Demonstration in Hannover: 90.000 fordern: TTIP & CETA stoppen Ökologie Verbraucherberatung Videos 24. April 2016 Demonstration in Hannover: 90.000 fordern "TTIP & CETA stoppen" (WK-intern) - Bündnis fordert von Merkel und Obama gerechten Welthandel statt Demokratieabbau Am Vortag des Treffens zwischen US-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich der Messe in Hannover haben gestern (23. April) unter dem Motto „TTIP & CETA stoppen! Für einen gerechten Welthandel“ 90.000 Menschen gegen die Freihandelsabkommen zwischen der EU mit den USA (TTIP) sowie mit Kanada (CETA) protestiert. Die Zahl der Teilnehmenden übertraf die Erwartungen der Veranstalter deutlich. Zur Demonstration aufgerufen hatte ein zivilgesellschaftliches Bündnis von rund 20 Aktivistennetzwerken, Umwelt- und Verbraucherschutzorganisationen, Jugendverbänden, Wohlfahrts- und Sozial- und Kulturverbänden, Gewerkschaften, Bürgerrechts- und kirchlichen
NABU-Studie: Schärfere Grenzwerte für Schiffsemissionen in Nord- und Ostsee sorgen für klare Verbesserung der Luftqualität Ökologie Verbraucherberatung 23. April 201623. April 2016 Miller: Umweltzone auf See (SECA) zeigt Wirkung – Befürchtungen der Reeder waren unbegründet (WK-intern) - Bereits gut ein Jahr seit Einführung verschärfter Schwefelgrenzwerte für Schiffskraftstoffe ist die Luftschadstoffbelastung in Nord- und Ostsee erheblich zurückgegangen. Hamburg – Das ist das Ergebnis einer heute vom NABU vorgestellten Studie. Wissenschaftler des niederländischen Forschungsinstitus CE Delft haben im Auftrag des NABU erstmalig für Europa ausgewertet, wie sich die erhöhten Anforderungen an die Kraftstoffqualität in Schwefelemissionskontrollgebieten (Sulphur Emission Control Area: SECA) auf Umwelt und maritime Wirtschaft auswirken. Die Untersuchungen zeigen auch, dass sich Bedenken der Reeder nicht bestätigten. Diese hatten wegen der schärferen Vorgaben für den Schiffsdiesel vor signifikanten
Unterzeichnung des Klimaabkommens in New York Ökologie 23. April 2016 IG Windkraft fordert rasches Handeln auch bei der Novellierung des Ökostromgesetzes (WK-intern) - Anlässlich der Pressebild: IG Windkraft in New York stattfindenden offiziellen Unterzeichnung des Klimaabkommens von Paris fordert Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft, die österreichische Regierung zu Taten auf: „Bundeskanzler Faymann hat in Paris die Richtung für Österreich klar vorgegeben: 100 % erneuerbare Energien bis 2030. Nun ist die rasche Umsetzung gefragt: die umgehende Ratifizierung des Abkommens sowie eine Novellierung des Ökostromgesetzes.“ Die im Klimaabkommen von Paris geforderte rasche Dekarbonisierung der Weltwirtschaft kann nur durch den explosiven Ausbau der erneuerbaren Energien gelingen, darüber sind sich Klimaforscher wie Hans Joachim Schellnhuber einig. Schon jetzt
Erstes Energieeffizienz-Netzwerk des Handwerks in Essen gegründet Mitteilungen Ökologie 23. April 2016 Handwerksfrauen setzen Zeichen – Nachahmen erwünscht (WK-intern) - Starke Frauen wollen gemeinsam den CO2-Verbrauch ihrer Unternehmen senken und gleichzeitig deren Effizienz erhöhen. Deshalb haben sie sich zum ersten Energieeffizienz-Netzwerk im Handwerk bundesweit zusammengeschlossen. Das Bundesumweltministerium gab ihnen nun grünes Licht für den Projektstart. Am Freitag, 22. April, stellten die neun Unternehmerinnen aus Innungsbetrieben des Essener Handwerks bei den Bau-Tagen der Kreishandwerkerschaft Essen ihr Netzwerk öffentlich vor. In den kommenden zwei bis drei Jahren wollen sie gemeinsam ihren Energie- und Ressourcenverbrauch optimieren. Waltraud Schöne, Netzwerkträgerin und 1. Vorsitzende der Unternehmerfrauen in Essen, eine Goldschmiedin, arbeitet nun eng mit Unternehmerfrauen beispielsweise aus dem Elektro-, Maler-
Startschuss für effektiven Klimaschutz Mitteilungen Ökologie 23. April 201623. April 2016 BDEW begrüßt Unterzeichnung des Weltklimavertrags: (WK-intern) - Weltweit einheitliches Signal für CO2-Emissionen erforderlich Über 160 Staaten haben in New York das im Dezember 2015 auf der UN-Konferenz in Paris beschlossene Klimaschutzabkommen unterzeichnen. "Das ist ein Meilenstein auf dem Weg zur weltweiten Reduktion der Treibhausgase und ein historischer Rekord: Nie zuvor haben sich so viele Staaten innerhalb kürzester Zeit auf einen verbindlichen Rahmen für anspruchsvolle Klimaschutzziele einigen können. Wichtig ist, dass den Willensbekundungen jetzt auch Taten folgen", sagte BDEW-Hauptgeschäftsführer Martin Weyand heute in Berlin. Um sicherzustellen, dass die Staaten ihre selbstgesteckten Vorgaben und Ziele auch einhalten, müsse zunächst die Ausgestaltung des Monitoringsystems im Fokus
NABU-Stellungnahme zu den Ergebnissen der Abgas-Messungen bei Pkw Ökologie Verbraucherberatung 23. April 2016 Miller: Messungen widerlegen das Märchen vom sauberen Diesel endgültig (WK-intern) - Berlin – Im Zuge des Abgasskandals bei Volkswagen hat das Kraftfahrtbundesamtes (KBA) auch die Abgaswerte bei anderen Autoherstellern geprüft. Zu den heute veröffentlichten Untersuchungsergebnissen erklärt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller: „Die Messungen des KBA widerlegen das Märchen vom sauberen Diesel endgültig. Wenn 56 von 58 Fahrzeugen die Grenzwerte überschreiten, läuft ganz grundsätzlich etwas falsch. Diesel-Fahrzeuge können nur dann eine Zukunft haben, wenn sie auf der Straße gleiche Abgasgrenzwerte einhalten wie Benziner. So wie es derzeitig läuft, belastet die Automobilindustrie die Umwelt in unverantwortlicher Weise mit viel zu hohen Stickoxidemissionen.“ Angesichts der jetzt bekannt gewordenen tatsächlichen
Abwassereinleitungen von Passagierschiff in die Ostsee werden verboten Mitteilungen Ökologie 22. April 2016 Als weltweit erste Region in den Weltmeeren, müssen alle Abwässer an Hafenauffangeinrichtungen (PRFs) entladen werden (WK-intern) - Passenger ship sewage discharges into the Baltic Sea will be banned A major milestone reached through HELCOM cooperation Link The International Maritime Organization (IMO) agreed this week that the Baltic Sea special area for sewage discharges from passenger ships under Annex IV or the MARPOL Convention will take effect by latest 2021 for IMO registered passenger vessels. However, in certain cases of direct passages between St. Petersburg area and the North Sea there is a two-year extension to the deadline, until 2023. The decision means that by 2021
KfW verzeichnet erneut hohes Zusagevolumen in der Entwicklungszusammenarbeit Behörden-Mitteilungen Ökologie 22. April 2016 KfW stellt 4,3 Mrd. EUR für Klima- und Umweltschutz (60 %) bereit (WK-intern) - Rund 1 Mrd. EUR zur Unterstützung für die Krisenregion Nordafrika/Nahost 2015 654 Mio. EUR direkte Flüchtlingshilfe DEG sagte 1,1 Mrd. EUR für private Investitionen in Entwicklungs- und Schwellenländern zu Die KfW hat im Jahr 2015 die historisch zweithöchste Summe nach dem Rekordjahr 2014 für Finanzierungen und Zuschüsse an Entwicklungs- und Schwellenländer vergeben. Für Projekte und Programme in Afrika, Asien, Lateinamerika und Südosteuropa sagte sie im Auftrag der Bundesregierung 2015 rund 7,8 Mrd. EUR (Vorjahr: 8,8 Mrd. EUR; 2013: 6,7 Mrd. EUR; 2012: 6,2 Mrd. EUR) zu. 4,3 Mrd. EUR davon
Umweltdaten zum Tagebau Nochten müssen herausgegeben werden Ökologie Verbraucherberatung 22. April 2016 Verwaltungsgericht Dresden gibt Klage der GRÜNEN LIGA statt (WK-intern) - Das Verwaltungsgericht Dresden hat heute einer Klage der Umweltgruppe Cottbus stattgegeben und den Landkreis Görlitz zur Herausgabe von Umweltdaten über ein vom Braunkohletagebau Nochten zerstörtes Naturschutzgebiet verpflichtet. Cottbus/Dresden - Der Tagebaubetreiber Vattenfall hatte über Jahre versucht, die Herausgabe mit Verweis auf angebliches Urheberrecht zu verhindern. „So sehr wir das klare Urteil begrüßen, so erschreckend ist es, dass Vattenfall die selbstverständliche Transparenz von Umweltdaten über Jahre blockiert hat. Offenbar versucht das Unternehmen zu verbergen, wie groß die vom Tagebau angerichteten Schäden sind. Wir werden die Daten entsprechend gründlich auswerten, sobald sie uns vorliegen.“ sagt
Pariser Klimaabkommen beginnt zu wirken Aktuelles Ökologie Verbraucherberatung 22. April 2016 Germanwatch sieht in heutiger Unterzeichnung starkes Signal der Weltgemeinschaft (WK-intern) - Pariser Abkommen zeigt Wirkung in der Wirtschaft - Bundesregierung noch zu zögerlich Bonn/Berlin - Als "starkes Signal der Weltgemeinschaft" stuft die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch die heutige Unterzeichnungszeremonie des Pariser Klimaabkommens in New York ein. "Über 165 Staaten werden vertreten sein, mehr als 60 Staats- und Regierungschefs werden erwartet - das ist Weltrekord. Es haben noch nie so viele Staaten am ersten Tag der Unterzeichnungsperiode einen völkerrechtlichen Vertrag unterschrieben", sagt Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender von Germanwatch. "Damit ist die Unterzeichnung mehr als ein formaler Akt. Die Staatengemeinschaft betont eindrucksvoll die große Bedeutung,
BSH erhält Blauen Engel für umweltfreundliche Kühlung des Rechenzentrums Ökologie Technik 21. April 2016 Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) erhält als erste Bundesbehörde den „Blauen Engel“ für „energieeffizienten Rechenzentrumsbetrieb“ Das BSH ist die erste Behörde, die das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit mit dieser Auszeichnung zertifiziert. Auf dem Fachkongress „future thinking“ in Darmstadt überreichte Marina Köhn vom Umweltbundesamt die Urkunde an Jörg Gerdes, Referatsleiter Informationstechnik vom BSH. Das Umweltzeichen zeichne „energieeffiziente Rechenzentrumsbetriebe“ nach der aktuellen RAL-UZ 161 von 2016 aus und setze hohe Ansprüche an das Energiemonitoring. Außerdem fordere der „Blaue Engel“ eine intelligente Stromversorgung sowie umweltfreundliche Kühlung ohne klimaschädliche Kältemittel. Als maritimer Dienstleister arbeitet das BSH entsprechend seiner Kernaufgaben für die
Wiederholter Kontrollverlust in deutschen AKWs Aktuelles Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 21. April 2016 Korrosion an weiterem Fass im Kernkraftwerk Brunsbüttel – Ursache wird untersucht (WK-intern) - Im Kernkraftwerk Brunsbüttel (KKB) sind bei Untersuchungen Korrosionserscheinungen an einem weiteren Fass mit schwach radioaktiven Abfällen festgestellt worden. Das für den Abtransport vorgesehene Fass befand sich unter insgesamt 171 vergleichbaren Fässern in der Transportbereitstellungshalle 1 (TBH1), in der schwach- bis mittelradioaktive Abfälle untergebracht sind. Dies teilte die Atomaufsicht heute (21. April 2016) mit. Unter Lackaufblähungen waren etwa münzgroße Korrosionsstellen entdeckt worden. Gesundheitsgefährdende Strahlung geht von dem Fass nicht aus. Die Ortsdosisleistung an dessen Oberfläche ist deutlich geringer als 1 Mikrosievert pro Stunde. Ähnliche Befunde sind auch an weiteren Fässern zu erwarten. Die