Entwicklungsorganisationen fordern Nachbesserungen beim NRW-Klimaschutzplan Bioenergie Ökologie 16. April 201515. April 2015 Entwicklungsorganisationen begrüßen NRW-Klimaschutzplan, fordern aber Nachbesserungen (WK-intern) - Der vorgestern vom Landeskabinett beschlossene NRW-Klimaschutzplan findet bei entwicklungspolitischen Organisationen ein überwiegend positives Echo - er sei jedoch in einigen Punkten zu wenig ambitioniert. Das Land übernehme Verantwortung für den Klimaschutz und damit für die Menschen in ärmeren Ländern, die besonders von den Folgen des Klimawandels bedroht seien. Allerdings zeigt die jetzt vorgelegte Studie „Klimaschutz mit Weitblick“ des SÜDWIND-Instituts, des Amtes für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung (MÖWe) der Evangelischen Kirche von Westfalen sowie der Entwicklungsorganisation Germanwatch, dass für Klimaschutz und eine gerechte Entwicklung weitergehende Maßnahmen notwendig sind. So wird im Klimaschutzplan an Kohle als wichtigem
Neue Umweltnorm ISO 14001:2015 legt stärkeren Fokus auf Lebenszyklusbetrachtung Ökologie Technik 15. April 2015 TÜV Rheinland liefert Tipps zur Vorbereitung auf die neue Version (WK-intern) - Viele Unternehmen bereiten sich derzeit auf die Änderungen vor, die mit der Revision der ISO 14001 einhergehen. Die internationale Norm für Umweltmanagementsysteme wird derzeit überarbeitet. Die neue Version tritt voraussichtlich im Herbst 2015 in Kraft und beinhaltet verschiedene zusätzliche Anforderungen. TÜV Rheinland sieht besonders bei dem Thema "Lebenszyklusbetrachtung von Produkten und Dienstleistungen" wichtige neue Aspekte und empfiehlt Unternehmen, sich jetzt schon mit diesen zu befassen. Betrachtung von Umweltaspekten "Von der Wiege bis zur Bahre" Stärker als die Vorgängerversion fordert die neue ISO 14001:2015 eine Identifizierung und Bewertung von Umweltaspekten, die sämtliche Phasen eines
Naturschutzgebiete überwacht mit Lasertechnik, Flugzeugen und Algorithmen der TU Wien Ökologie Technik 14. April 2015 Naturschutzgebiete überwacht man jetzt im Flug (WK-intern) - Europas Naturschutzgebiete sollen ökologisch gesund bleiben. Bisher waren die riesengroßen geschützten Gebiete kaum zu überwachen, nun gelingt das mit Lasertechnik, Flugzeugen und Algorithmen der TU Wien. Eine Gegend zum Naturschutzgebiet zu erklären nützt noch nicht viel. Man muss den ökologischen Zustand des Areals auch regelmäßig kontrollieren. Allerdings machen Naturschutzgebiete mittlerweile beinahe ein Fünftel der Fläche der Europäischen Union aus. Eine derart große Fläche kann nicht ständig durch Feldbegehungen inspiziert werden, daher entwickelt man nun Methoden, Europas Naturschutzgebiete vom Flugzeug aus zu untersuchen. Kurze Laserpulse werden punktgenau zu Boden geschickt, aus dem reflektierten Licht lassen sich
Klimaschutz und Dörfer nicht kurzfristigen Interessen opfern Ökologie 12. April 201512. April 2015 In vom Braunkohlentagebau Nochten II bedrohten Dorf Rohne demonstrierten heute erneut betroffene Bürger sowie Unterstützer aus der gesamten Lausitz. (WK-intern) - Der Protest richtete sich auch gegen die Blockade von Klimaschutzregelungen durch sächsische und brandenburgische Regionalpolitiker. „Die Zukunft dieser Dörfer darf genauso wenig kurzfristigen Interessen geopfert werden, wie die Zukunft des Klimaschutzes in Deutschland. Wir verwehren uns dagegen, dass die sächsische Landesregierung so tut, also würde sie im Namen aller Lausitzer sprechen, wenn sie überfällige Klimaschutzbestrebungen der Bundesregierung torpediert.“ sagt Friederike Böttcher vom Bündnis „Strukturwandel jetzt – Kein Nochten II“. „Ein Strukturbruch wie in den 1990er Jahren ist in der Lausitz angesichts des aktuellen
MTU geht neue Wege bei der Reinigung der Abgase Ökologie Technik 12. April 2015 Neue Pilotanlage zur Partikelfilterung im MTU-Werk 2 Abgasnachbehandlung für Großmotorenprüfstände Technisches Neuland bei der Abgasnachbehandlung (WK-intern) - MTU geht neue Wege bei der Reinigung der Abgase aus den Motorenprüfständen im MTU-Werk 2 in Manzell. FRIEDRICHSHAFEN – Fachleute des Unternehmens haben zusammen mit externen Experten ein Konzept erarbeitet, um die Rußemissionen der Prüfstände deutlich zu reduzieren. Der erste Teil der Anlage wird voraussichtlich Anfang des Jahres 2017 in den Pilotbetrieb gehen. „Wir sind zuversichtlich, dass die Filteranlage die gewünschten Ergebnisse bringen wird. Aber wir betreten damit technisches Neuland“, sagt Dr. Ulrich Dohle, Vorstandsvorsitzender von Rolls-Royce Power Systems und Geschäftsführer von MTU Friedrichshafen. Denn eine ähnliche Anlage
BUND legt Analyse der Atom-Rückstellungen vor Mitteilungen Ökologie 12. April 2015 Bundesregierung muss für Transparenz sorgen und Rückstellungen schnell sichern (WK-intern) - Die Atom-Rückstellungen der Energiekonzerne RWE, Vattenfall, Eon und EnBW für Stilllegung und Rückbau der Atomanlagen sowie für die Atommülllagerung beliefen sich bis Ende des Jahres 2014 auf insgesamt 37,8 Milliarden Euro. Berlin - Dies geht aus einer aktuellen Analyse hervor, die das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erstellt hat. Die Analyse zeigt, dass die Kraftwerksbetreiber nur unzureichend informieren, für welchen genauen Zweck, für welches Kraftwerk und für welchen Zeitpunkt die Rückstellungen vorgesehen sind. Auch über Beweggründe für Aufstockungen oder Auflösungen von Rückstellungsbeträgen veröffentlichen
Schädlingsbekämpfung mit Neonicotinoide haben schwerwiegende Auswirkungen auf Honigbienen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 10. April 2015 Ökosysteme leiden am Verlust der biologische Vielfalt (WK-intern) - Die Anzahl der Honigbienen, Hummeln, Wildbienen, Schwebfliegen, Schmetterlinge und anderen in ganz Europa ist stark zurückgegangen. Ecosystem services, agriculture and neonicotinoids A focus on honey bees has distorted the debate around neonicotinoids. But there is more and more evidence that widespread use of neonicotinoids has severe effects on a range of organisms that provide ecosystem services like pollination and natural pest control, as well as on biodiversity. Read more:
Ein Umstieg von Fossilen- auf Erneuerbare Energien ist dringend notwendig Bioenergie Ökologie 10. April 2015 Fünf Jahre Deepwater Horizon-Katastrope: Zeit sich vom Tropf des Erdöls zu lösen (WK-intern) - Gewinne der vier großen Ölkonzerne summieren sich seit 2011 auf fast 400 Milliarden Dollar Am 20. April jährt sich zum fünften Mal die Explosion der Erdölplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko. Mehr als 750 Millionen Liter Erdöl gelangten ins Meer, hunderte Kilometer Strand wurden verpestet, Menschen und ganze Branchen an der Küste verloren ihre Lebensgrundlage. Vom Erdölkonsum haben uns solche Mega-Katastrophen bislang kaum abgeschreckt. Im Gegenteil, die Erdölnutzung steigt global weiter an. „Ein Umstieg auf Erneuerbare Energien ist dringend notwendig“, mahnt Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für
Nochten 2: Sonntagsspaziergang gegen geplanten Braunkohletagebau Ökologie Verbraucherberatung 10. April 2015 Juristischer Kampf gegen Nochten 2 geht weiter (WK-intern) - Das Bündnis „Strukturwandel jetzt – Kein Nochten II“ sieht trotz der heutigen Entscheidung des sächsischen Oberverwaltungsgerichtes gute Chancen, den Tagebau Nochten 2 zu verhindern. Schleife/Rohne - Zugleich lädt das Bündnis für Sonntag (12. April) um 14:00 Uhr zu einem Spaziergang durch die vom Braunkohlentagebau bedrohten Orte Schleife und Rohne ein. „Dass Vattenfall die Paraphierung jeglicher Umsiedlungsverträge ausgesetzt hat, zeigt deutlich, wie die Vorbereitungen zum Tagebau Nochten 2 bereits stocken. Wir gehen optimistisch in das weitere Verfahren.“ sagt Friederike Böttcher vom Bündnis „Strukturwandel jetzt – Kein Nochten II“. Das heutige Gerichtsurteil kommentiert Susanne Neubronner von Greenpeace: „Das Klagebündnis
Studie des Thünen-Instituts für Ländliche Räume fordert Gewässerschutz Forschungs-Mitteilungen Ökologie 8. April 2015 Landwirte sind beim Gewässerschutz gefordert „Guter chemischer Zustand“ von Oberflächengewässern und Grundwasser wird voraussichtlich auch 2021 nicht überall im Einzugsgebiet der Weser erreicht – Ausdehnung von Agrarumweltmaßnahmen und eine moderate Verschärfung der Düngeverordnung allein reichen nicht aus, um Stickstoffüberschüsse seitens der Landwirtschaft in notwendigem Umfang zu reduzieren. (WK-intern) - Mit der Wasserrahmenrichtlinie hat die Europäische Union 2000 ein Instrument geschaffen, um die Qualität von Grund- und Oberflächenwasser im Einzugsbereich von Flüssen europaweit zu verbessern. Die Richtlinie gibt Ziele für die Qualität von Oberflächengewässern und Grundwasser vor. Diese Ziele müssen 2015, in Ausnahmefällen bis spätestens 2021 oder 2027, erreicht werden. Welche Anstrengungen die
4. Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg Behörden-Mitteilungen Ökologie 5. April 2015 Ab sofort Teilnahme am 4. Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg möglich (WK-intern) - Franz Untersteller: „Innovative Entwicklungen, die das Klima und unsere Umwelt schonen, belohnen wir mit insgesamt 100.000 Euro.“ Umweltminister Franz Untersteller hat zur Teilnahme am 4. Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg aufgerufen. Mit dem Preis unterstützt die Landesregierung Unternehmen dabei, ihre neuartigen, materialsparenden und umweltschonenden Produkte und Technologien bekannter zu machen. Das Preisgeld beträgt insgesamt 100.000 Euro. „Unternehmen, die mit technischen Innovationen dazu beitragen unsere natürlichen Ressourcen zu erhalten, leisten einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz, zugleich machen sie ihre Firma damit auch fit für die Zukunft“, erklärte Franz Untersteller. „Der Markt für Umwelttechnologien und Ressourceneffizienz ist einer der
Die Kohlelobby geht auf die Barrikaden Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 4. April 2015 Das politische Berlin ist in Aufruhr: (WK-intern) - Vor zwei Wochen hat Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel seinen Plan vorgelegt, besonders klimaschädliche Kohlekraftwerke stillzulegen. Doch prompt geht die Kohlelobby auf die Barrikaden: Vattenfall, RWE und der BDI vereint mit der Industriegewerkschaft IG BCE, Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft gemeinsam mit dem CDU-Wirtschaftsflügel. Dass bereits der moderate Vorschlag Gabriels einen solchen Aufstand provoziert, zeigt: Den Ausstieg aus dem Klimakiller Kohle durchzusetzen wird richtig schwer. Atomausstieg und Energiewende haben wir gemeinsam als breite Bürgerbewegung auf der Straße erstritten. Jetzt nehmen wir uns den Kohleausstieg vor. Dafür brauchen wir Sie. Wie Sie helfen können, erfahren Sie in diesem Video... Wir