GEOMAR-Projekt soll Umweltauswirkungen von Munitionsaltlasten im Meer erforschen Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 9. April 20168. April 2016 Minister Habeck und Minister Meyer: „Wir müssen die Gefahren von Munition im Meer eindämmen.“ (WK-intern) - Mit einem weiteren Schritt will die Landesregierung Schleswig-Holstein zusammen mit dem Forschungszentrum GEOMAR dazu beitragen, die von Munition im Meer ausgehenden Gefahren einzudämmen. Zusammen mit dem GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ist dazu ein neues Forschungsprojekt mit dem Titel UDEMM (Umweltüberwachung vor, während und nach der DElaboration von Munition im Meer) gestartet worden, das die Umweltauswirkungen der Munitionsaltlasten untersuchen und damit die Voraussetzungen zur umweltverträglichen Räumung schaffen soll. „Das gefährliche Erbe der beiden Weltkriege rostet auch 70 Jahre nach Ende des letzten Krieges vor sich hin, führt
Laufwasserkraftwerk Cia Aig erzeugt erstmalig Strom Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 8. April 2016 RWE baut Wasserkraftportfolio in Schottland aus (WK-intern) - Laufwasserkraftwerk Grudie in Bau Schottland bleibt Wachstumsfeld für Wasserkraft Die RWE International SE baut ihr Wasserkraftwerkportfolio in Schottland weiter aus. Mit der Inbetriebnahme des Laufwasserkraftwerks Cia Aig betreibt das Unternehmen nun 15 Wasserkraftanlagen in Schottland. Im Februar wurde der Bau des 2 Megawatt (MW) Wasserkraftwerks Grudie gestartet. RWE International hält an ihren Wachstumsplänen für kleine Wasserkraftwerke in Schottland trotz der Kürzungen im Fördersystem für erneuerbare Energien in Großbritannien fest. Die nahezu grundlastfähige Wasserkraft ist eine wichtige Säule im Erneuerbaren-Mix, gerät aber auch in Deutschland mehr und mehr unter Druck. Im März 2016 konnte nach fast zwei
Statement Bundesverband WindEnergie zur Diskussion um Artenschutz Ökologie Windenergie 8. April 2016 Anlässlich der mit der Vorstellung einer Studie "Windenergie und Rotmilan - Ein Scheinproblem" des Schweizer Ingenieurbüros KohleNusbaumer erneuten Diskussion zu Fragen des Artenschutzes stellt der Bundesverband WindEnergie fest: (WK-intern) - Anders als beim Braunkohleabbau wird durch Windenergie die Landschaft nicht großflächig über Jahrzehnte vernichtet. Die Branche will eine nachhaltige und umweltschonende Energiewirtschaft. Mit der Windenergie an Land steht eine Technik bereit, die technologisch ausgereift und absolut preiswert ist. Im Genehmigungsverfahren werden für jede Anlage natur- und artenschutzfachliche Aspekte geprüft. Auch weil dafür zuweilen über mehr als eine Vegetationsperiode reichende Untersuchungen erforderlich sind, dauern die Verfahren heute durchschnittlich 5 Jahre. Die natur- und artenschutzrechtlichen
Neue Studie belegt: Bestand des Rotmilan nicht durch Windkraft gefährdet Forschungs-Mitteilungen Ökologie Windenergie 8. April 2016 Studie analysiert verschiedenste Daten zu den Auswirkungen von Anlagen auf bedrohte Vogelarten (WK-intern) - Windkraftanlagen stellen kein erhöhtes tödliches Risiko für bedrohte Vogelarten dar. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom Umweltbüro KohleNusbaumer in Lausanne veröffentlichte Studie, die sich mit den Auswirkungen von Windkraftanlagen insbesondere auf die Bestandsentwicklung des Rotmilans beschäftigt. Ausgewertet wurden verschiedene Daten zu den Todesursachen von als windkraft-sensibel eingestuften Vogelarten sowie zu der Entwicklung ihrer Bestände. Die Studie ergibt, dass parallel zum rasanten Ausbau der Windparks in Deutschland der Bestand der gefährdeten Vogelarten ebenfalls angestiegen ist. Der Bestand des Rotmilans in Deutschland etwa hat in den vergangenen 15 Jahren um 40 %
Globale Erwärmung: Atmosphärenforschung gegen den Klimawandel Forschungs-Mitteilungen Ökologie 6. April 20166. April 2016 Die DLR Conference on Climate Change 2016 (WK-intern) - Dürren, Überschwemmungen und der steigende Meeresspiegel gehören zu extremen Konsequenzen des Klimawandels. Die Auseinandersetzung mit den anthropogenen Einflüssen auf das Weltklima, besonders der vom Menschen verursachte Anstieg des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2), gehört zu den wichtigsten Aufgaben dieses Zeitalters. Vom 05. bis zum 07. April 2016 diskutieren international renommierte Klimaforscher und internationale Politiker auf der "DLR Conference on Climate Change" über die Herausforderungen des Klimawandels. Veranstaltet wird die Konferenz vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Unterstützung des UN Office for Outer Space (UNOOSA). "Durch die zukunftsorientierte Forschung auf den Gebieten Luftfahrt, Raumfahrt, Energie
Bayerns Export schützen – TTIP ablehnen Aktuelles Ökologie Verbraucherberatung 5. April 2016 Zu den Einschätzungen von Europaministerin Merk zum Fortgang der TTIP-Verhandlungen erklärt Sigi Hagl, Landesvorsitzende der Grünen Bayern: (WK-intern) - „Wie blauäugig ist Europaministerin Merk eigentlich? Die Bürgerinnen und Bürger haben sehr wohl etwas zu befürchten von TTIP. Nicht ohne Grund wächst die Anzahl der Kritiker und Skeptiker täglich. Hunderte von Unternehmen, Tausende von Bürgerinnen und Bürgeren, immer mehr Organsiationen und Vereine versammeln sich hinter der Kritik an TTIP. Gerade weil Handelsabkommen für Bayern wichtig sind, müssen die Verhandlungen transparent, fair und offen verlaufen. Die Farce um die Regularien der Einsichtnahme für Bundestagsabgeordnete zeigt doch überdeutlich, dass hinter verschlossenen Türen eben nicht zum Wohl
In vielen Fällen ist die dezentrale Regenwasserbehandlung für Areale mit starker Belastung möglich Ökologie Technik 5. April 2016 Retentionsfiltersystem von Hauraton (WK-intern) - Drainfix Clean als geprüfte Regenwasserbehandlungsanlage auf der Landesliste NRW Das Retentionsrinnenfiltersystem Drainfix Clean von Hauraton wird als Behandlungsanlage auf der sogenannten Landesliste NRW geführt. Die Prüfung hierfür erfolgte gemäß Trennerlass NRW. Für das bereits vom DIBt zugelassene System wurde mit einer einjährigen Betriebsprüfung der Nachweis der Vergleichbarkeit zu zentralen Anlagen erbracht. Der abschließende hydraulische Belastungstest durch das IKT in Gelsenkirchen bestätigte zudem den geringen Wartungsbedarf des Retentionsrinnenfiltersystems. Gemäß Trennerlass des Landes Nordrhein-Westfalen wird neben dem Nachweis der hydraulischen Leistungsfähigkeit gefordert, dass der Rückhaltegrad dezentraler Reinigungssysteme größer als 50 Prozent sein muss. Diese Anforderungen werden vom System Drainfix Clean
Erdwärme verursacht schnellen Eisfluss und Gletscherschmelze in Grönland Forschungs-Mitteilungen Ökologie 4. April 20163. April 2016 Die erdgeschichtliche Vergangenheit des Nordatlantik steuert heutigen Eismassenverlust (WK-intern) - Die erdgeschichtliche Vergangenheit des Nordatlantik steuert heutigen Eismassenverlust Wer Grönlands Eismassen von heute untersucht, muss weit in die Erdgeschichte zurück. Unter der Insel finden sich in der Lithosphäre heiße Stellen aus der geologischen Vergangenheit, welche zu einer Schmelze von unterhalb der Eismassen Grönlands führen und das Eis deshalb schnell fließen lassen. In einem breiten Streifen von West nach Ost zieht sich eine Wärmeanomalie mit erhöhtem Wärmefluss aus dem Erdinnern unter Grönland durch. Mit dieser Anomalie erklärt jetzt ein internationales Team von Geowissenschaftlern unter Leitung von Irina Rogozhina und Alexey Petrunin vom Deutschen GeoForschungsZentrum
Auflage des Stilllegungsgesuchs für das Kernkraftwerk Mühleberg Aktuelles Ökologie Verbraucherberatung 4. April 2016 Heute beginnt die öffentliche Auflage des Stilllegungsgesuchs für das Kernkraftwerk Mühleberg. (WK-intern) - Kernkraftwerk Mühleberg: Gesuch für Stilllegung öffentlich aufgelegt Die BKW hat das Gesuch am 18. Dezember 2015 beim Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation eingereicht. Nachdem die Behörden die Vollständigkeitsprüfung abgeschlossen haben, liegen die Unterlagen nun während eines Monats bei der Gemeinde Mühleberg auf. Ausserdem sind sie auf den Webseiten der BKW und des Bundesamts für Energie elektronisch zugänglich. Das schweizweit erste Stilllegungsgesuch für ein Kernkraftwerk beinhaltet neben den rechtlichen Anträgen den Hauptbericht sowie drei Teilberichte. Im Hauptbericht – dem Stilllegungsprojekt – zeigt die BKW auf, dass sie alle rechtlichen Anforderungen
Umweltverbände kritisieren den Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 Ökologie 3. April 20163. April 2016 Verkehrswende nicht verbauen (WK-intern) - Umweltverbände fordern Stopp der öffentlichen Beteiligung bis zur grundlegenden Überarbeitung des BVWP Die Umweltverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Naturschutzbund Deutschland (NABU), der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) kritisieren den Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 und dessen Umweltbericht als grundlegend überarbeitungsbedürftig. Die Verbände fordern einen Stopp der derzeit laufenden öffentlichen Beteiligung, da die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür nicht erfüllt seien. Der Entwurf des Bundesverkehrswegeplans erlaube keine Bewertung der negativen wie positiven Auswirkungen des Gesamtplans und prüfe Alternativen zum Straßenbau nur unzureichend, so die Verbände. Helga Inden-Heinrich, DNR-Geschäftsführerin: "Der Plan ist nicht nur mit äußerst
Auftakt für den Aufbau eines: Kommunalen Energieeffizienznetzwerkes Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 3. April 2016 Im November 2015 wurde der offizielle Zuwendungsbescheid für eines der bundesweit ersten kommunalen Energieeffizienznetzwerke vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit dem maximalen Fördersatz ausgestellt. (WK-intern) - Netzwerkträger ist das Institut für Energietechnik an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden (IfE) mit den Projektleitern Dipl.-Ing. Maximilian Conrad und M.Eng. Thomas Gollwitzer. Offizieller Starttermin mit Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, ist am 6. April 2016 um 10.00 Uhr an der Ostbayerischen Technischen Hochschule in Amberg. Teilnehmende Kommunen sind die Gemeinde Baar-Ebenhausen, der Markt Feucht, der Markt Wolnzach, die Stadt Forchheim, die Stadt Haßfurt, die Stadt Kemnath, die Stadt Neustadt a. d.
Fh Bingen nimmt den Umwelt- und Klimaschutz in den Fokus Forschungs-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 3. April 2016 Binger Umweltmesse und Ehemaligentag am 27. April an der Fachhochschule Bingen (WK-intern) - Um das breit gefächerte Spektrum der Tätigkeitsfelder im Umwelt- und Klimaschutz dreht sich alles am Mittwoch, dem 27. April, an der Fachhochschule Bingen. Dann öffnet die Binger Umweltmesse um 8.30 Uhr erneut ihre Pforten. Studierenden bietet sie einen Überblick über berufliche Möglichkeiten nach dem Studium. Willkommen sind ebenso Schülerinnen und Schüler in der beruflichen Orientierungsphase und die breite Öffentlichkeit. Das Besondere in diesem Jahr: Unmittelbar nach der Messe ab 14 Uhr lädt der Studiengang Umweltschutz zum Ehemaligentag der Absolventen des Studiengangs ein. Auch diese Veranstaltung ist für angemeldete Interessierte offen. In