt sich zu billigem Kohle-Populismus Germanwatch fordert vom Wirtschaftsminister Rückkehr zur Sachlichkeit Mit harter Kritik reagiert Germanwatch auf die jüngsten Äußerungen von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel zur deutschen Kohleverstromung. In einem Positionspapier erklärte Gabriel laut Medienberichten: "Man kann nicht zeitgleich aus der Atomenergie und der Kohleverstromung aussteigen." Wer das wolle, sorge für explodierende Stromkosten, Versorgungsunsicherheit und die Abwanderung großer Teile der Industrie. Dazu erklärt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch: „Sigmar Gabriel setzt auf billigen Kohle-Populismus. Er baut mit seinen Vorwürfen gegen Kohlekritiker einen Scheingegner auf. Kein relevanter Akteur im Land fordert den sofortigen Ausstieg aus der Kohleverstromung. Worum es geht, ist der
Internationale Conference on Wind energy and Wildlife impacts – CWW2015 Berlin Forschungs-Mitteilungen Offshore Ökologie Veranstaltungen Windenergie Windparks 10. November 2014 Die internationale Conference on Wind energy and Wildlife impacts (CWW2015) stellt die etablierteste Konferenz zum Thema ‚Windenergie und Artenschutz‘ in Europa dar. (WK-intern) - Diese findet im kommenden Jahr vom 10. – 12. März an der Technischen Universität Berlin statt. Hauptthemen sind die (möglichen) Auswirkungen der Onshore- und Offshore-Windenergie auf die Tierwelt und deren Lebensräume. Die CWW2015 knüpft damit an die internationalen Konferenzen CWW2011 in Trondheim (www.cww2011.nina.no) und CWE2013 in Stockholm (http://www.naturvardsverket.se/CWE2013) an. Hauptziele der mehrtägigen Veranstaltung sind die Identifikation und Konsolidierung des aktuellen Forschungsstandes zur Windenergie-Wildlife Interaktion on- und offshore wie auch der Fokussierung damit einhergehender zentraler Diskurse, wie beispielsweise der kumulativen
Kaverneninspektionen in Brunsbüttel: Es ist auch hier mit erheblichen Schäden zu rechnen Behörden-Mitteilungen Ökologie 10. November 2014 Kaverneninspektionen in Brunsbüttel sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden – Letzte Kaverne wird untersucht (WK-intern) - Im Kernkraftwerk Brunsbüttel wird vom heutigen Montag (10. November 2014) an die letzte der sechs Kavernen mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen inspiziert. BRUNSBÜTTEL/KIEL - Der Betreiber Vattenfall wird den Zustand der Fässer sowie die Kaverne selbst untersuchen. Da Vattenfall dem Wunsch der Atomaufsicht beim Energiewendeministerium gefolgt ist und einen Zwei-Schichtbetrieb eingerichtet hat, werden die Arbeiten aller Voraussicht nach noch in diesem Jahr – und damit früher als ursprünglich geplant – abgeschlossen. Dies teilte das Ministerium am 7. November 2014 mit. Gesundheitsgefahren für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des
Fukushima: Weitere Verseuchung der Region und des Meeres in der Region droht Mitteilungen Ökologie 6. November 2014 Atomkraft-Ruine Fukushima: Abgebrannte Brennelemente aus Reaktor 4 geborgen (WK-intern) - Langer Weg bis zu dem geschmolzenen Kernbrennstoff in den Reaktoren 1 bis 3 – IAEA-Reform nötig TEPCO, der Betreiber des völlig zerstörten Atomkomplexes von Fukushima Daiichi, gab heute bekannt, dass alle 1.331 abgebrannten Brennelemente aus dem Abklingbecken von Reaktor 4 geborgen werden konnten - inklusive von 11 hochradioaktiven Brennelementen, die teilweise durch die Zerstörung der Reaktorhülle nach der Explosion am 15. März 2011 in „V“-Form verbogen wurden und nicht in den Standard-Behältern transportiert und gelagert werden können. Weiteres informierten sie, dass die Arbeiten dabei ohne Zwischenfälle von Statten gingen. „Die Atom-Betreiberfirma kämpft völlig
Die Linke: Umweltminister muss Bürgervotum akzeptieren – keine Windkraftanlagen in landeseigenem Saarforst-Gelände Ökologie Windenergie 5. November 2014 Birgit Huonker: Umweltminister Jost muss Bürgervotum akzeptieren – keine Windkraftanlagen in landeseigenem Saarforst-Gelände (WK-intern) - Die Linksfraktion im Saarländischen Landtag fordert die Landesregierung auf, das eindeutige Votum der Riegelsberger Bürgerinnen und Bürger zu akzeptieren und die Windkraft-Pläne im landeseigenen Saarforst zu stoppen. Die Riegelsberger Landtagsabgeordnete Birgit Huonker erklärt: „Umweltminister Jost muss seiner Verantwortung endlich nachkommen, den Bürgerwillen akzeptieren und sich für die Belange des Natur- und Artenschutzes einsetzen. Dies ist umso wichtiger, da der Riegelsberger Bürgermeister offenbar fest entschlossen ist, auch gegen das klare Bürger-Votum den Bau der Windkraftanlagen durchzupeitschen. Dies belegt wieder einmal, dass bindende Bürgerentscheide im Vorfeld derartiger Projekte dringend nötig
Laternenlauf für den Kohleausstieg am 8. November Mitteilungen Ökologie 4. November 2014 Kurz bevor über den Kohleausstieg entschieden wird, gehen wir auf die Straße: Mit Lichtern und Laternen lassen wir am 8. November in Dutzenden Städten jeweils ein großes gelbes X entstehen – als Zeichen des Widerstands gegen den Klimakiller Kohle. Liebe Leser, (WK-intern) - dies ist unser Plan, der der Kohlelobby nicht gefallen wird: Wenn sich am Samstag, den 8. November, die Dämmerung über das herbstliche Deutschland legt, starten Menschen in mehr als 30 Städten zeitgleich einen Laternenumzug unter dem Motto „Licht an, Kohle aus!“. Mit den Laternen lassen wir gemeinsam mit Greenpeace in jeder Stadt ein großes gelbes X erstrahlen – ein
Wertstoffe im Abfall – Historische Chance für einen Systemwechsel Behörden-Mitteilungen Ökologie 4. November 2014 Duales System: „Historische Chance für einen Systemwechsel“; Baden-Württemberg, Bremen, Niedersachsen und Schleswig Holstein legen Länderkonzept für ein neues Wertstoffgesetz vor (WK-intern) - 20 Jahre nach Einführung des Dualen Systems halten die Umweltminister der Länder Baden-Württemberg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein sowie der Umweltsenator Bremens die Zeit für gekommen, die Erfassung und Nutzung von Wertstoffen im Abfall neu und umfassend zu regeln. Ihr Ziel ist ein ökologisches, effizientes, verbraucherfreundliches und bürgernahes Wertstoffgesetz, das auf Bundesebene jetzt diskutiert werden muss. Es sei möglich, nötig und überfällig, schreiben die Minister Franz Untersteller, Stefan Wenzel und Robert Habeck sowie Senator Joachim Lohse in ihrem Länderkonzept, die Rohstoffwiedergewinnung aus Abfällen
14. Kommunale Klimaschutz-Konferenz Erneuerbare & Ökologie Ökologie 4. November 20144. November 2014 14. Kommunale Klimaschutz-Konferenz in Lübeck - Startschuss für die Energie- und Klimaschutzinitiative des Landes Schleswig-Holstein (EKI) Wie können Kommunen in Schleswig-Holstein die Energiewende bei der Wärmeversorgung vorantreiben und damit das Klima schützen? Mit der neuen Energie- und Klimaschutzinitiative (EKI) bietet das Land gemeinsam mit der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) Städten und Gemeinden von nun an konkrete Beratung an. LÜBECK - „Die Kommunen haben eine Schlüsselrolle bei der Energiewende. Wir wollen sie dabei unterstützen, die großen Potenziale insbesondere bei der Wärmeversorgung zu nutzen“, sagte Umwelt- und Energiewendeminister Robert Habeck heute (4. November 2014). Im Rahmen der diesjährigen 14. Kommunalen Klimaschutz-Konferenz des Klima-Bündnisses e.V. in Lübeck
Tsunami-Übung NEAMWave14 erfolgreich absolviert Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Ökologie 4. November 2014 Die vom 28. bis zum 30. Oktober 2014 von den Anrainerstaaten des Mittelmeers und des Nordost-Atlantiks durchgeführte Tsunamiübung NEAMWave14 verlief erfolgreich. (WK-intern) - Die Tsunami-Warnungen und Informationen erreichten das deutsche Kontakt- und Warnzentrum, das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), schnell und fehlerfrei über die genutzten Kommunikationskanäle E-Mail, Fax und GTS (Global Telecommunication System). Das BSH reagierte sofort und angemessen auf die Warnungen und leitete unverzüglich die notwendigen Maßnahmen ein. Das Tsunami-Frühwarnsystem ist seit der letzten Übung am 23. November 2012 erfolgreich weiter auf- und ausgebaut worden. Erstmals integrierte das BSH in diesem Jahr die Medienarbeit in die Übung. „Die Übung verlief sehr