Artensterben: Muscheln sind die natürlichen Kläranlagen der Gewässer und damit vergleichbar wichtig wie Bienen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 8. Januar 2016 Status quo der europäischen Muschelwelt Muscheln sind die natürlichen Kläranlagen der Gewässer und damit vergleichbar wichtig wie Bienen. (WK-intern) - Und genauso bedroht: Die meisten Muschelbestände weltweit gehen zurück, manche Arten stehen kurz vorm Aussterben. Deshalb haben Wissenschaftler aus 26 europäischen Ländern erstmals den Status quo der Süßwassermuschelarten in Europa zusammengetragen. TUM-Professor Jürgen Geist und zwei Kollegen aus Porto haben dieses Projekt koordiniert und können nun Empfehlungen für den künftigen Schutz dieser Spezies geben. Weltweit zählen Muscheln zu den gefährdetsten Arten überhaupt, auch wenn dies aufgrund ihrer versteckten Lebensweise oftmals nicht auffällt. In Europa war das Wissen über den Status quo der Muschelfauna
Greenpeace-Umfrage zeigt hohe Erwartung auch bei CDU-Wählern Ökologie Verbraucherberatung 8. Januar 2016 Zwei Drittel der Deutschen erwarten von Kanzlerin Merkel mehr Einsatz für Kohleausstieg (WK-intern) - Die überwiegende Mehrheit der Deutschen erwartet von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stärkeren Einsatz beim Ausstieg aus der Kohle. 69 Prozent der Befragten in einer repräsentativen Emnid-Umfrage im Auftrag von Greenpeace beantworteten folgende Frage mit Ja: „Soll sich Bundeskanzlerin Merkel aktiver für den Kohleausstieg in Deutschland einsetzen?“ Auch in Merkels eigener Partei liegt die Zustimmung mit 66 Prozent hoch, unter SPD-Wählern sogar noch etwas höher (77 Prozent). „Die Deutschen wollen den Kohleausstieg und sie wollen, dass die Kanzlerin ihn endlich angeht. Jetzt nach der Klimakonferenz ist der richtige Zeitpunkt“, sagt
Milliardengeschenk für die AKW-Betreiber: CDU/CSU wollen die Brennelemente-Steuer abschaffen Ökologie Verbraucherberatung 7. Januar 20167. Januar 2016 Liebe Freundinnen und Freunde, heute in 359 Tagen, am Ende dieses neuen Jahres 2016, soll nach dem Willen von CDU/CSU die Brennelemente-Steuer abgeschafft werden: (WK-intern) - Fünf Jahre nach Fukushima ein gigantisches Steuergeschenk in Milliardenhöhe für die AKW-Betreiber, mit dem die alten Reaktoren plötzlich wieder lukrativ werden sollen. Gemeinsam mit dem Umweltinstitut München, mit weiteren Bündnispartnern und mit unzähligen Aktiven in der ganzen Republik will .ausgestrahlt dafür sorgen, dass es dazu nicht kommt. Richtig los gehen die Aktionen Ende Januar. Doch damit der Start gleich kraftvoll gelingt, sucht .ausgestrahlt schon jetzt in möglichst vielen Orten „Atomsteuer-Eintreiber“ und „Atomsteuer-Eintreiberinnen“. Was soll das sein? Das sind
Emschergenossenschaft schreitet mit dem Bau der neuen Schutzanlage in Bochum gut voran Ökologie 7. Januar 2016 Goldhammer Bac fließt nun bereits durch das neue Hochwasserrückhaltebecken (WK-intern) - Mit dem Umbau des Emscher-Systems geht auch eine Verbesserung des Hochwasser-Managements in der Region einher. Ein gutes Beispiel dafür ist das neue Hochwasserrückhaltebecken, das die Emschergenossenschaft derzeit am Goldhammer Bach in Bochum errichtet. Der Bau schreitet gut voran, Mitte bis Ende Februar soll die Anlage fertig gestellt werden. Die Emschergenossenschaft investiert rund zweieinhalb Millionen Euro in diese Maßnahme, bei der ein Teil des Gewässers bereits leicht verlegt und auch schon ökologisch verbessert wurde. Das neue Hochwasserrückhaltebecken entsteht im Bereich des Altmannshofs/Blücher Straße. Es wird nach seiner Fertigstellung ein Fassungsvolumen von insgesamt
Radioaktivität in der Luft: BfS unterstützt Kernwaffenteststoppabkommen Behörden-Mitteilungen Ökologie Videos 7. Januar 20166. Januar 2016 Die Organisation zur Überwachung des Internationalen Kernwaffenteststoppabkommens (CTBTO) hat am 6.1.2016 um 2:30 Uhr Mitteleuropäischer Zeit Erdstöße registriert, die vermutlich von einem weiteren unterirdischen Kernwaffentest in Nordkorea verursacht wurden. (WK-intern) - In der CTBTO sind verschiedene internationale Institutionen miteinander vernetzt, die seismische, Infraschall- und Radioaktivitätsmessungen durchführen. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) überwacht im Rahmen dieses Abkommens für Deutschland die Radioaktivität in der Luft und unterstützt das Auswärtige Amt bei der fachlichen Auswertung der Daten. Die CTBTO ist als internationales Netzwerk darauf ausgerichtet, weltweit geheime Kernwaffentests aufzuspüren. Mehrere Dutzend untereinander vernetzte Messstationen weltweit können geringste Spuren von Radioaktivität in der Luft erfassen. Andere Stationen
Video: Deutschland hat die sichersten Atomkraftwerke der Welt? Ökologie Verbraucherberatung Videos 7. Januar 20166. Januar 2016 Ohne Probleme meldet Vattenfall (WK-intern) - Radioaktiver Dampf tritt aus Ein Video: Der Störfall - Was geschah wirklich in den AKWs von Vattenfall? Die alten Kraftwerke ohne Sicherheit, zwei Atomkraftwerke fallen aus, eine unwürdige Geschichte ... AKW Brunsbüttel: Bergung von teils verrosteten Fässer mit radioaktivem Müll, Reaktorschnellabschaltung, Stromversorgung von außen, Wasserspiegel fällt im Reaktor, erster Trafo brennt, zweiter Traffo fällt aus. Kühlflüssigkeit brennt. Per Hand wird (Luft-)Druck aus der Reaktorkammer an die Umwelt ausgelassen. Der Störfall - Was geschah wirklich in den AKWs von Vattenfall. Wie will man die Störfälle erklären. Die Pressemitteilung ist falsch. Abschaltung läuft außer Kontrolle. Reaktoren stehen still. Von 30
Sonnenkraft für den Dragon Ride Ökologie Solarenergie 6. Januar 2016 Auf dem Pilatus scheint die Sonne durchschnittlich während rund 4,5 Stunden pro Tag. (WK-intern) - Es ist also naheliegend, die Seilbahnen auf den Luzerner Hausberg mit Sonnenkraft zu betreiben. Daher beziehen die Pilatus-Bahnen künftig Solarstrom von CKW. «Die wunderschöne Natur- und Berglandschaft rund um das Pilatus-Massiv ist unser Kapital. Dieses gilt es zu schützen», sagt Godi Koch, CEO der Pilatus-Bahnen AG. «Wir wollen unseren Gästen nicht nur ein einmaliges Erlebnis bieten, sondern den Pilatus auch zukünftigen Generationen erhalten. Die langfristige Planung, verbunden mit einem gesunden Wachstum, geniesst in unserer Strategie daher höchste Priorität.» Um das Orts- und Landschaftsbild nicht zu beeinträchtigen, verzichten die Pilatus-Bahnen
Munitionsbeseitigung im Meer: Großprojekt soll Bergungsroboter entwickeln Behörden-Mitteilungen Ökologie 6. Januar 2016 Umweltminister Habeck: „Das markiert einen Wendepunkt beim Umgang mit der bedrückenden Altlast“ (WK-intern) - Mit einem Roboter soll Munition im Meer in Zukunft vollautomatisch beseitigt werden können. Dies ist Ziel eines entsprechenden Millionenprojekts, das Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck heute (05. Januar) gemeinsam mit dem technischen Direktor Jan Kölbel von der Heinrich Hirdes EOD Services GmbH vorgestellt hat. „Ich bin sehr froh, dass es uns nach intensiven gemeinsamen Bemühungen der letzten Jahre gelungen ist, das Projekt an den Start zu bringen. Es markiert möglicherweise den Wendepunkt beim Umgang mit Munition im Meer. Wir konnten zwar in den letzten Jahren die Kenntnisse über die bedrückende
Das Ausmaß der illegalen Vergiftungen von Greifvögeln ist erschreckend Behörden-Mitteilungen Ökologie 6. Januar 2016 Umweltminister Robert Habeck stellt Jagd und Artenschutzbericht 2015 vor: „Das Ausmaß der illegalen Vergiftungen von Greifvögeln ist erschreckend.“ (WK-intern) - Tödliche Vergiftungen von Greifvögeln wie Seeadler, Rotmilan und Mäusebussard bereiten in Schleswig-Holstein zunehmend Sorgen. Das geht aus dem Jagd- und Artenschutzbericht 2015 hervor. „Das Ausmaß ist erschreckend, und es ist alles andere als eine Lappalie. Streng geschützte Greifvögel zu vergiften ist eine Straftat. Und es ist umso verwerflicher, als die Biodiversität ohnehin enorm leidet“, betonte heute (6. Januar 2016) Umweltminister Robert Habeck, der in Kiel den Bericht vorstellte. In den Jahren 2008 bis 2015 wurden insgesamt 70 Proben insbesondere von Greifvogelarten untersucht. In 30
Klimakonferenz in Paris hat weitreichende Folgen für deutschen Kraftwerkspark Forschungs-Mitteilungen Ökologie 4. Januar 2016 Deutsche Klimaschutzziele für 2030 und 2040 machen weitgehenden Kohleausstieg erforderlich (WK-intern) - Beitrag Deutschlands zu Klimakonferenz in Paris hat weitreichende Folgen für Kraftwerkspark, so Studie für Agora Energiewende Berlin - Um die deutschen Klimaschutzziele für 2030 und 2040 zu erreichen, muss die Stromerzeugung aus Kohlekraftwerken bis 2030 um 60 Prozent und bis 2040 fast vollständig reduziert werden: von heute 260 Terawattstunden auf etwa 100 Terawattstunden im Jahr 2030 und auf weniger als 40 Terawattstunden im Jahr 2040. Da der europäische Emissionshandel selbst bei CO2-Preisen von rund 40 Euro pro Tonne CO2 bis 2040 nicht ausreicht, sind zusätzliche Klimaschutzinstrumente auf nationaler Ebene unumgänglich. Das
Vom (K)Althaus zum Energiesparhaus Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 4. Januar 2016 Die "Hessische Energiespar-Aktion" informiert: (WK-intern) - Broschüre "Vom (K)Althaus zum Energiesparhaus" - Wegweiser zur Gebäudemodernisierung „Vom (K)Althaus zum Energiesparhaus“, so heißt die aktuelle Broschüre des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung zur Gebäudemodernisierung in Hessen, die als pdf-Datei unter www.energiesparaktion.de herunterladbar oder als Druckversion bei der „Hessischen Energiespar-Aktion“, Rheinstraße 65, 64295 Darmstadt bzw. unter info@energiesparaktion.de zu bestellen ist. Sie wird außerdem als Teil der Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen von Ausstellungen, Vortragsveranstaltungen, Messen etc. eingesetzt. Die Autoren Werner Eicke-Hennig und Klaus Fey zeigen die „Sechs Schritte“ auf, die jeden Altbau zu einem Energiesparhaus machen können, ergänzt durch Wirtschaftlichkeitsrechnungen zu den einzelnen Gewerken. „Die Landesregierung strebt
Umweltbundesamt Österreich veröffentlicht Vorläufige Feinstaubbilanz 2015 Behörden-Mitteilungen Ökologie 4. Januar 2016 Die Feinstaub-Belastung des Jahres 2015 lag aufgrund des sehr warmen Wetters in den Wintermonaten deutlich unter dem Durchschnitt der letzten Jahre. (WK-intern) - In Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg war 2015 das bisher am niedrigsten belastete Jahr seit 2002, dem Beginn der flächendeckenden Messungen in Österreich. Im Burgenland, in Kärnten, der Steiermark und Tirol war 2015 das Jahr mit der zweitniedrigsten Belastung (nach 2014). Das zeigen die vorläufigen Daten der Bundesländer und des Umweltbundesamtes. Der wesentlichste Faktor für die niedrige Belastung war (wie schon 2014) das – im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt – sehr warme Wetter in allen Wintermonaten (Jänner bis März